Einblicke in die Welt der Ideenfindung: Best Off

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Ein Buch über Blogs bei Google besser zu platzieren und zusätzliche Mundpropaganda zu streuen ist keine neue Idee aber immer wieder eine wirkungsvolle. Bernd Röthlingshöfer hat es vorgemacht, später folgten beispielsweise die mehrfach ausgezeichnete Autorin Nessa Altura oder Bestseller Autor Karl Gamper diesem Beispiel und der Marketingschachzug funktioniert immer wieder.

Diese zusätzliche Marketingmöglichkeit nutzt auch der Kreativitätstrainer Timo Off für sein neues Buch “Best Off” in dem er zahlreiche Tipps preis gibt und kreative Einblicke in die Welt der Ideenfindung liefert.

Timo hat mir ein kurzes Video geschickt, in dem er einige Zeilen aus seinem Buch vorliest. Wer mehr von Timo sehen, hören oder lesen will, schaut in seinem Geistesblitz oder auf nachstehenden Blogs vorbei, wo ebenfalls kurze Videos, Podcasts oder Texte präsentiert werden. Bestellen kann man das Buch für EUR 22.90 bei Amazon (siehe hier) Weiterlesen…

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Die 3 besten regionalen Tourismusblogs Österreichs

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Zuerst aber ein Newcomer: 6. Februar 2008 und (endlich) startet in Österreich die erste Tourismus Region ein offizielles Blog für seine Gäste und Freunde.

Servus und herzlich Willkommen zu unserem brandneuen Webangebot - dem Onlinejournal von Zell am See-Kaprun. Schon bald finden Sie hier die aktuellsten und interessantesten Nachrichten und Informationen rund um unsere beliebte österreichische Urlaubsregion. Von persönlichen Tipps unserer Mitarbeiter zu Unterhaltsamem aus dem Alltag in Zell und Kaprun: ‘…und täglich grüßt Zell am See-Kaprun’ hält Sie immer mit einem Augenzwinkern und ganz persönlich auf dem Laufenden. (http://blog.zellamsee-kaprun.com)

Nach nur einem Beitrag ist es natürlich viel zu früh um das Blog zu bewerten, geben wir dem Team erstmal Zeit so richtig warm zu werden, die Autoren vorzustellen, Themen, Geschichten und Leser sammeln (übrigens könnte ein eMail Newsabo helfen weniger internetaffine Leser zu “binden”) und vielleicht auch andere Touristiker aus der Region zum Mitmachen zu bewegen. Eine begrüßenswerte Initiative auf die ich gespannt bin - viel Glück dabei!

Top3 regionalen Tourismusblogs Österreichs

Eine Diplomantin hat mich heute in einem Interview nach meinen Blog-Favoriten österreichischer Tourismusregionen gefragt. Da die Auswahl nicht allzu groß ist fällt sie derzeit auch noch relativ leicht. Beachtenswert finde ich, dass keines der 3 nachstehenden von kapitalkräftigen Verbänden herausgegeben oder finanziert wird. Bei allen handelt es sich um Initiativen engagierter internetaffiner Privatpersonen.

Kärnten: So Isses

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www.soisses.at

Die beiden Wahlkärtner Monika und Achim Meurer engagieren sich im Soisses Blog für die Region Liesertal und Maltatal. Täglich gibt es viele Beiträge und jüngst übertrugen die beiden sogar einen Faschingsumzug live übers Blog.

Kärntenblog

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www.kaerntenblog.at

Im Kärntenblog hilft Ed Wohlfahrt Gästen mit persönlichen Geheimtipps weiter. “Das Blog soll ein Fundus sein für authentische Service-Information, die nicht von offizieller Seite gesteuert ist.”

Zillertalblog

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www.zillertalblog.at

Nicht nur weil ich selbst aus Tirol komme sondern weil Markus Freund, Herausgeber des Zillertal-Blog, sich still und heimlich zum Web2.0 Profi entwickelt und auch bereits eifrig mit Facebook Anwendungen experimentiert.

Obwohl alle 3 oben genannten Projekte absoluten Vorzeigecharakter haben, gab es obgleich der Werbewirkung keine bis kaum nennenswerte Unterstützung durch Tourismusverbände. “Deshalb verlassen wir uns nicht auf unsere Verbände, sondern nehmen unsere Überlegungen wie wir das Web2.0 nutzen könnten lieber selbst in die Hand”, erklärte mir vor kurzem ein Zillertaler Hotelier. Und ich denke er hat (leider) recht…

Linktipps

Nicht unerwähnt bleiben sollen noch nachstehende Blogs die ebenfalls eifrig für ihre Regionen werben - aber ich durfte oben ja nur drei nennen.

PS: Für Ergänzungen steht das Kommentarfeld offen ;-)

 

Facebook Userzahlen Deutschland, Österreich, Schweiz u.a.

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Georg Holzer hat in einem Blog eine interessante Aufstellung über die Verbreitung des State of the Art Social Networks Facebook veröffentlicht.

  • Schweiz: 211.000 User (28/1.000)
  • Österreich: 78.000 (9/1.000)
  • Deutschland: 460.000 (6/1.000)

Auch wenn die Tausenderzahlen vielleicht nicht ganz genau stimmen sind die Zahlen interessant für jedes Unternehmen das sich schon mit Social Networks auseinandersetzt. Warum? Weil man sich trotz aller Euphorie rund um Social Networks keine Wunderdinge erwarten darf. Ja, sie sollen auf alle Fälle in Marketingüberlegungen mit einbezogen werden, aber bevor ich meine ganzen Hoffnungen darauf lege sollte ich andere Hausaufgaben erledigen.

Kürzlich wollte mich ein Hotelier davon überzeugen dass er sofort eine Web2.0 Intensive starten muss (weil ihm ein Berater das geraten hatte). Er war beinahe überrascht als ich ihm davon abgeraten habe da es noch viele andere unausgeschöpfte Potenziale gibt, die kurzfristig schnellere Erfolge bringen. Profile anlegen, experimentieren und Erfahrungen sammeln ja - auf eine Verdoppelung der Buchung hoffen bitte nicht!

Weitere Zahlen bei Georg Holzer

Meine Facebook Links
Mein Facebook Profil
ANDERS|denken Blog in Facebook
ANDERS|denken Gruppe auf Facebook

 

User generated advertising Horror der Zillertal Werbung

Meine Affinität zu User Generated Content (UGC) Projekten ist hinlänglich bekannt. Vergangene Woche wies mich eine Studentin auf ein Mitmach-Projekt der Zillertal Tourismus hin. Bei näherer Betrachtung stellten sich mir allerdings schnell die Haare zu Berge.

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Das Gewinnspiel ist ein halbherziger bis gänzlich misslungener Versuch einer kaum beachteten user generated content Kampagne der Zillertal Tourismus GmbH, die mittels YouTube versucht die Mitmachkultur für Marketingzwecke zu nutzen.

Wer sein Video so toll findet, dass es jeder sehen sollte, der sollte dieses schnellstens auf youtube stellen. Gesucht wird das Video, das die kalte Jahreszeit im Zillertal am besten darstellt. Die Videos müssen nur typisch winterliche Themen aufgreifen und im Zillertal gedreht worden sein. Die interessantesten Einsendungen werden regelmässig auf zillertal.at veröffentlicht. [...] Bis zum 6. 4. 2008 haben Sie Zeit, uns Ihre Videos zukommen zu lassen, danach kürt unsere Jury die beste Einsendung.(www.zillertal.at)

Die Einreichungen sollen auf YouTube geladen werden. Mit welchen Tags die Videos versehen werden sollen ist unklar. Auch gibt es keinen eigenen YouTube Channel oder ein Kampagnenblog das die Einreichungen konsolidiert, Kommentar- und Bewertungsmöglichkeiten (abgesehen von der YouTube Standardfunktion) sind ein Wunschtraum.

Eine Jury wählt die Gewinner die insgesamt lächerliche 1.000 Euro erhalten. Lasst Eure Gäste selbst entscheiden welches das beste Video ist und was veröffentlicht werden soll! Angenehmer Nebeneffekt dabei: Die TeilnehmerInnen werden versuchen viele Freunde zu aktivieren um für das eigene Video zu voten.

Auch bei den Teilnahmebedingungen treten die Zillertaler Werber gleich in noch ein Fettnäpfchen, für das andere bereits die Auszeichnung Ausbeutung erhalten hatten. Alle Teilnehmer treten mit ihrer Teilnahme alle Rechte an den Werbeverband ab.

Die Videos sämtlicher Teilnehmer können von der ZTG sowohl im Internet als auch auf andere Weise gesondert präsentiert werden, ein Anspruch der Teilnehmer darauf besteht jedoch nicht. Der Teilnehmer erklärt zu einer derartigen Präsentation seine ausdrückliche Zustimmung und räumt der ZTG alle hiefür erforderlichen Rechte räumlich und zeitlich unbeschränkt ein.

Die Aktion steht m.E. nicht für Web2.0 sondern verkorkstes Web Marketing 1.0. Auch “damals” musste man Formulare ausfüllen die an anonyme Empfänger gesendet werden und bei denen das “Ich bin der Zusendung Eures Werbematerials einverstanden” Häckchen bereits angeklickt war.

Einfach nur einen Wettbewerb auszuschreiben funktioniert am ehesten bei Unternehmen die bereits eine webaffine Community aufgebaut haben. Habe ich die nicht können neben Facebook, MySpace, etc. bestehende Communities als Multiplikatoren entscheidende Starthilfe geben.

Schade liebe Zillertal Vermarkter, das hätte man mit Unterstützung von Leuten die etwas von Web2.0 und den damit verbundenen Spielregeln verstehen um einiges effektiver und cooler (gings nicht darum?) gestalten können.

 

Video fürs Wochenende: Das 21. Jahrhundert im Schnellüberlick

“Detailed Roadmap of the 21st Century” von Peter Pesti. Die wichtigsten Zukunftsprognosen verschiedenster Zukunftsforscher und Beratungsgesellschaften chronologisch bis zum Jahr 2099 aufgelistet. Great Work, Peter!

Gefunden bei Burkhard Schneider

 

Geld verdienen mit Urlaubsvideos

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Hotelbewertungsplattformen gibt es mittlerweile dutzende. Mario hat mir einen Link zu Tripr.tv geschickt, zwar eine weitere aber im Gegensatz zu allen anderen werden hier Urlaubsgäste nicht nur kostenlos gemolken sondern können durch Einstellen Ihrer Urlaubsfilme Geld verdienen.

Auf einem Mashup von Google Maps sind alle Standpunkte verzeichnet von denen es schon Videos oder Bewertungen gibt. Nutzer der Plattform haben 3 Möglichkeiten: Private Videos anzusehen, Bewertungen von booking.com abzurufen oder gleich ein Zimmer in besagtem Hotel zu buchen. Entscheidet sich jemand für letzteres, verdient der Ersteller des Videos zu einem Drittel an der der Buchungsprovision mit die üblicherweise zwischen fünf und fünfzehn Prozent liegen.

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Tripr.tv möchte mit seinem YouTube der Reisebranche Konzept so zur größten Plattform für Hotelvideos werden.

Mir gefällt der Ansatz sehr. Nicht zuletzt auch deshalb weil Tripr.tv einen Ansatz liefert, die immer öfter gestellte Frage “Wer verdient am Web2.0″ zu beantworten. Die Provisionen werden fair geteilt und das Beispiel zeigt, dass user generated content nicht unbedingt mit Ausbeutung gleichzusetzen ist.

Weitere Beiträge zum Thema Tourismus und Web2.0

Screenshots: trivp.tv

 

Vermisst dich wer?

Social Media

Wer selber ein Blog betreibt kennt das: Man schreibt vielleicht mal weniger als sonst und schon fragen Leser, Freunde und Kunden nach, was los ist oder wann es endlich weiter geht.

Eigentlich gleichzeitig ein gutes (wenn auch wie viele Marketingaktivitäten von Controllern verachtetes weil nicht in € quantifizierbares) Messkriterium für den Erfolg Ihrer Blogaktivitäten (unter der Annahme dass Sie auch wirklich etwas zu erzählen haben und einfach nur “da” sind):

Ihre Leser werden Sie vermissen wenn Sie nicht mehr da oder zwischendurch mal “leiser” sind. Wer Ihrer Kunden vermisst hingegen IhrenNewsletter, Ihre Werbeflyer und Postwurfsendungen oder wem Ihrer Kunden fällt auf, dass Ihre Homepage seit Jahren nicht mehr aktuell ist?

Thanks to Steve Crane for providing the wonderful picture.

 

Kundenbindungsidee Handel: Wer wird Millionär?

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Wie schaffe ich es

  • Kunden an mich zu binden,
  • sie zu motivieren jeden Tag einen Drang zu verspüren in mein Geschäft kommen “zu müssen”
  • voller Begeisterung meine neuen Produkte zu testen und
  • sich auch noch freiwillig in Gespräche mit Verkäufern verwickeln zu lassen?

Die Antwort des Monats kommt vom grenzgenialen kreativen Fleischermeister Ludger Freese.

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In seinem Geschäft im niedersächsischen Visbek hat er die Aktion “Wer wird Wurstmillionär?” gestartet. Die Aktion basiert auf Spieltrieben (Hand aufs Herz: Wer steht nicht gerne ganz oben auf einer Rangliste?) und der schon öfters erwähnten Tatsache, dass wir irgendwann alle Jäger und Sammler waren und das immer noch sind. Ludger lässt seine Kunden Punkte sammeln und einem Preis hinterher jagen.

Wie in einer Fernsehshow werden dem Kandidaten (Kunden) Fragen gestellt. Die Teilnahme ist freiwillig. Es werden täglich zwei neue Fragen ausgesucht. Für jede richtig Antwort erhält der Kunde ein kleines Wurstpräsent von uns überreicht, sowie auf der Rückseite seiner „Wurstmillionärkarte“ die Punkte eingetragen. Die Nummern werden anonym auf einer Tabelle im Laden befestigt.

Bei jedem Einkauf werden zwei neue Fragen gestellt und die Punkte werden auf die persönliche Karte übertragen. So klettert man in der Tabelle schnell nach oben und hat Chancen auf den Supergewinn. Gewonnen hat, wer am Ende die meisten Punkte erreicht hat. An einigen Tagen gibt es besondere Bonusfragen, mit Sonderpunkten.

Zu gewinnen gibt es ein Buffet im Wert von € 250. Immer wieder werde ich in Workshops oder Interviews gefragt ob sich auch für kleinere Betriebe Blogs lohnen können.

ludger-freese.jpgLudger, mit dem ich schon lange indirekt über den Business Club innovativ.in verbunden bin, ist das beste Beispiel dafür dass das möglich ist. In seinem Blog Essen kommen! gibt es immer wieder erfrischende Beiträge mit Ideen, Rezepten oder Tipps aus seiner Region und Ludger ist vielen Menschen in Deutschland ein Begriff. Für mich ist eines der Vorzeigebeispiele in vielen Seminaren. Weiterhin viel Glück, lieber Ludger!

Screenshots: Essen kommen! von Ludger Freese

 

Visualisierungen

Bei Helge Fahrnberger habe ich einen Beitrag entdeckt der zeigt, wie einfach es ist Blogs bzw. Newsfeeds nach Geodaten zu durchforsten und visuell aufzubereiten.

Das Mashup das Helge über Yahoo Pipes in nur wenigen Minuten erstellt hat ist ja schnell adaptiert (Danke, Helge :-) und schon ist es möglich, z.B. jedes beliebige Reise- und Tourismusblog nach Geodaten zu durchforsten und auf einer Landkarte darzustellen.

Der Reiz dieser Anwendung liegt nicht (nur) darin eigene Inhalte zu publizieren sondern vor allem in der Möglichkeit von Inhalte aus den Weiten des Internet zu aggregieren und zu visualisieren.

Ein konkretes Beispiel:
Burkhard Schneider, der Ideentower oder Bernd Röthlingshöfer schreiben regelmäßig hervorragende Beiträge über Marketing und Geschäftsideen aus verschiedenen Regionen, Ländern oder Kontinenten. Aus welchen zeigt diese Karte.

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Lust auf mehr? Yahoo Pipes lässt Fantasien viel Spielraum. Über welche Destinationen schreiben Blogger gerne? (Siehe Grafik unten. Berichte aus reise-blog.at) Wo finde ich die häufigsten Einträge über Nudeln? Wo suchen Menschen nach Wohnungen? Einfach mal überlegen welche Möglichkeiten in der Anwendung stecken - es sind eine ganze Reihe…

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Woran scheitern Ideen?

Nicht neu aber eine Auffrischung und ein persönlicher Gegencheck schaden nicht: Woran Veränderungen scheitern.

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Gefunden in Stefan Hagens Projektmanagement Blog wo es Elf Grundsätze für erfolgreiches Change-Management zu lesen gibt.