Kunsthotel: Großer Junge ganz klein

Das 'andere' Hotel. Differenzierung pur.Diese Zimmer sind einfach anders. Im Arte Luise Kunsthotel in Berlin sucht man grauen Standard vergeblich:

Alle Zimmer [siehe Bilder] des Hotels wurden jeweils von einem namhaften Künstler nach seinem Konzept gestaltet.

Die Auswahl ist derart bunt (im wahrsten Sinne des Wortes), dass wohl für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte: Das Zimmer des verarmten Künstlers, das des kleinen Jungen oder der LooneyTunes. Noch immer zu normal? Es geht auch verruchter, Moulin Rouge lässt grüßen:

Die Atmosphäre eines “Etablissements” der 20er Jahre mit rotem Samt und Brokat, dass Bett mit Tüll drapiert und exponiert auf einem Sockel, mit Rotlicht, erotischen Tänzerinnen und dem Sound der alten Fernbahn Paris-Moskau, versetzen den Gast zurück in das alte Berlin des Christopher Isherwood. [Foto und Video]

Das Hotel mit seiner angrenzenden Kunsthalle wäre doch ein wunderbarer Denkblockadenkiller und hervorragend geeignet für Ideenworkshops?! Was es aber in jedem Fall ist: Ein hervorragendes Beispiel für Differenzierung gepaart mit Querdenkertum: Denn wie oft haben Sie schon in einem Museum geschlafen?

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3 Kommentare zu “Kunsthotel: Großer Junge ganz klein”

  1. Comment von Marko Krause

    Das ist eine sehr gute Idee und zeigt wie man zwei verschiedene Bereiche(Hotel&Museum)miteindander verbinden kann, um daraus ein neues und spannendes Geschäftsmodell entstehen zu lassen. Passt zu Berlin.

  2. Comment von Burkhard Schneider

    Im August habe ich über das Art&Fabrik-Hotel in Wuppertal geschrieben, nachdem ich dort selber eine Nacht verbracht habe.

    Hier wurden insgesamt drei Zimmer von Künstlern individuell eingerichtet. Zudem gibt es im Eingangsbereich immer Dauerausstellungen und im Hinterhof mehrere Kunstateliers.

    In diesem Hotel werden auch viele Seminare abgehalten und die Erlöse kommen Kinder-Hospizen in Deutschland zu Gute.

    Mehr Infos unter http://www.best-practice-business.de/blog/?p=1222

  3. Comment von Stephan Schmatz

    Jö, das ist ja dasselbe Rot wie in meinem Schlafzimmer.

    Irgendwie komisch: Design(er)hotels, Kunsthotels,… - eigentlich müsste man von diesen Begriffen schon mehr als genug haben. Aber wahrscheinlich hab ich in meinem Leben zu viel pseudoalpines Design und Jugendzimmerlook sehen müssen, dass mich Design(er)hotels und Kunsthotels noch immer sehr reizen.

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