Geld verdienen durch die Vermittlung von Locations
Sebastian Demmerle betreibt in Frankfurt eine Agentur für Location- und Produktionsservice für Filmproduktionen. Die Locations findet er aber nicht ausschließlich selbst, sondern bedient sich clever den Möglichkeiten des Internet.

Auf frankfurtlocation.com kann jeder Mitglied der Scout Community werden und Vorschläge für Locations machen, die für Film- oder Fotoaufnahmen das gewisse Etwas mitbringen. Via Mail informiert das Unternehmen seine Mitglieder zudem laufend über aktuelle Gesuche.
Produktionsfirmen können in der Online-Datenbank recherchieren. Entspricht ein Vorschlag den Vorstellungen, bezahlt der Kunde €100, der Scout erhält €50 als Vermittlungsprovision. Da neben öffentlichen Plätzen oder Bürogebäuden auch immer wieder private Räumlichkeiten gesucht werden, könnte es ein zusätzlicher Anreiz für so manchen Scout sein, später einmal sagen zu dürfen, dass der neue Axe-Werbespot im eigenen Wohnzimmer gedreht wurde.
Was hat Sebastian Demmerle davon? Vor allem kann er seine Location Datenbank schneller füllen und findet unter Umständen Perlen, auf die er sonst unter Umständen niemals gestoßen wäre. Die Fixkosten für das Scout Netzwerk belaufen sich auf Null, denn bezahlt wird nur bei Vermittlung.
Ein Beispiel das zeigt, dass auch kleine Unternehmen sehr erfolgreich Crowdsourcing betreiben können.
Screenshot: Frankfurt Location | Quelle: Best Practice Busines
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6 Kommentare zu “Geld verdienen durch die Vermittlung von Locations”
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25. Januar 2008 um 12:40 |
Hallo,
ein toller Beitrag.
Unser Beratungsunternehmen “Menschen im Vertrieb” bedient sich seit kurzem auch der selben Methode: Bei uns können sich sogenannte “Talentscouts” melden (mit ihrer Mailadresse und PLZ). Diese erhalten dann, nach PLZ geordnet, Profile von Verkaufstalenten, die wir für Unternehmen suchen. Kennt dieser Scout ein Verkaufstalent, das diesem Profil entspricht, kann er uns dieses mit Namen und Kontaktadresse nennen. Wird diese empfohlene Person (nach einer Evaluierung) von uns vermittelt, gibt es € 500,– bar auf die Hand für den Scout. Wir nennen diese Methode inzwischen “crowdsearching”.
25. Januar 2008 um 14:57 |
[...] Mehr darüber bei Hannes Treichel [...]
26. Januar 2008 um 15:45 |
Eine interessante Web 2.0 Anwendung, bei der auch endlich der User selbst finanziell beteiligt wird.
27. Januar 2008 um 17:08 |
Crowdsourcing ist sicher in der Zukunft nicht mehr wegzudenken, da stimme ich zu.
5. Februar 2008 um 00:40 |
Kann denn hier jemand seine Erfahrungen als Scout schildern? Mich würde interessieren ob dort mit den Scouts auch Fair umgegangen wird. Es gibt ja einige ähliche Dienste welche fleißit vermitteln den Scouts aber mitteilen das eine Vermittlung nicht erfolgt ist.
14. März 2008 um 10:44 |
[...] im Vertrieb erinnert an das Beispiel von Frankfurt Locations (siehe hier). Auch dort nutzt ein Unternehmer clever und zu fairen Teilnahmebindungen das Crowdsourcing [...]