Wer hört mir eigentlich zu? Gespräche visualisieren.
Gestern Mittag: 4 Menschen sitzen an einem Tisch. 3 von ihnen reden, 1 schweigt. Warum? Keine Meinung? Uninteressiert? Keine Gelegenheit um einzuwerfen?
Als unbeteiligter Fünfter erinnerte ich mich heute an einen Vortrag von George Pennington: Er skizzierte Gespräche auf verblüffend einfache Weise:
Jedes Gespräch besteht aus 3 Elementen: Aussagen, Fragen, Pausen. Der Verlauf eines Gesprächs lässt sich einfach visualisieren:
Aussagen = !, Fragen = ?, Pausen = _.
Die meisten Gespräche sind Aussagen und ein Verteidigen des eigenen Standpunkts. Deshalb reden Menschen viel zu oft aneinander vorbei, diskutieren Dinge zu Tode und erzwingen Konflikte.
Gute Gespräche brauchen bekanntlich Fragen. Wer fragt interessiert sich für den Anderen. Gute Gespräche brauchen aber auch Pausen - zum Nachdenken und als Zeichen des Respekts. Pausen geben anderen Gelegenheit Gesagtes zu verarbeiten und um ins Gespräch einzusteigen.
Perfekte Testgelegenheit: Das nächste Meeting, der private Abend oder die Fernsehdiskussionen zur österreichischen Nationalratswahl:
! - ! - ! - ! - ! - ! - _ - ! - ! - ! - ! - ! - ! - ? - Danke für das ‘Gespräch’
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3 Kommentare zu “Wer hört mir eigentlich zu? Gespräche visualisieren.”
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18. August 2006 um 13:17 |
Diese Idee ist umwerfend und einfach. Somit die ideale Kombination für eine brauchbare Denke.
Danke für den Input,
und ein wundervolles Wochenende!
Stefan Moser
26. August 2006 um 10:03 |
11 ANDERS|denken Blitze - Innovationen und andere Dinge (Woche 35)…
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