Hochzeitsringe im IT Design

Etwas “andere” Hochzeitsringe nicht nur für IT Freaks hat die Amerikanerin Jana Brevik entworfen.

“A wedding set for the unconventional! The female ring has a choice of four opaque colors: turquoise, white, orange or black. The male ring stands tall and dramatically transparent. The world is your technological oyster.”

OFF = ON

Im aktuellen Trendwatching Report stellen die Herausgeber erfolgreiche Beispiele vor, wie Sie Ihr Offline Business durch Anlehung an Online Funktionierende Modelle und Designs vielleicht erfolgreicher machen können. Die 10 Punkte Anleitung dazu:

1. Incorporate online symbols into one of your next designs.
2. Have customers design something from scratch online, then bring it into the real world.
3. Add any kind of online functionality or access feature to existing physical products.
4. Study and then incorporate winning characteristics of living and doing business online into your offline processes.
5. Infuse your campaigns with the language of the online-versed.
6. Give your online brand an offline presence.
7. Partner with any kind of relevant meet-up venture.
8. Introduce a ‘warm bodies FEEDER BUSINESS’.
9. Hop on the mobile-meets-web bandwagon. Start with introducing an iPhone app. Hey, if British Airways can do it…
10. Look beyond the next 6 to 12 months and dive into leading online gurus’ visions. After all, even if their exact timing is sometimes off, their predictions so far have all come true.

Quelle: Trendwatching

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Vertriebsmodelle in Facebook

Wenn sich schon 100 Millionen User auf Facebook tummeln und dort so ziemlich alles über sich preis geben, kann ich das größte Social Network der Welt auch zum Experimentieren mit neuen Distributionsmöglichkeiten nutzen. Hier ein Beispiel.

Social Flowers: Blumen schenken

Socials Flowers (”Send flowers in Social Networks”) hat eine Anwendung programmiert, mit der ich einfach eine/n Glückliche/n aus meiner endlos langen Freundes lange auswähle und ihm Blumen schicken lasse. Bezahlt wird direkt bei Facebook. Die Aufträge gehen an einen von über 30,000 Partnershops in den USA und Kanada, die die Blumen ausliefern.

Zwar wird die Anwendung bislang nur sehr wenig genutzt, aber vielleicht schauen wir sie uns in 12 Monaten noch einmal an, denn bestimmt wird auch Facebook Geschäftsmodelle wie dieses mit neuen Entwicklungen unterstützen.

Ein ähnliches Modell verfolgt die englische The Light Agency. Sie bedient sich eines Händlernetzwerkes von 12,500 Läden, um Süssigkeiten auszuliefern welche mittels Gutschein an Freunde in Facebook verschenkt werden können.

 

Hacken ist IN

IKEA hat alles was eine Marke braucht. Erklären muss man weder Konzept noch den Geschäftserfolg, und deshalb kann IKEA lächelnd, ja gar dankbar auf den Kult noch weiter steigernde Aktionen wie diese blicken.

Die niederländische Plattform für Designer ruft zu einem Wettbewerb für “missratene” (oder besser: einzigartige) Montagemöglichkeiten für IKEA Möbel auf. Erlaubt ist alles was gefällt, Hauptsache die Teilnehmer halten sich nicht an die Montageanleitung.

Hack an IKEA flat pack – a product you buy in a package and have to assemble at home. Make small alterations, or forget the instructions – let your imagination run wild and make something totally different out of it.

Einsendeschluss ist der 15. September 2008. Eine Woche später kürt eine Jury die Sieger, deren Stücke im Rahmen der Design Week in Eindhoven ausgestellt werden.

www.platform21.nl via IKEAhacker

IKEA Livestream

Natürlich verlässt sich IKEA nicht nur darauf, dass andere Marketing machen und hat sich eine recht witzige Aktion einfallen lassen, um seinen Kunden die Wartezeit auf den neuen Katalog zu verkürzen. Welche das ist, beschreibt Robert an dieser Stelle…

 

Internetnutzung und -wachstum in Europa

Ich habe heute mit zwei Kunden über (statistische) Internetnutzungsgewohnheiten gesprochen. Deshalb an dieser Stelle die versprochenen Grafiken - und am Ende des Beitrags eine kurze Geschichte zum Schmunzeln :-)

Russland wächst am schnellsten

The total number of European Internet users grew 8 percent during the past year to 241.8 million visitors in June 2008. Russia ranked as the fastest-growing Internet audience in Europe, up 27 percent to 17.5 million visitors, followed by France (up 21 percent to 31.5 million visitors), Spain (up 15 percent to 16.2 million visitors), and Ireland (up 15 percent to 1.6 million visitors).
[Quelle: Comscore via IT News]

Welche Länder machen was im Mitmachnetz?


Gefunden bei Hugo E. Martin

Und was tut Deutschland?


Quelle: BITKOM | Gefunden bei BasicThinking

Die weltweit größte Fotoplattform…

… ist nicht Flickr, sondern Facebook. Die über 100 Millionen User laden täglich 24 Millionen Fotos auf das mittlerweile größte Social Network der Welt.

Photo application draws more than twice as much traffic as the next three sites combined (comScore). More than 24 million photos uploaded daily. [Quelle: Facebook Statistics]

Die tägliche Dosis YouTube zur Inspiration

Damit die Zahlen nicht ganz so trocken sind ein Erlebnis, über das ich kürzlich schmunzeln musste.

Im Rahmen eines Gesprächs mit einem doch schon etwas betagterem Hoteldirektor, fragt er mich nach Möglichkeiten Videos ins Internet zu stellen. Nun denken die meisten Hoteliers ja daran, Videos auf den eigenen Server hochzuladen, anstatt Vorteile (z.B. Sharing) öffentlich zugänglicher Videoplattformen zu tun.

Langsam nähere ich mich also YouTube und er meint: Das kenne ich doch schon längst. Ich verbringe dort jeden Tag mindestens eine halbe bis ganze Stunde. Auf meine Frage, was er sich - trotz überbuchtem Hotel - dort ansieht antwortet er lächelnd.

“Alles! Es ist einfach fantastisch und befreit mich vom Alltagstrott. So komme ich immer wieder auf neue Gedanken.”

So viel zum Thema da sei alles nur etwas für Menschen denen langweilig ist ;-)

 

Geschäftsidee Hundefutter Catering

Wasiff Khan wollte schon immer mit Catering Geld verdienen. Schon bald aber bemerkte er, dass eingesessene Lobby in Bombay stärker war als er, und es kaum einen Weg für ihn gab, wirklich an zahlungskräftige Kunden heranzukommen.

Vor 4 Jahren erfand Khan einen neuen Markt und eröffnete ein Catering Service für Hundefutter.

“I entered this business at the right time. The city was opening up to pet culture, creating a market for dog food and other pet accessories. To start with, I decided to study the demand of fresh dog food and the feasibility of the business.”

Der heute 28jährige Khan mischt das seine “Leckerbissen” die zwischen 0,60 und 1,00 Euro kosten vor allem aus Reis, Mais, Hirse, Weizen, Fleisch und Gemüse. Alle Zutaten sind stets frisch. Streng verpönt sind künstliche Zusatzstoffe. In weniger als einem Monat hatte er schon 30 Kunden. Heute sind es täglich über 500 Hundebesitzer, die von 8 Angestellten “Essen auf Rädern” geliefert bekommen.

Gelungene Positionierung

Khan hat durch das Erkennen eines Engpasses (“Wo kaufe ich als fürsorglicher Hundebesitzer frisches Hundefutter?”) erkannt und besetzt mit Home Care Dog Food seit 4 Jahren erfolgreich eine Nische.

Quelle: Mumbai News via Förster/Kreuz | Foto: Beratungsletter

 

Lernen “Auf Wiedersehen” zu sagen

Bei einigen Unternehmen erkennt man erst bei der “Verabschiedung” die wahre Einstellung gegenüber Kunden (oder, wie sehr einem der vermeintliche Erfolg eines Startups, das nebenbei bemerkt ausserhalb “der Szene” nicht mal wer kennt, zu Kopf steigen kann).

Hallo, wir haben deine Anfrage erhalten und werden uns darum kümmern.
[Tage später...] Hallo, du kannst dich mit diesem Link abmelden.
[Original eMail ungekürzt]

Servicewüste pur. Und bitte nicht so persönlich!
Wozu hinterlasse ich bei der Anmeldung meinen Namen?
Auch ein Dankeschön für die bisherige Treue muss nicht sein, geschweige denn würden Euch meine Gründe für die “Kündigung” weiterhelfen, Euer Service zu verbessern.

Auch wenn ein Kunde aus deinem Geschäft raus geht, ohne etwas gekauft zu haben: Überleg dir wie du “Auf Wiedersehen” sagst! Man weiß ja nie…

Im konkreten Fall hatte ich ursprünglich meine Mitgliedschaft gekündigt, um mich unter einem anderen Benutzernamen und mit aktualisierten Daten wieder bei Euch anzumelden. Davor aber habt Ihr mich mit nur 2 Mails bewahrt. Danke :-)

Foto: Flickr CC, thanks for sharing!

 

Peinlich: Er hats schon wieder getan.

Die UNkreativität der FPÖ PR-Verantwortlichen würde es mir hier sehr einfach machen, diesen Beitrag aus dem Jahr 2006 1:1 zu kopieren. Was schon damals nur peinlich war, wiederholt sich im Wahlkampf 2008. Mehr bitte selbst bei Jürgen Koller lesen bzw. hören.

Wie unkreativ der HC Strache Wahlkampf im übrigen ist, beschreibt auch Helge in seinem Beitrag “Strache stiehlt Obama die Webseite”. “Geklaut” schaut allerdings nur das Layout aus, von Obamas genialer Internet/Social Media-Marketingkampagne ist ebenso wenig eine Spur, wie vom gesetzlich vorgeschriebenen, leicht auffindbaren Link zum Impressum ;-)

Screenshot HC|Strache|08

 

Faul sein ist nützlich…

…sagt der Berliner Autor Markus Albers in seinem Buch “Morgen komm ich später rein”.

Vor einiger Zeit hat mich Markus kontaktiert und angeboten, den Lesern von ANDERS|denken einen kurzen Gastbeitrag zum Thema Kreativität zur Verfügung zu stellen. Natürlich konnte ich da nicht Nein sagen und freue mich den Beitrag hier veröffentlichen zu dürfen.

Dir, lieber Markus, wünsche ich weiterhin viel Erfolg mit deinem Buch, und gratuliere dir hier auch zur hervorragenden Presse- und Marketing-Arbeit! (www.morgenkommichspaeterrein.de, www.markusalbers.com, “Morgen komm ich später rein” bei Amazon kaufen).

Wer mit dem Autor in persönliche Diskussion treten möchte, hat z.B. schon diese Woche im Blog des Business Club für Querdenker, Innovatoren und Wertschöpfer eine Möglichkeit dazu, denn Markus ist dort aktuell als “Gastblogger” unterwegs.

Gastbeitrag Markus Albers - Faul sein ist nützlich!

Vorsicht – das nun Folgende ist möglicherweise nicht jugendfrei. Es wird einen schlechten Einfluss ausüben, auch auf Erwachsene. Es könnte Ihr Weltbild erschüttern und Ihre Vorstellungen davon, was sich gehört. Aber es muss gesagt werden: Faul sein ist nützlich. Faulheit ist – anders als das Wörterbuch behauptet – nicht das Gegenteil von Fleiß, und Freizeit ist nicht der Feind der Arbeit. Phasen des selbstbestimmten Müßiggangs sind vielmehr notwendige Voraussetzung für Kreativität. Weiterlesen…

 

Dank Google Earth zu Olympia Gold

So ähnlich könnte man es zumindest vermuten, liest man was Kristin Armstrong, Olympiasiegerin im Rad-Straßenzeitfahren, in diesem Blogeintrag schreibt.

Im Dezember 2007 fuhr sie zum ersten Mal den schwierigen Kurs in Peking ab. Ein GPS Gerät zeichnete sämtliche Daten auf.

Nachdem sie nach Hause zurückgekehrt war, nutzte sie vom Schreibtisch aus Google Earth, um sich ihre persönliche Trainingsstrecke direkt vor der Haustüre zu konstruieren - mit dem selben Höhenprofil das die Strecke von Peking aufwies.

Nett zu lesende Geschichte, die findige Touristiker jetzt zum selbst Weiterdenken anregen könnte :-)

Quelle: Google LatLong Blog

Nachtrag:
Weil wir gerade bei Olympia sind. Hier gibts eine Karte (natürlich auch Google Maps), auf der alle Heimatstädte der Medailliengewinner von Peking eingetragen sind. Ein Klick auf die Markierungen öffnet die Webseite mit dem Profil der Sportler.

 

Sexy Supermärkte

Die Tiroler Supermarkt-Kette MPREIS ist bekannt für das außergewöhnliche Design der Filialen (siehe z.B. Bericht Springwise). Im Ötztalblog habe ich das Bild der Filiale in Sölden entdeckt … wow!

Markus schreibt dazu:

Meist ist die Ötztaler Tourismusmetropole Sölden wegen ihres Angebots für Urlauber und den dazugehörigen Events auf den Fernsehbildschirmen präsent. Dass dies nicht immer so sein muss, beweisen Filmaufnahmen eines amerikanischen Teams, welches Skigebiet, Gletscher und Gondelbahnen verschmähte und nur Augen für die MPreis in Sölden Filiale hatte.

Differenzierung über Design. Auf der Unternehmenswebseite hat die Supermarktkette einen eigenen Architektur-Sektor, in dem sich viele weitere Bilder und Pressefeedback finden.

Gefunden im Ötztalblog, Foto: MPREIS