Wie (un-)glücklich ist deine Stadt?

emotionalcities.jpg
“Wie geht es Ihnen?” Standardfloskel in so vielen Telefonaten. “Schau selber nach”, könnte die Antwort jener Menschen sein die in einem Gebäude leben oder arbeiten, das die Farben seiner Außenfasaden dem Glückempfinden der Menschen im Inneren anpasst.

Auf der Webseite des Kunstprojekts Emotional Cities kann ich per Klick auf einen Smiley meine derzeitige Stimmung eingeben. Die Daten werden anschließend für Städte, Länder oder Communities verknüpft und ein aggregierter Glücksindex errechnet. Neben dem “wie geht es mir” kann die aktuelle Stimmungslage auch begründet und aufgezeichnet werden. So können User ihre ganz persönlichen Glückstagebücher führen.

In Stockholm und Korea gibt es bereits einige Gebäude, deren Außenbeleuchtung das emotionale Empfinden von Stadteilen wiederspiegelt. Beim Erblicken eines lila Gebäudes beim Landeanflug also am besten gleich den nächsten Rückflug buchen ;-)

Emotional Cities poses a very everyday question. But what would happen if we took more time to reflect over how we ourselves, and others around us, are feeling? Can a few minutes of daily reflection make us more aware? Emotional Cities is an art project that studies and visualizes the emotions of individuals and groups.

www.emotionalcities.com - durchaus eine nette Spielerei mit Charme.

Foto: Emotional Cities

Wenn Sie hier neu sind, können Sie mein Blog über diesen Link z.B. als wöchentlicher eMail Newsletter kostenlos abonnieren.
Danke für den Besuch! (Für Profis: RSS Feed Abo.)


2 Kommentare zu “Wie (un-)glücklich ist deine Stadt?”

  1. Pingback von bwl zwei null » Digital gets physical

    [...] dafür ist das Kunstprojekt “Emotional Cities“, das aktuell in Stockholm läuft. Hannes Treichl sieht es zwar nur als “nette Spielerei mit Charme”, in meinen Augen hat es aber das [...]

  2. Comment von Björn Schneider

    Doch, wirklich eine interessante Idee.Regt irgendwie zum Nachdenken an…

Kommentar hinzufügen

(bitte als Ziffer eingeben)