Pizza-Bestellung per SMS

SMS ist in den USA nicht ganz so populär wie bei uns, allerdings nutzen auch dort Unternehmen SMS-Services erfolgreich, um Handy-affine Zielgruppen anzusprechen.

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Bei Papa John’s Pizza kann Pizza per SMS geordert werden. Das Service funktioniert seit kurzem an über 2.700 Verkaufsstellen. Wie funktioniert das SMS Service?

Zuerst registriert man sich in wenigen Schritten auf der Website von Papa Johns und hinterlässt dort seine Adressdaten. Anschließend können bis zu 4 individuelle Pizze konfiguriert werden, was die Bestellung per SMS noch einfacher macht. Ein SMS mit dem Text FAV1 genügt und die Bestellung ist schon so gut wie unterwegs. Vorher verschickt Papa John’s aber noch eine Auftragsbestätigung einschließlich Angabe der geschätzten Eintreffzeit des Pizza-Kuriers.

Einfache Idee mit dem Ziel, sprunghafte Kunden zu treueren Kunden zu machen, bzw. jenen die immer wieder die gleichen Sonderwünsche haben, das Leben zu vereinfachen.

Screenshot: www.papajohns.com

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3 Kommentare zu “Pizza-Bestellung per SMS”

  1. Comment von Renée Schauecker

    Mich würde interessieren, wie die SMS-Werbung in den USA gemacht wird. Wie genau Ort, Zeitpunkt, Angebot und Interessen (mal mehr mal weniger bekannt) der afinen Zielgruppe abgestimmt sind. Für mich ist diese Idee weniger innovativ denn naheliegend - und da liegt meiner Meinung nach genau die Crux. - Mir ist solche Werbung viel zu direkt und ich fühle mich gestört, wenn auf etwas so persönliches wie mein Handy, Werbung aufleuchtet. - Das ist fast so schlimm wie der Vertreter vor der Wohnungstür. Und wenn dann noch künftig immer häufiger geo-basierte Daten genutzt werden, werde ich noch pessimistischer, ob das Werbung innovativer macht. Dann bekommt man im Shoppingcenter die Angebote angepriesen, die ich eh gerade vor meiner Nase habe. ;)
    Nach meiner Erfahrung ist Werbung immer noch viel zu wenig hin auf den Moment hin orientiert, wann Menschen überhaupt bereit sind, Werbung aufzunehmen - sprich Werbung auf den Zeitpunkt seiner Kaufwilligkeit abzustimmen. - Aber das ist eine andere Geschichte.

  2. Comment von Andreas Herrmann

    Genau diese Innovationen, dieser Mut - serviceorientierte Grenzen zu überschreiten und Neuland zu betreten - um Kunden einen interessanten Mehrwert zu präsentieren, dass fehlt uns hier drüben.

    Aber da rede ich mir scheinbar noch in hundert Jahren den Mund fusselig.

    Servicewüste Deutschland - dieses Zitat, dieser Ausspruch besitzt heute eine ebenso erschreckende Aktualität wie auch schon vor fünf Jahren.

    In diesem Sinne!

    Gute Nacht.

    Andreas Herrmann

  3. Comment von Stephan Kesenheimer

    Da sind wir doch längst viel besser als die Amis!

    Das PizzaHandy bietet für Heimlieferdienste eine elektronische Speisekarte fürs Handy an. Das Programm läuft auf dem Handy und zwar allen, man sieht das gesamte Angebot und kann sogar seine Pizza selbst konfigurieren. Dann wir die Bestellung vom Programm abgeschickt ohne einen Anruf. Sogar Selbstabholung und andere Lieferadressen kann man selber reinschreiben. Das Ganze ist für User bis auf den Preis der SMS kostenfrei.

    Das soll uns erst mal jemand nach machen.

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