Gäste beeindrucken - individuelle Fotoalben mit Google Maps

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Im Rahmen einer Recherche hatte ich mir diese Woche einige Webseiten von 3- und 4-Sterne Hotels angesehen und mich immer wieder über eigenartige, auf viele neue pdf Files verteilten Beschreibungen von Anfahrtsstrecken, Wanderrouten, etc. gewundert.

“Wir haben derzeit kein Budget für aufwendige interaktive Multimedia-Anwendungen”, war die leicht verlegene Antwort eines befreundeten Hoteliers auf meine noch nicht gestellte Frage.

Auch wer kein oder nur ein kleines Budget hat kann sich anders behelfen um das ganze spannender und interaktiv zu gestalten und seinen Gästen einen über statische Grafiken hinausgehenden Zusatznutzen zu bieten bzw. sie nicht nur zu informieren sondern sogar noch zu begeistern und sich in deren Köpfen mit positiven Erinnerungen zu verankern.

Eine der einfachsten Möglichkeiten überhaupt: Google Maps.

In diesem (leicht kitschigen Google Werbe-)Video geht es um die Urlaubsplanung aus Sicht eines Gastes. Natürlich lassen sich solche Karten auch umgekehrt und mit ganz kleinem Budget nutzen - zumindest von jenem verschwindend kleinen Teil der Touristiker, deren Internetauftritte sich bereits ans “Mitmachnetz” angepasst haben :-).

(1) Persönliche Karte/n erstellen
(2) Fotos von der Strecke hinzufügen (am besten gleich welche von Gästen)
(3) Einbau ins hauseigene Blog, Kategorie Wanderkarten und fertig.

Wer dazu eine Marketing-, Werbe-, Grafik- oder Internetagentur braucht ist zwar beinahe schon selber schuld. Ebenso jener welcher der jetzt nicht zumindest darüber nachdenkt, nach der nächsten geführten Wanderung seine Gäste mit einer kleinen Überraschung zu beglücken, und sei es nur ein Landkarten-basiertes Fotoalbum das jeder Teilnehmer liebend gerne seinen 20 besten Freunden per eMail weiterleitet (Mundpropaganda) und u.U. sogar noch bei Google gut sichtbare Bewertungen oder Kommentare hinterlässt…

Ähnlicher Beitrag: VeoGeo.com

Video via GoogleWatchBlog

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100 Problemlösungen in 20 Minuten

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Ein Problem und viele Köpfe die es lösen.

Am 4. April finden an der FH Kufstein die nächsten Ideentage (www.ideentage.at) statt. Ich hatte hier und hier schon darüber berichtet.

Für alle die es nicht schaffen einmal an einem “etwas anderen” Brainstorming teilzunehmen, gibt es auf verschiedensten Brainstorming-Plattformen im Internet ebenfalls die Möglichkeit, innerhalb kürzester Zeit zu vielleicht überraschenden Ergebnissen zu kommen (Beispiel siehe hier).

Die Berliner Agentur Avenue (Spezialist für Kreativität, Innovation und Veränderung) vernetzt über das Online Brainstorming Tool iStorm Teilnehmer (wenn gewünscht weltweit) und bietet so eine tolle Ergänzung für Live-Kreativworkshops.

iStorm nutzt Ihre Ressourcen, Ihr Netzwerk und Ihre Kreativität, um basierend auf Ihrer Fragestellung in kürzester Zeit eine Vielzahl von Ideen zu sammeln und zu bewerten. Die Teilnehmer vernetzen sich online weltweit und entwickeln simultan Ideen. Alle Brainstormings werden angeleitet von einem Online-Moderator, der das freie und ungewohnte Denken unterstützt und die Teilnehmer gezielt in den Ideenfluss bringt. So entsteht ein Ideensturm, der weit über 100 konkrete Ideen, sowie 20 Ideenfavoriten hervorbringt.

Im Ideentower Blog macht David Jeggle allen Interessierten jetzt ein Angebot zum kostenlosen Reinschnuppern.

Exklusiv für unsere Leser verlost Ideentower in Kooperation mit Avenue drei iStorm-Demosessions! Schicken Sie uns eine Fragestellung zu einem Thema, dass Ihnen oder Ihrem Team (mindestens 6 Personen) auf den Nägeln brennt und für das Sie dringend innovative Ideen benötigen.

Wer also demnächst ohnehin einen Ideenworkshop geplant hat, könnte gemeinsam mit seinen Mitarbeitern das Avenue Tool (nicht als Alternative aber sinnvolle Ergänzung) also durchaus einmal antesten.

Erfahrungsberichte könnt Ihr gerne hier in den Kommentaren hinterlassen.

www.istorm.de (mit Einführungsvideo)

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Video fürs Wochenende: Mach was aus dir - aber was?

“The perilous journey of becoming a someone” (Dauer 2:53min) Weiterlesen…

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Geschäftsideen von Kunden finanzieren lassen

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Es müssen nicht immer Kredite, Darlehen oder Förderungen sein mit denen ich meine Geschäftsidee finanziere. Schon mal an Ihre Kunden gedacht?

Wie gestern versprochen ein weiteres Beispiel das ich auf der Aufschwung erzählt hatte, nachdem eine kritische Stimme bemerkt hatte, dass Beispiele wie Sellaband, MyFootballClub oder nvohk reine Modeerscheinungen einer verrückt gewordenen Welt seien.

Tatsächlich ist die Idee, Kunden in Wertschöpfungs- geschweige denn Finanzierungsprozesse einzubinden keine neue. Die “alten” Beispiele sind vielleicht unbekannter weil internet-affine Blogger sie nie zu Weltstars gemacht haben - weniger erfolgreich sind sie jedoch nicht.

Aber jetzt zur versprochenen Geschichte. Sie stammt von der kleinen Brauerei Königsegger in Königseggwald. Die Ausgangssituation die zur Idee der Brauaktien geführt hatte war Leidensdruck (angeblich jene Phase in der Menschen am stärksten für Veränderungen zugänglich und bereit sind).

Der Strukturwandel und die rein marktwirtschaftliche Orientierung vieler großer Brauereien haben die Bierlandschaft stark verändert. Der Konzentrationsprozess nimmt weiter zu. Durch ständige Betriebsschließungen und Übernahmen geht Stück für Stück oberschwäbische Brauereikultur verloren. Auch der Fortbestand der Braustätte und Mälzerei in Königseggwald war stark gefährdet.

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Die Bürger von Königseggwalder hatten freilich etwas dagegen dass es ihr Lieblingsbier bald nicht mehr geben sollte und hatten die Idee, die Brauerei 2003 in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln. 500 Euro war der Nennwert einer Aktie, wobei die Höchstzahl der Aktien pro Aktionär mit 50 Stück beschränkt wurde. So soll verhindert werden, dass sich Großaktionäre einschleichen und zu viel Einfluss auf die Entwicklung des Unternehmens nehmen können. Besonders gelungen finde ich das Konzept der Gewinnausschüttung.

Da sich die Aktionäre überwiegend aus Freunden der heimischen Braukultur zusammensetzen, wird festgelegt, dass die jährliche “Dividende” in Bier “ausgeschüttet” wird. Es war vorgesehen, dass jeder Aktionär für seine WalderBräu-Aktie eine Dividende von 50 Litern Bier (oder fünf Kasten) erhält. Bei einem Marktpreis von 12,50 EURO je Kasten Bier entspricht dies einer Dividende von weit über zehn Prozent. Diese Dividende lässt sich schmecken.

Einen freien Handel der WalderBräu Aktie gibt es übrigens nicht, da es sich um vinkulierte Namensaktien handelt. Für Interessenten gibt eine Warteliste in die man sich per eMail einträgt. Erfreuliches Resultat der Neuausrichtung:

Der Ausstoß an selbst hergestelltem Bier ist im zweistelligen Prozentbereich gestiegen, zahlreiche Auszeichnungen und Prämierungen bestätigen das in unsere Biere gesetzte Vertrauen.

Und auch die Aktionärsversammlungen sehen um einiges kommunikativer aus, als jene die man von anderen Aktionärsversammlungen her kennt…

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Link und Bilder: www.koenigsegger.de

Nachtrag: Hier gibt es noch eine Seite mit Fotos begeisterter Aktionäre und Fans, die sicher noch dazu beitragen werden die Biermarke zur Kultmarke werden zu lassen.

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Lernen von anderen Branchen: Kundenbindung beim Eismann

eismann.jpgNach der AUFSCHWUNG kam ein Teilnehmer zu mir und erzählte mir das Beispiel wie der Bringdienst Eismann das Thema “Lernen von anderen Branchen” für sich interpretiert und umgesetzt hat.

Seit kurzem verkaufen die Eismänner zu ihren über 1.000 verschiedenen Tiefkühlprodukten den Kühl- und Gefrierschrank gleich mit und zwar mit dem selben Konzept das bei Handy-Verträgen längst an der Tagesordnung steht.

  • Nach einer Anzahlung von 249 - 350 Euro verpflichtet sich der Kunde
  • 2 Jahre lang Eismann-Produkte um jährlich mindestens 540 Euro zu kaufen (monatlich ca. EUR 45),
  • anschließend geht das Gerät in den Besitz des Käufers über.
  • Ersparnis gegenüber dem gewohnten Kauf beim Elektrohändler laut Eismann Rechnung 60%.
  • Den Großteil des Kaufpreises für das Kühlgerät bezahle ich in Form von Lebensmitteln ab, die ich als Kunde unter Umständen ohnehin gekauft hätte.

Heute sehe ich, dass auch Anja Förster und Peter Kreuz das Beispiel im aktuellen Beratungsletter (www.beratungsletter.com) aufgegriffen haben und es wie folgt kommentieren:

Neuer Kühlschrank gefällig, aber keine Lust auf Tiefkühlkost? Dann bestellen Sie doch für Ihre Nachbarn mit und lassen sich das Gerät so quer-subventionieren. Im günstigsten Fall zahlen Sie für die Kiste nur 288 Euro – und mit den Nachbarn klappt’s dann auch wieder ;-)

Aber mal im Ernst: Was Eismann hier macht, ist geschickte Kundenbindung nach dem Handy-Vertragsprinzip. Ganz gleich, wie viele Kühlschrank-Verträge letztendlich abgeschlossen werden – allein der Versuch, mit dem 360-Grad-Blick in der Branche etwas Neues auszuprobieren, ist äußerst clever und sympathisch. Und allemal innovativer, als das 1.351ste gefrorene Fertiggericht zu erfinden!

www.eismann.at

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Aufschwung 2008: Links und Stories zum Nachlesen


Die AUFSCHWUNG 2008 an der IHK in Frankfurt ist vorbei und es hat wie schon im letzten Jahr großen Spaß gemacht mit hoch motivierten Gründern, Jungunternehmern aber auch “alten Füchsen” über Differenzierung, Ideen, Internet uvm. zu diskutieren und neue Kontakte zu knüpfen. Wie in meinen Vorträgen versprochen hier die Verweise um die angerissenen Beispiele noch einmal nachzulesen. Weiterlesen…

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75B - Seatguru

Ich hatte tatsächlich einmal einen Arbeitskollegen, der Flugtickets ausschließlich nach der Verfügbarkeit ihm angenehmer Sitzplätze (!) buchte. Dennoch amüsierten ich und meine Kollegen uns immer wieder über seine Briefe die er nach enttäuschten Erlebnissen an Airlines schrieb und genossen oft gemeinsam Wein oder Champagner den er als quasi Entschuldigung für nicht zufriedenstellendes Service zugeschickt bekam.

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Weil die wenigstens Airlines übersichtliche Sitzplatz-Pläne von Flugzeugen zur Verfügung stellen gibt es Dienste wie Seatguru, wo man sich je nach Flugzeugtyp ansehen kann wo die Sitzplätze genau liegen und ob genügend Beinfreiheit vorhanden ist.

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Fluglinien werben ja gerne mit den Services und Entertainment Möglichkeiten an Bord. Sitzt man im Flugzeug stellt man fest, dass das Service auf das man sich gefreut hat hier nicht verfügbar ist. Auch darüber gibt der Seatguru Auskunft.

On every plane page, there is an In-Flight Amenity box. The amenity icons pictured in the box represent the services that are available on a particular aircraft. Click on the individual icons for more details and links to additional information. If an icon is not pictured, that service is not offered on the aircraft.

Max schreibt in seinem Blog: “Leider im Moment nur für Fluglinien die nach Amerika fliegen und auch da nicht alle, die AUA fehlt zum Beispiel.”

Stellen wir die Frage ganz anders, nämlich schon so wie bei Track the pack, dem Trackingdienst für Expressdienste. Warum kommen die Airlines nicht selbst auf die Idee so ein Service anzubieten? Schade dass Kundenservice häufig über Drittanbieter gehen muss …

www.seatguru.com

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Weisheit des Tages: Ich liebe meine Kunden

ibrahim.jpgIch bin gerade auf dem AUFSCHWUNG Event für Gründer in Frankfurt und habe heute mit jemanden über die Einstellung von Menschen zu ihrem Job gesprochen. Dabei erinnerte ich mich an ein Video auf das mich Mario kürzlich aufmerksam gemacht hatte. Darin erzählt ein Schuster über seine Liebe zu Schuhen (und seinen Kunden!).

Mir ist egal ob jemand mit einem 5 oder 1.000-Euro Schuh zu mir kommt - sobald der Kunde sagt es ist sein Lieblingsschuh muss es in dem Moment auch dein Lieblingsschuh sein.

Video ansehen hier klicken

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Einblicke in die Welt der Ideenfindung: Best Off

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Ein Buch über Blogs bei Google besser zu platzieren und zusätzliche Mundpropaganda zu streuen ist keine neue Idee aber immer wieder eine wirkungsvolle. Bernd Röthlingshöfer hat es vorgemacht, später folgten beispielsweise die mehrfach ausgezeichnete Autorin Nessa Altura oder Bestseller Autor Karl Gamper diesem Beispiel und der Marketingschachzug funktioniert immer wieder.

Diese zusätzliche Marketingmöglichkeit nutzt auch der Kreativitätstrainer Timo Off für sein neues Buch “Best Off” in dem er zahlreiche Tipps preis gibt und kreative Einblicke in die Welt der Ideenfindung liefert.

Timo hat mir ein kurzes Video geschickt, in dem er einige Zeilen aus seinem Buch vorliest. Wer mehr von Timo sehen, hören oder lesen will, schaut in seinem Geistesblitz oder auf nachstehenden Blogs vorbei, wo ebenfalls kurze Videos, Podcasts oder Texte präsentiert werden. Bestellen kann man das Buch für EUR 22.90 bei Amazon (siehe hier) Weiterlesen…

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Die 3 besten regionalen Tourismusblogs Österreichs

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Zuerst aber ein Newcomer: 6. Februar 2008 und (endlich) startet in Österreich die erste Tourismus Region ein offizielles Blog für seine Gäste und Freunde.

Servus und herzlich Willkommen zu unserem brandneuen Webangebot - dem Onlinejournal von Zell am See-Kaprun. Schon bald finden Sie hier die aktuellsten und interessantesten Nachrichten und Informationen rund um unsere beliebte österreichische Urlaubsregion. Von persönlichen Tipps unserer Mitarbeiter zu Unterhaltsamem aus dem Alltag in Zell und Kaprun: ‘…und täglich grüßt Zell am See-Kaprun’ hält Sie immer mit einem Augenzwinkern und ganz persönlich auf dem Laufenden. (http://blog.zellamsee-kaprun.com)

Nach nur einem Beitrag ist es natürlich viel zu früh um das Blog zu bewerten, geben wir dem Team erstmal Zeit so richtig warm zu werden, die Autoren vorzustellen, Themen, Geschichten und Leser sammeln (übrigens könnte ein eMail Newsabo helfen weniger internetaffine Leser zu “binden”) und vielleicht auch andere Touristiker aus der Region zum Mitmachen zu bewegen. Eine begrüßenswerte Initiative auf die ich gespannt bin - viel Glück dabei!

Top3 regionalen Tourismusblogs Österreichs

Eine Diplomantin hat mich heute in einem Interview nach meinen Blog-Favoriten österreichischer Tourismusregionen gefragt. Da die Auswahl nicht allzu groß ist fällt sie derzeit auch noch relativ leicht. Beachtenswert finde ich, dass keines der 3 nachstehenden von kapitalkräftigen Verbänden herausgegeben oder finanziert wird. Bei allen handelt es sich um Initiativen engagierter internetaffiner Privatpersonen.

Kärnten: So Isses

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www.soisses.at

Die beiden Wahlkärtner Monika und Achim Meurer engagieren sich im Soisses Blog für die Region Liesertal und Maltatal. Täglich gibt es viele Beiträge und jüngst übertrugen die beiden sogar einen Faschingsumzug live übers Blog.

Kärntenblog

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www.kaerntenblog.at

Im Kärntenblog hilft Ed Wohlfahrt Gästen mit persönlichen Geheimtipps weiter. “Das Blog soll ein Fundus sein für authentische Service-Information, die nicht von offizieller Seite gesteuert ist.”

Zillertalblog

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www.zillertalblog.at

Nicht nur weil ich selbst aus Tirol komme sondern weil Markus Freund, Herausgeber des Zillertal-Blog, sich still und heimlich zum Web2.0 Profi entwickelt und auch bereits eifrig mit Facebook Anwendungen experimentiert.

Obwohl alle 3 oben genannten Projekte absoluten Vorzeigecharakter haben, gab es obgleich der Werbewirkung keine bis kaum nennenswerte Unterstützung durch Tourismusverbände. “Deshalb verlassen wir uns nicht auf unsere Verbände, sondern nehmen unsere Überlegungen wie wir das Web2.0 nutzen könnten lieber selbst in die Hand”, erklärte mir vor kurzem ein Zillertaler Hotelier. Und ich denke er hat (leider) recht…

Linktipps

Nicht unerwähnt bleiben sollen noch nachstehende Blogs die ebenfalls eifrig für ihre Regionen werben - aber ich durfte oben ja nur drei nennen.

PS: Für Ergänzungen steht das Kommentarfeld offen ;-)

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Facebook Userzahlen Deutschland, Österreich, Schweiz u.a.

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Georg Holzer hat in einem Blog eine interessante Aufstellung über die Verbreitung des State of the Art Social Networks Facebook veröffentlicht.

  • Schweiz: 211.000 User (28/1.000)
  • Österreich: 78.000 (9/1.000)
  • Deutschland: 460.000 (6/1.000)

Auch wenn die Tausenderzahlen vielleicht nicht ganz genau stimmen sind die Zahlen interessant für jedes Unternehmen das sich schon mit Social Networks auseinandersetzt. Warum? Weil man sich trotz aller Euphorie rund um Social Networks keine Wunderdinge erwarten darf. Ja, sie sollen auf alle Fälle in Marketingüberlegungen mit einbezogen werden, aber bevor ich meine ganzen Hoffnungen darauf lege sollte ich andere Hausaufgaben erledigen.

Kürzlich wollte mich ein Hotelier davon überzeugen dass er sofort eine Web2.0 Intensive starten muss (weil ihm ein Berater das geraten hatte). Er war beinahe überrascht als ich ihm davon abgeraten habe da es noch viele andere unausgeschöpfte Potenziale gibt, die kurzfristig schnellere Erfolge bringen. Profile anlegen, experimentieren und Erfahrungen sammeln ja - auf eine Verdoppelung der Buchung hoffen bitte nicht!

Weitere Zahlen bei Georg Holzer

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User generated advertising Horror der Zillertal Werbung

Meine Affinität zu User Generated Content (UGC) Projekten ist hinlänglich bekannt. Vergangene Woche wies mich eine Studentin auf ein Mitmach-Projekt der Zillertal Tourismus hin. Bei näherer Betrachtung stellten sich mir allerdings schnell die Haare zu Berge.

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Das Gewinnspiel ist ein halbherziger bis gänzlich misslungener Versuch einer kaum beachteten user generated content Kampagne der Zillertal Tourismus GmbH, die mittels YouTube versucht die Mitmachkultur für Marketingzwecke zu nutzen.

Wer sein Video so toll findet, dass es jeder sehen sollte, der sollte dieses schnellstens auf youtube stellen. Gesucht wird das Video, das die kalte Jahreszeit im Zillertal am besten darstellt. Die Videos müssen nur typisch winterliche Themen aufgreifen und im Zillertal gedreht worden sein. Die interessantesten Einsendungen werden regelmässig auf zillertal.at veröffentlicht. [...] Bis zum 6. 4. 2008 haben Sie Zeit, uns Ihre Videos zukommen zu lassen, danach kürt unsere Jury die beste Einsendung.(www.zillertal.at)

Die Einreichungen sollen auf YouTube geladen werden. Mit welchen Tags die Videos versehen werden sollen ist unklar. Auch gibt es keinen eigenen YouTube Channel oder ein Kampagnenblog das die Einreichungen konsolidiert, Kommentar- und Bewertungsmöglichkeiten (abgesehen von der YouTube Standardfunktion) sind ein Wunschtraum.

Eine Jury wählt die Gewinner die insgesamt lächerliche 1.000 Euro erhalten. Lasst Eure Gäste selbst entscheiden welches das beste Video ist und was veröffentlicht werden soll! Angenehmer Nebeneffekt dabei: Die TeilnehmerInnen werden versuchen viele Freunde zu aktivieren um für das eigene Video zu voten.

Auch bei den Teilnahmebedingungen treten die Zillertaler Werber gleich in noch ein Fettnäpfchen, für das andere bereits die Auszeichnung Ausbeutung erhalten hatten. Alle Teilnehmer treten mit ihrer Teilnahme alle Rechte an den Werbeverband ab.

Die Videos sämtlicher Teilnehmer können von der ZTG sowohl im Internet als auch auf andere Weise gesondert präsentiert werden, ein Anspruch der Teilnehmer darauf besteht jedoch nicht. Der Teilnehmer erklärt zu einer derartigen Präsentation seine ausdrückliche Zustimmung und räumt der ZTG alle hiefür erforderlichen Rechte räumlich und zeitlich unbeschränkt ein.

Die Aktion steht m.E. nicht für Web2.0 sondern verkorkstes Web Marketing 1.0. Auch “damals” musste man Formulare ausfüllen die an anonyme Empfänger gesendet werden und bei denen das “Ich bin der Zusendung Eures Werbematerials einverstanden” Häckchen bereits angeklickt war.

Einfach nur einen Wettbewerb auszuschreiben funktioniert am ehesten bei Unternehmen die bereits eine webaffine Community aufgebaut haben. Habe ich die nicht können neben Facebook, MySpace, etc. bestehende Communities als Multiplikatoren entscheidende Starthilfe geben.

Schade liebe Zillertal Vermarkter, das hätte man mit Unterstützung von Leuten die etwas von Web2.0 und den damit verbundenen Spielregeln verstehen um einiges effektiver und cooler (gings nicht darum?) gestalten können.

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Video fürs Wochenende: Das 21. Jahrhundert im Schnellüberlick

“Detailed Roadmap of the 21st Century” von Peter Pesti. Die wichtigsten Zukunftsprognosen verschiedenster Zukunftsforscher und Beratungsgesellschaften chronologisch bis zum Jahr 2099 aufgelistet. Great Work, Peter!

Gefunden bei Burkhard Schneider

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