Alle Einträge des Monats Januar 2007

Blogs, PR und Innovation

Kirstin Walther (Kelterei Walther), Hannes Treichl (ANDERS|denken)Vor kurzem hatte ich Gelegenheit, mich lange mit Kirstin Walther und Jörg Holzmüller (Saftblog) zu unterhalten.

Die Geschichte und Erfolge die die beiden überaus sympathischen Geschäftsführer im Bereich PR und Kundenbeziehungsmanagement erzielt haben, ist hinlänglich bekannt. Dass das Blog aber auch die Innovationskraft stärkt vielleicht weniger.

So erzählte mir Jörg, dass durch das Bekanntwerden des Weblogs auch neue Lieferanten aufmerksam wurden. Zum Teil auch sehr kleine, die selbst kaum im Internet auffindbar sind, und der Kelterei unterschiedliche Produkte für Versuche zur Verfügung stellen.

Hin und wieder vergisst man das, aber PR (und somit auch Blogs) sind nicht nur ein wichtiger Baustein wenn man an Absatz denkt, sondern auch für den Aufbau von Beziehungen hin zu Zulieferbetrieben.

Wer das Saftblog noch nicht kennt, ich hier oder hier mehr dazu geschrieben.

www.saftblog.de | Foto: Klaus Eck

Business Blog Karneval : Erfolg & PRDas ist ein Beitrag im Rahmen des 2. Business Blog-Karneval im deutschsprachigen Raum zum Thema ‘Erfolg & PR’.

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Lösungsbäcker

Schaubacken und UnternehmensberatungVom Unternehmensberater zum Bäcker. Eine etwas andere Backstube: Die Lösungsbäcker

Mir gefallen die Idee, das Marketing und die Einstellung der beiden Berliner ‘Bäcker’ Knut O.E. Pankrath und Christian Fenner. Eigentlich sind sie ja Unternehmensberater

Ein gelungener Ansatz eine Beratungsleistung so zu verkaufen, dass sie klar herüberkommt und typische Berater-Klischees aufgebrochen werden.

Es gibt 2 qualitativ gleichwertige Backmethoden in unserer Backstube. Sie unterscheiden sich lediglich dadurch, dass die eine öffentlich ist, Ihnen und uns also jeder beim Backen zuschauen/hören kann.

Beim “SchauBacken“, also der öffentlichen Backmethode, gehen wir Bäcker davon aus, dass Ihr Unternehmen von der Öffentlichkeit profitiert.

Daher gibt es auch unsere nicht öffentliche Backmethode, also unser “GeheimBacken” für unsere Kunden. Für diese Backmethode nehmen wir Sie mit in unsere geschlossene Backstube und niemand erfährt, dass sie bei uns bestellt haben.

Und auch das sollte nicht unerwähnt bleiben:

Die LösungsBäcker leisten einen freiwilligen Sozialbeitrag, indem sie in jedem Monat mindestens eine Beratung an soziale Einrichtungen kostenlos erbringen.

www.loesungsbaecker.de

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Kompliziert

Simplicity 2007

 

Simplicity wird in der aktuellen Trendstudie von Deloitte zwar im Zusammenhang mit Technik erwähnt, gilt aber für alle Produkte und Leistungen!

Wir müssen nicht immer darüber nachdenken, was unser Produkt und unsere Dienstleistung noch können sollten. Auch mit Einfachheit lassen sich (von Komplexität müde) Kunden überraschen!

Don Norman, Professor und Autor, sieht das etwas anders und meint:

Simplicity wird drastisch überschätzt!
‘Because simplicity is a myth whose time has past, if it ever existed.’ [siehe hier]

Das mag auf viele produktorientierte Unternehmen sehr wohl zutreffen.
Für wen aber das Lösen brennender Probleme seiner Kunde und das Erfüllen von Wünschen im Vordergrund stehen, der wird ohnehin einfach verständliche Produkte und Leistungen kreieren und diese auch erfolgreich verkaufen.

Nachstehende Frage zu beantworten führt viel häufiger zu neuen Ideen und deutlicherer Positionierung als man auf den ersten Blick glauben könnte:

‘Was kann ich bei meinem Produkt oder bei meiner Dienstleistung weglassen?’

Linktipps:

Original image by Jason Matthews. Thanks for sharing, Jason!

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Mundpropaganda im Tourismus

OEHV Hotelierkongress

 

Nicht nur Ideen sind innovativ.
Es kommt auch darauf an, wie man darüber redet!

Die Vorgeschichte: Es freut mich, wenn die Inhalte meines Blogs anderen immer wieder als Quelle der Inspiration helfen kann - das war eine der Ideen dahinter.

So griff auch die Österreich Werbung zur Ideenfindung für innovative Beispiele im Tourismus unlängst auf ANDERS|denken zurück und präsentierte im Rahmen des ÖHV Hotelierkongresses in Bad Ischl ausgewählte Beispiele. [Download Präsentation 'Invent the future', pdf 3MB]

Der jährlich stattfindende ÖHV-Hotelierkongress gilt als der Branchenevent und bringt der Hotellerie und der gesamten Branche Wissensvorsprung. Er wird jährlich von rund 500 Teilnehmern besucht – 2007 waren darunter 393 Hoteliers, Touristiker, Partner und 40 Journalisten, 30 Referenten sowie 45 Gäste und Politiker. [OEHV]

Spannend … und schade, dass es dazu kein Event-Blog gibt.

Gratulation vor allem an das kleine Familienunternehmen Gletscherblick und die Kleinvermieter aus Kärnten - denn das waren jene Beispiele von kleinen aber mutigen und innovationsbereiten Unternehmern, die jetzt einer ganzen Branche als Lehrbuchbeispiele präsentiert wurden!

Mir fällt dazu aber noch etwas ganz anderes ein: Es scheint, dass Blogs endlich auch in Österreich immer stärkere Beachtung finden. In den letzten 2 Monaten weiß ich von zumindest 4 konkreten Beispielen, bei denen sich Journalisten Inspirationen aus diesem Blog geholt haben - so soll es auch sein! Und ganz nebenbei bemerkt: Es gibt auch noch 64 Millionen andere!

Ein Tipp an alle Tourismusberiebe:

Märkte sind Gespräche

Innovationen und Ideen sichern Euer Überleben, das ist schon richtig… aber darüber zu reden und Gespräche zu initiieren mindestens genauso!

Suchmaschinen und AdSense sind eine Möglichkeit, aber das erzählt ohnehin jede Werbeagentur. Es lohnt sich aber auch darüber nachzudenken, wie Blogs, Geotagging, Bewertungs-, Video-, Fotoplattformen, etc. ins Marketing integriert werden können - und meistens kostet das sogar noch wesentlich weniger als klassische Werbung nach dem Gießkannenprinzip!

Vielleicht liegt aber genau da der Haken? Die neuen Möglichkeiten im ‘Social Internet‘ nehmen niemanden sein Business weg, ich versteh die Panik so mancher Agenturen gar nicht - viel mehr sind sie eine Unterstützung für alle anderen Aktivitäten.

Am Beispiel Gletscherblick erklärt: Der Griff zur Strategie der Mundpropaganda brachte wesentlich mehr als eine unbeachtete Pressemitteilung:

  • (freiwillige und kostenlose) Verlinkungen von Internetseiten mit vielen tausend Besuchern monatlich (z.B. hier, hier, hier, hier),
  • (freiwillige und kostenlose) Presseberichte . Gegenwert: Viele Tausend Euro.
  • den (freiwilligen und kostenlosen) Besuch bekannter Restaurant-Tester,
  • jede Menge (freiwilliger und kostenloser) Weiterempfehlungen und
  • viele neue Gäste!

Fotos: OEHV | Flickr

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Die Zukunft Hollywoods

Ich habe die Zukunft (des animierten Films) gesehen...Bratt Pitt küsst Marilyn Monroe und Angelina Jolie reitet mit John Wayne…

Dieser Gedanke kam mir vor einigen Tagen während Andy Woods Vortrag auf der DLD (Europe’s Conference for the 21st century) in München. Warum die Vorstellung gar nicht so abwegig ist, zeigt ein Klick auf [diesen Link].

Gescannte Gesichtszüge (’Facial Tracking’) werden in virtuelle Modelle verwandelt. Und das in einer Qualität, die kaum noch Unterschiede zwischen Realität und Animation erkennen lassen. Sogar verstorbene Schauspieler werden wieder zum Leben erweckt.

Andy Woods ist CEO bei Image Metrics. Die Technologie der ‘Seelenübertragung’ soll Hollywood dabei helfen, Kosten für tausende und abertausende Computeranimations-Stunden zu sparen und Produktionen schneller auf den Markt zu bringen - das Einsparungspotential liegt bei je 90%.

Weiterführende Informationen:

Trend Virtualität

Virtuelle Welt - Second Life

Beim Thema Virtualität kommt man (zumindest bis zu Google’s virtueller Welt - siehe hier) um einen Blick auf Second Life kaum herum.

Seit meinem letzten Beitrag im Dezember gibt es eine weitere Million Menschen mehr in SL (nämlich schon 3 Millionen!), haben sich die Grundpreise um 30% erhöht, haben Fernsehserien entgültig ihren Durchbruch, und Schweden baut sogar als erstes Land eine Botschaft auf:

Second Life erlaubt uns, die Menschen über Schweden zu informieren, und verbreitert die Möglichkeit, mit Schweden einfach und billig in Kontakt zu treten. [Tagesspiegel]

Virtualität als Möglichkeit näher an seinen Kunden zu sein und bessere Beziehungen aufzubauen.

Auch wenn heute noch grafisch unerträglich anzusehende Avatare durch die 3-dimensionalen Welten geistern - Image Metrics hat einen Vorgeschmack auf das gegeben, was in der Filmindustrie bald Standard sein wird. Und dann wird es im Internet wohl nur noch eine Frage (kurzer) Zeit sein, bis aus primitiven Avataren Wesen mit täuschend echten Gesichtszügen geworden sind.

Nachtrag

Second Life vs. First LifeDie Geschichte von Image Metrics (Gründung 2003) ist übrigens ein typisches Beispiel für Exaption: Auch Edison hatte das Grammofon ursprünglich zur Stimmaufzeichnung erfunden, da durch die Einführung des Telefons mehr und mehr Geschäfte mündlich abgeschlossen wurden. Aber erst als andere erkannten, dass es viel spannender war Musik anstatt Stimmen abzuspielen, setzte sich die Innovation durch.

Die Technologie hinter IM wurde vom englischen Biophysiker Gareth Edwards entwickelt - ursprünglich für Medizin und Sicherheitstechnik. Andy Wood erkannte das Potenzial für die Unterhaltungsindustrie und von nun an schritt das Projekt um ein Vielfaches schneller voran.

Ein wenig Querdenken und ein Blick über den Tellerrand schadet eben nie!

Fotos: Hannes Treichl, DLD München | Flickr | Flickr

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Tipp für Gründer und Jungunternehmer

AUFSCHWUNG - Messe für Existenzgründung, junge Unternehmen und FranchiseAuch wenn Frankfurt von Österreich ein ganzes Stück weg ist, empfehle ich diese Veranstaltung auch allen GründerInnen und JungunternehmerInnen aus der Alpenrepublik. Wie oft ergibt sich schon die Gelegenheit, für lächerliche 5 EUR Eintritt so ein hochwertiges Programm geboten zu bekommen:

AUFSCHWUNG – Die Messe für Existenzgründung, junge Unternehmen und Franchise mit dem 2. Frankfurter Existenzgründungsforum ist die Leitmesse rund um das Thema Existenzgründung und Unternehmertum [...]

Die AUFSCHWUNG-Messe für Existenzgründung, junge Unternehmen und Franchise wurde als ‚Ausgewählter Ort im Land der Ideen 2007’ ausgezeichnet. Der Rundgang ‚1.000 und eine Idee’ in den ehrwürdigen Räumen der Alten Frankfurter Börse inspiriert die Besucher mit über 1.000 innovativen Ideen von Unternehmern aus den Bereichen Geschäftsidee, Marketing, Finanzen, Innovation, Internet und Zukunftstrends.

Termin: 15. Februar 2007. Mit dabei u.a. Bestseller Autor und Positionierungs-Guru Peter Sawtschenko, Olympiasieger und Weltmeister Dr. ‚Albatros’ Michael Gross, Gründerpreis-Sieger Dr. Wulf Bentlange, Werbe-Profi Bernd Röthlingshöfer und viele andere.

Ich selbst freue mich sehr über die Einladung von Organisator Burkhard Schneider, zwei Vorträge zum Thema ANDERS|denken zu halten. Es wird darum gehen wie GründerInnen ihre Stärken richtig fokussieren, um sich auch in überfüllten Märkten behaupten zu können [siehe auch hier]. Noch ein Vorschlag: Spezielle Wünsche über den Inhalt werden auf jeden Fall berücksichtigt – eMail genügt!

Aktuelle News zur Veranstaltung gibt es übrigens laufend in Burkhards Best Practice Business Blog unter [diesem Link]

Neben vielen Aktionsflächen, 24 Vorträgen und Workshops und der Möglichkeit für 1-1 Beratungen im Beratungenscafe ist die Messe DIE Gelegenheit, die Herausgeber einer ganzen Reihe der Top100Business Blogs kennen zu lernen, Fragen zu stellen und Erfahrungen auszutauschen – ein Auszug:

Werbung mit kleinem Budget, Marketing-Blog, Marktpraxis, Work Innovation, Querdenken, Job&Joy, Ideentower, Service Pionier, Gumia, Kilo-leicht, Bindestrich, Bullesfield Studio, Connected Marketing, Selb und Ständig, PRBlogger, BasicThinking, Ideen Fairmittlung, Meipor, Best Practice Business

Ich freu mich auf die Veranstaltung und dort auch den einen oder anderen Österreicher zu treffen! Ich helfe auch gerne mit, sich über Fahrgemeinschaften auszutauschen.

www.aufschwung-mess.de

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Das innovativste CrowdSourcing Projekt der Welt

CrowdSpirit - Innovative Elektronik

 

Nachdem ich schon im September letzten Jahres erstmals über den fabelhaften Geschäftsansatz von CrowdSpirit berichtet hatte, entdeckten inzwischen auch die BusinessWeek oder die FinancialTimes das Projekt und schwärmen darüber.

Wer sich in die geniale Idee von CrowdSpirit einlesen will, findet [hier] und [hier] noch einmal alle notwendigen Infos auf Deutsch, oder klickt [hier] um zur englischen Beschreibung der Idee zu gelangen.

In fact, our aim is to bypass the marketing department and go directly to the source of the need. I mean YOU, to avoid all the misunderstanding that can happen between all the different actors or by market research. [Lionel David]

In einer 5-teiligen Serie auf OpenBusiness gibt Lionel Antworten auf alle noch offenen Fragen. Ein Muss für alle, die sich selbst schon mit CrowdSourcing beschäftigt haben oder das noch vor sich haben.

Teil 1: Das Geschäftsmodell im Detail
Teil 2: Der Mehrwert von CrowdSourcing
Teil 3: CrowdSourcing und Qualität
Teil 4: Der Vorteil einer eigenen Community
Teil 5: Wann es los gehen wird (folgt am 26.1.07)

Gerade Internet Start-Ups werden oft mit einem Lächeln auf den Lippen nach Geschäftsmodellen gefragt. Viele wollen diese Fragen nicht mehr hören, argumentieren mit der Macht der Masse oder finden häufig keine ausreichenden Antworten, die Investoren tatsächlich überzeugen.

Lionel hingegen rechnet das Geschäftsmodell von CrowdSpirit vor und erklärt, warum sein Unternehmen immer profitabler sein wird, als andere Unternehmen.

Die Community gewinnt immer

 

Auch wenn es einem ‘klassisch-agierenden’ Unternehmen (W) gelingen sollte, für das selbe Produkt, einen höheren Marktpreis zu erzielen (Spalte 1), so bleibt nach Abzug aller Kosten nur halb so viel in der Tasche als bei CrowdSpirit. Und das trotz der utopischen Annahme eines Gewinns von 25% - und wer hat das schon?

Und noch strategischer Vorteil soll für CrowdSpirit sprechen:

Investors, Ambassadors and Supporters won’t exist on the W company business model: they already have all their sales network in place, they fund all their projects with their own funds and they have also their own support. This is a big advantage of CrowdSpirit in giving this involvement to the community.

Lionel David - Pionier und Visionär

Ich bin gespannt wie es weitergeht! Für mich ist CrowdSpirit in jedem Fall eines der gegenwärtig innovativsten Start-Ups, das durchaus das Potenzial zum absoluten Durchbruch hat - auch weil es bestehende Branchenregeln über den Haufen wirft, und das Geschäftsmodell auf ‘echten’ Produkten basiert.

Lionel David wollte ich schon fast ein halbes Jahr lang treffen, um mit ihm über das Projekt zu reden und einige Erfahrungen auszutauschen. Leider ging es sich bislang nicht aus. Lionel, I hope that we will still have the opportunity for an exchange the other day - even though you seem to become more and more famous day by day :-)

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Social Internet alleine reicht nicht

Soziale und interkulturelle Kompetenz sind Teil des ErfolgsDLD - Digital Life Design. Europe’s conference for the 21st century. Hochkarätige Vortragende, in Summe gelungene Präsentationen und ein Gedanke, was gerade Start-Ups von der ‘alten Wirtschaft’ lernen sollten:

Wer vom ‘Social Internet’ redet, muss auch seine sozialen Hausaufgaben in der Echt-Welt machen!

Zum Beispiel wenn es darum geht, Nicht-Experten mit einem auf den Punkt gebrachten Elevator Pitch sein Produkt zu erklären, mit Kritik umzugehen oder - gerade in einem Business ohne Grenzen - interkulturelle Kompetenzen zu beweisen.

Auch die Grundlagen für Personalauswahl, Mitarbeiter- und Team-Entwicklung gelten für Unternehmen ‘beider economies’ (wenn man schon differenzieren will) gleichermaßen. Wer hier spart, spart falsch, denn es können entscheidende Bausteine für Erfolg und Wachstum sein! Auch darüber sollte man bei aller Euphorie hin und wieder nachdenken.

Foto: Flickr

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Fehler passieren auch den Großen

Marissa Mayer, VPO von Google, startete heute auf der DLD in München mit einer vielversprechenden Ankündigung: ‘Was ich heute Nacht zwischen 1 und 3 Uhr getan habe…’

Anlass für Marissas schlaflose Nacht: Google hatte ganz einfach vergessen, die Domain Google.de zu verlängern und so geschah es, dass Google.de für einige Stunden unerreichbar war. Die Folge: Gerüchte dass die Seite von Hackern in Besitz genommen wurde.

Marissa klärt die Sache charmant auf: ‘Ein Mario aus Wiesbaden hatte die Seite irgendwann reserviert’. Der wusste zuerst gar nichts von seinem ‘Glück’, zeigte sich im weiteren Verlauf der Nacht sehr kooperativ, gab die Seite an Google zurück die Google Manager konnten weiter schlafen.

Fazit: Jedem passiert mal ein Fehler - denn in jedem Unternehmen arbeiten Menschen!

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Geheimnisse eines Tanz-Bären

Wer träumt nicht davon, sein Hobby zum Beruf zu machen und dabei sogar noch Geld zu verdienen.

Wäre es von Anfang an ein geplantes Projekt gewesen, wäre sie ein heißer Kandidat für die Kategorie ‘verrückte Geschäftsideen‘ gewesen. In diesem Fall war es Zufall. Aber auch Zufall bedarf eines Auslösers!

Matt Harding reiste gerne. Und Matt Harding war ein Geek. Eigentlich wollte er sein ganzes Leben lang nur Videogames spielen - aber es kam alles anders als er dachte. Mit 26 stellte entschied er sich dafür, den sicheren Job eines Computerspiele-Programmierers und ein fixes Gehalt gegen eine 6monatige Weltreise einzutauschen.

So wie Forrest Gump irgendwann zu laufen begonnen hatte, fing Matt an zu tanzen. So wie er es einst für seine gelangweilten Bürokollegen getan hatte. Nur tanzte er dieses mal u.a. in Beijing, Vietnam, Kambodscha, Sibirien, Ruanda, Kenia, Uganda und sogar am Kilimanjaro. Mit dabei hatte war eine kleine Digitalkamera. Und die machte ihn über Nacht zum Star - und bezahlten Werbeträger.

Egal wie einfach oder verrückt die Geschichte ist, auch aus ihr kann man etwas lernen. Was Matt in einem Videointerview erzählt [siehe hier], kann auf jeden (Jung-)Unternehmer genauso umgelegt werden, wie auf Innovationsprojekte innerhalb eines Unternehmens. An diesem Beispiel ist anschaulich erklärt, worüber Coaches und Trainer so gerne reden. [Weiterlesen] »

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Blog + Logo = Blogo. Der MBBDBWBSDSBL Award.

Logowettbewerb für Blogs: Der "Blogo"Das Team vom marketing-blog.biz, 2006 selbst Gewinner des Best Foreign Blog Awards von Marketing Sherpa, ruft zum Logowettbewerb auf: Der Blogo 2007.

Einzige Teilnahmebedingungen: Das Logo (oder die Header-Grafik) müssen von einem deutschen Blog stammen, nicht größer als 40 KB sein. Das Kleingedruckte? Gibt es nicht. Und weil Frank die Teilnahmebedingungen inzwischen auf deutschsprachige Blogs ausgedehnt hat, dürfen sogar österreichische Blogs teilnehmen. Mir fiele da schon das eine oder andere ein

Die Logos stehen vom 1.-15. Februar zur Wahl per Internet bereit. Vielleicht ein neuer Motivationsgrund für alle Grafiker und Webdesigner die noch keines haben, ihr eigenes Blog zu starten.

Übrigens wird es am Ende zwei Gewinner geben - das Logo mit den meisten Klicks, und das Logo mit den meisten Blicks. Ich bin gespannt mit welcher bahnbrechenden technischen Innovation Frank letztere messen wird, und füge schon jetzt einen weiteren Gewinner hinzu:

Frei nach dem Time Magazine - YOU! Denn Frank verlinkt die Logos auf die Seite der Einsender.

Mehr über den MBBDBWBSDSBL Award im marketing-blog.biz.

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Regenschirm als (Flickr-)Fotoalbum

RFID und Web2.0 machen es möglich - der Regenschirm wird zum Flickr Fotoalbum und soll Wartezeiten an Busstationen verkürzen. Na hoffentlich rennen sich die Hans-Guck-in-die-Luft Menschen bei aller Faszination für die Bilder nicht die Köpfe ein…

Mehr Details wie das ganze funktioniert gibts [hier].

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So präsentiert man eine Idee

Wollten Sie schon immer wissen wie der Pitch für den Werbespot des Jahres aussieht? In diesem Video präsentiert Gino Bona seine Idee für einen Werbespot, der am 4. Februar dieses Jahres hunderte Millionen TV-Zuschauer erreichen soll.

Das ist der dritte Beitrag über ein ‘user generated content commercial‘ für das TV Event des Jahres - die SuperBowl XLI. Nicht nur Chevrolet und Doritos [siehe hier und hier] setzen 2007 auf Ideen ihrer Fans, sondern auch die NFL selbst.

For the first time ever, the NFL enabled fans to present their ideas for the Super Bowl commercial that best expresses the experience through the campaign entitled ‘Pitch us your idea for the NFL Super Bowl commercial ever. Seriously! [NFL Superad]

Deutschland NFL sucht den Superstar: 1,700 Teilnehmer hatten Gelegenheit, ihre Pitches einer Fachjury zu präsentieren. 200,000 Internet-Usern wählten zwar diesen Pitch zum Sieger, aber die Fachjury entschied sich für den zweit-platzierten Gino. Am Ende sitzt eben doch der Initiator am längeren Ast…

Auf jeden Fall wieder einmal ein Beispiel zum Thema: ‘Kunden gestalten die Werbung von morgen…

Videos anderer Teilnehmer gibt es bei YouTube.

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