Kostenloses Ideen Hörbuch

ideentoweronair.jpgDie Kollegen vom Ideentower bieten ab sofort monatlich einen Ideen- und Inspirationspodcast zum kostenlosen Download an: Ideen immer und überall…

“Mit Ideentower ONAIR gibt es ab sofort einmal pro Monat ausgewählte Artikel zum Anhören z.B. beim Sport, im Auto, in der Bahn oder am Strand.”

Besonders freut mich natürlich dass neben inspirativen Beispielen aus dem Ideentower und Best Practice Business Blog auch immer wieder Beiträge von ANDERS|denken dabei sein werden.

Zur Folge 1 von Ideentower ONAIR gehts hier…

Nachsatz für meine kritische Diskussionspartnerin von gestern:
Das meinte ich mit “So funktioniert das Grundprinzip von Web2.0“:
Stell Anderen (brauchbare) Inhalte zur Verfügung anstatt sie in deinem Schreibtisch zu versperren, und diese werden sie (nachdem sie sie ebenfalls für nützlich eingestuft haben) für dich verbreiten ;-)

Wenn Sie hier neu sind, können Sie mein Blog über diesen Link z.B. als wöchentlicher eMail Newsletter kostenlos abonnieren.
Danke für den Besuch! (Für Profis: RSS Feed Abo.)

 

Kopfgeld auf Verkaufstalente: Menschen im Vertrieb

verkaufstraining.jpgEnde 2006 haben sich Hans Bachinger und Gergely Hernady selbständig gemacht und “Menschen im Vertrieb” gegründet. Das Unternehmen coacht und vermittelt Verkäufer, aber nur “die Besten der Besten”.

Die hohen Ansprüche gründen auf der langjährigen Vertriebserfahrung in der Automobilbranche. Weil die beiden Unternehmer bei der Suche nach Verkaufstalenten nicht überall gleichzeitig sein können, hatten sie die Idee eine Talent-Scout-Community ins Leben zu rufen.

500 Euro, bar auf die Hand und das, für jede erfolgreiche Vermittlung!

Wie funktioniert das System? Menschen im Vertrieb sucht Verkaufsgenies für Unternehmen jeder Größe. Die “freiberuflichen” Scouts werden per eMail verständigt, wenn ein offener Job in ihr Einzugsgebiet fällt.

Wenn diese Scouts uns dann den Namen und die Kontaktdaten, eines passenden (und wechselwilligen) Talentes, übermitteln und wir diese Person nach unserer Evaluierung erfolgreich an ein Unternehmen vermitteln können, wird dies dementsprechend honoriert.

Mitmachen kann jeder. Ob auch schon Personalmanager Menschen im Vertrieb zur Aufbesserung Ihres Einkommens nutzen wollte mir Hans Bachinger in unserer letzten Besprechung aber nicht verraten ;-)

Menschen im Vertrieb erinnert an das Beispiel von Frankfurt Locations (siehe hier). Auch dort nutzt ein Unternehmer clever und zu fairen Teilnahmebindungen das Crowdsourcing Prinzip, um die eigene Datenbank zu füttern - das Herzstück von Personal- oder Locationvermittlern. Auch XING nutzt Bachinger clever, indem er dort eine Diskussionsgruppe mit bereits über 350 Mitgliedern moderiert.

Mehr Infos gibt es auf der Homepage oder auch im Corporate-Blog, in dem Hans Bachinger täglich Tipps über alles rund um Verkauf und Vertrieb gibt.

www.menschen-im-vertrieb.at
www.menschen-im-vertrieb.at/blog

 

Die längste Bar der Welt

So einfach kann Tourismusmarketing sein.

  • Mach 400 Schülern Lust auf einen Eintrag ins Guiness Buch der Rekorde.
  • Sie bauen für dich die längste (Schnee-)Bar der Welt (610 Meter),
  • arbeiten kostenlos und dennoch hoch motiviert als Barkeeper, Animateure und Werbeträger,
  • Gäste und vorbeifahrende Urlauber sind begeistert, und
  • Presse und Fernsehen haben ihre Freude daran über dich zu berichten.

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Die längste Bar der Welt erstreckte sich 2 Tage lang über eine Länge von 610 Metern über die 2 Gemeindegebiete Kaltenbach und Aschach im Tiroler Zillertal.

Am ersten Tag gab es ausschließlich alkoholfreie Getränke. Die von den Schülern der Zillertaler Tourismusschulen zum Getränke-Einheitspreis von 2 EUR erwirtschafteten Erlöse kommen der Organisation Licht ins Dunkel zugute. [Fotos]

 

Die preiswertesten Lebensmittel des Landes

Preisvergleichsplattformen im Internet sind nicht unbedingt eine Neuheit, dennoch ist mySupermarket einen Beitrag wert. Es geht um eine Branche die von Internet-Preisvergleichen bislang relativ verschont geblieben ist: Supermärkte.

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Bei MySupermarket können (britische) Konsumenten ihren geplanten Lebensmitteleinkäufe in einen virtuellen Einkaufswagen legen und den tagesaktuellen Kassapreis der 4 größten Handelsketten des Landes direkt vergleichen.

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Zu jedem Produkt werden Gewicht/Verpackungseinheit, Sonderaktionen, Inhaltsstoffe und Kalorien angezeigt. Ein Ampelsystem gibt einen schnellen Überblick über den Fettgehalt des Einkaufswagens oder ob die gewählten Lebensmittel glutenfrei sind oder nicht.

preisvergleich.jpgDer Preis-Detektiv unterbreitet auch gleich Vorschläge ob das Ausweichen in einen anderen Shop Preisvorteile bringt. , bzw. welche Produkte mit “weniger gesunden” Inhaltsstoffen durch bessere ersetzt werden könnten, gibt also auch gleich Tipps zum eventuellen Wechsel von bislang aus Gewohnheit (oder aus Preisgründen) gekauften Kalorien-Bomben.

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Natürlich kann man am Ende des virtuellen Einkaufs seinen Einkaufszettel direkt an die Händler senden, verdient mySupermarket Bonuspunkte und bekommt die Waren am Wunschtag ins Haus geliefert.

Im von den Konzernen Spar und Rewe dominierten österreichischen Lebensmittelmarkt wird es zwar noch einige Zeit dauern bis Preise und Kalorien ähnlich transparent bzw. einfach vergleichbar werden wie in England, aber vielleicht wäre genau eine solche eine erste Antwort auf Aussagen wie “Im Handel fehlt es sicherlich nicht an Wettbewerb.”

www.mysupermarket.co.uk

PS: Hier noch der nicht ganz jugendfreie und in die Kategorie “Banned Commercials” fallende Werbespot von mySupermarket… Weiterlesen…

 

Mobile Zahnärzte

Wer kennt sie nicht die Angst vor dem nächsten Zahnarztbesuch. Aber wenn du schon nicht zum Zahnarzt gehen willst, dann kommt er eben zu dir. Onsite Dental, die mobile Zahnarztpraxis, stellt ihre Zahnlaboratorien dort auf, wo die Zielgruppe sitzt. Und wenn das 9,000 Mitarbeiter der MGM Grand Kette in Las Vegas sind, hat sicher der 450.000 Dollar Truck schon von selbst bezahlt.

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Mit High Tech beladene Zahnarzttrucks touren durch amerikanische Metropolen, fahren direkt bei Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen vor und behandeln Patienten dort wo sie es wollen.

Ein Problem das Onsite Dental in jedem Fall für seine Kunden löst, egal ob für Patienten oder deren Dienstgeber: Zeitverlust durch lange Wartezeiten im Stau amerikanischer Großstädte.

Ähnlicher Beitrag: Der Internet Doktor

Fotos: www.onsitedental.com

 

Mit Kundenkommunikation per Blog Umsatz steigern

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Am eDay ‘08 der Wirtschaftskammer Kärnten habe ich mit einem Unternehmer der gerade vor der unpopulären Entscheidung steht die Portokosten zu erhöhen eine kurze Diskussion geführt.

“Da wäre ein öffentlicher Dialog über ein Firmen-Blog doch geradezu ein Wahnsinn”, meinte der Unternehmer.

Wirklich? Überaus passend dazu dieses Beispiel, über das ich erst wenige Tage zuvor durch ein persönliches Schreiben eines Unternehmers erfahren hatte.

Der Nutzen offenen Dialogs mit Kunden

1998 gründete Wolfgang Meyer-Johanning die Firma Haus der Musik. Seine 35.000 Kunden schätzten sein Angebot nicht zuletzt wegen des portofreien Versands von Noten in ganz Deutschland. Musiklehrer gaben ihren Schülern die Empfehlung ihre Noten bei Wolfgang zu kaufen, weil es dort keine Mindestbestellmengen gab. Zumindest war das 10 Jahre lang so.

Im Jänner 2008 musste sich das Haus der Musik aber dann doch den stetig ansteigenden Portokosten für Kleinbestellungen hingeben und führte einen Mindestbestellwert als Portofreigrenze ein. Aber Wolfgang tat das nicht ohne vorab per Blog die Hintergründe und Alternativen zu erklären und den Kundennutzen einer Erhöhung der Versandkosten herauszuarbeiten.

alternativen.jpgDann folgte aber noch ein mutiger Schritt, mit dem sich Wolfgang von plumpen anonymen “Die Kosten sind gestiegen, wir danken für Ihr Verständnis”-Schreiben vieler Unternehmen differenziert:

Per Blog startet er eine öffentliche, ungeschminkte und unzensurierte Diskussion mit seinen Kunden.

Durch die Videoansprache, eine offene, unzensierte Diskussion, für die es im Weblog eine Plattform gibt, haben wir den Kontakt zu unseren Kunden gesucht und hergestellt. Die Reaktionen: Sachliche Kritik wurde geäußert, doch es gab keine einzige Kundenbeschwerde bei bis zu 300 Auslieferungen pro Tag - und es gab einen Umsatzzuwachs von ca. 30% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Eines hat Wolfgang in o.a. Statement vergessen zu erwähnen, nämlich dass die Diskussion mit seinen Kunden auch zu konstruktiven Vorschlägen zur Verbesserung des Bestellvorgangs geführt hat. Welche das waren und wie sich die Diskussion entwickelt hat, liest man am besten selbst im offiziellen Firmenblog nach (siehe hier).

Video und Diskussion bleiben im Netz und werden sogar noch explizit verlinkt, und neue Kunden finden auf Anhieb eine (in persönlichen Worten des Chefs verfasste) Erklärung des Chefs höchstpersönliche, warum man beim Haus der Musik für Kleinstbestellungen Porto bezahlt. Der richtige Schritt um Vertrauen aufzubauen, seinem Unternehmen ein Gesicht zu geben und der Austauschbarkeit zu entgehen.

Versandfrei liefern, Portokosten Dritte bezahlen lassen

free.jpgEine andere Möglichkeit auch Kleinbestellungen weiterhin kostenfrei auszuliefern wäre noch jene, die Portokosten Dritte bezahlen zu lassen. Ein Beispiel: Ich finde einen Zeitschriftenverlag der ein für meine Zielgruppe lesenswertes Magazin herausbringt und biete an jeder Lieferung ein Kennenlern-Exemplar beizulegen.

Clemens Reitz, einer der wenigen österreichischen Finanz-Blogger, hat mir jüngst von so einem erfolgreich umgesetzten Beispiel eines Büroartikel-Versandhandels erzählt, wobei ich leider den Namen des Versandhändlers vergessen habe aber vielleicht folgt noch ein separater Beitrag dieses Beispiels.

(Leseempfehlung: Chris Anderson Wired Magazine, 25. Feb. 2008.
“Free! Why $0.00 Is the Future of Business”)

Nachsatz: Wie kam es zu diesem Beitrag

Ich bekomme täglich eMails oder Pressemitteilungen von Unternehmen und Gründern, die noch immer nicht verstanden haben (a) wie Blogs “funktionieren” und (b) worum es bei ANDERS|denken geht. Die meisten verfolgen reine Werbezwecke und landen noch vor dem Öffnen im Spam Folder.

Vom Haus der Musik erfuhr ich per Brief der mich (a) von der ersten Zeile an fesselte weil er mir (b) auf Anhieb erklärte worum es geht, (c) eine nachvollziehbare Geschichte erzählte und (d) für andere Leser dieses Blogs von Nutzen sein kann. Am eDay nannten wir das Mehrwert schaffen. Letzteres ist der Unterschied zwischen langweiliger Presseaussendung und dem Wert hier im Blog diskutiert zu werden.

 

Kaltakquise-Horror: Google ist zum Suchen da!

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Ein Kopfschüttelbeitrag aber ich kann nicht anders, denn schier ungenierter und akquiseuntauglicher Telefonmarketer reißt einem hin und wieder der Faden.

Ich muss schon schmunzeln wenn mir am Telefon jemand einen Abendkurs über “das Internet” verkaufen will, noch mehr aber über zwei Telefonate der letzten 7 Tage die beide in etwa so verliefen:

“Grüß Gott, [...] Wir bieten Ihnen an Ihre Webseite zu optimieren. Besser gefunden werden, mehr Besucher, so einfach.”
“Mhm…”
“Haben Sie eine Webseite?”
“Äääh, ich habe ein Blog.”
“Hmm, naja, aber das ist auch so was wie eine Webseite richtig, richtig? Wir könnten die für Sie optimieren und bei Google besser auffindbar machen.”
“Noch besser? Das ist ja unheimlich. Bekomm ich dann auch mehr Besucher in mein Blog?”
“Ins Blog vielleicht nicht aber auf Ihre Webseite.”
“Kennen Sie meine Webseite?”
“Nein, aber wir optimieren die für Sie.”
[...]

Google ist zum Suchen da, liebe Anhänger des Telefonmarketings mit erkauften Adressen aus den Beständen Eurer Kammern. Auch XING, MySpace, Facebook oder dutzende anderer Plattformen wo sich Eure “Zielgruppen” (von denen ihr immer noch glaubt dass es sie gibt) tummeln sollten schon längst zu Eurem Handwerkszeug gehören. Sie senken Euer Frustrationslevel, hilft Euch Zeit zu sparen und verraten Euch unter Umständen sogar Abschlussquoten steigernde Informationen.

Linktipps in diesem Zusammenhang:
Deutsche Startups: Mehr Profildaten verfügbar als zu Stasi Zeiten

Foto: Flickr CC

 

Die einzigartigsten Hotelzimmer der Welt

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Ein Designleckerbissen nicht nur für Architekten sondern auch ein Ideenpool für innovative Touristiker: Die im Juni erscheindende Hochglanzpublikation von TheCoolHunter über die coolsten Hotels der Welt. Aber es kommt noch besser…

Our first book, the World’s Coolest Hotel Rooms, will come out June 1. Published by Harper Collins Publishers (US) and designed by the Sydney based War Design, the inaugural Cool Hunter book will soon be followed by the next volume, the World’s Coolest Houses.

In einer Zeit in der Crowdsourcing in aller Munde ist gehen auch in diesem Projekt nicht ausschließlich Redakteure auf Bilderjagd. TheCoolHunter ruft über seine reichweitenstarke Internetseite (ca. 2 Mio. Page Views / Monat) Leser, Hotelier, Architekten und Reisende auf Vorschläge einzuschicken.

To make that happen, we are on a furious hunt for supremely cool projects from beach homes, country homes and city pads to holiday houses and ski retreats, we want to know where the coolest houses are. We are looking for the most unique houses from Sao Paulo to Sydney. Slightly cool, standard-issue luxury won’t do it.

Also los, worauf noch warten? Eine bessere Gelegenheit für kostenloses Marketing kommt heuer nicht mehr!Alle weiteren Infos bei CoolHunter