Tor zur Welt - Netzwerke die Sinn machen: openBC
Als Jungunternehmer solltest du kaum eine gute Möglichkeit entgehen lassen, um neue Kontakte zu knüpfen. Hervorragend funktioniert das über openBC.
openBC zählt über 1.3 Millionen Mitglieder, täglich melden sich rund 4.000 Menschen an. Egal ob es darum geht einen Job zu finden, neue Geschäftskontakte zu knüpfen, alte Schulfreunde wiederzufinden oder in einem der vielen Fachgruppen Ideen auszutauschen - openBC öffnet Tür und Tor zu Kontakten in aller Welt.
Wer wissen möchte, wie openBC seinen Mitgliedern schon zu Geschäftserfolgen verholfen hat, der findet im Bereich Success Stories jede Menge Beispiele. Im Blog berichtet das openBC Team laufend über News aus der Netzwerkwelt.
Von Red Herring wurde openBC vor kurzem als Top 100 Unternehmen Europas gekürt und erhielt eine Reihe weiterer Auszeichnungen für kreative und innovative Lösungen im Bereich des Netzwerkens. Zeichen dafür, dass der heute 30jährige Gründer Lars Hinrichs mit openBC ein Paradebeispiel für wertvolle Internetanwendungen geschaffen hat.
openBC ist kostenlos! Allerdings sind dann einige Funktionen nur eingeschränkt verfügbar. Premium Mitglieder bezahlen EUR 71 pro Jahr. Ein Betrag, der sich bei mir schnell gerechnet hat…
Über diesen Link kommt Ihr zu einer Einladung für einen Monat Gratismitglieschaft. Ihr erhaltet vollen Zugang zu allen Funktionen - ohne versteckte Vertragsverlängerung, Angabe von Kreditkartennummer usw.
Viel Spaß beim Netzwerken!
PS: Tipp für meine österreichischen Leser:
Im Austrian Desk treffen sich vor allem ÖsterreicherInnen. Nicht nur virtuell, sondern immer wieder auch in irgendeiner Stadt Österreichs. Die Wirtschaftsberaterin Ingrid J. Bressler gehört zu den Moderatoren des Forums und ist (fast) seit der ersten Stunde dabei. Auch Sie hat openBC schon mehrfach für die Umsetzung neuer Ideen genutzt. Für Fragen zum Austrian Desk steht sie Euch sicher jederzeit gerne zur Verfügung.
Wenn Sie hier neu sind, können Sie mein Blog über diesen Link z.B. als wöchentlicher eMail Newsletter kostenlos abonnieren.
Danke für den Besuch! (Für Profis: RSS Feed Abo.)
Top Blogs: Best Practice Business
Ich lese täglich eine Vielzahl an Blogs. Natürlich trifft man dabei auf gute und schlechte Seiten.
Für meine Leser, die sich selbst nicht so intensiv mit Blogs beschäftigen, habe ich die neue Kategorie Top Blogs geschaffen. Hier stelle ich Euch ‘must-read’ Blogs vor. Blogs mit besonders wertvollen Inhalten.
Wer sonst sollte den Anfang machen, als einer meiner absoluten Favoriten: Burkhard Schneider mit dem Best Practice Business Blog. ‘Lernen von den Besten’ ist das Motto seines Blogs.
‘Nicht theoretische Erklärungsversuche stehen bei uns im Vordergrund, sondern konkrete Praxisbeispiele und Case Studies.’
Wer an sich selbst den Anspruch ‘MEHR als nur Theorie’ stellt, der findet bei Burkhard hunderte gut sortierte Beispiele erfolgreicher Geschäftsmodelle und Ideen, die er seit August 2005 in rund 1.000 Beiträgen aufbereitet und kommentiert hat.
Ein ganz spezielles Dankeschön an Burkhard für die Vorstellung meines Blogs auf Best Practice Business. Der Austausch mit dir funktioniert perfekt und du bringst mich immer wieder auf neue Gedanken. Und wenn der seltene Fall eintritt, dass ich bei dir noch keinen Artikel zu einem Thema finde, dann weiß ich zumindest, dass es sich tatsächlich um ein brandheißes Beispiel handeln muss…
Health insurance leads are an perfect way to speak with interested consumers who are in the market to buy.
Langeweile und Kreativität
Eine Reise in die Hauptstadt. Ein Treffen mit besonderen Kollegen und Freunden. Ein hervorragendes Abendessen. Und ein Erlebnis, das uns an diesem Abend alle daran errinnerte, dass Veränderungs- und Innovationsprozesse (viel) Energie verbrauchen. Dazu eine passende Geschichte:
Hiob und Najib spalteten den ganzen Tag lang Holz. Wie ein Besessener jagte Hiob die Axt ins Holz, arbeitete ohne Pause. Und obwohl seine Arme immer schwerer geworden waren, war der Stapel Holz bis zum Abend auf eine beachtliche Größe angewachsen.
Neugierig blickte er auf Najibs Holzhaufen - und war schockiert. Najib hatte doppelt so lange Pausen eingelegt wie er selbst und hatte dennoch wesentlich mehr Holz gehackt als er selbst?!
‘Najib, warum ist dein Stapel höher als meiner? Ich hab viel mehr gearbeitet als du!’ fragte Hiob verwundert. Najib lächelte: ‘Das mag sein. Ich aber hab mich nicht nur hingesetzt, sondern gleichzeitig auch meine Axt geschärft.’
Ausruhen ist Stillstand? Wenn Sie Ihre nächste Montagsbesprechung abbrechen, und Ihren Mitarbeitern 20 Minuten Zeit ’schenken’ - was würde passieren? Wie viele greifen zum Telefon und kehren ins Tagesgeschäft zurück? Wer nutzt die Zeit, um die soeben diskutierten Probleme bei einem Kaffee zu lösen? Und wer wartet nur ab, was als nächstes passieren wird?
Ausruhen ist nicht Stillstand. Vorausgesetzt Menschen wissen freie Zeit und Ressourcen kreativ, effektiv und zukunftsgerichtet einzusetzen. Dies betrifft nicht nur Individuen sondern auch Teams.
Edward de Bono sagte dazu einmal: ‘Langeweile ist die kreativste Zeit, die wir haben. Wir nutzen sie nur nie bewusst.‘
Personalisierte Landkarten
In den letzten 10 Jahren brachte mich mein Job in viele Länder dieser Welt. Fragt mich jemand in welchen Städten ich war, fehlt mir peinlicherweise immer wieder die Antwort.
Ich wünschte, diese (kostenlose) Web 2.0 Anwendung hätte es schon vor Jahren gegeben: Platial - The People’s Atlas. Platial verbindet Google Earth mit der Idee, Plätze und Orte zu speichern und so seine ganz private Landkarte zu gestalten - als Erinnerung oder für die nächste Reiseplanung.
Potential hat Platial in jedem Fall. Egal ob für Reisebüros, die für Ihre Kunden virtuelle Landkarten mit Vorschlägen für die nächste Städtereise zusammenstellen,
Machen Sie mit beim Brainstorming. Es geht um kreative Ideen zum Einsatz von Platial. Individuell oder als Geschäftsidee… [Link zum Brainstorming]
Gefunden bei Ideentower
Kreativität und Wille - tausche Büroklammer gegen Haus
Er war 26. Sein Traum war ein Haus. Häuser kosten Geld. Das hatte er nicht.
Eines der Dinge die er entbehren konnte, war eine rote Büroklammer. Und die tauschte er gegen ein Haus. Das ist die Geschichte von One Red Paperclip.
Was wie ein Märchen klingt, ist die Geschichte von Kyle MacDonald, 27, ehemals Montreal, Kanada. Morgen bekommt Kyle sein Haus. Von der Stadt Kipling, Saskatchewan, Kanada. Danke ihm wurde die 1.000 Seelen Gemeinde berühmt und feiert Feste wie nie zuvor.
Am 12. Juli 2005 ging er ins Internet, öffnete die Craigslist Homepage und schaltete ein Insersat, in dem er eine rote Büroklammer gegen etwas Größeres eintauschen wollte. Die Idee kommt von einem Kinderspiel ‘Bigger or Better’.
Wenig später tauschte er die Büroklammer gegen einen Kugelschreiber. Wieder inserierte er in der Craiglist. Was folgte waren ein Camping Grill, ein alter Generator, ein Bierfass und ein Budweiser Schild, ein Schneemobil, eine Reise in die kanadischen Rocky Mountains, ein Lieferwagen, einen Plattenvertrag und ein Jahr Miete in Phoenix, Arizona, Treffen, Autogrammkarten und Schneekugeln von Alice Cooper und eine Rolle in einem Film. Am 12. Juli 2006 erhält Kyle die Schlüssel für sein neues Haus.
Kyle’s Geschichte zeigt, was ANDERS|denken bewirken kann. Mit nur 14 kreativen Ideen und dem notwendigen Willen zur Umsetzung, realisierte er den Traum seines Hauses. So finanziert er sein gesamtes Leben. Nur seine Haare schneidet ihm noch immer seine Mutter.
Über 40 Länder auf allen Kontinenten hat er so bereist, war Gast in duzenden TV Shows und traf Stars, Sternchen und Rock Stars. Videos davon gibt es in Kyles Blog. Ich bin gespannt, wann Hollywood die Story verfilmt. In der Hauptrolle: Tom Hanks.
Ohne Macaroni keine Klimaanlage
35° im Schatten. August. Das öffentliche Leben ist eingeschlafen. Firmen haben geschlossen. Die Innenstädte sind wie leer gefegt. Schlechte Zeiten für Geschäftsbesitzer.
104 Jahre später: 35° im Schatten. August. Sie sitzen in ihren dunklen Anzügen, langärmeligen Hemden und Krawatten in ihren Büros und arbeiten - so als wäre es November. Kaum eine Spur von Hitzemüdigkeit. Hin und wieder ein Niesen.
In Innenstadtgeschäften und Kaufhäusern herscht buntes Treiben. Einkaufen mitten im Sommer? In Restaurants die ich vor Jahren wegen der brütenden Hitze gemieden hatte, ist es angenehm kühl. Geschäftsreisen nach Delhi, Hong Kong oder Mexiko waren sogar im Sommer erträglich.
Hin und wieder ist es zu viel. Sommergrippe oder Erkältung? Auf jeden Fall muss Medizin her. Auch Tankstellen freuen sich über den höheren Kraftstoffverbrauch, abhängig vom Fahrzeugtyp 0.5 - über 5 Liter auf 100km [Quelle: Messergebnisse WDR].
Beispiele die zeigen, dass eine Erfindung Gewohnheiten beeinflusst und die Produktivität gesteigert hat. Zwei Ansprüche die Erfindungen und Innovationen stellen, um als solche bezeichnet werden zu dürfen. Und es geht weiter:
Es werden immer mehr Klimaanlagen. Der Energieverbrauch steigt, so wie die Preise. Für Menschen wie Seth Godin ist sie neben dem Auto sogar die wichtigste Erfindung der Geschichte. Auch wenn solche Prädikate subjektiv sind, in einem Punkt stimme ich Seth zu: die Klimaanlage hat tatsächlich unsere Welt verändert.
Ohne Macaroni keine Klimaanlage
Am Anfang ging es aber nicht darum, das Leben der Menschen kühler zu gestalten - es ging um feuchte Nudeln!
Willis Carrier hatte einem Produzente von Macaroni versprochen, eine Lösung für das Feuchtwerden seiner geliebten Pasta zu finden. Es gelang. Willis wird die Erfindung der ersten elektrischen Klimaanlage (1902) zugeschrieben.
Zwei Jahrzehnte lang kam aber kaum jemand auf die Idee, Lebensbereiche zu kühlen, Produkte standen weiterhin im Vorgergrund. Solange, bis Luxushotels und Theater ANDERS|dachten und Carrier engagierten.
Weltweiter Siegeszug
Ihren Status als Luxusobjekt verlor die Klimaanlage aber erst nach dem 2. Weltkrieg. Aber nicht weil Amerika plötzlich das Motto ‘Wohlfühl-Atmosphäre für jedermann’ ausgerufen hatte: Im Vordergrung stand ein banales Wirtschaftsmotiv - die Erhöhung der Produktivität.
[Innovations-Geschichte der Klimaanlage]
[Infos Klimaanlage auf Wikipedia]
Stadtkarten von morgen - emotional maps
Wie wohl fühlt sich eine Stadt? Die Kombination aus Google Maps und biomedizinischen Daten sind die Basis für Landkarten einer neuen Generation: Emotional Maps.
Biomapping ist ein Forschungsprojekt des Birten Christian Nold. Die aufgezeichneten Bio Daten geben Aufschluss darüber,wo Energie verloren geht oder nachgetankt werden kann: Im Stau, bei einem Cocktail oder beim Gespräch mit der Hausbank.
Ganze Städte können so auf unkonventionelle Art nach stressverursachenden Faktoren hin untersucht werden. Videos und jede Menge ‘emotional maps’ finden sich auf der Homepage von Bio Mapping.
Quelle: Bio Mapping via Trend Hunter
Ideen wie Sand am Meer - die ganze Welt hilft mit
Sie brauchen Ideen? Am liebsten aus der ganzen Welt? BrainReactions macht es möglich. Mit Open Brainstorms.
Wie funktionierts? Einfach eine Frage auf die Seite stellen und warten was passiert. Anstatt nur zu warten, sollten Sie auf Ihrer Homepage, Unternehmensblog, Internetforen oder Intranet auf Ihre Aktion aufmerksam machen. Das erhöht Teilnehmerquote und Input.
Auch ‘private’ Brainstorms sind möglich. Für 9 Dollar pro Aktion ist Ihr Gedankensturm nur noch einem ausgewählten Kreis zugänglich: Kunden, Partnern, Lieferanten, Mitarbeitern oder Freunden.
BrainReations ist noch in seiner Beta Phase und in vielen Bereichen schreit es nach Verbesserungen. Aber spätestens wenn BrainReactions Kategorien einführt, um ‘How to name my dog’ Fragen herauszufiltern, wird es eine wirklich brauchbare Ergänzung im Online Dschungel.
Die Service-Verweigerer hatten doch recht
Ein notwendiger Einkaufsbummel und viel Ärger. Wer geht heute schon noch gerne Einkaufen? Hatte Matthias Horx vom Zukunftsinstitut etwa gerade das selbe Erlebnis?
Sein aktueller Newsletter (Juli 2006) schildert das tägliche Leben: Ärger bei der Auswahl, bei der Beschaffung und die Bedienungsanleitung ist ohnehin ein Albtraum.
Horx definiert das so:
‘Was uns wirklich fehlt sind Zeit, Aufmerksamkeit, Zuneigung, echte Qualität – Lebensqualität! ‘
Und dann gehts weiter mit einer von so vielen Wortkreationen: Servolution - immerhin verlangt unsere Zeit nach Modewörtern. Doch nicht das Wort soll im Mittelpunkt stehen. Die Idee dahinter: Service ist zu wenig. Service muss revolutionären (revolutions) Lösungen (solutions) weichen.
‘Das, was in 50 Jahren für die Dinge möglich wurde – immer preiswertere Verfügbarkeit an allen Orten und zu jeder Zeit –, auch für die Services zu realisieren, die rund um unsere großen und kleinen Gebrechen, Wünsche, Knappheiten, Liebhabereien gedeihen. Dabei können Produkte eine Rolle spielen. Müssen aber nicht.‘
Wie gut, dass es noch immer so viele Servicewüsten gibt. Sonst müsste jetzt schon wieder jedes Unternehmen umdenken. Also: Schluss mit Service. Die Welt braucht Servolutions :-)
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