Die preiswertesten Lebensmittel des Landes
Preisvergleichsplattformen im Internet sind nicht unbedingt eine Neuheit, dennoch ist mySupermarket einen Beitrag wert. Es geht um eine Branche die von Internet-Preisvergleichen bislang relativ verschont geblieben ist: Supermärkte.

Bei MySupermarket können (britische) Konsumenten ihren geplanten Lebensmitteleinkäufe in einen virtuellen Einkaufswagen legen und den tagesaktuellen Kassapreis der 4 größten Handelsketten des Landes direkt vergleichen.

Zu jedem Produkt werden Gewicht/Verpackungseinheit, Sonderaktionen, Inhaltsstoffe und Kalorien angezeigt. Ein Ampelsystem gibt einen schnellen Überblick über den Fettgehalt des Einkaufswagens oder ob die gewählten Lebensmittel glutenfrei sind oder nicht.
Der Preis-Detektiv unterbreitet auch gleich Vorschläge ob das Ausweichen in einen anderen Shop Preisvorteile bringt. , bzw. welche Produkte mit “weniger gesunden” Inhaltsstoffen durch bessere ersetzt werden könnten, gibt also auch gleich Tipps zum eventuellen Wechsel von bislang aus Gewohnheit (oder aus Preisgründen) gekauften Kalorien-Bomben.

Natürlich kann man am Ende des virtuellen Einkaufs seinen Einkaufszettel direkt an die Händler senden, verdient mySupermarket Bonuspunkte und bekommt die Waren am Wunschtag ins Haus geliefert.
Im von den Konzernen Spar und Rewe dominierten österreichischen Lebensmittelmarkt wird es zwar noch einige Zeit dauern bis Preise und Kalorien ähnlich transparent bzw. einfach vergleichbar werden wie in England, aber vielleicht wäre genau eine solche eine erste Antwort auf Aussagen wie “Im Handel fehlt es sicherlich nicht an Wettbewerb.”
PS: Hier noch der nicht ganz jugendfreie und in die Kategorie “Banned Commercials” fallende Werbespot von mySupermarket…
Siehe dazu auch Beitrag “Die sündigsten Werbespots der Welt“
Wenn Sie hier neu sind, können Sie mein Blog über diesen Link z.B. als wöchentlicher eMail Newsletter kostenlos abonnieren.
Danke für den Besuch! (Für Profis: RSS Feed Abo.)
7 Kommentare zu “Die preiswertesten Lebensmittel des Landes”
Kommentar hinzufügen




8. März 2008 um 13:33 |
Hab diesen Ansatz mal vor Jahren durchgedacht, bin aber auf keine Lösung gekommen, wie man an die Daten kommen könnte. Das geht m.W. nur bei Shops, die ihre Preise auch in irgendeiner Form auf der Website veröffentlichen.
Wenn’s da einen anderen Weg zu den Daten gibt, wäre der Rest des Dienstes ein Piece of Cake.
8. März 2008 um 14:43 |
Im Prinzip finde ich Preisvergleiche gut. Aber beim Essen verfolgen wir Deutsche immer einen sehr seltsamen Ansatz: möglichst billig. Dabei ist doch viel entscheidender, dass es schmeckt und gehaltvoll/gesund ist. Ich meine, wer sich mit Dönern für 1 Euro ernährt, muss sich nicht wundern, wenn sich das irgendwann auf der Haut oder im Blut bemerkbar macht…
Von daher: Ein schöner Ansatz, aber bevorzugen würde ich eine Datenbank der günstigen UND guten Nahrungsmittel.
10. März 2008 um 17:29 |
Tja, ist ja schön für die Großstädter, aber in meinem Dorf gibt es nur 5 Märkte und da nützt der Preisvergleich nicht viel. Außerdem ist es ein bißchen öde und auch nicht gerade ökologisch/ökonomisch, wegen 2 Cent Preisersparnis zu verschiedenen Läden zu düsen.
10. März 2008 um 23:10 |
In Frankreich gibt es auch eine Website zum Vergleich von Supermarktpreisen, die allerdings von einer Supermarktkette betrieben wird, welche (unglaublicherweise) fast immer am günstigsten ist… Die URL ist http://www.quiestlemoinscher.com/
11. März 2008 um 21:51 |
Jeder Preisvergleich nützt den Konsumenten.
12. März 2008 um 08:59 |
[...] und weiterlesen hier [...]
16. März 2008 um 10:45 |
Teures Deutschland?…
Teuerungsrate auf Rekordniveau
Die Preise für Lebensmittel und vor allem Energie drücken kräftig auf unsere Geldbeutel. Nach Auskunft des Spiegel lag die jährliche Preissteigerungsrate im Februar bei 2,8%. Besonders teuer im neuen Jahr: Kaffee.
w…