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Was bringt ein Business Blog?

Einen persönlichen Einblick wozu ich Energie in mein eigenes Blog investiere, habe ich vor einiger Zeit schon gegeben.

Robert und Thomas weisen auf eine Studie aus Großbritannien hin (befragt wurden 300 Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern), die einige interessante Zahlen enthält. Ein Vorgeschmack:

  • 50% der befragten Unternehmen geben Business Blogs heraus, oder motivieren zumindest ihre MitarbeiterInnen, regelmäßig in Blogs Kommentare zu hinterlassen.
  • Für jedes dritte Unternehmen hätten sich durch Bloggen Geschäftsmöglichkeiten ergeben, und gut die Hälfte schreibt dem Blog positive Business-Effekte zu.
  • 2/3 der Unternehmen mit Business Blog wollen primär Feedback von Kunden erhalten.

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Ich überleg mir beim Lesen dieser Zeilen (vor allem des letzten Punktes) gerade, ob ich einfach mal ein paar bloggende österreichische Unternehmen nach ihren ganz persönlichen Erfahrungen befragen, und das Ergebnis hier veröffentlichen soll?!

Durch die Liste wären wir ja relativ schnell durch. Hat irgendwer Lust zum gemeinsamen Erstellen von 5-10 Fragen? Immerhin sollen die Statements meinen Lesern Antworten geben, weniger mir selbst.

Mehr zur Studie aus UK übrigens bei Neville Hobson

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Bewertungsplattformen: Sterben und sterben lassen.

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Sie stehen in jeder Diskussion mit Touristikern (egal ob Praktikern oder Theoretikern) fast immer ganz oben auf der (Un-)Beliebtheitsskala. In manchen (touristischen) Konferenzen und Gesprächen über Chancen und Risiken des Internet hat man oft gar das Gefühl, das speziell das Web 2.0 bestehe aus gar nichts anderem:

Bewertungsplattformen wie Holidaycheck, Tripadvisor, Travelistic und ständig wieder neuen.

Ok, es ist eine Tatsache, dass sich rund 80% aller Internetnutzer das Netz zur Information und Vorkaufsentscheidung nutzen - aber doch nicht immer nur Bewertungsplattformen. Was mich bei den Ansätzen stört, ist die Reduktion der Inhalte auf passives Verhalten, auf Durchstöbern des Netzes nach schlechten Bewertungen und das Jammern über die “neue Macht der Gäste”, fallweise auch als Demokratisierung der Wirtschaft bezeichnet.

Dieser 14minütige Fernsehbericht von RTL (danke, Ed, für den Hinweis) gibt Tipps, wie man gegen schlechte Bewertungen im Internet vorgehen kann - mit Klagen, Fälschungen und indem man “Marketing”-Agenturen engagiert, die das ganze eindrucksvoll wieder gerade biegen werden.

Wär doch einfacher, Kritik - wenn sie schon mal da ist - als Chance für Verbesserung oder positives Beeindrucken (statt Einschüchtern) verärgerter Gäste zu sehen, oder lieg ich da ganz falsch?

Das das Internet hierfür das größte Geschenk für die Gastro- und Hotelszene seit Erfindung der “Benutzte-handtücher-auf-den-Boden-schmeißen-Aufkleber” ist, werden wohl manche nur schwer begreifen!
(Stefan Niemeyer, Marketingleiter vom Romantikhotel Schloss Rheinfels in einem Kommentar zu diesem Beitrag)

Ich kenne viele Hoteliers, die geben alles für ihre Gäste. Umso enttäuschender dann manchmal die Momente, wenn man in Gesprächen oder Workshops mal kurz das Orakel befragt. An ein Zitat eines Hoteliers erinnere ich mich besonders gern, als wir über das Sperren der Kommentarfunktion in seinem Blog gesprochen haben:

Wozu soll ich das moderieren? Wenn er es bei mir nicht schreibt, dann schreibt er es eben woanders hin. Da hol ich die Diskussion doch lieber auf meine eigene Seite, erspar mir die Recherchen und kann schneller reagieren. Und seien wir doch mal realistisch: Der erste Weg eines Gastes ist doch i.d.R. auf die Homepage, und nicht auf die Plattform.

Nur eine Lösung - Vorschläge für andere? Besonders gerne lese ich praktische Beispiele von Unternehmen die verstanden haben, dass man das Internet auch authentisch und proaktiv statt immer nur reaktiv nutzen kann?

Von mir gibts diesmal keine weiteren (Markus, springst du ein?), ich muss die Schneeschuhe für WeissSee einpacken, um danach die Rudolfshütte bewerten zu können :-). Wer aber Zeit und Lust hat, findet genügend Beiträge zu diesem Thema in meinem und in vielen anderen Blogs. Viel Vergnügen beim Stöbern.

Fotoquelle: Muss ja nicht immer gleich herumposaunen, es gibt Schlimmeres.

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Alpbach: Eventblog aus dem Bergdorf

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Nur wenige Kilometer von zu Hause entfernt treffen sich Jahr für Jahr hochrangige Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Studenten im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach, um “über aktuelle Fragen der Zeit” zu diskutieren.

Wie sich das für Veranstaltungen dieser Größenordnung inzwischen beinahe gehört, gibt es heuer 2 Blogs zur Veranstaltung: Das offizielle und ein off the record Blog.

Vielleicht eine gute Gelegenheit, um diese großartige Veranstaltung wieder etwas näher an die Menschen zu bringen. Meine Vorstellungen davon, was ich mir von einem Eventblog rund um das Form erwarte, habe ich in einem kurzen Interview im off the record Blog bereits abgegeben.

Use the blog to open the Forum and its gorgeous background, its people, its discussions and the area to the people out there - to people like my neighbour, my grandparents, my nephews or the scholars talking about the Forum in school. A Forum they so far only know from newspaper-reports. A Forum that (for many) has no face, a forum which has the reputation to be just another meeting of top-class managers, politicians and lobbiests. Your activities are a chance to bring the idea of the Forum back to the people!

Mal sehen ob es gelingen wird, mit Aktivitäten wie dieser mehr Menschen die direkt vor der Haustür des Forums leben zu erreichen - denn wer egal wo in Tirol die Frage stellt, worum es beim Forum Alpbach geht, stößt i.d.R. vor allem auf eines: Fragende Gesichter.

Wahrscheinlich wird das allerdings auch so bleiben, denn leider sind beide Blogs in Englisch gehalten: Die erste Hemmschwelle für viele, die die Themen ansonsten durchaus interessieren könnten. Zweitens: Wer liest hierzulande Blogs? Auch das hatten wir bereits ausführlich diskutiert und ich glaube, dass speziell Tirol hier noch sehr sehr viel nachzuholen hat.

Konkretes Beispiel: Georg Holzer, Journalist und v.a. Autor eines meiner Favoriten-Blogs, publiziert seine hervorragenden Technik und Multimedia Beiträge seit kurzem auch in der auflagenstärksten Tageszeitung unseres Bundeslandes (Reichweite immerhin 57% aller Haushalte). Vor einigen Tagen hatte ich die Ehre dort mit dem ANDERS|denken Blog vorgestellt zu werden (übrigens: DANKE, Georg!). Mein Server hat den Andrang von rund zwei Dutzend zusätzlichen Besuchern gerade noch geschafft :-)

(Mein) Fazit
Beide Blogs sind durchaus begrüßenswerte Initiativen, die aber noch in den Startlöchern harren. Viel Erfolg (v.a. aber auch Mut und Geduld) den Betreibern - ich freu mich dann so richtig, wenn die ersten “echten” Diskussionsrunden und Arbeitskreise über YouTube flimmern.

Ähnlicher Beitrag: Dieter Rappold
Links: www.alpbach.org, blog-alpbach.telekom.at, blog.club-alpbach.at
Linktipp: Blog Wirtschaftsforum Davos
Foto: Club Alpbach - danke!

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ANDERS|denken.tv: Hotel-Blog über das “Süsse Leben”

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Gestern ging es hier um 10 Gründe die gegen Hotel-Blogs sprechen könnten. Heute folgt der Gegenpol: 5 Touristiker aus Südtirol haben sich vor einigen Jahren zum Konsortium der Dolce Vita Hotels zusammengeschlossen und starten jetzt ein Gemeinschaftsblog.

5 Hoteliers und ihre Teams schreiben ein Weblog.
Wozu die Mühe? Wo liegt der Unterschied zu unserer Webseite? Ganz einfach: Hier gewähren wir Einblicke in spannende Geschichten rund um die Dolce Vita Hotels, erzählen von außergewöhnlichen Erlebnissen und Erfahrungen unserer Gäste, von Wanderungen oder Fitness-, Wellness- und spektakulären Sportaktivitäten, und verraten Tricks unserer Meisterköche.

Auf ganz menschliche Art wollen wir Ihnen das Südtiroler Vinschgau, das Meraner-Land und seine Menschen näherbringen, und es wird hier auch bald etwas zu gewinnen geben! [Zitat Dolce Vita Blog]

Ich durfte die Chefs der 5 Sterne Wellness Tempel auf einem Teil ihres Weges zum “Dolce Vita Blog” begleiten, und die Zusammenarbeit hat großen Spaß gemacht. Nicht nur aufgrund des Ergebnisses, sondern vor allem wegen der positiven Einstellung, dem Mut neue Wege zu gehen und der Ideenvielfalt des gesamten Teams.

“Uns ist es wichtig, unsere Gäste persönlich anzuprechen. Ein Baustein zu dieser Form der Gäste-Bindung soll das Dolce Vita Blog sein, in dessen Gestaltung wir unsere Gäste aktiv einbinden wollen. Das erzeugt nicht nur Bindung, sondern unterscheidet uns vor allem von anderen und unterstützt unsere Glaubwürdigkeit. Wir sind “first mover” und das erste bloggende Hotel-Konsortium im gesamten deutschsprachigen Raum.”
[Klaus Ladurner, Dolce Vita Hotels]

Unsere bezaubernde VOdA Kollegin Verena hat im Laufe des Projekts mit Klaus Ladurner, einem der bloggenden Hoteliers ein 3-minütiges Video-Interview geführt. Es geht u.a. um die Gründe, die die Hoteliers zum Bloggen getrieben haben, wie sie ihr Blog bekannt machen wollen und wozu der ganze Aufwand überhaupt gut sein soll.

Anmerkung: Wer neben den charmanten nord- und südtiroler Dialekten auch noch das Rauschen im Hintergrund hört - dieses kommt vom Wasserfall direkt neben dem Pool wo Verena Klaus Ladurner zum Interview gebeten hat, denn an einem anderen Ort hätten sich die weit über 30°C an dem Tag wohl kaum aushalten lassen.

Webseite: www.dolcevitahotels.com | Blog: www.dolcevitablog.com

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10 Gründe gegen Blogs im Tourismus

tourismus_oesterreich.jpgFoto: Flickr
Letzte Woche moderierte ich für einige junge Hoteliers einen Workshop zum Thema Positionierung. In einem Teilworkshop kam das Thema Blogs im Tourismus auf, und weil Menschen (zumindest in unserem Kulturkreis), zuerst einmal sehr gerne erklären, warum “Neues” nicht funktionieren wird, haben wir für das Brainstorming folgende Fragestellung definiert: “Gründe warum wir kein Blog starten sollten.”

Hier jene 10 ausgewählten Argumente, über die die Hoteliers im Anschluss an das Brainstorming diskutieren wollten. [Weiterlesen] »

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ANDERS|denken.TV: Geschäfts-Konzept für den Sommer-Tourismus

Geschäftsidee Tourismus: MountainAiring
Viele österreichische Hoteliers und Touristiker suchen nach Lösungen, um ihre Hotels auch in gegenüber dem Winter vergleichsweise schwachen Sommermonaten auszulasten.

Christoph Seiwald, Touristiker aus Ischgl hat mit MountainAiring ein Geschäftskonzept entwickelt, das sein Hotel auch im Sommer mit Gästen füllen soll.

  • Die Zielgruppe: (Hobby-)Marathonläufer die sich inmitten einer einzigartigen Bergwelt und zu leistbaren Preisen wie Profis auf ihren Traum vorbereiten wollen.
  • Das Konzept: Auf einer der höchsten Laufstrecken Europas soll Höhentraining für Trainingserfolge sorgen.

Hoch über der Idalp (Ischgl, Tirol, Österreich) wurde in über 2.500m Seehöhe eine 10km lange Laufstrecke ausgeschildert, Sportärzte erstellen individuelle Trainingspläne, und auch Mahlzeiten und Rahmenprogramm sind auf das große Ziel abgestimmt.

“Die Univeristät Innsbruck erstellt derzeit eine Studie die bestätigt, dass schon nach einer Woche 75% des vollen Trainingseffektes eines normalerweise 3 Wochen dauernden Höhentrainings erzielt werden”, erklärt der mutige Hotelier stolz.

Noch etwas soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. Der Igschler schreibt österreichische Touristik-Web2.0-Geschichte:

“Endlich ein österreichischer Hotelier, der bloggt!” schreibt Karin Schmollgruber in einem Kommentar zum ersten Beitrag auf Christoph Seiwalds Blog www.hoehentraining.at.

Österreichs erster bloggender HotelierDas Besondere daran: Ich glaube mit dem Blog zu MountainAiring ist er der erste Hotelier Österreichs überhaupt, der sich an dieses Medium heranwagt. Mal sehen welche Nachahmer es geben wird. (Wenn ich mich mit der Aussage irre, bitte jederzeit die Kommentarfunktion am Ende dieses Beitrags benutzen, danke!)

Ich habe Christoph Seiwald am Wochenende in Ischgl getroffen. Es war nicht geplant, aber spontane Aktionen haben ja durchaus ihren Reiz. Und so kam es, dass wir uns kurzerhand eine Videokamera schnappten, und das erste Interview für ANDERS|denken.TV aufnahmen. Die Bild- und Ton-Qualität des 10minütigen Gesprächs ist leider nicht die beste, aber es ging mir vor allem darum, einen vor Elan und Unternehmergeist sprudelnden Idealisten und Vordenker hautnah auf dieses Blog zu bringen.

Worüber haben wir geredet? Über die Idee von MountainAiring, Hürden bei der Umsetzung der Idee, mitten in einem Ski- und Promigebiet (Ischgl ist bekannt für seine Höhen-Konzerte mit Weltstars, Abstecher von Paris Hilton, Pop-Stars Kanditaten, u.a.) ein Konzept für ein (leistbares!) Sommertrainingskonzept zu implementieren, welchen Vorteil sich der Hotelier von seinem Blog erwartet und wohin die Reise noch gehen soll.

Letzeres klingt nicht unspannend: MountainAiring könnte schon bald zu einem Franchising-Konzept weiterentwickelt werden.

Zum Abschluss dieses Beitrags 5 (Mit-)Gründe, warum mir das Konzept und dessen Umsetzung gefallen, und durchaus beispielhaft für viele andere Unternehmer sein können:

  • Positionierung
    Ischgl ist bei weitem nicht die einzige Gemeinde Österreichs in der auf über 2.000m (Anm.: jene Höhe aber der Höhentraining möglich ist) gelaufen werden kann. Dennoch ist MountainAiring das erste Tourismuskonzept, das sich ganz klar als professionelles “Höhentrainings-Mekka” für Hobbysportler positioniert.
  • Spezialisierung auf eine Zielgruppe.
    Halbherzig wäre gewesen “alle Läufer” anzusprechen, und hätte als Differenzierungsmerkmal in diesem Fall wohl nicht funktioniert. Es gibt im Zielgebiet des Unternehmens hundertausende Marathonläufer. Viele von ihnen leben in Großstädten mit eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten, oder weit entfernt von Bergen, in denen Höhentrainingseffekte erzielt werden können.
  • Probleme erkennen und lösen.
    Während der gesamten Umsetzung standen für Christoph Seiwald direktes Feedback aus der Zielgruppe und laufende Abstimmung mit Experten im Mittelpunkt. Nur so erfuhr er alles über Wünsche und Probleme seiner künftigen Kunden, und konnte die Erkenntnisse in sein Konzept implementieren.
  • Die Umsetzung.
    Ausdauer, Feinfühligkeit, Weitblick und unternehmerischer Mut während der gesamten Phase der Umsetzung.
  • Nachhaltigkeit und Weitblick.
    Für MountainAiring mussten weder neue Liftanlagen, Straßen oder Betonklötze errichtet werden. Statt dessen nutzt der Unternehmer was er direkt vor seiner Haustüre findet: Natur, Wanderwege und Berge. Und wenn (lt. der letzten Woche veröffentlichten EU Studie über Klimawandel) im Jahr 2050 an der Ostsee Palmen wachsen und Südeuropa in Hitze erstickt, wird auch in den Alpen Schnee zur Mangelware werden - und den brauchen Marathonläufer wohl kaum…

www.mountainairing.com | www.hoehentraining.at

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“Blogs im Tourismus”-Konferenz in Kitzbühel

Web 2.0 & Blog Konferenz Tourismus, Kitzbuehel Tirol Oesterreich

Am 12.07. findet in Kitzbühel (Tirol, Österreich) die erste Konferenz zum Thema “Blogs im Tourismus” statt.

Initiiert wird die Veranstaltung durch das Tourismus Research Center Krems, Kitzbühel Tourismus und der Charles Darwin University, Australien. Themen sind u.a. die Analyse von Inhalten von Tourismus-Blogs und Foren, das Verständnis für den Prozess des Informationsaustauschs sowie Strategien zum Umgang mit virtuellen Communities.

Schade, dass ich an dem Tag nicht in Österreich bin. Hätte ich mir gerne angesehen. Vor allem die “Analyse von Tourismus Blogs” hätte mich doch interessiert. Zumindest dann, wenn einige deutschsprachige und österreichische Beispiele dabei gewesen wären, präsentiert von den Herausgebern selbst.

Technologische Aspekte, wie die Informationsextraktion oder Computerlinguistik von Reiseblogs werden genau so behandelt wie touristische Gesichtspunkte, beispielsweise die eMarketing-Perspektive.

Vielleicht sind es genau Formulierungen wie diese, die Gastronomen, Hoteliers und Touristiker (viel zu) oft abschrecken, an solchen Veranstaltungen teilzunehmen. Dabei sollten doch genau diese “Unternehmer” am Ende des Tages die Inhalte umsetzen?!

Theorie und Forschung alles gut und recht - doch über graue Theorien haben wir genug gehört, geredet und tonnenweise “papers” produziert - es ginge (v.a. für den österreichischen Tourismus) längst um die Umsetzung und um erfolgreiche first-mover Beispiele, liebe Tourismusberater!

siehe auch: Kremsresearch, eTourismusInfo und Tourismus Zukunft

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Schreibt und liest Österreich Blogs?

Top Business Blogs Österreich (Übersicht)Ein Beitrag über Business Blogs in Österreich, was so etwas bringen kann/soll und einige persönliche Erfahrungen mit diesem Blog. Weil der Beitrag diesmal etwas länger geworden ist, gleich ein Inhaltsüberblick:

  • Bringt ein (österreichisches) Business Blog überhaupt etwas?
  • Die andere Sichtweise - auch Österreich liest Blogs
  • Österreich - bloggt da wer?
  • Top100 Business Blogs - Österreich Anteil
  • Bloggen oder nicht?
  • Lesetipp: Was macht Corporate Blogs erfolgreich?

Das ist keine Studie und schon gar keine repräsentative Statistik über Österreichs Kleinbloggersdorf. Der Beitrag fasst lediglich ein paar persönliche Gedanken über eine kleine Seite in der großen Welt des Internet zusammen.

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BPFP, Copyrights und kostenlose Bilder

'Alm-Studio's Blog-Fotos Feste' von Alm-Studio's Blog-Fotos

So differenziert kann man das Ding mit dem Copyright betrachten: Während an dieser Stelle das Ende des Copyrights ausgerufen und über Risiken des Web2.0 philosophiert wird, stellt ein professioneller Fotograf seine Bilddatenbank zur kostenlosen Verwendung in Blog Postings ins Netz und gründet den Blog-Post-Foto-Pool:

Als gelernter Fotograf habe ich auf meiner Festplatte unglaublich viele Fotos, die da so herumliegen und mit denen kaum etwas geschieht. [...] Sämtliche Bilder unter dem Benutzer Alm-Studio‘s Blog-Fotos könnt Ihr in Zukunft für Eure Blog-Postings kostenlos verwenden, unter der Bedingung, dass Ihr am Ende des Artikels auf www.almstudio.at verweist. [...] Wenn Ihr ein bestimmtes Bild braucht oder ein Thema vermisst, meldet Euch. Wahrscheinlich habe ich es in meinem Fundus. Und wenn nicht, kann ich es wahrscheinlich machen.

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Wie promote ich ein Buch? Nessa Altura & die virtuelle Filmtournee.

Ich kenne einige, die schon lange vom eigenen Buch träumen, aber am Ende fehlte dann doch meistens die Überwindung, mit einem Verlag in Kontakt zu treten - man könnte ja abgelehnt werden. Verlag? Wir schreiben das Jahr 2007 und ein Buch herauszugeben funktioniert längst auch ohne!

vitabild.jpgEin Beispiel dafür liefert die mehrfach ausgezeichnete Autorin Nessa Altura und legt sogar noch einen Ansatz für eine gelungene Internet-PR nach.

Verlegt hat sie den Roman ‘Die 13. Klasse’ über BooksOnDemand, die PR Idee hat sie bei diesem Werbeprofi selbst recherchiert. Schüler haben Kurzfilme gedreht und diese ins Netz gestellt. Jetzt schickt Nessa die Filme auf eine virtuelle Buchtournee. Die insgesamt 20 Filmsplitter touren durch verschiedene Blogs, und geben Eindrücke in die Inhalte des Romans. Eine Mischung aus Business-, Literatur- und Kulturseiten soll den Zugang zu einer möglichst breiten Zielgruppe sicherstellen.

Warum Nessa auf die Unterstützung eines Verlages verzichtet hat, erzählt sie im Interview mit Burkhard Schneider im Best Practice Business Blog:

Ich habe nicht lange herumgesucht – ein, zwei große Verlage habe ich angesprochen, aber als ich Skepsis gespürt habe, habe ich mir gesagt, dass ich mir die Erfahrung des Buchmachens auch einmal selber gönnen will. Kleinere Verlage hätte ich sicher von meinem Projekt überzeugen können. Ich weiß aber, dass es da oft kein Budget für Werbung gibt und der Autor selbst tätig werden muss. Warum dann also nicht gleich alles selber machen? Ich habe es nicht bereut, habe allerhand gelernt dabei.

Heute verlässt die Tour Deutschland und macht in Österreich Station - mit dem wunderschönen Kurzfilm Der fünfzigste Sommer. [Weiterlesen] »

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Zahlenspielerei: Blogstatistiken

technorati.jpgWie viele Blogs gibt es eigentlich? Wo sind all diese Blogs? Wer liest die? Wie oft werden Beiträge geschrieben? Der Boom ist doch längst zu Ende. Fragen über Fragen. Einige Antworten darauf stehen im aktuellen Bericht von Technorati: The State of the Live Web.

Technorati zählt derzeit knapp 75 Millionen Blogs, und die sprechen lt. dem letzten Bericht von David Sifry folgende Sprachen:

1. Japanisch - 37% | 2. Englisch - 33% | 3. Chinesisch - 8%
4. Italienisch - 3% | 5. Spanisch - 3% | 10. Farsi, Deutsch - 1%

Und noch einige Zahlen: Täglich kommen 120,000 neue Blogs und 1.5 Milllionen Beiträge hinzu. Es dauerte 320 Tage, bis die Zahl der Blogs von 35 Millionen auf 70 Millionen angewachsen war. 22% der 100 meistverlinkten Medien sind Blogs. Damit hat sich der Anteil in den letzten 12 Monaten verdoppelt.

Noch viel mehr Zahlen und Bilder bei: David Sifry, Technorati

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Top Blogs: Endless Innovation

innovationsmanagement.jpg

Original picture by Ken Douglas

Früher war er Editor des unter Fanfaren-Klängen eingestellten FORTUNE Business Innovation Insider und hat immer wieder mal auf Beiträge von hier verlinkt, was mich gerade bei englischsprachigen Seiten immer ganz besonders freut (siehe hier, hier, hier oder hier). Seit Februar betreibt Dominic Basulto nun sein eigenes Blog:

Over the past year or so as the editor of the Business Innovation Insider, I started to pull together the various pieces of a new model for innovation that I’ll be calling Endless Innovation.

This model blends together some cutting-edge thinking that is occurring in the sciences, together with the latest thinking on innovation strategy from the business world. If all goes according to plan, this Endless Innovation blog will become the companion site for a forthcoming book on innovation.

Die neue Unabhängigkeit tut Dominic gut und er kann sich endlich noch persönlicher einbringen als bisher. Absolut empfehlenswertes Blog über außergewöhnliche Produkte und innovative Geschäftsmodelle. Gehört in den Feedreader für Innovationshungrige - und das nicht nur wegen des Mottos des neuen Online Journals, das sich in obigem Bild wiederfindet:

Klingt beinahe ein wenig ähnlich wie dieses hier :-).
Good luck with the new blog and your book, Dominic!

PS: Nahezu alle Chamäleons sind in ihrem natürlichen Lebensraum gefährdet. [...] Zusammen mit ein paar anderen Reptilien sind Chamäleons dafür bekannt, bzw. schon fast dafür berühmt, ihre Hautfarbe zu ändern. [...] Heutzutage wird oft behauptet, dass die Verfärbung zum Tarnen genutzt wird. Diese Annahme ist aber nur zum Teil richtig. Chamäleons benutzen ihre Farbe zur Kommunikation. Damit signalisieren sie Artgenossen ihre aktuellen Stimmungen und Gefühle, welche durch ein typisches Verhalten verdeutlicht werden können. [Wikipedia]

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Chance Web2.0: Tourismus und Gastgewerbe (II)

gastgewerbe_blogs.jpgWozu soll ich als Gastronom ein Blog betreiben? Gastgewerbe Fachmann Gerhard Schoolmann erklärt das anhand des banalen aber viel zu selten gesehenen Beispiels:

Wenn man als Gastronom ein Blog betreibt, muß man es nicht so nennen. Jörg Meyer vom Landgasthof Meyer Bünne erzählt seinen Gästen seit dem Frühjahr 2006 Geschichten.

Wozu die ‘Geschichtenseite’ noch genutzt wird:

  • Um zu Fotowettbewerben aufzurufen,
  • auf Videos von Gästen bei Youtube hinzuweisen
  • Leser zu befragen, wann bestimmte Events stattfinden sollen
  • und es gäbe noch jede Menge mehr…

Resultat: Der Landgasthof baut seine Kunden aktiv ins Geschehen ein, wird nicht mehr nur wahrgenommen sondern kommt ins Gespräch, verbessert seine Auffindbarkeit bei Google und einiges mehr.

Meine Freunde vom Ideentower haben vor einiger Zeit die Ideenplattform brainr ins Leben gerufen. In öffentlichen Brainstormings wurden dort innerhalb der letzten Wochen schon über 3.000 Ideen zu 135 Themen generiert, wo schon jetzt für jeden etwas dabei sein sollte. Ein Blick dorthin lohnt sich absolut!

Aktuell gibt es bei brainr auch ein Brainstorming “Gastgewerbe und Internet” [siehe hier]. Mitmachen lohnt sich ganz bestimmt! Weitersagen auch…

Zur Erinnerung: Schon vor längerer Zeit haben Kärntner Kleinvermieter auf einer anderen Plattform nach Ideen gesucht, wie Nebensaisonen besser belegt werden können. Den Beitrag dazu gibt es hier, über 120 Ideen hier.

Meyer Bünne via Gastgewerbe Gedankensplitter

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