75B - Seatguru
Ich hatte tatsächlich einmal einen Arbeitskollegen, der Flugtickets ausschließlich nach der Verfügbarkeit ihm angenehmer Sitzplätze (!) buchte. Dennoch amüsierten ich und meine Kollegen uns immer wieder über seine Briefe die er nach enttäuschten Erlebnissen an Airlines schrieb und genossen oft gemeinsam Wein oder Champagner den er als quasi Entschuldigung für nicht zufriedenstellendes Service zugeschickt bekam.

Weil die wenigstens Airlines übersichtliche Sitzplatz-Pläne von Flugzeugen zur Verfügung stellen gibt es Dienste wie Seatguru, wo man sich je nach Flugzeugtyp ansehen kann wo die Sitzplätze genau liegen und ob genügend Beinfreiheit vorhanden ist.

Fluglinien werben ja gerne mit den Services und Entertainment Möglichkeiten an Bord. Sitzt man im Flugzeug stellt man fest, dass das Service auf das man sich gefreut hat hier nicht verfügbar ist. Auch darüber gibt der Seatguru Auskunft.
On every plane page, there is an In-Flight Amenity box. The amenity icons pictured in the box represent the services that are available on a particular aircraft. Click on the individual icons for more details and links to additional information. If an icon is not pictured, that service is not offered on the aircraft.
Max schreibt in seinem Blog: “Leider im Moment nur für Fluglinien die nach Amerika fliegen und auch da nicht alle, die AUA fehlt zum Beispiel.”
Stellen wir die Frage ganz anders, nämlich schon so wie bei Track the pack, dem Trackingdienst für Expressdienste. Warum kommen die Airlines nicht selbst auf die Idee so ein Service anzubieten? Schade dass Kundenservice häufig über Drittanbieter gehen muss …
Wenn Sie hier neu sind, können Sie mein Blog über diesen Link z.B. als wöchentlicher eMail Newsletter kostenlos abonnieren.
Danke für den Besuch! (Für Profis: RSS Feed Abo.)
3 Kommentare zu “75B - Seatguru”
Kommentar hinzufügen




13. Februar 2008 um 04:55 |
Zum letzten Satz: Das kann man auch anders sehen - Unternehmen (vor allem solche mit vielen Endabnehmern) sollten sich überlegen, wie sie es Drittanbietern möglichst einfach machen können, autonom Kundenservice und Zusatzdienste für sie zu entwickeln.
Im genannten Beispiel hieße das etwa, eine API mit möglichst vielen Daten zu den einzelnen Flügen anzubieten, auf die Dienste wie seatguru.com komfortabel zugreifen können. Solche Programmierschnittstellen sollten nicht für einen bestimmten Zweck gebaut werden, denn die besten Anwendungen sind sowieso die, auf die die großen Anbieter von selbst gar nicht kommen.
13. Februar 2008 um 05:01 |
Danke für diesen Hinweis, Helge. Stimm dir absolut uneingeschränkt zu - wenn es bewusst so gemacht wird. Ich warte nämlich bei einigen (nicht obigem) Beispielen nur darauf, dass ein Unternehmen die Daten so manipuliert, dass die Dienste eben nicht mehr funktionieren…
13. Februar 2008 um 07:28 |
Schön wäre auch noch eine Kombination aus SeatGuru und ArlineMeals. Dann weiss man endlich genau ob man das Kopfkissen & eine Semmel mitnehmen sollte :)