Das Geld liegt auf der Straße
Die besten Ideen entstehen oft nur aus Zufall. Linda Katz aus Kansas wollte ursprünglich nur eine Website für ihre Familie aufsetzen und gab ihr den klingenden Namen Prairie Tumbleweed Farm. Den Rest erledigten Suchmaschinen für sie und schon bald tragen Bestellungen aus Alaska, Österreich, Großbritannien, Hong Kong, und sogar Indien ein.
Was Linda überhaupt verkauft? Tumbleweeds, jene vom Wind geformten Strohballen, die man aus jeder Duellszene von Western kennt. Zwischen 20 und 35 US Dollar kosten die Dinger, die zu dutzenden an Lindas Haus vorbeifliegen. Das einzige Kunststück liegt darin, sie einzufangen, auf der Webseite zum Verkauf anzubieten und zu verschicken. Mittlerweile verkauft Linda ihre Tumbleweeds sogar an Filmstudios und hat aufgrund der großen Nachfrage aus Japan sogar eine japanische Internetseite eingerichtet.
So einfach kann man schon im ersten Jahr 40,000 Dollar nebenbei verdienen! Wie meinte schon Chris Anderson in seinem hervorragenden Buch "The Long Tail": Es geht heute eigentlich nur noch darum, alles verfügbar und in Suchmaschinen auffindbar zu machen - denn Kunden gibt es für alles.
Wenn Sie hier neu sind, können Sie mein Blog über diesen Link z.B. als wöchentlicher eMail Newsletter kostenlos abonnieren.
Danke für den Besuch! (Für Profis: RSS Feed Abo.)
geschäftsidee long-tail web2.0/social media
Ähnliche Artikel
6 Kommentare zu “Das Geld liegt auf der Straße”
Kommentar hinzufügen












15. Mai 2007 um 13:40 |
Mal sehen, in unserem Innenhof wächst - was heißt wächst? Wuchert! - seit Jahren Bärlauch, mitten in der Stadt. Da müsste sich doch auch was draus machen lassen. Für heuer ist es allerdings schon zu spät. :-))
Ist schon faszinierend, dass es auch für totes Unkraut einen (Welt-)Markt gibt.
15. Mai 2007 um 15:47 |
Ich hätte Marillenmarmelade (samt Gläsern) und McDonald’s Cola-Gläser anzubieten ;-)
15. Mai 2007 um 16:59 |
@Markus
Aber bitte versichere dich, dass es echter Bärlauch ist… und wenn ja: den ersten Kunden hast du hiermit schon ;-)
@Michael
Aber hoffentlich selbstgemachte… und falls du nach Deutschland exportieren willst, vergiss nicht das Angebot auf Aprikosen umzubenennen ;-)
15. Mai 2007 um 17:10 |
Es ist echter Bärlauch, keine Sorge. Ich kenne die Unterschiede zu Maiglöckchen, Herbstzeitlose und Aronstab.
An deiner Stelle würde ich aber doch lieber den in “freier Natur” (wenn es diese noch irgendwo geben sollte) geernteten Bärlauch vorziehen. Die Schadstoffbelastung in der Stadt ist denn doch zu hoch.
16. Mai 2007 um 18:42 |
Ist schon echt krass wie man mit einfachen Mitteln Geld machen kann - es fehlt halt meist nur die richtige Idee! ;)
10. September 2007 um 07:01 |
[...] Beitrag: Das Geld liegt auf der Straße. Wie man mit vorbeifliegendem Müll Geld verdient. Noch keine Kommentare | Mitreden! [...]