Individuelles Info-Fernsehen im Kinderkrebs-Krankenhaus
Auf eine besondere Innovation macht Telekom Blogger Martin Bredl aufmerksam:
‘Das St. Anna Kinderspital verbindet man in Österreich mit einer schrecklichen Diagnose: Kinderkrebs.’ Im Rahmen eines Forschungsprojektes wird versucht, die Kommunikation des Krankenhauses mit Kindern und Eltern zu verbessern:
Auf der einer interaktiven Plattform werden für jedes Kind personalisierte (abhängig von Alter, Muttersprache, Krankheitsbild, Behandlungsphase,…) Inhalte angeboten. Wie das funktioniert: Personalisiert wird mit einem Stofftier, das einen RFID Chip eingenäht hat. Der Chip ‘kommuniziert’ per Funk mit dem Bildschirm und das Kind wählt per Fernbedienung sein individuelles Programm. Die Inhalte des Krankenhaus-Fernsehens:
Der Weg des Blutes: Ärzte und Forscher aus dem St. Anna Kinderspital erzählen, was sie genau machen, damit die Kinder wieder gesund werden.
Es war einmal das Leben: Das Gehirn. Eine informative, kindgerechte und unterhaltsame Serie über den menschlichen Körper und die einzelnen Organe. [ots]
Ausserdem gibt es Kindergeschichten, Zeichentrickfilme, Spiele und Dokumentationen. Vor kurzem wurde das Projekt mit dem Innovationspreis des Multimedia und E-Business Staatspreises 2006 ausgezeichnet.
Eine wunderbare Idee, die auch von anderen Krankenhäusern übernommen werden sollte. Nicht um das persönliche Gespräch mit dem Arzt zu ersetzen, sondern um Patienten noch besser über ihre individuellen Anliegen zu informieren, aufzuklären oder einfach ein wenig Angst vor der Ungewissheit, was wohl bei der nächsten Untersuchung auf einen zukommen mag, zu nehmen.
Pressemitteilung und Foto: ots.at
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1 Kommentar zu “Individuelles Info-Fernsehen im Kinderkrebs-Krankenhaus”
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8. November 2006 um 10:19 |
Auch wunderbar: dieBerater machen mit den Kindern auf Wunsch ECDL Computer-Workshops und “rapides Maschinenschreiben”. Das Ganze wird nicht mit Maschinen durchgeführt sondern von einem für diese Zwecke bereit gestelltem Trainer.
Das Angebot ist absolut freiwillig, und es geht um die Schaffung von Perspektiven und Nutzung von kreativen Energien bei den kleinen Patienten. Erfolgserlebnisse schaden niemanden … und ein freudig feuerndes Hirn schon gar nicht.