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Video fürs Wochenende: Visionen für 1999

Die Vision des digitalen Lebens im Jahr 1999
aus dem 1967 gedrehten Film 1999 A.D. [Weiterlesen] »

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Warum die Welt Wrigley’s kau(f)t

Marketing anno 1891 - Ein Stück Marketinggeschichte fürs Wochenende…

1891 war Wrigley’s auf die Produktion von Seife spezialisiert. Der 29jährige William Wrigley Jr. legte jeder Seife ein kostenloses Päckchen Packpulver bei - als Anreiz für Händler, seine Produkte ins Sortiment zu nehmen. Schon bald kauften Konsumenten Wrigley’s vor allem wegen des Backpulvers.

Also stieg Wrigley’s ins Backpulvergeschäft ein, und wandte den selben Trick noch einmal an. Diesmal legte er jeder Packung zwei Streifen Kaugummis bei, und wechselte 1893 ein weiteres mal sein Kerngeschäft: Wrigley’s ist heute der weltgrößte Hersteller von Kaugummis - auch dank eines jungen William Wrigley Jr., der ein Marketinggenie seiner Zeit war.

wrigley_marketing2.jpg
Die Anzeige stammt aus einer Flickr Foto Community, die für Liebhaber klassischer Werbungen zur Sucht werden könnte: Siehe “Vintage Advertising Pool” bei Flickr.

1915 verschickte Wrigley’s an jede Adresse die im US Telefonbuch stand 4 Streifen Kaugummis. Insgesamt 1.5 Millionen Stück. Als es 4 Jahre später bereits 7 Millionen Telefonanschlüsse gab, wiederholte er die Aktion. Seitdem gehört Kaugummi zu den Lieblingslastern der Amerikaner. Und Wrigley war eines der ersten Unternehmern überhaupt, das in Magazinen, Zeitungen und auf Plakaten seine Produkte bewarb.

Bleibt nur noch eine Frage offen: Auf welche Strategien würde William Wrigley heute setzen? Fernsehwerbung, Anzeigen, Plakate oder wieder auf heute noch vielfach als befremdend wirkende Dinge wie Viralmarketing, Crowdsourcing und Open-Innovation?

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Design, Trend- und Zukunftsforschung 1958

Ein genialer Blick zurück - vor allem auf jene 50 Jahre alten Kernaussagen, die heute gerne hier und da als bahnbrechende Erkenntnisse gefeiert werden. Worum es in der 3-teiligen Videodokumentation geht:

An archival video documetary from 1958 showcasing the cutting edge of American design and futureism. Full of optimism and self congatulatory sentiment.

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Hallom, hallom!

Im iPhone Commercial der Oscars 2007 üben sich Humphrey Bogart, Marilyn Monroe, Jerry Lewis, Cameron Diaz und noch einige in Variationen ein Telefongespräch anzunehmen. Nett, mehr aber auch nicht.

Wesentlich spannender hätte die Geschichte hinter dem heute international üblichen “Hello?!” aufbereitet werden können, denn die kennt heute fast niemand mehr…

“Hallo?! Hello!”

Neben einigen anderen gilt der Ungar Tivadar Puskás als einer der Pioniere der Telefonie.

puskast01.jpgAls er 1877 in Boston den Prototypen eines Telefon-Apparates testete und am anderen Ende zum ersten Mal die Stimme seines Gesprächspartners vernahm, schrie er erregt in die Sprechmuschel: “Hallom!“, was auf Ungarisch so viel wie “ich höre (es)” heißt.

Das Wort blieb. Der Name Puskàs wich berühmteren wie Bell und Edison…

Foto: Wikipedia

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Ein Blick zurück - Apple’s Visionen vor 20 Jahren

Retro(wieder aufgenommen und neu verarbeitet)-Design, Retro-Charts, Retro-Trikots, Retro-Uhren, Retro-Tapeten, … warum nicht mal Retro-Vision.

Der Knowledge Navigator beschreibt die Vision des damaligen Apple-CEOs, John Sculleys, für einen Computer im 21. Jahrhundert.

Bemerkenswert dabei: Das Video ist 5 Jahre älter als das ‘Internet für Alle’ und stammt aus einer Zeit (1988), in der Unternehmen die Anschaffung von Faxgeräten diskutierten.

Präzise die Veränderungen durch das World Wide Web vorhersagend, würde der Knowledge Navigator seinen Verwendern die Kommunikation rund um den Globus erlauben. Er wäre mit hypertextuellen Informations-Datenbanken verbunden, die die Verknüpfung einer Idee mit anderen Ideen erlaubten (Sculley zitiert Ted Nelson als Referenz) und künstliche Intelligenz bzw. intelligente Agenten verwenden, um aktiv nach Informationen zu suchen. [Wikipedia]

Und heute? Das mit den Touchscreens hatten wir schon hier, hier oder hier. Dass aber der Assistent im Video der Vater von Microsofts neuer Suchmaschine mit Sex-Appeal ist, war mir neu.

via GeffroyBlog

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Jobbörse für Blogger

Neue Jobs durch Web 2.0?Ich habe mir heute eine kleinen Spaß erlaubt und beim Arbeitsmarktservice (AMS) angerufen:

‘Ich suche einen Job als professioneller Blogger’.
- ‘Was suchen Sie?’
‘Ich suche einen Job als Betreuer eines Blogs.’
- ‘Hat das was mit Tieren zu tun?’

Nicht viel besser erging es mir bei den großen Jobbörsen: ‘Der Suchbegriff Blogger liefert 0 Ergebnisse.’ Ok, bleibe ich also bei meinem derzeitigen Beruf :-)

Auf die Idee kam ich ohnehin nur durch den Problogger Darren Rowse. Er hat vor 2 Tagen die erste Jobbörse für Blogger ins Internet gestellt: Job Board - Helping bloggers find jobs.

The ProBlogger job board is where bloggers looking for jobs and companies looking for bloggers to hire meet.

Bei angeblich 57 Millionen Blog-Lesern in den USA und 12 Millionen Bloggern gibt es genug Potenzial auf beiden Seiten. Derzeit kostet eine 30 Tage Anzeige 50 US$, ab 5. September das Doppelte.

Ob die Zeit bei uns dafür auch in Deutschland und Österreich reif ist? Warum nicht! … Auch wenn (wie Klaus Eck schreibt) es für Deutschland noch nicht einmal valide Statistiken über Leser und Schreiber gibt, und fast 60% der Manager nichts mit dem Begriff Weblog anfangen können (‘Die Zeit - Digitale Mundpropaganda’).

Für Österreich habe ich dazu keine vergleichbaren Studien gefunden. Die Zahlen dürften aber noch höher ausfallen: Zu oft habe ich die Fragezeichen in den Augen von Unternehmern, Managern und sogar ‘Marketing-Profis’ gesehen, wenn es um das Thema Corporate Blogging ging…

Quelle: Job Board via Problogger

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Erfolg durch Leidenschaft - die Quiksilver Story

My first passion is not workingAlan Green und John Law hatten Ende der 60er Jahre genug von eng anliegenden, unpraktischen Shorts.

Die leidenschaftlichen Surfer und Biertrinker liehen sich 1.900 Dollar von Greens Vater und gründeten ein Unternehmen das seit 3 Jahrezehnten jährlich 25% an Umsatz zulegt: Quiksilver. Greens Vision:

‘My first passion is not working.’

Ohne teure Werbekampagnen, lediglich durch Weiterempfehlungen wuchs das Unternehmen rasant. Die beiden Australier wussten genau, was Surfer brauchten - sie waren Teil der Szene, authentisch und mittendrin.

Mitte der 70er Jahre ging Quiksilver in die USA. Der Vertrag mit dem US Partner Rob “Buzz” McKnight wurde (wo auch sonst) in einer Bar abgeschlossen - mit viel Alkohol. McKnight (heute Vorsitzender des Quiksilver Konzerns):

‘When Greenie first gave us the right to do Quiksilver in America, it was really just meant to be a summer project,” says McKnight. “Live near the beach, chase girls, surf, have some fun. We didn’t have a business plan, we didn’t have this whole thing outlined and projected. We just took it as it came.’

Heute wird der Wert der Marke Quiksilver auf 1.5 Milliarden Dollar geschätzt und es fällt leicht, Green zu glauben, wenn er sagt, Surfen stehe noch immer im Mittelpunkt seines Lebens. Aber das war von Anfang an so - und vielleicht wurde Quiksilver genau deshalb so erfolgreich.

Wahrheit oder eine gut erzählte Geschichte? Egal. Ein Funken Wahrheit reicht, die Geschichte kommt an, und der Erfolg gibt Quiksilver recht.

Quelle: The Cool Hunter, QUICKSILVER - Don’t underestimate surfer dudes

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Irren ist menschlich

‘Die Welt wird nie mehr als 5.000 Kopierer benötigen’, erklärte IBM 1959 den Gründern von Xerox. Das Video zeigt, wie man mit Xerox Kopierern heute sogar Geschenke verpacken kann.

IBM scheint an der Ziffer 5 schon immer Gefallen gefunden zu haben. 1943 meinte der Vorsitzende von IBM, Thomas Watson, gegenüber Journalisten: ‘Es gibt einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer.‘ Ähnlich verhängnisvoll die Einschätzung von Ken Olsen, Gründer von DEC, 1977: ‘Es gibt keinen einzigen Grund, warum Privatleute sich jemals einen Computer zulegen sollten.

Vergleichbare Irrtümer finden sich in der Kategorie ‘Innovationen gestern‘ in diesem Blog, zum Beispiel hier oder hier.

Daniel Scocco sammelt im Innovation Zen immer wieder frühe Zitate berühmter Menschen über neue Produkte und Dienstleistungen. Ein Leckerbissen von Bill Gates aus dem Jahre 2003 über Google:

‘These Google guys, they want to be billionaires and rock stars and go to conferences and all that. Let us see if they still want to run the business in two to three years’.

Es war nicht Bill Gates einzige Fehleinschätzung, das vielleicht berühmteste seiner Zitate stammt aus dem Jahr 1981: ‘640KB sollten für jedermann genug sein.’ Wie viel Arbeitsspeicher benötigt Windows Vista gleich noch einmal?

‘Irren ist menschlich’, sagt ein Sprichwort. Hinzuzufügen wäre vielleicht noch: ‘Irrtümer und Fehler dürfen nur nicht Kopf und Kragen kosten!

Beisträge zu Fehlerkultur, über das Scheitern von Innovationen und Irrtümer der Vergangenheit finden sich in meinem Blog immer wieder. Beispiele wie jene von Bill Gates, Ken Olsen und anderen sollten uns ermutigen, zu Fehlern zu stehen und Neuem eine Chance zu geben. Auch erfolgreiche Menschen irrten schon häufig…

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Kreativität und Wille - tausche Büroklammer gegen Haus

Kreativität und Wille zur UmsetzungEr war 26. Sein Traum war ein Haus. Häuser kosten Geld. Das hatte er nicht.

Eines der Dinge die er entbehren konnte, war eine rote Büroklammer. Und die tauschte er gegen ein Haus. Das ist die Geschichte von One Red Paperclip.

Was wie ein Märchen klingt, ist die Geschichte von Kyle MacDonald, 27, ehemals Montreal, Kanada. Morgen bekommt Kyle sein Haus. Von der Stadt Kipling, Saskatchewan, Kanada. Danke ihm wurde die 1.000 Seelen Gemeinde berühmt und feiert Feste wie nie zuvor.

Am 12. Juli 2005 ging er ins Internet, öffnete die Craigslist Homepage und schaltete ein Insersat, in dem er eine rote Büroklammer gegen etwas Größeres eintauschen wollte. Die Idee kommt von einem Kinderspiel ‘Bigger or Better’.

Wenig später tauschte er die Büroklammer gegen einen Kugelschreiber. Wieder inserierte er in der Craiglist. Was folgte waren ein Camping Grill, ein alter Generator, ein Bierfass und ein Budweiser Schild, ein Schneemobil, eine Reise in die kanadischen Rocky Mountains, ein Lieferwagen, einen Plattenvertrag und ein Jahr Miete in Phoenix, Arizona, Treffen, Autogrammkarten und Schneekugeln von Alice Cooper und eine Rolle in einem Film. Am 12. Juli 2006 erhält Kyle die Schlüssel für sein neues Haus.

Kyle’s Geschichte zeigt, was ANDERS|denken bewirken kann. Mit nur 14 kreativen Ideen und dem notwendigen Willen zur Umsetzung, realisierte er den Traum seines Hauses. So finanziert er sein gesamtes Leben. Nur seine Haare schneidet ihm noch immer seine Mutter.

Über 40 Länder auf allen Kontinenten hat er so bereist, war Gast in duzenden TV Shows und traf Stars, Sternchen und Rock Stars. Videos davon gibt es in Kyles Blog. Ich bin gespannt, wann Hollywood die Story verfilmt. In der Hauptrolle: Tom Hanks.

[Blogidee: CNN]

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Ohne Macaroni keine Klimaanlage

Innovationen die Geschichte machten - die Klimaanlage35° im Schatten. August. Das öffentliche Leben ist eingeschlafen. Firmen haben geschlossen. Die Innenstädte sind wie leer gefegt. Schlechte Zeiten für Geschäftsbesitzer.

104 Jahre später: 35° im Schatten. August. Sie sitzen in ihren dunklen Anzügen, langärmeligen Hemden und Krawatten in ihren Büros und arbeiten - so als wäre es November. Kaum eine Spur von Hitzemüdigkeit. Hin und wieder ein Niesen.

In Innenstadtgeschäften und Kaufhäusern herscht buntes Treiben. Einkaufen mitten im Sommer? In Restaurants die ich vor Jahren wegen der brütenden Hitze gemieden hatte, ist es angenehm kühl. Geschäftsreisen nach Delhi, Hong Kong oder Mexiko waren sogar im Sommer erträglich.

Hin und wieder ist es zu viel. Sommergrippe oder Erkältung? Auf jeden Fall muss Medizin her. Auch Tankstellen freuen sich über den höheren Kraftstoffverbrauch, abhängig vom Fahrzeugtyp 0.5 - über 5 Liter auf 100km [Quelle: Messergebnisse WDR].

Beispiele die zeigen, dass eine Erfindung Gewohnheiten beeinflusst und die Produktivität gesteigert hat. Zwei Ansprüche die Erfindungen und Innovationen stellen, um als solche bezeichnet werden zu dürfen. Und es geht weiter:

Es werden immer mehr Klimaanlagen. Der Energieverbrauch steigt, so wie die Preise. Für Menschen wie Seth Godin ist sie neben dem Auto sogar die wichtigste Erfindung der Geschichte. Auch wenn solche Prädikate subjektiv sind, in einem Punkt stimme ich Seth zu: die Klimaanlage hat tatsächlich unsere Welt verändert.

Ohne Macaroni keine Klimaanlage

Am Anfang ging es aber nicht darum, das Leben der Menschen kühler zu gestalten - es ging um feuchte Nudeln!

Willis Carrier hatte einem Produzente von Macaroni versprochen, eine Lösung für das Feuchtwerden seiner geliebten Pasta zu finden. Es gelang. Willis wird die Erfindung der ersten elektrischen Klimaanlage (1902) zugeschrieben.

Zwei Jahrzehnte lang kam aber kaum jemand auf die Idee, Lebensbereiche zu kühlen, Produkte standen weiterhin im Vorgergrund. Solange, bis Luxushotels und Theater ANDERS|dachten und Carrier engagierten.

Weltweiter Siegeszug

Ihren Status als Luxusobjekt verlor die Klimaanlage aber erst nach dem 2. Weltkrieg. Aber nicht weil Amerika plötzlich das Motto ‘Wohlfühl-Atmosphäre für jedermann’ ausgerufen hatte: Im Vordergrung stand ein banales Wirtschaftsmotiv - die Erhöhung der Produktivität.

[Innovations-Geschichte der Klimaanlage]
[Infos Klimaanlage auf Wikipedia]

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Hotel auf Rädern

Rotel - 50 Jahre Erfolg durch ANDERS|denken1959 meldete ein gewisser Georg Höltl eine ‘verrückte’ Patentidee an. Der umgebaute Möbeltransporter mit Schlafkojen sollte ein Hotel sein? Wie gut, dass es damals noch keine Hotelsterne für Busse gab.

Heute heißt das Unternehmen Rotel Tours und steht als Synonym für ‘Rollende Hotels’. Wer jetzt denkt, dass dies vor allem ein Angebot für kostenbewusste Jugendliche ist, der irrt. “Rotelreisen sind Reisen für Aktive, unabhängig vom Alter. Unsere Gäste wollen viel sehen und erleben und den Urlaub aktiv gestalten”, steht auf der Homepage von Rotel.

Fast 50 Jahre nach seiner Erfindung steht fest, dass sich das ANDERS|denken auf beeindruckende Art und Weise durchgesetzt hat: 3.500 Betten auf Rädern, 600.000 Übernachtungen jährlich, Gruppengrößen 20-40 Teilnehmer, eigener Shop und Reisen in fast 100 Länder auf allen Kontinenten.

Quelle: Wirtschaftswoche 06/2006 via Radikale Innovation

Hotel M

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Sinnlichkeit schlägt Sinn. Das Ende des 3-Liter Autos

VW Lupo 3L. Warum ihn keiner wollte.Einst legte VW große Hoffnungen in sein erstes Drei-Liter-Auto. Den VW Lupo 3L TDI. Aber ‘Entwicklungsauftrag 424′ hatte keine Zukunft.

Gescheitert ist das Konzept vor allem deshalb, weil Menschen ein Fahrzeug für die Sinne wollen, nicht eines das Sinn macht. [Weiterlesen] »

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“Radio? Das hat praktisch keinen Wert.”

Distraktoren. Die Chancen nicht erkannt.Eine Fußball-WM ohne Fernsehen? Bis zur WM 1958 war das so. Wie viele Innovationen hatten auch Radio und Fernsehen es schwer, sich in den Köpfen der Menschen durchzusetzen.

1876 schrieb die Boston Post in Ihrem Leitartikel: “Gut informierte Menschen wissen, dass es unmöglich ist, die menschliche Stimme via Kabel zu übertragen. Und wenn es möglich wäre, so hätte das Ganze keinen praktischen Wert.” [Weiterlesen] »

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