34.7° im Schatten

Sonnenlicht kühlt Flaschen - Solarzellen sollen es möglich machen34.7°C zeigt unser Thermometer gerade an. Da sehnt man sich nach kühlen Getränken. Hier eine Ergänzung zum vorhergehenden Artikel über Solar-Gadgets.

Zunehmende Miniaturisierung und eine spezielle Sandwich-Schicht ermöglichen amerikanischen Forschern schon demnächst die Herstellung von Flaschen, die durch Sonnenlicht gekühlt werden. Jeder Tour-de-France Teilnehmer würde es ihnen in diesen Tagen danken.

Auf unter einen Millimeter wollen die Forscher die Dünnschichtsolarzellen noch drücken. Der thermoelektrische Effekt macht möglich, dass Materialien nicht nur gekühlt, sondern auch erwärmt werden können. Vielleicht werden Solar-Flaschen schon demnächst zum Ersatz altbewährter Thermosflaschen?!

Quelle: Wissenschaft.de via Best Practice Business

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Eigenartige Solarzellen

Solarzellen versorgen die Handtasche mit StromMein Nachbar hat sie. Mein Taschenrechner auch. Solarzellen. Die 10 außergewöhnlichsten Anwendungen, hat das TechEBlog zusammengefasst.

So finden sich dort beispielsweise ein Solarzelt, ein Hut der dank Solarzellentechnik hilft, auch bei Hitze kühlen Kopf zu bewahren oder ein Kinderhubschrauber mit Solarantrieb.

Mein persönlicher Favorit: Eine Handtasche mit Solarzellen. Wozu? Die Handtasche soll angeblich genügend Strom produzieren, um leere Akkus von Handy oder iPod aufzuladen. Wer braucht da noch eine ChargeBox?

Quelle: TechEBlog

 

Die Microsoft Strategie des Steve Ballmer

Steve Ballmer, CEO von Microsoft, beglückt uns immer wieder mit schwungvollen Rede-Auftritten. [Beispiel 1] [Beispiel 2].

Im März dieses Jahres erklärt Ballmer im Rahmen der Client Summit von Avenue A | Razorfish, welche Strategie Microsoft jetzt braucht.

Das Video dauert nur knapp 50 Sekunden, aber wer Ballmer kennt… [Link zum Video]

Was er uns mit dieser Botschaft sagen will? Antworten darauf gibts im Fischmarkt Blog. Martin Recke hatte Ende Juni live vom DMMK (Deutscher Multimedia Kongress) berichtet - und durfte auch dort Ballmer live erleben. (Danke für den Hinweis Martin!)

 

Wein aus Trauben war gestern

Algenwein aus der Ostsee von Ocean WellnessSie gedeihen in der Ostsee. In 8 Metern Tiefe. Geerntet werden sie in Taucheranzügen: Algen! Grundstoff für eine neue Weinsorte - den erste Algenwein der Welt.

Angeblich soll er wie Sherry duften und die typisch samtbraune Färbung gereiften Weins aufweisen. Das zumindest behauptet die Entdeckerin und Inhaberin Deutschlands erster Algen Farm, Inez Linke. Bisher produzierte ihr Unternehmen Ocean Wellness vor allem hochwertige Naturkosmetik. Aus Algen versteht sich.

Bis die erste Flasche ins Geschäft kommt, gibt es allerdings noch einiges zu verhandeln: Das EU Recht sieht vor, dass Wein aus Trauben gemacht werden muss!

Eine gute Ausrede für seinen Genuß liefert der Algenwein gleich mit: ‘Eine Flasche des Getränks soll den Drei-Wochen-Bedarf eines Erwachsenen an Vitalstoffen decken. Dabei soll das Algen-Kraftpaket das Immunsystem stärken, den Darm reinigen und den Körper entschlacken.’ Na dann Prost!

Quelle: ORF ON Science via Winzerblog

 

Stay hungry. Stay foolish.

Steve Jobs @ Stanford UniversityEr ist erfolgreich. Er hat eine Geschichte zu erzählen. Und er erzählt sie auf eine Art, dass man einfach zuhören muss. Steve Jobs, Gründer von Apple.

Zum Glück war eine Kamera dabei, als Steve Jobs im Juni 2005 anlässlich einer Abschlussfeier an der Stanford University vor Studenten über sein Leben erzählt und den Studenten eine Botschaft mit auf ihren Weg gibt: ‘Stay hungry. Stay foolish.’

+ Der zur Adoption freigegebene Apple Gründer hat keinen Studienabschluss. Gerade deshalb war er einer der besten Studenten - weil er sich seine Fächer selbst zusammenstellte: Nach Relevanz, nicht nach Lehrplan.

+ Sein Rauswurf bei Apple, dem Unternehmen das er in der Garage seiner Adoptiveltern aufgebaut hatte, ließ ihn nach einer Zeit der Verzweiflung mit noch mehr Energie und Kreativität zurückkommen.

+ Als ein Arzt Krebs diagnostiziert und ihm nur noch wenige verbleibende Monate in Aussicht stellt, erkennt er, dass das Leben viel zu schnell an ihm vorübergezogen war.

Ein ‘must-see’ Video von einem der besten Redner der Welt.

Quelle: Geistesblitz, danke Timo für diesen Link!
[Link zum Video] [Link zum Textdokument]

 

WikiBios - Was erzählt Ihr Leben?

WikiBios - Jeder hat eine Geschichte zu erzählenHerr H. wird nächste Woche seinen wohlverdienten Ruhestand antreten - nach 45 Dienstjahren. Jemand sammelt alte Geschichten für eine Abschiedsrede. Doch was für Geschichten waren das noch einmal? Sehen Sie auf WikiBios nach!

‘Everyone deserves their own bio. What will yours say?’

Im Gegensatz zu anderen Biographie-Services, ist bei WikiBios jede(r) gleich ‘wichtig’. Vor allem aber geht es darum, sein eigenes Leben aus den Augen seiner Familie und Freunde zu sehen und so unvergessliche Geschichten zu sammeln. Maturanten werden spätestens beim Erstellen des Jahrbuchs dankbar für diese Sammlung sein.

Wie es funktioniert? Ein leeres Profil anlegen, Freunde einladen es zu füllen und auf spannende Geschichten warten… Eine Idee mit viel Phantasie für mehr!

Update 18.7.2006

Im Best Practice Business Blog gibt es einen ähnlichen Artikel zum Thema. Als vergleichbare Ansätze werden dort u.a. genannt: Dandelife, OurStory oder Eternity4all

 

Banken mit Herz und Hirn - Emotion Banking

Raiffeisen eröffnet 'Frauenbank'‘Emotion Banking’ ‘Frau sein - Frei sein’ nennt Raiffeisen ein neues Bank-Konzept, und sichert sich das Prädikat ‘Erste Frauenbank Österreichs’.

Das Konzept wurde von ‘Emotion Banking’, einem unabhängigen Beratungsunternehmen für Finanzdienstleister, entwickelt. Die Filiale in Bad Hofgastein (Salzburg) eröffnete im März 2006.

Auf über 100m2 mit deutlich reduziertem Schalterbereich, bekommt frau die Beratung die sie sich wünscht. Wie diese aussieht, hat Raiffeisen aus einer Studie abgeleitet. 5 Frauentypen wurden definiert und alle Services demententsprechend abgestimmt. Helle und warme Farben, eine Kaffeelounge und Relaxsessel geben der Bank den Touch eines Wohnzimmers.

Auch in anderen Ländern gibt es seit geraumer Zeit Banken, die sich erfolgreich auf die Bedürfnisse und Lebenssituationen von Frauen spezialisiert haben. Links dazu auf Springwise.

Raiffeisen hat mehr getan als ‘nur’ andere Konzepte kopiert. Bei der Idee ‘Frau sein - Frei sein’ stand von Anfang an die regionale Ausrichtung im absoluten Mittelpunkt. Mögen in Großstädten wie London oder New York eher Karriere, Machtstreben und Entdeckungsgeist zu den dominierten Wünschen gehören, so sind es im Umkreis der Salzburger Marktgemeinde eine vertrauensvolle Partnerschaft, eine finanziell abgesicherte Zukunft, ein sicherer Arbeitsplatz und Freunde.

Quellen: Raiffeisen, Emotion Banking, Springwise

 

Das Leben ist kompliziert genug

Probleme einmal anders sehenInzwischen hat er sich in die verdienten Sommerferien gerettet. Der kleine Benni war für mich ein wunderbares Beispiel für ANDERS|denken.

Auf einer Zugfahrt nach Wien, fiel mir der Junge auf. Oder besser gesagt seine der Verzweiflung nahe Mutter. Immer und immer wieder versuchte sie ihm den Satz des Pythagoras zu erklären (Mathematik, Sie erinnern sich?).

Benni hielt einen Würfel aus Karton in der Hand, und stand vor der schwierigen Aufgabe, die Distanz von einem Eckpunkt des Würfels, zu dem am weitest entfernten zu berechnen. Das Bemühen der Mutter schien vergeblich, bis Benni seinen Bleistift in die Hand nahm, und lachend die Spitze durch den Würfel stach.

Er markierte die Stelle mit dem Finger, nahm sein Lineal zu Hand und maß die Länge ab. Nicht unbedingt eine Vorgehensweise wie sie sich Mutter oder Lehrer vorgestellt hatten, und doch hat es funktioniert. Ich hoffe Benni wurde von seinem Lehrer für seine ANDERS|denkende Lösung belohnt!

Manchmal sind die Dinge einfacher als sie scheinen. Wir machen sie nur selbst kompliziert!

 

EU Logo Wettbewerb

50 Jahre EU und ein Geburtstagslogo-Wettbewerb‘Happy Birthday EU’ heißt es am 25. März 2007. An diesem Tag feiert die Europäische Union (EU) den 50. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge.

Grund genug, um sich Gedanken über ein Geburtstagslogo zu machen und ganz Europa soll mithelfen. Studenten verschiedener Studienrichtungen (darunter Kunst, Grafik-, Kommunikations-, Mediendesign, u.a.) sind eingeladen am Wettbewerb teilzunehmen.

Als Preis winken für den oder die Sieger/-in EUR 6.000, für den zweiten EUR 4.000 und der dritte Platz wird mit EUR 2.000 prämiert - und es winkt die Chance auf europaweiten Ruhm.

Einsendeschluss ist am 30. September 2006. Weitere Infos gibt es auf der Homepage Logo Competition oder per eMail info@logo-competition.eu. Den Teilnehmern unter Euch wünsche ich viel Glück!

 

Gute schlechte Zeiten für Gründer

Gründungsparadis Silicon Valley?‘Wir brauchen mehr mutige Gründer!’ Wieder eine Kolumne in der Wochenendzeitung, wieder die selbe Forderung - und wieder der Bezug zu Amerika.

Das Silicon Valley gilt als Gründungsparadis. Scheinbar jeder der Microsoft, Apple, Google oder eine der anderen dort ansäßigen Firmen verläßt, gründet sein eigenes Unternehmen. ‘Auch wir brauchen ein Silicon Valley.’ Wirklich?

Guy Kawasaki war in den 80ern mitverantwortlich für Apple’s Marketingerfolge. Einen Beitrag in seinem Blog widmet er dem Thema ‘How to kick Silicon Valley’s Butt’. Guy’s Appell an alle die versuchen, sich die Rosinen aus dem Konzept ‘Silicon Valley’ herauszupicken:

‘Versucht nicht, uns nur zu kopieren. Übertrumpft uns! Das wäre echtes Unternehmertum.’

Im Großraum von San Francisco scheitern 9 von 10 Gründungen! Warum das so ist? - Im Blog von Caterina Fake (sie heißt wirklich so!) habe ich einen Artikel vom März 2006 gefunden: ‘Schlechte Zeiten für Unternehmensgründer’. Caterina sollte wissen wovon sie redet. Sie ist Mitgründerin der derzeit beliebtesten Foto Management Website der Welt: Flickr.

Warum ich diesen Beitrag schreibe? Weil ein Freund von mir vor kurzem ein Unternehmen in San Francisco gegründet hat. Und viele JungunternehmerInnen mit denen ich hierzulande zusammenarbeite, sind zu echten Freunden geworden. Allen wünsche ich, dass sie zu den erfolgreichen 10% gehören werden!