Die Weinbar der Zukunft

Ein Video sagt mehr als 1000 Worte, also am besten das Video ansehen wie sich Microsoft die Weinbar der Zukunft vorstellt.
Wolfgang Tonninger, Weinliebhaber und Importeur exklusiver argentinischer Weine, beschreibt im Microsoft Österreich Blog die Weinbar der Zukunft so:
Stellen Sie sich folgende Situation vor: Der Gast im Restaurant bestellt einen Wein, der vom Kellner nicht nur boniert, sondern gleichzeitig und automatisch in ein System eingegeben wird, das sich merkt, welcher Wein in welches Glas gefüllt wurde. Der Rest ist denkbar einfach: Die Gläser besitzen auf der Stellfläche einen Punktecode, der von der Tischplatte erkannt wird. Daraufhin “entwirft” diese einen virtuellen Untersetzer, über den man Infos zum Wein, zum Weingut, zum Terroir, zum Mikroklima und eben auch zu den passenden Speisen in diesem Restaurant abrufen kann.
Microsoft hat Surface bereits 2007 vorgestellt, damals wurde ein Preis von USD 5,000-10,000 kolportiert. Was Surface sonst noch so kann (z.B. Kamera auf den Tisch legen und Bilder der Bergwanderung ansehen oder ins Online Fotoalbum hochladen) zeigen einige Videos auf www.microsoft.com/surface.
Ich finde Microsofts Präsentation der Wine Bar auch deshalb gelungen, weil nicht nur eine nackte Technolgie vorgestellt wird die in erster Linie Technologie Freaks anspricht, sondern ein angewandtes Beispiel zeigt unter dem sich jeder etwas vorstellen kann - hoffentlich auch einige Gastronomen die auf der Suche nach innovativen Möglichkeiten sind, um Gästen ein Erlebnis der besonderen Art zu bieten, zum längeren Verweilen einzuladen, über Weine, deren Herkunft und Geschichte zu philosophieren und so Gespräche zu fördern - auch dazu kann Technologie gut sein.
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8 Kommentare zu “Die Weinbar der Zukunft”
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13. Januar 2008 um 11:42 |
Stimmt, sehr innovativ und geradezu erstaunlich. Noch innovativer allerdings finde ich diese Vision: Weinhändler der Zukunft.
13. Januar 2008 um 18:12 |
wow, das sieht aber echt genial aus
13. Januar 2008 um 22:26 |
Okay, vielleicht nicht ganz so avanciert, sicher aber billiger, mit Spassfaktor und mächtig Potential:
Der Selbstbau.
14. Januar 2008 um 18:53 |
Hmmm … ich schwanke sehr zwischen „Dinge, die die Welt nicht braucht“ und „Was für eine tolle Idee.“ Mit einer solchen Unterlage ist es natürlich eine richtig tolle Sache, Wein zu genießen und die unterschiedlichen Sorten kennen zu lernen. Und sich mit dem Genießen so richtig breit zu machen, so zu sagen.
Aber irgendwie kommt mir die Sache in der Tat ziemlich sehr technisch vor, und ich habe den Eindruck, dass ich als Weintrinkerin eher die Gemütlichkeit, tatsächlich den Genuss verlustig gehen sehe, wenn ich selbst beim Wein trinken auf interaktive, virtuelle Zerstreuung nicht verzichten kann. Da streiten sich mein sinnliches und mein neugieriges Ich in starkem Ausmaß. Eine Lösung kann ich da auch nicht sehen, aber mit großer Wahrscheinlichkeit wird die Entscheidung sicher abgenommen und in naher Zukunft sind solche Spielereien in Restaurants, die etwas auf sich halten, ein Standard, auf den man nicht verzichten kann. Auf jeden Fall beeindruckend.
18. Januar 2008 um 14:07 |
@ MArtina : hast du auch recht
19. Januar 2008 um 17:31 |
ich könnte mir vorstellen, es könnte in ein restourant auch unbequem sein, wenn man da auch noch essen will oder so. nicht gerade romantisch so ein tisch, abeer immerhin eine tolle erfindung
20. Januar 2008 um 19:11 |
nein, also , wenn ich wein trinke, will nicht unbedingt mit irgendwelchen technick kram zu tun haben sondern einfach nur geniessen.
26. Januar 2008 um 12:33 |
“weinhändler der zukunft” finde ich sehr eindrucksvoll, und innovativer!