Waterworld

Das niederländische Unternehmen Dura Vermeer setzt auf schwimmende Häuser als Ausweg aus den Folgen des Klimawandels: Fluten, Hochwasser und knapper werdende Baugründe.
Doch wenn der Fluss anschwillt und über die Ufer tritt, dann löst das Hochwasser die Häuser von ihrem Fundament und hebt sie bis zu 5,5 Meter an. [...] Damit die Häuser dann nicht wegtreiben, sind jeweils zwei von ihnen gemeinsam an zwei hohen Pfählen befestigt, an denen sie hinauf- und herabgleiten können.
Ob die Idee wirklich funktioniert weiß noch niemand, denn die jeweils 300.000 Euro teuren Häuser existieren erst seit einigen Monaten. Sie wurden an einem Ort errichtet, an dem gewöhnliche Gebäude auch in den hochwassererfahrenen Niederlanden niemals gebaut werden dürften [...] in der Nachbarschaft des Amsterdamer Flughafens Schiphol könnte von 2010 an eine ganze schwimmende Stadt entstehen. Machbarkeitsstudien für die Schulen, Supermärkte, Straßen und 12 000 Wohnhäuser gibt es schon.
[Uni Münster]
Schönes Beispiel für nachhaltige Bauweise ohne negative Auswirkungen auf den Lebensraum - und die Kundengruppe ist bekanntlich keine kleine.
Ein Video wie die schwimmenden Häuser funktionieren gibt es hier.
Fotos: Gouden Kust | Quellen: Uni Münster, BBC, treehugger
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1 Kommentar zu “Waterworld”
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7. März 2007 um 11:30 |
>ohne negative Auswirkungen auf den Lebensraum
Das wurde schon zu oft behauptet, als dass ich das so ohne weiteres glauben würde.