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Kein Geld, kein Frühstück

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Weil ein Hotelier im Kärntner Mallnitz 99 Belgiern als Folge einer Preisdiskussion seine Gäste mit Ski- und Frühstücksentzug bestrafte, zeigen nach russischen Zeitungen nun auch belgische mit dem Finger nach Österreich.

Die ganze Geschichte gibt es im Detail bei Ed Wohlfahrt nachzulesen [siehe hier]. Am Ende seines Beitrages fasst Ed zusammen:

Online Reputation muss nicht immer nur einzelne Personen betreffen. Manchmal, und das ganz unvermittelt und schnell, steht auch die Reputation, das positive Image eines ganzen Ortes, Tales, einer ganzen Tourismusregion auf dem Spiel. Frage: Wie schützt man sich davor? Geht das denn?

Welche vorgelagerten Mechanismen können sinnvollerweise zur Anwendung gebracht werden? Und vor allem: Dehnen sich Kommunikations-Krisen nun immer stärker auch auf den online-Bereich, auf die Welt von Bits und Bytes aus? Zumindest die letzte Frage kann angesichts des Missgeschicks aus Mallnitz wohl eindeutig mit JA! beantwortet werden.

‘Angriff ist die beste Verteidigung…’

leih_notebook.jpg… dachte sich eine Hotelierin mit der ich kürzlich zusammengearbeitet habe. Kurzerhand schaffte sie die üblichen Standard-Fragebögen die Gäste bei der Abreise ausfüllen (oder auch nicht) ab, und bittet bereits bei Ankuft aktiv um späteres Feedback auf einer der gängigen Bewertungsplattformen wie Tripadvisor, dem aufstrebenden Qype & Co. Angst vor Kritik?

‘Wenns sein muss, gibts die ohnehin. Wir kommunizieren von Anfang an, dass wir unser Bestes geben werden, und nichts zu verschleiern haben.’

Als kleines Dankeschön, allerdings unabhängig davon, ob der Gast eine Bewertung abgegeben hat oder nicht, gibts kostenlosen Internetzugang in jedem Zimmer und 2 Leih-Notebooks. Resultat nach einem ersten Testlauf (deshalb an dieser Stelle auch noch kein Verweis): Die positiven Kommentare lassen negativen keine Chance und entlarven Dauernörgler schnell.

Theoretisch ließen sich solche Konzepte auch auf Tourismusregionen umlegen, aber eben nur theoretisch. Die Praxis zeigt, dass sich noch immer viel zu wenige Unternehmen (egal ob in Tourismus oder anderen Wirtschaftszweigen) daran gewöhnt haben, dass ihre Kunden nach Jahrzehnten der Machtlosigkeit eine neue Stimme erhalten haben.

Grafik: Tripadvisor.de | Foto: Flickr
Quellen: Ed Wohlfahrt, orf.kärtnen

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Blogs sind Beziehungen

Blogs sind Beziehungen

 

Können Sie sich vorstellen, dass Sie ein neuer Kunde beim ersten Treffen so begrüßt? Passiert mir immer wieder.

Danke an Jörg Weisner, den ich im Rahmen der Aufschwung Messe in Frankfurt das erste Mal persönlich getroffen habe. Dein Zitat beschreibt in wenigen Worten, auf welche Weise Blogs Beziehungen herstellen können.

Thanks also to Paul Armstrong for sharing the original picture via flickr.

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Blogs bei den Spielen in China?

Ringe verbinden eben doch und so hat sich das Internationale Olympische Komittee (IOC) gestern dazu durchgerungen, seine Einstellung gegenüber Blogs von Sportlern, Trainern und Funktionären zu überdenken.

Bei seiner Vorstandssitzung am Mittwoch in Lausanne hat das Internationale Olympische Komitee [IOC] bekannt gegeben, dass es anlässlich der Spiele in Peking 2008 den Athleten erlaubt sein könnte, eigene Weblogs zu führen - “solange das Olympische Dorf nicht in eine ‘Big Brother’-Szenerie verwandelt wird”. [...]

Das Pressekomitee des IOC hat entschieden, dass bloggende Athleten nicht gegen seine Regeln verstoßen. “Blogs von Athleten eröffnen eine neue und moderne Perspektive auf die Spiele”, gab ein Sprecher zu Protokoll.

Das Pressekomitee schlägt vor, dass Athleten unter den Bedingungen bloggen dürfen, dass sie nicht dafür bezahlt werden, ihre Einträge Tagebuchcharakter aufweisen und keine Fotos, Videos und Audiofiles von den Spielen enthalten. [futurezone]

Definitiv ist die Entscheidung noch nicht, aber zumindest ein Hoffnungsschimmer für viele Sportler die schon während Ihrer Vorbereitungen auf die Spiele aus den Trainingscamps bloggen.

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Blogs, PR und Innovation

Kirstin Walther (Kelterei Walther), Hannes Treichl (ANDERS|denken)Vor kurzem hatte ich Gelegenheit, mich lange mit Kirstin Walther und Jörg Holzmüller (Saftblog) zu unterhalten.

Die Geschichte und Erfolge die die beiden überaus sympathischen Geschäftsführer im Bereich PR und Kundenbeziehungsmanagement erzielt haben, ist hinlänglich bekannt. Dass das Blog aber auch die Innovationskraft stärkt vielleicht weniger.

So erzählte mir Jörg, dass durch das Bekanntwerden des Weblogs auch neue Lieferanten aufmerksam wurden. Zum Teil auch sehr kleine, die selbst kaum im Internet auffindbar sind, und der Kelterei unterschiedliche Produkte für Versuche zur Verfügung stellen.

Hin und wieder vergisst man das, aber PR (und somit auch Blogs) sind nicht nur ein wichtiger Baustein wenn man an Absatz denkt, sondern auch für den Aufbau von Beziehungen hin zu Zulieferbetrieben.

Wer das Saftblog noch nicht kennt, ich hier oder hier mehr dazu geschrieben.

www.saftblog.de | Foto: Klaus Eck

Business Blog Karneval : Erfolg & PRDas ist ein Beitrag im Rahmen des 2. Business Blog-Karneval im deutschsprachigen Raum zum Thema ‘Erfolg & PR’.

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Mundpropaganda im Tourismus

OEHV Hotelierkongress

 

Nicht nur Ideen sind innovativ.
Es kommt auch darauf an, wie man darüber redet!

Die Vorgeschichte: Es freut mich, wenn die Inhalte meines Blogs anderen immer wieder als Quelle der Inspiration helfen kann - das war eine der Ideen dahinter.

So griff auch die Österreich Werbung zur Ideenfindung für innovative Beispiele im Tourismus unlängst auf ANDERS|denken zurück und präsentierte im Rahmen des ÖHV Hotelierkongresses in Bad Ischl ausgewählte Beispiele. [Download Präsentation 'Invent the future', pdf 3MB]

Der jährlich stattfindende ÖHV-Hotelierkongress gilt als der Branchenevent und bringt der Hotellerie und der gesamten Branche Wissensvorsprung. Er wird jährlich von rund 500 Teilnehmern besucht – 2007 waren darunter 393 Hoteliers, Touristiker, Partner und 40 Journalisten, 30 Referenten sowie 45 Gäste und Politiker. [OEHV]

Spannend … und schade, dass es dazu kein Event-Blog gibt.

Gratulation vor allem an das kleine Familienunternehmen Gletscherblick und die Kleinvermieter aus Kärnten - denn das waren jene Beispiele von kleinen aber mutigen und innovationsbereiten Unternehmern, die jetzt einer ganzen Branche als Lehrbuchbeispiele präsentiert wurden!

Mir fällt dazu aber noch etwas ganz anderes ein: Es scheint, dass Blogs endlich auch in Österreich immer stärkere Beachtung finden. In den letzten 2 Monaten weiß ich von zumindest 4 konkreten Beispielen, bei denen sich Journalisten Inspirationen aus diesem Blog geholt haben - so soll es auch sein! Und ganz nebenbei bemerkt: Es gibt auch noch 64 Millionen andere!

Ein Tipp an alle Tourismusberiebe:

Märkte sind Gespräche

Innovationen und Ideen sichern Euer Überleben, das ist schon richtig… aber darüber zu reden und Gespräche zu initiieren mindestens genauso!

Suchmaschinen und AdSense sind eine Möglichkeit, aber das erzählt ohnehin jede Werbeagentur. Es lohnt sich aber auch darüber nachzudenken, wie Blogs, Geotagging, Bewertungs-, Video-, Fotoplattformen, etc. ins Marketing integriert werden können - und meistens kostet das sogar noch wesentlich weniger als klassische Werbung nach dem Gießkannenprinzip!

Vielleicht liegt aber genau da der Haken? Die neuen Möglichkeiten im ‘Social Internet‘ nehmen niemanden sein Business weg, ich versteh die Panik so mancher Agenturen gar nicht - viel mehr sind sie eine Unterstützung für alle anderen Aktivitäten.

Am Beispiel Gletscherblick erklärt: Der Griff zur Strategie der Mundpropaganda brachte wesentlich mehr als eine unbeachtete Pressemitteilung:

  • (freiwillige und kostenlose) Verlinkungen von Internetseiten mit vielen tausend Besuchern monatlich (z.B. hier, hier, hier, hier),
  • (freiwillige und kostenlose) Presseberichte . Gegenwert: Viele Tausend Euro.
  • den (freiwilligen und kostenlosen) Besuch bekannter Restaurant-Tester,
  • jede Menge (freiwilliger und kostenloser) Weiterempfehlungen und
  • viele neue Gäste!

Fotos: OEHV | Flickr

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Blog + Logo = Blogo. Der MBBDBWBSDSBL Award.

Logowettbewerb für Blogs: Der "Blogo"Das Team vom marketing-blog.biz, 2006 selbst Gewinner des Best Foreign Blog Awards von Marketing Sherpa, ruft zum Logowettbewerb auf: Der Blogo 2007.

Einzige Teilnahmebedingungen: Das Logo (oder die Header-Grafik) müssen von einem deutschen Blog stammen, nicht größer als 40 KB sein. Das Kleingedruckte? Gibt es nicht. Und weil Frank die Teilnahmebedingungen inzwischen auf deutschsprachige Blogs ausgedehnt hat, dürfen sogar österreichische Blogs teilnehmen. Mir fiele da schon das eine oder andere ein

Die Logos stehen vom 1.-15. Februar zur Wahl per Internet bereit. Vielleicht ein neuer Motivationsgrund für alle Grafiker und Webdesigner die noch keines haben, ihr eigenes Blog zu starten.

Übrigens wird es am Ende zwei Gewinner geben - das Logo mit den meisten Klicks, und das Logo mit den meisten Blicks. Ich bin gespannt mit welcher bahnbrechenden technischen Innovation Frank letztere messen wird, und füge schon jetzt einen weiteren Gewinner hinzu:

Frei nach dem Time Magazine - YOU! Denn Frank verlinkt die Logos auf die Seite der Einsender.

Mehr über den MBBDBWBSDSBL Award im marketing-blog.biz.

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ANDERS|gedacht: Erfolgsgeschichte in 3 Akten

Saftblog - Blogs bringen UmsatzEs gäbe viel über die letzten 12 Monate des kleinen groß gewordenen Familienunternehmens zu erzählen.

Dieser Beitrag ist ganz bewusst auf 3 Meilensteine reduziert, um eine schnelle Antwort auf diese viel verbreitete Frage zu geben.

Unternehmens-Blog? Können wir das in Umsätze verwandeln? Immerhin sind wir hier um Geld zu verdienen…

  • 19.1.2006: Ein kleines Familien Unternehmen stellt ein Blog ins Netz
  • 27.3.2006: Steigende Popularität… Der Internetshop geht online
  • 10.1.2007: Zwischenbilanz nach 12 Monaten Corporate Blog:

Webshop schlägt stationären Direktverkauf. Nachrichten wie diese tun gut: erstmals hat gestern unser Webshop den Umsatz in unserem Saftladen, den stationären Direktverkauf unserer Kelterei, übertroffen.

Tolle Leistung für ein (zumindest laut traditionellen Denkmustern) an und für sich klassisches Echte-Welt Unternehmen. “Schwere, zerbrechliche Saftflaschen übers Internet verkaufen? Das funktioniert doch nicht!

Scheinbar doch! Die Spielregeln dafür begegneten uns schon in anderen Beiträgen immer wieder:

  • Authentisch sein,
  • Geschichten erzählen statt langweilige Werbebotschaften senden,
  • eine Fangemeinde aufbauen, und und und…

Wetten, dass es auf www.saftblog.de zum einjährigen Jubiläum eine Zusammenfassung der Success-Story geben wird. Dann erfahren wir sicher auch welchen Anteil das Blog an den Marketingstrategien der letzten Monate hatte. Ich freu mich schon jetzt drauf und gratuliere Kirstin und Jörg schon mal vorab für das Lehrbuchbeispiel!

Verwandter Beitrag
10 Dinge die Walther’s Saftblogs radikal verändert hat
Foto: flickr

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Top Business Blogs und ein paar Gedanken

Liste Business Blogs

Ich werde immer wieder nach Beispielen für Business Blogs aus Österreich gefragt. Hier ein kurzes Update zur (Blog-)Lage der Nation. Klaus Eck und Sigfried Hirsch haben gestern das Verzeichnis der Top 100 Business Blogs aktualisiert.

Wer noch ganz am Anfang steht und sich erst einmal einen Überblick über Business Blogs verschaffen will, dem ist das Verzeichnis eine nützliche Hilfe - und nur als solche sollte es gedeutet werden (Anfang der 90er, als Unternehmen gerade anfingen sich mit dem Internet zu beschäftigen, gab es übrigens ähnliche Verzeichnisse; “Schaut mal wer schon eine Homepage hat…”).

Wie sieht es in der Topliste der 100 wichtigsten deutschsprachigen Journale mit Blogs aus Österreich aus?:

Rang 29 ANDERS|denken, 193 verlinkende Seiten (DANKE!)
Rang 83 Breddl bloggt, TelekomAustria, 63 Links (Glückwunsch Martin!)

Mehr österreichische Blogs lauern in diversen Unterkategorien

Noch keine Rot-Weiß-Roten Fahnen wehen in den Kategorien Automobil, Finanzen, Industrie, Kongresse, Medizin, Non Profit, Recht und Sport. Wer will der erste sein?

Enttäuschend für mich (neben der schwach besetzten und für Österreich so wichtigen Tourismus-Branche) die Segmente IT, Marketing und Kommunikation. Wenn ich als Kunde auf der Suche nach einem Blog Berater bin, würde ich mir vorher genau anschauen, was dort bereits umgesetzt wurde - und auch mit welchem Erfolg, denn entweder etwas professionell angehen oder sich die Zeit sparen. Welche Referenz ist besser als eine Erfolgsstory? Meinetwegen auch mit einem eigenen Blog.

Lernen auf Kosten der Kunden?

Gegenüber allerorts aus dem Boden schießenden (Hobby-)Beratern, Kommunikations- und Internet-Werbeexperten wäre ich eher misstrauisch. Viele wittern eine neue Marktnische, denn das Geschäft mit herkömmlichen Internetseiten ist ausgelutscht. Wenn das nach 12 Jahren endlich erwachsen gewordene Internet schon so großartige Kommunikations-Möglichkeiten bietet, warum nutzen sie sie dann nicht selbst bereits?

Ok, ich muss auch keine Eier legen können, um ein faules Ei zu riechen. Aber letztendlich weiß eine Henne immer noch am besten wie und warum man ein Ei ausbrütet. Da stimme ich Ed 100%ig zu wenn er schreibt:

Ich denke dass Authentizität das wichtigste ist, das Weblogs von anderen Medien bzw. Medienkanälen positiv abhebt, einzigartig macht bzw. machen kann aber auch die wichtigste Nahrung darstellt, von der sich Weblogs ernähren. Auf dieses kostbare Gut heißt es aufzupassen weil ohne Authentizität, ohne echte und ehrliche Geschichte, ohne Passion ein Corporate Blog zu einer übel riechenden Kloake verkommt, ja verkommen muss. [...] Und damit ist niemandem geholfen. Nicht dem Blogger, nicht den LeserInnen, nicht der interpersonellen Kommunikation und nicht der Welt.

Also lieber doch Finger weg? Ja - und nein, denn die Entscheidung muss jedes Unternehmen und jeder (Jung-)unternehmer für sich selbst treffen. Jemanden etwas einzureden das er (heute) nicht braucht, nicht will oder das nicht zu ihm passt bringt nichts. Egal womit der Berater sein Geld verdient!

Ich werde selbst immer wieder gefragt, was mir mein Blog gebracht hat, und wie viel wenig Zeit ich dafür aufwende. Die Antworten darauf gebe ich gerne persönlich hier, hier, hier oder hier oder spätestens im 500. Jubiläumsbeitrag dieses Blogs in etwa 2 Monaten …

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Frohe Weihnachten

Wenn schon keinen Schnee gibt, schauen wir eben Fotos von Weihnachten 2005 an...

 

Weihnachtsstimmung, wo bist du? Wir gehen durch die Stadt und sehen nur Menschen, deren hastige (durch die Last der stillen Zeit ungelenke) Bewegung den Stress nach außen trägt, der in ihnen wohnt.

Wir hören die Klagen von Freunden ob der gnadenlosen Tyrannei einer vorgefertigten Adventstimmung um dem Kampf um das Fest der Familie und der Liebe aus der es kein Entkommen gibt. Wie kann es Weihnachten werden bei uns? Quelle unbekannt

Es kann! Aber die Antwort muss in diesem Beitrag mal jeder für sich selber finden. Und auch aus diesem Grund kehren auf diesem Blog jetzt ein paar Tage Ruhe ein, denn die drei auf dem Foto wollen mich mal ganz für sich allein…

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CEO Blogs in Österreich - Trendsetter!?

Geburtstag kurz vor Weihnachten. Österreich hat sein erstes (nennenswertes) CEO Blog.

Rudi Fischer, stv. CEO Telekom Austria und CEO Wireless, schreibt über seine persönliche Sicht der Entwicklungen des Informations- und Telekommunikationszeitalters.

Rudi Fischer's Blog - View from the TopViel Glück, Herr Fischer! Ich freue mich auf spannende, kritische, heitere, persönliche Beiträge.

Dass die Telekom jede Menge solcher hat, zeigt uns Martin Bredl regelmäßig. Nicht umsonst hat es einer seiner Beiträge (wenn auch über einen kleinen Umweg) bis ins Innovations-Blog von Fortune geschafft.

Gespannt dürfen wir sein, wie persönlich das Fischer Blog werden wird. In den USA wurde darüber jüngst ausführlich diskutiert und die dortigen CEOs wagen sich immer weiter aus dem Fenster. Erich Kinz (Vice President von HP) dazu gestern:

‘[Peter Kim] also wondered if it was too non-corporate for me to answer. A corporate blog is supposed to be an unfiltered, authentic, personal voice of an employee expressing his/her opinions, not the party line. Knowing the person behind the blog would seem as critical (if not more) as for any non-corporate blog.’

Im Anschluss: ‘Five Things You Didn’t Know About Me’ - Amerikas aktuellster Blog Tag (bei uns würde man Stöckchenspiel dazu sagen).

So gibt man Unternehmen Gesichter! Von der Telekom kennen wir jetzt schon zwei. Von vielen anderen Unternehmen maximal deren Logos. Und derer sehen wir täglich ein paar tausend…

PS: Danke, Herr Fischer, für die Ehre, in einer noch sehr exklusiven Blogroll Platz gefunden zu haben!

http://rudifischer.telekom.at/

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Wenn (ehemalige) Fans ein Denkmal zertrümmern

Evangelium 2.0

Über den Niedergang eines Evangeliums in 3 Tagen und worauf auch StartUps achten sollten.

Seit März 2005 ist Paris eine der heiligen Stätten einer eingeschworenen (Web-)Fangemeinde. Was mit ihrer Konferenz LesBlogs begann, endet (?) als LeWeb3 - eine Achterbahn an Leehrbeispielen und eine Konfrontation mit der ‘echten’ Welt.

Welcome to the real world 1

Kritik über den Auftritt des französischen Präsidentschaftskandidaten Nicolas Sarkozy

1,000 Jünger aus 37 Ländern pilgerten nach Paris, nahmen Reisekosten in Kauf und machten 300 EUR Eintritt locker, um ihre Evangelisten hautnah miterleben zu dürfen.

Die Erwartungshaltung: Überaus hoch, dafür sorgte auch der Veranstalter. Wer aber (zu?) hohe Erwartungen weckt, muss sich verdammt anstrengen, um diese zu erfüllen. [Weiterlesen] »

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Couch: Wer fragt führt … oder geht

Klaus Kinski war ein Meister darin, Fragen in Gegenfragen zu verwandeln, und so Gespräche dorthin zu lenken, wo er sie haben wollte - ganz nach dem Motto: Wer fragt führt!

Wieder ein Lehrbuchbeispiel des Meisters, das man sich einfach mal aus unterschiedlichen Blickwinkeln ansehen sollte - auch aus Sicht der Moderatorin. Was würde ich als Moderator anders machen, um trotz eines ’schwierigen Typen’ zu einem Ergebnis zu kommen. Ein Vergleich mit dem Video von gestern lohnt sich - vielleicht kann es schon beim nächsten Meeting weiterhelfen.

Der Storyblogger verweist auf einen ganz anderen Aspekt und zieht Parallelen zur Frage von Authentizität vs. aufgesetztes Image und interpretiert dieses Video so:

[...] hier sollte man sich einmal vorstellen, Kinski hätte ein Medientraining gemacht und hätte immer einen PR-Berater im Hintergrund gehabt, der schaut, dass er ja nichts Falsches sagt. Nicht auszudenken - Authentizität ist eben auch in wichtiger Faktor in der Medienarbeit, hier besonders deutlich.

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Wohin mit dem Werbebudget?

Fernsehen und Internet - Nutzungsgewohnheiten Jugendlicher‘Nehmt mir meinen Fernseher, verbrennt meine Bücher und lasst mich in Ruhe mit Zeitungen - aber bitte lasst mir meinen Computer und den Internetanschluss!’
[Bild anklicken zum Vergrößern]

So oder so ähnlich könnte das Ergebnis einer Studie des Medienpädagogischen Forschungsverband Südwest (MFPS) in Stuttgart interpretiert werden, in der der Umgang von 12-19jährigen mit Medien untersucht wurde.

Was machen Jugendliche im Internet?Was machen die mit Computer und Internet?

 

 

Multitasking - Internetnutzung JugendlicheMultitasking-fähig sind die Bengel auch noch. Wahrscheinlich besonders während der Werbezeiten!

 

 

Internetnutzung Jugendliche - nicht nur Musikdownloads und Spiele!‘Naja, aber die spielen doch nur und laden illegal Musik herunter!’

 

 

Ed Wohlfahrt fast das so zusammen:

Als Touristiker oder als Anbieter im Bildungssektor würde ich mich z.B. fragen, wie ich genau mit dieser Zielgruppe ins Gespräch kommen kann. Warum? Weil sie die Gäste von morgen und übermorgen sind! Und vielleicht auch deshalb, weil sie sich - natürlich neben viel Computerspielerei, etc. - auch aktiv mit den Fragen ihrer Zukunft (z.B. Aus- und Weiterbildung) beschäftigen.

Bitte nochmal lesen: Ed sagte Gespräch, das wäre um einiges mehr als Banner-Werbung und Suchmaschinenoptimierung (Ja, ich weiß: Der eine oder andere Bildungszweig ist ganz stolz darauf, diese beiden Themen inzwischen in diverse Lehrveranstaltungen eingebaut zu haben!)

Ed sagte die Gäste von morgen. Die entscheiden aber schon heute (mit), wo die Reise hingeht! Ergo: Wenn es morgen soweit ist, wann sollte ich dann zu handeln beginnen? Fällt mir noch das hier dazu ein:

‘Verrückt ist, wer immer wieder das Gleiche tut und dennoch auf ein anderes Ergebnis wartet.’ Different Thinking! Anja Förster, Peter Kreuz

Die ganze Studie gibt es in Ed Wohlfahrts Blog zum Download. Danke, Ed, für diesen Link!

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