Top Blogs: Jörg Weisner, Job & Joy
Wer noch immer sagt, Blogs bringen nichts und kosten nur Zeit, dem ist einfach nicht zu helfen.
In 200 Blog-Tagen, durfte ich wunderbare Kontakte schließen, u.a. zu Burkhard Schneider, Elita Wiegand, Gerhard Schoolmann, Timo Off, Dieter Rappold, Ed Wohlfahrt, Dominic Basulto, David Lionel u.v.a. - Und nicht zuletzt zu Jörg Weisner, Trainer & Coach
Vor einigen Tagen fand ich ein Paket in meinem Briefkasten. Inhalt: Ein Buch. Titel: Job & Joy. Und genau so heißt auch Jörg Weisner’s Blog, auf den ich hier schon mehrmals verlinkt habe.
In einem aktuellen Beitrag stellt Jörg - in Anlehung an Thony Robbins - 5 Fragen. Eine davon lautet: ‘Es gibt heuer kein Weihnachtsgeld. Was könnte daran reizvoll sein?’ Provozierend - aber genau so weckt man Menschen auf. Ich kann mir vorstellen, dass Jörg für Antworten und neue Fragen jederzeit ein offenes Ohr hat.
Jörg baut immer wieder wunderschöne Stimmungs-Bilder in seinen Blog ein. Die meisten davon stammen von seinen frühmorgendlichen Laufausflügen in Selent, seinem Heimatort. Außerdem einer meiner Lieblingsbeiträge bei Job & Joy: Dieser, um zu werden wie der. Aber ich schaffs immer noch nicht. Vielleicht hilft dieses Trainingsvideo, bis Jörg sein eigenes online stellt.
Ein Dankeschön an dich, Jörg, für den eMail-Austausch, das aktive Kommentieren hier und für die Verweise auf meine Seite! Wenn man (so wie ANDERS|denken) in deinem gut sortierten Blog eine von nur 4 deutschsprachigen Blog-Empfehlungen ist, dann ist das eine ganz besondere Ehre - nicht zuletzt wenn die anderen Basic Thinking und Best Practice Business heißen…
PS: Jörg ist auf der Suche nach Zahnarzt-Blogs [siehe hier]. Vielleicht kann jemand meiner Leser weiterhelfen…
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Intelligente Meetings
‘Ich dachte, wir wären hier, um Intelligenz zu bündeln, nicht zu streuen.’ - Das Statement traf die Stimmung punktgenau.
Aussagen auf Aussagen auf Aussagen. Verteidigen der eigenen Standpunkte. Keine Pausen. Schon gar keine Fragen. Jeder schoss aus vollem Rohr. Dann war es genug. George Pennington’s simpler Trick funktionierte wieder einmal:
Eine Teilnehmerin visualisierte den Gesprächsverlauf auf einer Flip Chart. Die anderen konnten die einem Morse-Alphabet ähnelnde Skizze nicht sehen. Das Chart war voll. !-!-!-!-_-!-!-?-!-!-!-!-!-…
Erstaunen. Verwirrung. Fallweise Kopfnicken. Zweifel. Eine 20minütige Diskussion. Selbsterkenntnis. Danke! Die Qualität des Workshops änderte sich schlagartig - zum Positiven!
Schön, wenn Menschen so kurzfristig offen sind für neue Spielregeln.
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ANDERS|denken Blitze (Woche 38)

Weils manchmal etwas schneller gehen muss …
11x ANDERS|denken im Schnelldurchlauf.
1. Sagen Sie der Welt, dass es Sie gibt
Ein Best Practice Beispiel eines Shops für Hundezubehör soll zeigen, dass Corporate Blogs in Österreich nicht tot sind, sondern gerade erst langsam erwachen. [ANDERS|denken]
2. School of The Future
Drahtlos, interaktiv, vernetzt, die Lehrer heißen Educators, die Schüler nennt man Learners. Rhythmus wie im Arbeitsleben, Software überprüft Leistungen. Firmen wie Microsoft gründen Schulen und sichern den Nachwuchs. Wirklich die Zukunft der Bildung? [futurezone]
3. Skurrile Kooperation
Schach mit Gefangenen für besseres strategisches Denken. [Ideentower]
4. Wunden lecken wörtlich genommen
Ein Pflaster das ein altes Sprichwort zum Leben erweckt. [Core77]
5. Alarm aus der Schultasche
Für Eltern, die Angst um ihr Kind haben, bietet eine Grazer Firma jetzt ein umstrittenes neues Gerät an: Es schreit sozusagen Alarm, wenn das Kind allzu weit vom Schulweg abkommt. [orf.at]
6. Crowdsourcing - eine Zukunft des Web2.0
Man braucht User, diese werden zur Community und die widerum hat unglaubliches kreatives Potenzial. So einfach könnte es gehen. [VisualBlog.de]
7. Erschöpfte Manager - es werden immer mehr
45 Prozent der Manager weisen nach eigenen Angaben Zeichen von Erschöpfung auf. Das geht aus 10.000 Interviews hervor. [Business & Mensch]
8. Video der Woche
Auch wenn der Spot von Monster.com nicht mehr der Jüngste ist, vielleicht ist er aktueller denn je.
‘I want to be forced into early retirement.’ - Aus einem Kindermund klingt es rührig. Aus dem Mund einer hochbezahlten Führungskraft hatte es mich vor einigen Wochen schockiert. Erinnert mich an einen Beitrag hier im Blog.
9. Zeichnen für Kreativität - Napkino
Napkin sketches can help you see what you think about a topic and make it easier to communicate your ideas to others. 9 Tipps wie es funktioniert. [Good Morning Thinkers]
10. Why smart companies do dumb things
Wieder einmal ein genialer Beitrag von Guy Kawasaki. Not a day goes by when I don’t ask myself, “Why do smart companies do such dumb things?”[Guy Kawasaki]
11. Warum sich Unternehmen Service Innovation so schwer tun
‘Only 10% of the innovations were noted as customer initiated.’Our economies [...] are switching rapidly to service-oriented economies, and the definitions of innovation and research on service innovation are very slim. [Innovate on Purpose]
CrowdSourcing web2.0/social media
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Innovative Elektronik dank Crowdsourcing
‘Hast du dich schon einmal gewundert wie es möglich ist, so viele dumme Produkte zu designen? Wenn du genug hast von nutzlosen Produkten, dann ist das die richtige Initiative für dich!’
Mit diesen Worten stellt sich das Blog mit dem unmöglich zu merkenden Titel ‘Crowdsourcing for Consumer & Professional Electronic Products‘ vor. Worum es geht: Um Crowdsourcing.
So it’s with a great pleasure that we’d like to announce the launch of the first Crowdsourcing initiative around the Consumer & Professional Electronic products. End-user will have the power for the first time in the manufacturing history to be actively involved in the selection and the design of products which are really innovative on an end-user perspective and no more not only on a manufacturer standpoint. This concept is called : “Virtual Global Company“.
We’re looking for Ideas from the community, but also for ressources who will help mainly for designing, marketing and performing the sales administration in every country for these new innovative electronic products. The potential revenus for the community can be extremely significant.
Hinter dem Experiment steht die LOGODEN Community, gegründet vom Franzosen Lionel David.
The LOGODEN Community aims to make a revolution on the manufacturing industry by creating the first company able to design products fully in line with customers wishes and expectations!
Das Geschäftsmodell im Überblick:
Jeder kann mitmachen und Vorschläge einreichen. Die Logoden Community verdichtet die Ideen, wählt konkrete Projekte aus, vergibt Aufgaben und erstellt Feasibility Studies. Dann folgt der schwierige Teil: Finanzierung und Realisierung mit ausgewählten Partnerunternehmen. Um Qualität und Service sicherzustellen, will Logoden (vorerst) ausschließlich über Shops verkaufen - kein Direktvertrieb über Internet.
Was passiert mit den Gewinnen?
10% der Einnahmen erhält der Ideengeber
20% fließen an Angestellte oder freie Mitarbeiter der Community
35% gehen an das Management, das für die Vermarktung der Produkte verantwortlich ist
35% sind der Mark-up für Vertriebspartner und Shops
Der Sponsor des Projekts ist (noch) geheim. Ein französischer Web 2.0 Guru soll es sein. Nannte sich nicht Jean Michel Billaut,französischer Internet-Pionier und IT-Strategie-Berater zahlreicher französischer Ministerien selbst so? Egal, bald werden wir es wissen.
Und wer noch immer überlegt ob er mitmachen soll, hier ein kleines Motivationsbeispiel wie ein Ideengeber 300 Mio. EUR verdienen kann hätte können :-)
Elektronik Elektronik shop.
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Familien-Konditorei versendet europaweit (frische!) Torten
‘Hübsch häßliche Torten‘ des Londoner Shops Choccywoccydoodah! hat Elita Wiegand heute in Ihrem Querdenker Blog vorgestellt.
Was in London als Designer-Kuchen angeboten wird, erinnert mich an gepimpte Prügeltorten. Noch nie etwas davon gehört? Also nochmal: Prügltorte, Prügltuscht`n, Prügelkrapfen… Namen dazu gibt es viele. Andere sagen Baumkuchen dazu. (Obwohl ich mir erklären habe lassen, dass das nicht unbedingt das selbe sein soll…) Die Prügeltorte ist eine Spezialität aus dem Tiroler Brandenberger Tal.
Man nehme gleich schwer Eier, Mehl, Butter und Zucker, und trägt diesen Teig unter ständigen, langsamen Drehungen auf einen konisch gefertigten, mit Butterpapier umwickelten Holzprügel über offenem Feuer (Buchenholz) langsam Schicht für Schicht auf. Und zwar so lange bis das Backwerk schöne Zacken aufweist und goldbraun ist.
Lust auf eine Kostprobe? Die kleine Konditorei Gager in Brixlegg, Tirol, hat sogar einen Online Shop eingerichtet und verkauft die Torten europaweit. Die lange Haltbarkeit der Torten machts möglich.
Nach dem Beitrag über Manfred Huszars Store4Dogs ein weiteres Beispiel, dass auch Kleinstbetriebe aus der Gastronomie mit dem richtigen Produkt internationale Geschäfte machen können. Lokalen Spezialitäten die man (vielleicht) aus dem Urlaub kennt sei Dank!
Und falls dem nicht so ist, könnte man ja per digitaler Mundpropaganda etwas nachhelfen: ‘Manfreds Prügel(torten) Blog’ … natürlich mit integriertem Spreadshirt T-Shirt Shop :-). Dass es funktioniert haben andere ja bereits bewiesen. Fans und Geschichten sollte der Konditor, Entertainer, Skischulbesitzer, Kommerzialrat und engagierte Unterstützer der Kinderkrebshilfe Gager genügend haben…
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5 Tipps um über ‘das Morgen’ nachzudenken
Unter dem Titel Zukunftsmusik ging es hier schon mehrmals um die Frage, wie Menschen über das Morgen nachdenken.
Erst kürzlich machte ich in einem Workshop die Erfahrung, dass sich die Workshop Teilnehmer mit Antworten im Kreis drehten. Warum? Immer wieder tappten sie in die gleichen Fallen: Denkblockaden, Kritik, in Folge schlechte Stimmung, Ansätze von Resignation. Das änderte sich erst, als Entscheidungsträger und Teilnehmer bereit waren, 5 wichtige Regeln einzuhalten.
5 Tipps um über das Morgen nachzudenken:
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Diese 30 Sekunden machen dich berühmt
Ideen für den teuersten Werbespot der Welt? 2,5 Millionen US$ kostet ein 30-Sekunden Spot während der Super Bowl im Februar 2006.
Über die Super Bowl: Es ist weltweit eines der größten Einzelsportereignisse und erreicht in den Vereinigten Staaten regelmäßig die höchsten Einschaltquoten aller TV-Sendungen des Jahres. Nachweisbar sinkt regelmäßig während seiner TV-Übertragung die Anzahl der Straftaten in den USA.
Für so viel Geld sind kreative Ideen gefragt, denkt sich General Motors (GM) und macht aus dem Spot kurzerhand ein Crowdsourcing Projekt.
‘Die User machen die Werbung von morgen. Immer in Zusammenarbeit mit Werbe- und Grafik-Agenturen natürlich, die ihr professionelles Know-how bei der eigentlichen Erstellung dann einbringen’, schreibt Matias Roskos im VisualBlog.
Eine große Chance für alle Nachwuchs-Kreativen. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Super Bowl Werbespot berühmt wird [siehe hier].
Wehrmutstropfen für alle die sich jetzt schon anmelden wollten: Laut den Teilnahmebedingungen sind ausschließlich amerikanische Studenten eingeladen teilzunehmen.
Wer jetzt eine Aufmunterung braucht: Videos aller Werbespots von Super Bowl XL (über 20 Minuten!) gibts bei Google.
Quelle: trndblog via VisualBlog
Video YouTube: ESPN ‘Sports Heaven’ Super Bowl XL Ad
CrowdSourcing Marketing sport superbowl video web2.0/social media werbung
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Corporate Blog aus dem Burgenland: Manfred Huszar im Interview
Nachdem es mancherorts (siehe hier, hier oder hier) Diskussionen über Sinn und Unsinn von Corporate Blogs österreichischer Unternehmen gibt, erscheint es mir höchst an der Zeit, ein aufmunterndes Best Practice Beispiel einzubringen.
Manfred Huszar startete vor noch nicht einmal einem halben Jahr, am 18. April 2006, sein Business Blog Store4Dogs. Ein Burgenländer aus der 3.000 Seelen Gemeinde Parndorf auf den Spuren des Saftblogs?
Ich habe mit Manfred darüber gesprochen, was ihn zum Bloggen bewogen hat, welche wirtschaftlichen Erfolge er aus seinem Blog zieht und wie er mit Kritik umgeht.
Über einen Menschen der nur dann etwas sagt,
wenn er auch tatsächlich etwas zu sagen hat…
blog Interview Marketing web2.0/social media
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