Chance Web2.0: Tourismus und Gastgewerbe (II)
Wozu soll ich als Gastronom ein Blog betreiben? Gastgewerbe Fachmann Gerhard Schoolmann erklärt das anhand des banalen aber viel zu selten gesehenen Beispiels:
Wenn man als Gastronom ein Blog betreibt, muß man es nicht so nennen. Jörg Meyer vom Landgasthof Meyer Bünne erzählt seinen Gästen seit dem Frühjahr 2006 Geschichten.
Wozu die ‘Geschichtenseite’ noch genutzt wird:
- Um zu Fotowettbewerben aufzurufen,
- auf Videos von Gästen bei Youtube hinzuweisen
- Leser zu befragen, wann bestimmte Events stattfinden sollen
- und es gäbe noch jede Menge mehr…
Resultat: Der Landgasthof baut seine Kunden aktiv ins Geschehen ein, wird nicht mehr nur wahrgenommen sondern kommt ins Gespräch, verbessert seine Auffindbarkeit bei Google und einiges mehr.
Meine Freunde vom Ideentower haben vor einiger Zeit die Ideenplattform brainr ins Leben gerufen. In öffentlichen Brainstormings wurden dort innerhalb der letzten Wochen schon über 3.000 Ideen zu 135 Themen generiert, wo schon jetzt für jeden etwas dabei sein sollte. Ein Blick dorthin lohnt sich absolut!
Aktuell gibt es bei brainr auch ein Brainstorming “Gastgewerbe und Internet” [siehe hier]. Mitmachen lohnt sich ganz bestimmt! Weitersagen auch…
Zur Erinnerung: Schon vor längerer Zeit haben Kärntner Kleinvermieter auf einer anderen Plattform nach Ideen gesucht, wie Nebensaisonen besser belegt werden können. Den Beitrag dazu gibt es hier, über 120 Ideen hier.
Meyer Bünne via Gastgewerbe Gedankensplitter
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blog Marketing tourismus & gastronomie web2.0/social media
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4 Kommentare zu “Chance Web2.0: Tourismus und Gastgewerbe (II)”
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27. Februar 2007 um 09:27 |
Dass auch die Gastronomie vom Kommunikationswerkzeug Blog etwas haben kann, war mir schon beim Lesen des ersten Satzes klar. Aber Danke speziell für das Hervorheben von brainr, was ich gleich einmal ausprobiere. Ich mag die nützlichen Ostereier, die einfach mal so nebenbei im satten Grün Deiner Beiträge herauslugen!
28. Februar 2007 um 00:49 |
Es schlummert immer noch in der deutschen Gastronomie und Hotellerie, wenn es um die Individualität, Transparenz und Ehrlichkeit im Netz geht.
“ich will nur Zimmer verkaufen”
“Jeder kann Kommentare schreiben und mich bewerten?”
“Den Gast interessieren nur Preise, Fotos und Anfahrt”
… - sind dann wohl die regelmäßigen Ängste und Befürchtungen. Ein Paradoxon für sich. Keine Branche kann besser Geschichten erzählen, direkten Gastkontakt haben und Bindungen aufbauen. Keine Branche kann eigentlich Unsummen an Anzeigengeldern sparen und auf Kaltakquise nahezu verzichten, wenn es einfach kontinuierlich und ehrlich auf seinen bestehenden Gäste baut.
Das das Internet hierfür das größte Geschenk für die Gastro- und Hotelszene seit Erfindung der “Benutzte-handtücher-auf-den-Boden-schmeißen-Aufkleber” ist, werden wohl manche nur schwer begreifen!
28. Februar 2007 um 09:54 |
[...] Flickr Die Beispiele der vorangegangen Beiträge (hier und hier) klingen zu einfach? Sie sind auch einfach, ihr einziges ‘Geheimnis’ liegt [...]
14. April 2007 um 06:32 |
[...] From: http://www.hannestreichl.com/index.php/marketing_gastronomie/ [...]