Regeln brechen: Schranken auf!

Der erste Ski-Tag im heurigen Winter und beim obligatorischen “Stöcke und Kinder durch die Zugangskontrollen Quälen” fiel mir ein herrliches ANDERS|denk Beispiel ein, das schon in einigen Skigebieten im Einsatz ist und über das auch Eduard Kahn vor einigen Tagen berichtet hatte: Das Freemotion-Gate von Skidata.

freemotion.jpgDas revolutionäre dabei: Anstatt Snowboarder und Skifahrer mit verschlossenen Drehkreuzen vom Zugang zu Skiliften auszusperren, lädt ein ständig offenes Drehkreuz auf freundliche Art zum Durchfahren ein. Wer keine gültige Karte besitzt bleibt draussen - in dem Fall schließt sich ein Dreharm und verwehrt den Zutritt.

Angenehmer “Nebeneffekt”: Da es wesentlich mehr Gäste mit berechtigten Karten gibt als welche mit gar keinen oder ungültigen, ermöglicht das “Freemotion Open Gate” System ein höheres Tempo bei der Abfertigung von Wintersportlern.

Genial anders gedacht und bislang gültige Regeln auf den Kopf gestellt.

Das System wurde schon 2005 von Skidata vorgestellt, ist mittlerweile in österreichischen Skigebieten im Einsatz und erhielt im November 2007 den Innovationspreis des Landes Salzburg.

Grafik: Skidata

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