Kreativität eines Heiratsvermittlers
Eine leicht zu lesende Geschichte für heiße Sommer-Arbeitstage im Büro.
Zum armen Milchmann Tevje kommt der Heiratsvermittler. “Ich habe eine Kandidatin für deinen Sohn.” Tevje: “Der Bub ist erst 20. Der zuerst was lernen.” - “Ja, schon, aber wenn die Kandidatin die Tochter vom Rothschild ist?” Tevje: “Das ist etwas Anderes.”
Der Heiratsvermittler ruft Rothschild an. “Ich habe einen Bräutigam für Ihre Tochter. Den Sohn vom Milchmann Tevje.” Rothschild: “Der ist nichts für meine Tochter.” Heiratsvermittler: “Aber wenn er Vizepräsident der Weltbank wird?” Rothschild: “Das ist etwas anderes!”
Der Heiratsvermittler ruft den Präsidenten der Weltbank an: “Ich hätte einen Vizepräsidenten für Sie.” Präsident: “Ich hab schon so viele Kandidaten. Ich brauche wirklich nicht noch einen!” Heiratsvermittler: “Aber wenn er der Schwiegersohn vom Rothschild ist?” Präsident: “Das ist etwas anderes!”
Die Geschichte wird einem weisen Mann zugeschrieben, der mit diesem “Witz” versuchte, die politischen Erfolge von Österreichs früherem Bundeskanzler Bruno Kreisky zu erklären.
Aus welchem tollen Buch diese Geschichte stammt verrate ich diesmal ausnahmsweise nicht, denn vielleicht gibt es schon bald ein Blog in dem weitere 160 ähnliche, noch bessere und 444 Tipps für Kreativität im Alltag folgen werden. Mal sehen ob das eine oder andere Kommentar unter diesem Beitrag den Autor motivieren können :-)
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13 Kommentare zu “Kreativität eines Heiratsvermittlers”
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17. Juli 2008 um 19:21 |
Sehr schöne Geschichte!
So erschafft man Wirklichkeiten.
Bitte, weiter so! :-)
17. Juli 2008 um 19:43 |
[...] Hannes Treichl schrieb gerade dazu eine anregende Geschichte in sein Blog. Hier geht’s hin von THL am 17.07.2008 • Rubrik: Ansichten, Beratung&Coaching, Beruf.Geschäft, [...]
17. Juli 2008 um 20:01 |
Die Geschichte ist leider irgendwie gar nicht so lustig. Wenn ich heute lese, dass Angela Merkel mit einer Gruppe Wirtschaftsbossen durch die Welt reist, um Aufträge für deren Firmen zu besorgen,frage ich mich auch, wer da wohl mitfliegt? Uns hat sie jedenfalls nicht gefragt, obwohl ich jeden Tag meine Mails abgeholt habe.:-) Überall Klüngel… und Vorspiegelung falscher Tatsachen…
18. Juli 2008 um 10:38 |
Bin gerade aus Angies Flieger gestiegen und lese mit einer gewissen Beklemmung diesen Beitrag. Aber gut, so lange die Geschichte dem Herr Kreisky zugeschrieben wird, soll es mir recht sein.
18. Juli 2008 um 12:36 |
Ich finde in solchen Geschichten wird sehr viel von der Wirklichkeit wiedergegeben. Egal wem diese Geschichte zugeordnet wird, letztendlich spielt sich dieses Muster immer wieder in de Politik ab.
20. Juli 2008 um 19:45 |
echt gute geschichte… danke
“leicht zu lesende Geschichte”, die schwer im Magen liegt, wenn meine Vorkommentatoren von Merkel und Wirtschaftsinteressen schreiben
21. Juli 2008 um 14:54 |
Schon irgendwie gemein das mit der Geheimhaltung des Buchtitels :/
22. Juli 2008 um 23:57 |
Das ist die Realitaet…
29. Juli 2008 um 16:58 |
Eine sehr schöne Geschichte, die sicherlich viel Realität in sich birgt, auf “Gleichnisweise” erzählt. Prägt sich gut ein. Danke!
4. August 2008 um 09:49 |
Und ich hab ein Buch davon. ;-) Ausgabe 1990 Exemplar 1600 von 2000 Stück. Damals gabs allerdings nur 222 Kraetivitätstipps. Naja, ist ja auch schon 18 Jahre her…
Wär sicher schön, wenn Herr Dr. I.G. die Motivation finden würde, seine Kreativitätstipps einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen…
16. August 2008 um 09:45 |
Danke für diese Geschichte, die leider auch oft in der Realität anzutreffen ist
22. August 2008 um 09:58 |
Nette Geschichte — ich habe dabei sofort an Donald Trump gedacht, der seine ersten großen Hotels in NYC genau nach diesem Prinzip gebaut hat.
Eine andere Hochzeitsgeschichte, die Euch gefallen könnte ist hier:
http://www.marketingcentral.de/kunden-werben/qualitaet-werbekampagne/
Viel Spaß
27. August 2008 um 12:55 |
Schöne Geschichte. Wann endet denn die Sommerpause des ANDERS denken Blog? Verspüre schon leichte Entzugserscheinungen! ;-)