Alles gesagt…

marketing_zweinull

3 ganz unterschiedliche Dinge haben diesen Beitrag und eine neue Kategorie auf diesem Blog geformt:

  • Ein Interview: Ich habe vor kurzem ein Interview mit einem außergewöhnlichen Menschen führen dürfen. Ein Zitat blieb mir besonders in Erinnerung: “Egal wie viele Bücher noch geschrieben werden: Es ist alles gesagt! Es geht ums Umsetzen!” Mehr dazu ein andermal…
  • Ein Foto: Wer schon einmal selbst in Argentinien war, hat wahrscheinlich noch immer die Bilder von zu jeder Tages- und Nachtzeit tanzenden Menschen vor sich: Hello, social gesture!

Thanks to Tim Ellis for providing the original picture
Quote: Gapingvoid

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Lachende Truckerherzen: Pimp my Truck

Immer wieder überholt man auf der Autobahn liebevoll individualisierte Lastwagen. Was aber ANDERS|sein wirklich heißt, zeigen japanische Frächter auf diesem Foto:

Dekotora - LKWs als Kunstwerke oder Kitsch?

Dekotora (Decoration Trucks) nennt sich dieser in Japan so weit verbreitete Trend, dass es dazu bereits Videospiele gibt. Trend? Eigentlich eine falsche Bezeichnung, denn das ganze begann schon vor mehr als 30 Jahren. Auslöser dafür war ein japanischer Kinofilm. Kunst oder Kitsch? Unternehmern ist das egal: Auf Dekotora spezialisierte Unternehmen boomen.

Wie die Trucks in Aktion aussehen, sieht man in mehr Bildern und Videos hier oder hier. Auch auf Wikipedia gibt es eine eigene Seite über den Pimp My Truck Trend.

Wer hierzulande jetzt die große Geschäftsidee wittert, oder die rollenden Kunstwerke zum Auffallen oder für Differenzierung nutzen will, sollte vielleicht zuerst einmal mit diversen Zulassungsstellen reden…

Wieder einmal gefunden über Wired Asia News. Ein Blog der Kategorie Top Blogs - zumindest für jene, die gerne mal einen Blick auf den Ost-Kontinent werfen.

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Shoppingparadies 50+

Supercenter Angeloni - beispielhaftes Zielgruppenmarketing 50+Das Supercenter Angeloni in Curitiba, Brasilien, hat genau das geschafft, wovon viele nur reden aber die richtigen Ansätze noch nicht gefunden haben: Er richtet sein Angebot auf die heiß umworbene Zielgruppe der Senioren aus.

Zur Ausstattung des Shopping Centers gehören auch motorisierte Rollstühle, Sitzbänke zwischen den Spezialkassen um die Wartezeit auf Parntner oder Familie zu erleichtern, Sonderparkplätze in Eingangsnähe und vieles mehr. Wer seine Einkaufstaschen nicht allein nach Hause schleppen kann, kann sich die Einkäufe entweder liefern lassen, oder ein junger Mitarbeiter begleitet die Kunden nach Hause.

Zudem beschäftigt der Supermarkt sehr viele Senioren, ein Verantwortlicher begründet das so:

‘Wenn wir könnten, würden wir unser jüngeres Servicepersonal durch Senioren ersetzen. Sie sind zuverlässig, pünktlich und zuvorkommend. Sie fehlen nicht, sind gut gelaunt und reden mit den Kunden, während sie zum Beispiel die Ware einpacken. Ihre Arbeitsmoral ist einfach gut.’

Auch wenn ich kein Fan von solchen Pauschalierungen bin - ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das in einem Serviceparadies wie Brasilien funktionieren wird. Noch eines wäre aber interessant zu wissen: Ob z.B. Preisschilder oder auf Verpackungen aufgedruckte (nicht nur für Senioren kaum lesbare) Informationen ebenfalls zielgruppengerecht aufbereitet werden.

Wer jetzt sagt, die Ideen wären zu einfach: Es geht nicht darum ob kompliziert, komplex oder einfach, sondern darum, nicht nur zu reden sondern umzusetzen. Das Supercenter positioniert sich ganz klar auf eine Zielgruppe (50+), ohne gleichzeitig in Panik zu verfallen, damit jüngere Zielgruppen zu verschrecken. Und welche Familie macht nicht gerne der Oma die Freude dort einkaufen zu gehen, wo sie sich am wohlsten fühlt.

Gefunden bei altersdiskriminierung.de via

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Kostenlos: Werbung für kleine Budgets

Kostenloses Werbeknow-How: Bernd Roethlingshoefer, Werbung für kleine BudgetsWeihnachten geht in die Verlängerung. Nach dem kostenlosen Ideenjahrbuch des Ideentower, setzt nun Marketingprofi Bernd Röthlingshöfer nach:

Mit einem kostenlosen , 81 Seiten umfassenden E-Book für Auftraggeber mit kleinem Werbebudget! Ein schneller Blick ins Inhaltsverzeichnis:

  • Web 2.0: Das Mitmach-Web
    Um im Mitmach-Web erfolgreich zu sein, braucht es kein großes Budget
  • Werben Sie einfach mit Ihrem guten Namen!
  • Guter Rat ist kostenlos! Die interessantesten Weblogs rund um Werbung, PR und Marketing
  • Der Ratgeber „Werbung mit kleinem Budget“ – eine Inhaltsübersicht
  • Barrierefreiheit – Nutzen Sie sie!
  • Die Macher: Über 50 gute Adressen für Ihren Erfolg
  • Hier geht’s weiter: Noch mehr kostenlose Downloads und Leseproben
  • Über 50 Macher, darunter Agenturen, Berater, Freelancer, Grafik-Designer, PR-Berater, Webdesigner, Werbetexter usw. präsentieren sich im Stile eines Elevator-Pitch. In maximal 150 Wörtern beschreiben sie ihr Serviceangebot, mit dem sie Kunden rund um das Thema Werbung unterstützen können. Dazu enthält es Tipps rund um Werbung mit kleinem Budget.

    Die Vorgängerversion brachte es auf eine viertel Million Downloads. Mir fallen jetzt ganz spontan mindestens 20 Kollegen ein, die sich beim Lesen dieser Zeilen die Frage stellen: Warum bietet der so etwas kostenlos an?

    Als ich 2004 damit anfing, dieses Adressbuch zusammenzustellen, war es ein kleiner, gut gemeinter Versuch, Unternehmern mit kleinen Werbebudgets zu den passenden Dienstleistern zu verhelfen. Und natürlich ein ebenso kleiner, gut gemeinter Versuch, meinem Buch „Werbung mit kleinem Budget“ zu ein bisschen mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen.

    Auch wenn das kleine Meisterwerk bislang auf Deutschland beschränkt, empfehl ichs hier gerne weiter. Vor allem jenen, die gerne mal über den Tellerrand hinausschauen wollen, interessante Blogs entdecken möchten und vielleicht ihrer Haus-und-Hof-Werbeagentur mal die eine oder andere kritische Frage stellen möchten.

    Aber Bernd: Über eine Erweiterung um dein südliches Nachbarland Österreich reden wir im Februar in Frankfurt :-)

    Direkt zum Download hier klicken

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Cheerleader an roten Ampeln? Der ServicePionier.

Servicepionier Armin Nagel - Powerdienstleisten

Er hat eine Zirkusschule absolviert und ist professioneller Komiker und Business Entertainer. Den Dienstag hat er zum Dienst-Tag erklärt und kämpft wie Don Quijote um einen offiziellen “Deutschen Tag des Kundenservice“: Waldemar Müller alias Armin Nagel.

Armin Nagel - Powerdienstleister gegen ServicewüstenUnd wer selbst sagt: “Danke, dass ich für Euch arbeiten darf!”, qualifiziert sich mit dieser Denkhaltung für ein Interview hier auf dem ANDERS|denken Blog, denn auch bei uns stehen Service und Spaß an der Arbeit im Mittelpunkt.

“Ich will nicht über schlechte Zustände jammern, wie dies in zahlreichen Internetforen zum Thema Servicewüste bereits geschieht, sondern mit gutem Beispiel vorangehen - und wenn möglich etwas zum Positiven verändern.” (Armin Nagel)

Das ganze Interview mit dem Herausgeber des (unterhaltsamen und lesenswerten!) Service-Pionier-Blogs - gespickt mit einigen Videoleckerbissen des PowerDienstleisters. Über Servicewüsten, den Einfluss des Internets, Guerilla Comedy, Business Entertainment und den Tag des Butterbrots.

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Lernen vom jüngsten Lebensmittelhändler Amerikas


Video: CBS/YouTube

Anstatt wie andere nur über das Aussterben kleiner Lebensmittelgeschäfte zu jammern, übernimmt Nick Graham im Alter von 17 Jahren einen maroden Laden in Truman, Minnesota.

Fast fällt mir dazu ein: Die Truman Show geht weiter. Eine fast schon kitschige Erfolgsgeschichte nimmt ihren Lauf.

 

3 Dinge die man von dem Teenager lernen kann:

    Leidenschaft statt Profitgier!.
    ‘Hoffentlich werde ich hier erfolgreich sein aber ich bin nicht nur deshalb hier. Ich bin hier, weil mich meine Kunden brauchen.’ (Nick Graham)
    Begeisterung ist ansteckend!
    Der junge Unternehmer schafft es sogar, dass Kunden Fans des 1.300 Seelen Kaffs ihm freiwillig und ohne Bezahlung helfen, Preise auszuzeichnen oder Regale einzuräumen.
    Lösungs- statt Problemorientierung!
    Schön, wenn es auch Stories wie diese immer wieder an die Öffentlichkeit schaffen. Negativmeldungen und Horrorgeschichten zum Thema Greißlersterben gibt es ohnehin genug. Jammern allein hat aber noch nie ein Problem gelöst.

Übrigens: Im Marketing wird so oft über Communities geredet. Dieses Beispiel zeigt worum es gehen könnte:

Communities sind wie Dorfgemeinschaften!

Video gefunden bei SwissMiss

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