Alle Einträge des Monats November 2006

CrowdSpirit… und nichts bleibt mehr wie es einmal war

CrowdSpirit - Crowdsourcing vom FeinstenWas haben die Beatles, J.K. Rowling und Trevor Baylis gemeinsam?

Yellow Submarine, Harry Potter und das Clockwork Radio haben heute viele Millionen Fans. Nur Investoren wollten anfangs etwas von den Visionen und Ideen wissen.

Schon einmal habe ich über ein innovatives CrowdSourcing Projekt berichtet (siehe auch hier oder hier), in dem nicht Unternehmen die wichtigste Rolle spielen, sondern Menschen mit Ideen und künftige Kunden. Zur Erinnerung:

Viele Menschen haben mehr Ideen als einzelne Unternehmen (ja, schon wieder LongTail). Jeder kann mitmachen und Ideen für neue Elektronik-Produkte einreichen. Gemeinsam werden sie verdichtet, Roadmaps ausgearbeitet, Aufgaben vergeben und Feasibility Studies erstellt. Nachdem die Finanzierung sichergestellt ist, folgen Realisierung und Aufteilung der Verkaufserlöse: 10% für den Ideengeber, 20% für Angestellte und freie Mitarbeiter, 35% für das Management, das für die Vermarktung der Produkte verantwortlich ist und 35% beträgt der Mark-up für Vertriebspartner.

CrowdSourcing vom Allerfeinsten! Wenn es nach den Gründern geht, müssen Supply Chain Management Lehrbücher schon bald umgeschrieben werden, denn heute war der offizielle Startschuss, CrowdSpirit sucht seine ersten Mitglieder.

Today sees the launch of the first public beta of the CrowdSpirit.org site, an international venture which couples the power of crowds and the collaboration of Web 2.0 to reinvent the supply chain and product development cycle.

CrowdSpirit believes that the general public and not commercial interests are the best advisors on novel product reation and are targeting the field of electronic products to turn their revolutionary manufacturing vision into reality.

Das Geschäftsmodell findet man hier. Good luck with it, Lionel!

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Bacchus Caves setzt auf die neuen Höhlenmenschen

Querdenken schafft neue MärkteUrsprünglich buddelte er sich durch Goldminen, grub Tunnel und baute Weinkeller. Heute macht der 38jährige David Provost, Chef von Bacchus Cave, 65% seines Geschäftes mit dem Bau privater Höhlen.

Schon die Römer schätzten gleichbleibende Luftverhältnisse und Temperatur unterirdischer Zufluchtsorte, vor allem für die Lagerung von Wein. In Amerika wollen jetzt immer mehr Menschen unter die Erde zurück. Nicht permanent unterirdisch zu wohnen steht im Vordergrund (ein solches Projekt hat Provost erst eines realisiert), sondern Orte zum Entspannen, Prestigeobjekte wie Felsräume mit Blick aufs Meer, Privatkinos, Bowling-Bahnen, Bibliotheken, Lagerräume, Garagen usw. [siehe Bilder]

Außerdem schätzen die Kalifornier zwei weitere ‘Nebenwirkungen‘ des Maulwurflebens: Höhlen bieten besseren Schutz bei Erdbeben und natürliche Kühlung an heißen Tagen.

Im Leistungspaket von Bacchus Cave inkludiert: Verhandlungen mit Behörden, denn auch in Kalifornien dürfen Löcher nicht x-beliebig in die Erde gebohrt werden. Provosts gutes Verhältnis zu den Offiziellen hilft, Behördenwege abzukürzen und Träume schnell und unkompliziert zu realisieren.

Warum Bacchus Caves innovativ ist? Provost hat trotz guter Auslastung, Augen und Ohren immer offen gehalten, seinen Kunden ganz genau zugehört und daraus Wünsche abgeleitet. So hat er einen kleinen aber hoch profitablen Nischenmarkt geschaffen. Dass er bereits intensiv in andere US-Staaten expandiert zeigt, dass er auf dem richtigen Weg ist.

Foto und Quelle: Bacchus Cave via Entrepreneur Magazine

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Schmuck bekommt ein Gesicht

TeNo - Hinter anonymen Designs stehen Menschen und GeschichtenIch habe selbst jahrelang in der Glitzerbranche gearbeitet und durfte in dieser Zeit viele Schmuck- und Fashiondesigner aus aller Welt kennenlernen.

Jedes mal wenn ich später in einem Geschäft aus hunderten Designs auswählen sollte, fiel meine Wahl fast immer auf jene, zu denen mir Gesichter und Geschichten in Erinnerung geblieben waren.

Genau darauf setzt auch der Pforzheimer Schmuckerzeuger TeNo. Das kleine Unternehmen stellt hochwertigen Edelstahlschmuck her und betreibt seit Oktober ein eigenes Blog. Darin geht es um Geschichten rund um die Menschen von TeNo, Hintergründe zu den Designs, und auch die Händler werden geschickt eingebunden. Was sich Geschäftsführer Jürgen Heinz von der erweiterten Kommunikationsstrategie erwartet, fasst er treffend zusammen:

Wir nennen unser Unternehmen gerne auch die TeNo Family. Dazu gehören alle Mitarbeiter, alle Juwelierpartner und auch alle Menschen, die TeNo mögen und tragen. In einer Familie ist es üblich, dass man miteinander spricht. Das ist aber in der TeNo Family nicht immer leicht. Die Familienmitglieder sind nun doch oft weit voneinander entfernt.

Das Internet aber macht’s möglich, neue Wege in der Kommunikation zu gehen.
Dieses Weblog ist ein erster Schritt auf diesem für uns neuen Weg. Hier im TeNo Blog schreiben wir für Sie alle.

Gefunden habe ich das Beispiel übrigens aufgrund eines geschickten Marketing-Schachzugs. Vor wenigen Tagen luden sie per Blogeintrag zu einer Advent Schnitzeljagd ein. Was das sein soll, kann man bei Bernd Röthlingshöfer und im Best Practice Business Blog nachlesen.

Foto: TeNo

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Innovative Apotheke: apo.take

Innovativer ApothekerEine Apotheke, zwei Eingänge, fünfmal so viele Kunden. Wie das geht? Durch eine gelungene Kombination aus Wohlfühlatmosphäre auf der einen und 30% Rabatte auf der anderen Seite.

Der Apotheker Christoph Richter aus Augsburg fährt seit kurzem zweigleisig. Seine Apotheke hat mittlerweile zwei Eingänge. Im ersten Eingang kommt man in seine herkömmliche Apotheke mit edlem Ambiente: Ledersessel und Regale aus edlen, dunklen Hölzern.

Durch den zweiten Eingang gelangt man in einen 130 qm großen, schmucklosen Verkaufsraum. Dort können die Kunden die 200 gängigsten rezeptfreien Arzneimittel mit einem Discount von mind. 30 % erwerben. [Best Practice Business]

Christoph Richter, Chef der i-Punkt Apotheke in Augsburg und Gewinner des Apotheken Marketingpreises 2004/2005, bezeichnet sich selbst als der deutsche Doc Morris, den er übrigens [hier] noch heftig kritisiert hatte.

Weil sein Geschäft vom ersten Tag an schwarze Zahlen geschrieben hat, will Richter das Sortiment bald auf 400 Produkte aufstocken. Eine Erfahrung bleibt ihm aber dennoch nicht erspart:

Wer sich so deutlich vom Wettbewerb differenziert, dem weht ein eisiger Wind ins Gesicht - oft ein Zeichen, dass man auf dem richtigen Weg ist.

‘Medikamente zu Handelswaren zu dekradieren’ und ‘Schlechte Beratung’ wirft die Apothekerzunft dem innovativen Apotheker vor. Warum der das nicht gelten lässt: Infokärtchen, angeordnet in Kategorien wie z.B. Erkältung oder Allergie, enthalten Auskünfte zu Inhaltsstoffen, Risiken und Nebenwirkungen. Mit diesen Karten in der Hand wenden sich die Kunden an pharmazeutisch ausgebildete Mitarbeiter, die Fragen beantworten und die Präparate aushändigen. Und außerdem gibt es viele Menschen, die über Jahre hinweg ohnehin immer zu den gleichen Lutsch-tabletten gegen Halsweh greifen…

Quelle: FTD via Best Practice Business

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Couch: Out of the box

Out of the box (in diesem Fall: Über den Esel hinweg) Denken ist hin und wieder nicht so einfach und zu oft denkt man an das (nicht) Naheliegendste… [Weiterlesen] »

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Übersicht Business Blogs in Österreich

Top 100 der deutschsprachigen Business Blogs - Übersicht Blogs in Österreich

 

Fast täglich werde ich gefragt, wo man sich Beispiele für Business Blogs ansehen kann. Klaus Eck und Siegfried Hirsch haben heute die aktuelle Liste der Top100 (deutschsprachigen) Business Blogs veröffentlicht. Dort mal nachsehen verschafft einen guten Überblick über Unternehmen, die Blogs heute schon zum Dialog nutzen.

Dass Österreich kein Wunderland der Business Blogs ist, und weit hinter Deutschland und der Schweiz zurück liegt, wussten wir bereits vorher (siehe hier, hier, hier, hier oder hier): Lediglich 2 Business Blogs haben es in die Top100 geschafft.

Was ich allerdings bedenklich finde: Im Tourismusland Österreich nutzt nur ein einziger Tourismusverband, Weblogs als Marketinginstrument (der allerdings beispielhaft). Aber kein Wunder: Bis auf wenige Ausnahmen keine Spur von einem Blog einer der ‘großen’ Marketing- und Werbeagenturen

Österreichische Business Blogs unter den Top100
Stand November 2006

(Rang 45) ANDERS|denken, Hannes Treichl (Rang 3 in Kat. Consulting)
(Rang 96) Bredlbloggt, Martin Bredl, Telekom (Rang 21 in Kat. IT)

Weitere Blogs aus Österreich in diversen Fachkategorien:

Möbel und Wohnen, Franz Zotter Möbelhandel (5 in Kat. Bauindustrie)
Studium | Karriere | Weiterbildung, Michael Sinnhuber (11 in Kat. Bildung)
Selfmade in Austria, Ingrid Bressler (13 in Kat. Consulting)
Websolutions, Ingrid Bressler (20 in Kat. Consulting)
store4dogs, Manfred Huszar (15 in Kat. e-Commerce)
Ja!Natürlich, Billa (7 in Kat. Food)
Ernährung online, Michael Sinnhuber (10 in Kat. Food)
kreisrot rundschreiben, Kreisrot (23 in Kat. GafikDesign)
Knallgrau, Knallgrau (37 in Kat. IT)
Hexagon, Hexagon (56 in Kat. IT)
virtual bites, Markus Pirchner (49 in Kat. Marketing)
neugierig, Mörth & Mörth (58 in Kat. Marketing)
K2, Kropf Kommunikation (70 in Kat. Marketing)
Ed Wohlfahrt, Ed Wohlfahrt (136 in Kat. Marketing)
St. Anton am Arlberg, TVB St. Anton (3 in Kat. Tourismus)

Hannes Treichl Blog Consulting

 

Noch ein Gedanke zur Rangliste: Natürlich freue ich mich über Rang 1 unter Österreichs Business Blogs! Aber egal ob Rang 1 oder 15xx: Was am Ende zählt sind zielgruppenfokussierte Inhalte und wirtschaftlicher Nutzen, den Unternehmen aus ihren Blogs ziehen. Auch wenn sich der nicht in Zahlen messen lässt.

Nützlich ist die Übersicht wie eingangs erwähnt vor allem zur Orientierung für (Noch-)Nicht-Kenner. Denn einmal ehrlich: Wie viele Menschen können heute wirklich etwas mit dem Begriff Blog anfangen?

Wahrscheinlich genauso viele wenige, die vor 12 Jahren an eine Zukunft für Unternehmens-Webseiten glaubten, und diese als Modetrend abstempelten. Homepages kennt heute jedes Kind, und kaum mehr ein Unternehmer/-n verzichtet auf die digitale Visitenkarte. Das sollte Kritikern (oder Noch-)Ignoranten zu denken geben, aber aus der Vergangenheit zu lernen, ist doch noch immer eine der größten Herausforderungen…

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Eventblogs sind sinnlose Zeitverschwendung

EventblogsEventblog? Das passt nicht zu uns. Außerdem können wir nicht kontrollieren, was da über uns geschrieben wird. Das muss erst zur Freigabe durch unsere Presseabteilung.”

Schade, lieber Veranstalter. Wovor hatten Sie Angst? Waren Sie von Ihrem eigenen Event nicht überzeugt? Haben Sie von vor der Eröffnungsrede die sich beschwerenden Stimmen gehört? So wenig Selbstvertrauen? Dabei Ihre Internetseite zur Veranstaltung doch so vielversprechend!?

Übrigens: Die Veranstaltung war hervorragend, Kompliment! Schade – gerne hätte auch ich an dieser Stelle mehr über Sie erzählt, Sie verlinkt, Besucher auf Ihre Seite geschickt, die Vortragenden vorgestellt und deren Reputation unterstrichen.

Vielleicht hätten Sie fortan mehr Aufmerksamkeit erhalten. Vielleicht hätte man mehr über Sie geredet, auch dann noch, wenn die wenigen Zeitungen mit den mageren Beiträgen schon längst im Container gelandet sind. Vielleicht hätten die digitalen Stimmen neue Besucher angelockt oder als Entscheidungshilfe gedient. Aber Sie sehen Mundpropaganda nicht als Chance, sondern als Gefahr.

Vielleicht wären Sie bei den Suchmaschinen über Rang dreihundert-irgendwas geklettert. Vielleicht hätte es Ihrem Image sehr gut getan. Vielleicht hätten sich auch Ihre Sponsoren gefreut und die Buchung verlängert. Vielleicht wäre Ihre ‘Marketingbotschaften’ durch freiwillige, nicht-bezahlte Testimonials glaubhafter geworden. Vielleicht hätte sich eine kleine Fangemeinde begeisterter Multiplikatoren gebildet. Vielleicht hätten Sie großartige Ideen für das nächste Jahr erhalten – kostenlos sogar.

Vielleicht! Wir Sie werden es nie wissen, denn Sie setzen auf Ihre kaum besuchte Homepage, emotionslose Pressemitteilungen und Gespräche hinter verschlossenen Türen oder am Küchentisch.

Schade eigentlich…

An einen Veranstalter der mir vor einigen Wochen erklärte, warum Event-Blogs keinen Sinn machen. Und an Eventagenturen, Fachhochschulen und Lehrgangsleiter von Eventmanagement-Kursen, die etwas offener für neue Ideen sind.

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5 Tage im Leben eines IBM Managers

Marcel Klotz, Gastautor in einem GemeinschaftsblogWas machen Sie heute? Haben Sie Termine? Wenn ja, mit wem? Sitzen Sie im Büro und arbeiten an einem Projekt? Oder erleben Sie heute einen blauen Montag, und haben eigentlich keine Lust…

Elita Wiegand hat ein schönes Beispiel für offene Kommunikation im 21. Jahrhundert geschaffen: Marcel Klotz, IBM Manager und Chef des Partnership Solution Centers, wird eine Woche lang als ‘Gastautor’ für das Weblog des Business Clubs Innovativ.in tätig sein.

Keine Angst, in seinen Beiträgen wird es nicht um Werbung und unterschwellige IBM Promotion gehen, sondern um den Menschen und Manager Marcel Klotz. Ein Experiment. Warum lässt sich Klotz darauf ein? Er verleiht einer unüberschaubaren Organisation ein Gesicht, bringt Big Blue näher an die Menschen und legt einen Grundstein für anhaltenden Dialog. Zumindest theoretisch. Es wird interessant werden zu beobachten, wie sich der nach der Aktion fortsetzt…

Vorab schon mal ein Kompliment an Marcel Klotz für seinen Mut, die ‘geschützte’ Welt eines Unternehmens(blogs) zu verlassen, und sich auch einmal auf einer anderen Plattform zu zeigen. Vielleicht auch ein motivierendes Beispiel für wesentlich kleinere Unternehmen: Wenn sich schon die ‘Großen’ so öffentlich prostituieren, Angriffsfläche für Kritiker bieten und (anders als früher!) Dialogbereitschaft signalisieren, sollte das doch anderswo auch möglich sein, oder? - Und vor allem etwas bringen!

Übrigens: Elita sucht nach weiteren Managern, die in die Fußstapfen des IBM Bloggers treten. In Österreich fällt mir derzeit allerdings nur einer ein…

Foto: Innovativ.in
Der Herr links neben Marcel Klotz ist Gernot Tripcke, Chef der Deutschen Eishockey Liga. Auch er wird demnächst aus seinem Arbeitsalltag berichten. Wetten, dass da Fragen kommen werden, die in diese Richtung gehen…

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Couch: Akquise im Urlaub

Alexander Greisle arbeitet seit einiger Zeit an einer Studie für das Büro der Zukunft. Einer hat seines schon gefunden: [Weiterlesen] »

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Anregungen zum unternehmerischen Denken

Tipps für (angehende) UnternehmerInnen‘Ein MBA-Studium zieht Diener heran, keine Unternehmer.

Nur wer wütend ist und ein bisschen verrückt, wird als Entrepreneur Erfolg haben’, sagt Anita Roddick, Gründerin des Body Shop.

‘Ich werde oft gebeten, über Unternehmertum zu referieren - selbst von ehrwürdigen Instituten wie Harvard oder Stanford. Dabei bin ich nicht sicher, ob man so etwas überhaupt jemandem beibringen kann. Wie vermittelt man Besessenheit? Oft genug ist es Besessenheit, die die Vision eines Unternehmers treibt. Wie lernt man, ein Außenseiter zu sein, wenn man eigentlich keiner ist?’ [Quelle: FTD]

Ok, der Beitrag in der Financial Times regt an … aber auch ein wenig auf. Alexander Greisle hat die wichtigsten Punkte zusammengefasst, meine Gedanken (in Klammer). In jedem Fall ist es eine brauchbare Zusammenfassung für (angehende) Unternehmer.

Impulse aufsaugen, gerade solche aus anderen Brachen und Tätigkeitsfeldern. Und diese mit den eigenen Ideen verknüpfen.
(Aber auch teilen! Aufsaugen erzeugt Vakuum. Teilen schafft neues Wissen - und neue Ideen!)

Geschichten erzählen, um Menschen abzuholen und zu begeistern.
(Produktinformation ist tot. Story Telling boomt. Aber: Auch wenn viele meinen Geschichten zu erzählen ist das Einfachste der Welt - stimmt nicht ganz. Auch das muss gelernt werden. Und: Geschichte ist nicht gleich Geschichte, denn:)

Anders, aber vertrauenswürdig sein.
(Mehr noch: Vertrauenswürdig ist der nette Onkel auch. Erst Authentizität schafft anhaltende Begeisterung und eine Community!)

Aufregen über nicht funktionierende Dinge. Das schafft den nötigen Antrieb zur Veränderung.
(Bitte den Satz zu Ende lesen! Ich begegne leider zu vielen problemorientierten Nörglern. Einmal Jammern reicht, um Dampf abzulassen. Aber dann bitte an der Lösung arbeiten.)

Leidenschaft für neue Ideen, Veränderungen und Kreativität.
(Braucht es dazu weitere Erklärungen? Ja: Leidenschaft des Unternehmers alleine reicht nicht, sie muss auch richtig transportiert werden. Nicht vergessen: Nicht alle Menschen sind gleich und die Reizwörter unterschiedlicher Typen sind andere: Veränderung, Idee, Kreativität, Neues führen nicht immer zu Motivation, sondern oft zu Blockaden.)

Glaube an die eigene Intuition.
(Kann in einer noch immer Controller-kontrollierten Welt nicht oft genug gesagt werden…)

Geschichten für den Sonntag:
. Manager oder Frösche? Das geht bei uns nicht.
. Das Manager Malbuch
. Bauch oder Vernunft?
. Die alte Dame

Stichwort Leidenschaft und Unternehmertum, siehe u.a. auch:
. Kreativität und Leidenschaft: Stadt im Kopf
. Sammlerleidenschaft als Geschäftsbasis
. Erfolg durch Leidenschaft - die Quiksilver Story
. Märchen übers schnelle Geld
. Erfahrungen aus einem CrowdSourcing Projekt

via Alexander Greisle

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ideaWins: 100.000 Dollar und ein Geschäft in New York

The ultimate challenge. Start up Idee gewinnt 100.000 Dollar und Geschäft in NYGerade habe ich noch über den InnovationJam bei IBM berichtet, schon zieht Microsoft mit einem Ideenwettbewerb für Start-ups nach.

Hauptpreis: 100.000 Dollar in bar, einen Laden in New York und ein paar andere Kleinigkeiten.

ideaWins - The ultimate challenge. Microsoft sucht die Start-up Idee, und die darf sogar aus dem echten Leben stammen. Zur Entwicklung des Business Plans stellt Microsoft kostenlos Accounting Express 2007 zur Verfügung. Der Ablauf von ideaWins:

Los geht es am 27. November. Bis 31. Jänner 2007 können Ideen eingereicht werden. Bis März sichtet Microsoft alle Einreichungen und schickt 4 Ideen in die Finalrunde. Die Bewertungskriterien dazu:

Originality (0-25 points); Marketing Approach (0-25 points); Financial and Logistical Feasibility (0-25 points); and Public Interest (0-25 points).

Der endgültige Gewinner wird in einer 5tägigen Internetabstimmung gewählt und darf sich über 100,000 Dollar in bar freuen. Weitere ca. 124,000 Dollar müssen zweckgebunden verwendet werden, u.a. 12 Monatsmieten für das Geschäftslokal in New York, oder die Entwicklung einer Office Live Webseite.

Wer jetzt schon loslegen will, wirft vorher besser noch einen Blick in die Teilnahmebedingungen, dort gibt es nämlich einen kleinen Wehrmutstropfen:

Idea Wins: The Ultimate Challenge (“Contest”) is open to legal residents of the fifty (50) United States and the District of Columbia, aged 21 years or older.

Diese Hürde zu überwinden, könnte man eigentlich als Aufwärmübung sehen, denn dass keine Partnerschaften erlaubt sind, steht nirgendwo…

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Couch: Warum Menschen Veränderungen fürchten

Akquisitionen und Fusionen sind eine Herausforderung für jeden Change Management Berater. Jener der das hier verbrochen hat gehört entweder gesteinigt oder per Denkmal geehrt. Dazwischen gibt es nichts…

Aufgenommen im Rahmen der Akquisition des Kreditkartenunternehmens MBNA durch die Bank of America per 1. Januar 2006. Kaufpreis damals: 35 Milliarden US$. Dagegen gabs YouTube zum Spotpreis und die 3 Jungs mussten nicht singen.

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Couch: Langeweile oder Endlosschlange

Selbständig und die freitäglichen Abende den Seminaren für nächste Woche ‘opfern’… Aber dann trifft man auf Köstlichkeiten wie diese… [Weiterlesen] »

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