Die billige Brille im Internet
Im Internet oder im Shop des Fachhändlers einkaufen?
Ira Mitchell stellte sich diese Frage auch, entschied sich statt einer 500 Dollar Optiker-Brille für eine 61 Dollar Internet-Brille. Keiner hätte es bemerkt, gäbe es da nicht das böse Internet. Märkte sind Gespräche, und Eyeglasses Stores are for suckers.
Without question, I’ll order from each of these places in the future. The prescriptions are tack sharp, the selections are better than the stores and the prices are incredible. Eyeglasses for less than a pair of shoes? Yes, please.
Weil sein Beitrag hunderten von Menschen tausende Dollar erspart hatte, gibt es mittlerweile auch eine eigene Webseite mit Horrorgeschichten, Erfahrungsberichten und Links zu Händlern die begeistern.
Anlass waren über 70 Kommentare und jede Menge Verlinkungen in wenigen Tagen. Dazu ein komödiantenhaftes aneinander-vorbei-Reden von Händlern und Konsumenten Prosumenten.
3 Dinge, die man aus dem 30-Tage Beispiel mitnehmen kann. Nichts Neues und doch eine lebendige Bestätigung ansonsten grauer Theorie:
Das Internet hat den Handel längst revolutioniert und wird es auch weiter tun. Branchen die noch immer glauben, dass Bücher und Musik der Anfang und zugleich das Ende eines Trends waren, werden irgendwann schon bald vor den Trümmern ihrer Ignoranz stehen.
Als Kunde bezahle ich nur dann mehr, wenn ich den Unterschied im Angebot auch wahrnehme! Niemand kauft sich eine Hose, die nur billig ist und nicht gefällt. Dass ein Geschäft Personal- und Raumkosten mitschleppt, ist kein Differenzierungsmerkmal! [s. Kommentar 18]
Und last but not least: Seinen Kunden zuhören lohnt sich! Einem Schnäppchenjäger die Vorteile von Reparatur und Service zu erklären ist sinnlos, denn der kauft lieber 5x etwas Neues als 1x zu teuer. Auch wenn der Verkaufstrainer noch immer etwas anderes sagt: Jeder Kunde ist anders, Schubladen-Lösungen funktionieren nicht - trotzdem höre ich sie täglich.
3 Linktipps zu ähnlichen Beiträgen:
- Brillenkauf im Wohnzimmer - Differenzierung eines Optikers
- apo.take - Diskont und Qualität unter einem Dach
- Gestern waren sie noch Couch Potatoes (Video)
via Logic + Emotion
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5 Kommentare zu “Die billige Brille im Internet”
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12. Dezember 2006 um 21:54 |
Schon, schon. Aber ich denke, man kauft als Kunde nicht nur mit dem Verstand, sondern: zu 80% mit dem Bauch. Und da hinkt das Internet noch mächtig hinterher, oder?
12. Dezember 2006 um 22:01 |
Genau hier gäb es einen theoretischen Startvorteil :-)
16. April 2007 um 16:29 |
@kopfschüttler: du hast 100%ig recht!!!
ich habe mir auch eine brille online bestellt:
http://www.sehshop.de
nach anfangsproblemen (war zu blöd mein passbild einzuscannen). danach jedoch, habe ich mich fast wegkepinkelt vor lachen. die online-anprobe ist echt geil!!! ich muss auch sagen: SEHR realistisch. solche shops sollte es hier in deutschland mehr geben. in dem punkt zumindest sind die amis weiter ;-)
es ist bestimmt nicht meine letzte brille online…
gruss flavio
5. März 2008 um 16:07 |
[...] genau wie ihr verfahren funktioniert - > danke fuer den link also. Das Verahren von 4D ist der alte Hut. Es funktioniert prinzipiell wie die Kippbilder die manchmal bei den Cornflakes dabei sind. Im [...]
8. März 2008 um 10:05 |
[...] Nase, den Daumen nach oben. Mach’ nun abwechselnd je das linke und das rechte Auge zu - was siehst du: dein Daumen hüpft hin und her, obwohl du deinen Arm nicht bewegst. Die Parallaxenverschiebung [...]