Warteschlangen, Teil 1

Organisationsentwicklung im HandelIn Warteschlangen geschehen oft eigenartige Dinge. Vergangenen Samstag stand ich an der Kassa eines Supermarktes, als die stellvertretende Filialleiterin ihre Wochenend-Einkäufe bezahlte.

Die Kassiererin wünschte artig ein schönes Wochenende, worauf die (ich erwähne es bewusst noch einmal) stellvertretende Filialleiterin zynisch bemerkte: ‘Wie soll man da ein schönes Wochenende haben, wenn man gerade 70 Euro für die paar Sachen bezahlt hat. Ein Wahnsinn! Dabei kauf ich eh immer nur das Notwendigste und den Rest beim Hofer.’

Es folgte (natürlich) eine warteschlangenübergreifende Diskussion über die Preise im Supermarkt vs. Diskonter. Dabei wurden zahlreiche Tipps ausgetauscht, was wo mindestens gleich gut aber viel günstiger sei.

Der Mitarbeiterin unterstelle ich keinerlei Bosartigkeit. Vielmehr war sie sich den Konsequenzen ihres Handelns nicht bewusst. Was die freundliche Dame der Organisationsentwicklung wohl dazu sagen würde?!

PS: Für meine Leser aus Deutschland: Hofer = Aldi

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2 Kommentare zu “Warteschlangen, Teil 1”

  1. Comment von Andre

    Als ich mich bei Vodafone über Vodafone Home beschwerd habe, wurde mir von der Mitarbeiterin empfohlen nach Base zu wechseln. Das habe ich dann auch gemacht. Nach der Kündigung bei Vodafone ruft mich so ein Schnösel an und fragt :”Was wollen Sie denn? Eine neues Handy oder einen anderen Tarif?”

  2. Pingback von PR Tipps für KMUs » ANDERS|denken Business Blog

    [...] die 30er Zone donnert, trägt mindestens genauso viel zum Image eines Unternehmens bei, wie jene frustrierte Filialleiterin, die an der Supermarkt-Kassa den Diskonter als wesentlich günstigere Alternative zu Ihrem [...]

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