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Studie Internet-Nutzung: Jeder unter 30 online

Die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) hat neue Zahlen über Internet- und E-Commerce Nutzung in Deutschland veröffentlicht. internet facts 2007-IV analysiert den Zeitraum von Oktober bis Dezember 2007.

Die Überschreitung der 40-Millionen-Grenze dokumentiert die nachhaltige Etablierung des Internets als universelles Informations-, Kommunikations- und Transaktionsmedium - und zwar generationsübergreifend.

  • Die 14- bis 29-Jährigen sind mit 92,9 Prozent nahezu komplett online anzutreffen,
  • bei den 30- bis 49-Jährigen sind es mit 79,3 Prozent über drei Viertel.
  • 50- bis 59-Jährigen haben bereits einen Onliner-Anteil von 60 Prozent,
  • über 60-Jährige: Mit 24,6 Prozent immerhin schon ein Viertel online.

Was machen Menschen im Netz?

internet_themen.jpg

Dass Vorkaufsentscheidungen im Netz getroffen werden ist nichts Neues. In dieser Grafik jene Produkte, die besonders gerne online recherchiert werden…

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… und hier jene die am häufigsten gekauft werden.

internet-kaufgewohnheiten.jpg

Passend zur Diskussion von heute Nachmittag: Nicht alles worüber sich Konsumenten im Netz eine Meinung bilden wird auch dort gekauft: Z.B. Versicherungen, Altersvorsorge- oder Geldanlage-Produkte in einem wesentlich geringeren Recherche/Kauf-Verhältnis als alle anderen in der Studie angeführten Produkte…

conversion_rate1.jpg

Weitere Details und kostenloser Download der ganzen Studie siehe hier.

Gefunden via ibusiness.de


 

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Innovatives Flughafen-Terminal: Heathrow Terminal 5

In großen Parkhäusern oder auf Flughäfen kanns schon mal passieren, dass man sein Auto nicht mehr findet. Hier eine Lösung, die das demnächst an einem neuen Terminal am Londoner Heathrow Airport ändern soll - nicht nur um Kunden das Wiederfinden des Fahrzeuges zu erleichtern, sondern auch um die CO2 Belastung zu verringern, und das gleich um 397 Tonnen pro Jahr.

parken-nach-anleitung.jpgTechnologie: Siemens | Screenshot: Softpedia

A new automated system in the garage will snap a photo of your license plate as you head in, direct you to a space using illuminated arrows and an infrared camera tracking system, then issue a ticket which can be read at a kiosk when you get back.

When you insert the stub into the reader, a digital display shows you a 3D map of the carpark, and points you to the exact location of your vehicle. According to planners, the project will reduce traffic, cut carbon emissions by 397 tons per year, and will halve the number of relationship-ending arguments that occur while trying to find a car. (Engadget)

Noch eine Innovation die auf Nachhaltigkeit abzielt soll am neuen Heathrow Terminal 5, das die Größe des Londoner Hyde Parks haben wird, zum Einsatz kommen: ULTra, ein batteriebetriebenes Transportsystem, das einen Teil der jährlich 30 Millionen Fluggäste schnell und dennoch mit einem gewissen Komfort an Privatsphäre zum Flughafen bringen soll. Wie es funktioniert, zeigt dieses Video.


 

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Die Mazda 3 Vision 2018, design by YOU

Mazda zeigt, wie man auf Social Networks mittels Crowdsourcing Marketing abseits langweiliger Bannerwerbung betreibt, und im Gegenzug sogar noch das eigene Innovations- und Ideenmanagement unterstützt.

mazda-design-challenge-facebook.jpg
Screenshot: Mazda Design Challenge bei Facebook

Bei der Mazda Design Challenge, die Mazda in einem eigenen Channel bei Facebook veranstaltet hat, konnten Designer 1 Monat lang ihre Vorschläge einreichen, wie der Mazda 3 des Jahres 2018 aussehen soll.

Aus den 300 Vorschlägen wurden mittlerweile 5 Finalisten gewählt, von denen jeder einen Designer aus dem Hause Mazda zur Seite gestellt bekommt, um seinen Vorschlag noch einmal zu überarbeiten. Ab 31. Oktober gibt es dann das große User-Voting, in dem der oder die Sieger gekürt werden.

Diese bekommen neben der Siegprämie von 1.000 Dollar die Chance, das Konzept auf der LA Autoshow (16.-25. November 2007, Los Angeles) vorzustellen.

Ein schönes Beispiel für mehrere Dinge: Es zeigt, wie Kunden über ein Anreizsystem abseits rein monetärer Prämien motiviert werden können, Inhalte zur Weiterentwicklung beizutragen. Bei VOdA ordnen wir diesen Baustein den Kategorien Zugang zu exklusiven Kanälen (Vorstellung auf der LA Autoshow) bzw. direkter Zugang zum Unternehmen (Zusammenarbeit mit Mazda Entwicklern) zu.

Wie schon oben erwähnt nutzt Mazda mit Facebook das derzeit wohl teuerste Social Network der Welt zum Marketing und zur Informationsbeschaffung.

Danke für den Link, Alina! >> Mazda Design Challenge


 

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TIME kürt Erfindung des Jahres 2006

An den sich häufenden Auszeichnungen im ‘(irgendwas) of the year’ Stil merkt man immer, dass Weihnachten vor der Tür steht.

Das TIME Magazine kürte die besten Erfindungen des Jahres 2006.

Nachdem im Vorjahr ein geklonter Hund gewonnen hatte, geht die heurige Auszeichnung an ein Unternehmen, dessen Geschichte eines jener Märchen ist, die dazu beigetragen haben, die Welt zu verändern:

One year ago, this would not have been possible, but the world has changed. In the past 12 months, thousands of ordinary people have become famous. Famous people have been embarrassed. Huge sums of money have changed hands. Lots and lots of Mentos have been dropped into Diet Coke. The rules are different now, and one website changed them: YouTube.
[Quelle: TIME]

Ist wohl ein Funke Wahrheit dabei, denn wer hätte vor einem Jahr daran gedacht, dass es heute amerikanisches Profi-Eishockey kostenlos per Internet TV gibt, und dass die ganze Welt ein neues ‘Dich verklag ich am liebsten‘ Opfer gefunden hat.

Weitere Auszeichnungen ‘best inventions’ gibt es u.a. für die Kategorien Gadgets, Clothing, Medizin, oder Transportation - einer Kategorie in der uns mit dem Google Auto ein alter bekannter wiederbegegnet [siehe hier].


 

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Die 10 dümmsten Geschäftsideen im Online Business

Mit außergewöhnlichen Ideen zum MillionärIm Internet lassen sich Millionen verdienen. Manchmal sogar innerhalb weniger Monate. Je dümmer die Idee, umso größer der Erfolg?

WeirdTechNewsHub kürte die 10 dümmsten Geschäftsideen im Online-Business. Egal ob dumm oder nicht: Erfolgreich sind sie - vielleicht weil sie ANDERS|sind. Hier eine Auswahl:

1. MillionDollarHomepage - 1 Mio. Pixel bringt 1 Mio. Dollar
2. SantaMail - 2 Mio. Dollar für Briefe vom Nordpol
3. Doggles - weil jeder Hund eine Brille braucht
4. LaserMonks - 2.5 Mio. Dollar im Namen des Herrn
5. AntennaBalls - Cowgirls und Smileys für Auto-Antennen
[ganze Liste anzeigen]

Welche Geschäftsideen würden im deutschsprachigen Raum zu den Top 10 gehören? Ob Burkhard dazu einen Tipp hat? Mein persönlicher Favorit: MillionCrystalBody - allerdings nicht wirklich erfolgreich…


 

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Schizophrene Produktmanager

Design SimplicityGestern wurde ein 2 Jahr alter Wunsch meiner Schwägerin endlich erfüllt: Ein simples Küchenradio mit 4 Tasten: Ein/Aus, Senderauswahl, Lautstärke, Klangfarbe.

Warum eine 29 EUR Investition heute Morgen ein Lächeln auf ihr Gesicht gezaubert hat? Weil die Fernbedienung des 2.500 EUR 6.1 Dolby Digital Soundsystems 32 Tasten hat, 20 davon mit Mehrfachbelegung und unzähligen Kombinationsmöglichkeiten. Jeden Morgen hatte sie vergeblich versucht, das Ding in Gang zu bringen. Radiohören zum Frühstück? Bislang nur nach Hysterie-Anfällen.

‘The Product Manager’s Dilemma’ im Harvard Business Review befasst sich genau mit diesem Thema.

Produktmanager stecken in der Klemme: Wie sollen sie die Grätsche zwischen immer neuen Kundenwünschen und einfach zu handhabenden Produkten schaffen?

Steigende Komplexität und künstliche Verkomplizierung verärgert Kunden. Sie werden nicht wiederkommen, geschweige denn positive Empfehlungen abgeben. Testportale wie Dooyoo, etc. sind voll von Horrorberichten frustrierter Anwender.

Konsumenten werden immer mehr ‘usability aware’ und wenden sich von komplizierten Geräten ab - gleichzeitig verlangen sie aber nach immer neuen Dingen. Entwickler und Produktmanager müssen lernen, ihre Produkte besser zu designen und ihren Kunden auf ehrliche Art zu erklären, welche Funktionen sie tatsächlich brauchen. So wie Mercedes: Über 600 Funktionen wurden aus Autos entfernt. Funktionen die niemand brauchte, oder deren Anwendung niemand verstand.

Es müssen nicht unbedingt immer neue und noch mehr Funktionen sein - Differenzieren funktioniert auch über Einfachheit in Design und Anwendung.

Radiotipp: Das Magazin m@trix (OE1) beschäftigt sich heute Abend ebenfalls mit dem Thema ‘Einfachheit’.


 

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Design für Menschen im Rollstuhl

Mobilität und Design für Menschen mit GehbehinderungEine Frau im Rollstuhl. Sie schaut zu einer Packung Reis im obersten Supermarktregal auf. Ohne fremde Hilfe scheint sie unerreichbar.

Schon einmal ging es hier um Mobilität für Menschen im Rollstuhl. iBOT oder der RedManPowerChair sind Beispiele von Ansätzen, gehbehinderten Menschen wieder ‘den Blick von oben’ zu ermöglichen und das Alltagsleben zu erleichtern.

Ein amerikanischer Designer kombiniert die Idee nun auch mit ansprechendem Design. Cool Hunter dazu passend:

‘In rare cases like this, good design can change lives.’

Quelle: Cool Hunter


 

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Sag mir wie II - Videos für ein sorgenfreies Leben

VideoJug - Life explained. On film. Hier wird das Leben erklärt.Probleme mit dem perfekten Windsor Knoten? Hier gibts die Lösung.. Es geht wieder einmal um ‘Bedienungsanleitungen’…

VideoJug - ‘Life explained. On film.’ Hier wird das Leben erklärt. Auf Video: Kochrezepte, Getränke, der richtige Golf-Schwung, eine verstopfte Toilette, Erste Hilfe (z.B. Was tun bei Hyperventilation).

VideoJug ähnelt WikiHow, über das ich hier berichtet hatte. Die Video-Dateien können auf mobile Geräte (iPod, Handys,…) heruntergeladen oder als Anleitungstext ausgedruckt werden.

Die meisten Videos wurden mit Unterstützung von Fachexperten umgesetzt. Von den Lesern kommen vor allem Themenvorschläge. Finanziert wird VideoJug durch Werbung, Sponsoren und zukünftig vielleicht von TV Stationen, die Videos in ihre Sendungen übernehmen sollen.

Wie schrieb Burkhard Schneider an anderer Stelle treffend? ‘ [...] noch nicht begeistert bzw. überzeugt. Das kann sich aber mit der Zeit sicherlich noch ändern, wenn die Zahl der Nutzer und Autoren sowie die Qualität noch merklich steigt.’

‘Hier wird das Leben erklärt.’ Bei einigen Videos stelle ich mir die Frage: Wem? - Etwa dem Caveman aus dem DrinkMilk Spot? Wenn es die Seite in 2 Jahren noch gibt, könnte sie allerdings ein interessantes ‘HowTo’ Nachschlagewerk geworden sein…

Quelle: VideoJug via Web2Null | Caveman: DrinkMilk


 

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Eis in der Metro. Hitze fördert Kreativität…

shanghai_eis_in_metro.jpg… zumindest in China. Ein in Shanghai lebender Freund machte mich auf einen Beitrag in der Shanghai Daily aufmerksam.

Weil die Temperatur in der 18 Millionen-Stadt seit Tagen weit über 30°C liegt (am Montag wurden 37.9°C gemessen), greift die Stadtverwaltung zu unkonventionellen Mitteln:

Die Feuerwehr versuchte den über 50°C heißen Asphalt mit Wasser zu kühlen, um die Überhitzungsgefahr von Autos und Lastwagen zu minimieren.

Auch die Metro scheint Probleme mit der Hitze zu haben. Wer selbst schon einmal mit Shanghais ältester U-Bahn Linie (1) gefahren ist, kann sich vorstellen, wie ‘angenehm’ ein Ausfall der Klimaanlage sein kann. Kurzerhand platzierte man in jedem Abteil der 16 Züge Behälter mit Eisblöcken, die für Kühlung sorgen sollen. Kosten pro Tag rund EUR 1.000.

Text & Bildquelle: Shanghai Daily


 

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Die neuen Stars im Internet - die Henne und das Ei

Web 2.0‘Videos, Blogs und Amateur-Websites haben das Erscheinungsbild des Internet in den letzten Jahren nachhaltig verändert.

Hobby-Regisseure, -Autoren und -Produzenten erlangen durch ihre teils skurrilen Webaktivitäten schlagartig weltweite Popularität und bilden so die Basis der nächsten Netz-Generation.’
[orf futurezone]

Abgesehen von Bloggern, Podcastern und IT-Fachkundigen ist Web 2.0 [siehe Wikipedia] vielen Menschen ein Fremdwort. Spielt es eine Rolle ob Ur-Internet oder Web 2.0?

Ich glaube kaum. Dass sich Webseiten und Inhalte in den letzten Jahren geändert haben und weiter ändern werden fällt auf - oder nicht. Und auch das spielt keine Rolle.

Wen kümmert schon, ob man eine Blogseite besucht oder eine herkömmliche Webseite? Wo liegt der Unterschied? Was zählt sind Inhalte. Und das war immer schon so - oder hätte zumindest schon immer so sein sollen.

Web 2.0 ist wie Henne und das Ei. Was war zuerst da? Web 2.0 oder der Wunsch von Menschen nach Vernetzung, Austausch, digitalem socializing, Mobilität … oder ganz einfach die Sehnsucht, nach der großen weiten Welt?


 

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