Brainstorming 1788 (by Friedrich Schiller)
Ein Grundsatz für Brainstormings lautet bekanntlich: Zuerst Quantität vor Qualität. Oder wie es Schiller schon 1788 wesentlich poetischer ausdrückte:
Bei einem schöpferischen Kopfe hingegen […] hat der Verstand seine Wache von den Toren zurückgezogen, die Ideen stürzen […] herein, und alsdann erst übersieht und mustert er den großen Haufen. [...] Daher Eure Klagen über Unfruchtbarkeit, weil Ihr zu früh verwerft und zu streng sondert.
Friedrich Schiller, 1.Dezember 1788 in einem Brief an Gottfried Körner, der sich über seine Ideenlosigkeit beklagt.
Danke, Timo, für den Hinweis! | Bild: WikiCommons
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4 Kommentare zu “Brainstorming 1788 (by Friedrich Schiller)”
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28. März 2007 um 07:19 |
Genial! Dieses Zitat werde ich zukünftig für meine Projektmanagement-Trainings verwenden. Danke.
28. März 2007 um 07:39 |
[...] morgen hat Hannes Treichl (ANDERS|denken Blog) einen interessanten Beitrag zum Thema Brainstorming veröffentlicht. Offensichtlich hat schon Friedrich Schiller anno 1788 erkannt, dass allzu [...]
4. April 2007 um 22:48 |
In diesem Zusammenhang fällt mir auch Hemingway ein:
“The first draft of anything is shit.”
29. Juli 2007 um 18:32 |
[...] Wer hingegen meint Crowdsourcing ersetze Qualität durch Quantität, hat sich vielleicht zu wenig mit den Grundprinzipien auseinandergesetzt. Dass durch eine höhere Quanität an Wahlmöglichkeiten die Wahrscheinlichkeit zu besseren Ergebnissen steigt wissen wir nicht erst seit Erfindung des Brainstormings - Friedrich Schiller schon 1788 darüber. [...]