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WeissSee°2250 - IdeenCamp mit Weitblick

Crowdsourcing und Open Innovation inmitten einer atemberaubenden Gletscherwelt: Junge Menschen suchen umsetzbare Ideen, die jungen Menschen ein Leben in einem lebenswerten Umfeld ermöglichen sollen.

WeissSee°2250

So oder so ähnlich kann die Vision Hannes Offenbachers zusammengefasst werden, die er im Projekt WeissSee°2250 realisiert, wenn vom 10.-13. September 2007 auf 2.250 Meter Seehöhe junge kreative Köpfe mit verschiedenen Experten und institutionellen Vertretern zusammentreffen, und in mehreren Arbeitsgruppen in ein “müheloses Wettspiel der Ideen” eintreten und deren Umsetzung vorbereiten. Denn WeissSee°2250 soll kein punktuelles Ereignis und schon gar keine weitere schöne Plauder-Veranstaltung sein, sondern Auftakt eines Prozesses, in dessen Rahmen Ideen für nachhaltige Innovationen auch tatsächlich realisiert werden.

Die interdisziplinäre Mischung der Teilnehmer soll dabei das Entstehen von innovativen Konzepten fördern. Damit es nicht nur bei den Ideen bleibt, werden Sponsoren die Umsetzung der besten Ideen unterstützen. Dass die Zielsetzung des Ideen Konvents aktuell ist wie selten zuvor, spiegelt sich derzeit ja auch in jeder Nachrichtensendung wieder: Kaum ein Newsblock, in dem nicht über Nachhaltigkeit oder themenverwandte Punkte wie z.B. Klimawandel berichtet wird.

Wer dabei sein will wenn weit ab von Hektik und Lärm des Alltags, neue Ideen entwickelt werden, kann sich ab April bewerben, denn Tickets gibt es für WeissSee°2250 keine:

WeissSee°2250 ist ein exklusives Event das höchsten Wert auf die erzielten Ergebnisse legt. Es ist keine öffentliche Veranstaltung. Man kann sich kein Ticket kaufen, sondern wird ausschließlich von den Organisatoren eingeladen. Ab April startet jedoch die offizielle Bewerbungsphase für Studierende, die den Kern der Teilnehmer stellen.

Ins Leben gerufen hat das vielversprechende Projekt wie schon eingangs erwähnt Hannes Offenbacher von COMDAO, einer Non-Profit Organisation mit Sitz in Wien, die das Ziel verfolgt, vernetztes Denken und Handeln zu fördern.

Danke, Hannes, für die Einladung in den Expertenkreis für das Projekt. Weil ich - wie sich ja schon in vorangegangenen Beiträgen mehrmals gezeigt hat - an das Prinzip der “Weisheit der Vielen” glaube, unterstütze ich die Initiative sehr gerne und werde auch in diesem Blog immer wieder über alles rund um WeissSee°2250 berichten.

Homepage WeissSee°2250

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8 Fragen für jedes Crowdsourcing Projekt

crowdsourcing1.jpg‘Kunden zu involvieren ist kein kleines Projekt. Aber ein sehr vielversprechendes’,

schreibt Alexander Greisle heute bei Work Innovation und stellt 8 hervorragende Fragen, die im Vorfeld eines jeden Crowdsouring, Open Innovation oder User generated content-Projektes (oder wie auch immer man dazu sagen will), beantwortet werden sollten:

  • Wo im Innovationsprozess können wir von der Kundenintegration am meisten profitieren?
  • Wie profitieren unsere Kunden davon? Was sind wir bereit zu geben? Wie zeigen wir den Teilnehmern unsere echte Wertschätzung für ihr Engagement?
  • Welche Risiken haben wir bei der Kundenintegration und wie gehen wir proaktiv damit um?
  • Welche Kunden wollen wir warum mit einbeziehen?
  • Welche kulturellen Voraussetzungen brauchen wir dafür noch?
  • Mit welchen Methoden wollen wir die Kunden einbinden, online genauso wie offline?
  • Welche Eigenschaften benötigen wir auf der Mitarbeiterseite und welche Mitarbeiter sind am besten geeignet?
  • Welche methodischen und persönlichen Kompetenzen sind im Vorfeld aufzubauen?

Sehr schöne Übersicht, danke dafür! Könnte man noch hinzufügen: ‘Wie kann ich die entstehenden viralen Effekte bestmöglichst nutzen?’ Jeder muss alle obenstehenden Fragen für sich selbst beantworten, denn Standardfloskeln helfen an dieser Stelle niemanden weiter. Noch einen essentiellen Punkt greift Alexander auf:

Die Kultur muss die Offenheit verkraften und die entstehende Dynamik positiv für die Weiterentwicklung verwerten. [...] Ebenfalls wichtig: Die ganz banalen Methoden und Werkzeuge beherrschen bzw. sicherstellen, von der Moderation und Ideenfindung über Tools und Softwaresysteme bis hin zum Eventmanagement. [
Mehr dazu beim Alex]

Schlussfolgerung: Das einleitende Zitat würde ich durch Eliminieren des Begriffs ‘kleines’ sogar noch verstärken. Kunden zu involvieren ist ein Projekt das vor allem auch Zeit und Know-How verlangt und nicht nur einfach mal ’so nebenbei’ aufgesetzt werden kann.

Bringt man beides mit (oder holt sich die Erfahrung Dritter), dann wird Community Sourcing (‘…weil wir es nicht mehr mit einer anonymen Crowd sondern mit einer tollen Kreativcommunity zu tun haben’ [Matias Roskos]) nicht nur ein erfolgsversprechendes sondern auch ein erfolgreiches Projekt.

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Was Crowdsourcing nicht ist

crowdsourcing1.jpgVielen Dank für die vielen Feedbacks auf meinen Beitrag ‘Was ist Crowdsourcing’ von letzter Woche.

Das steigende Interesse am Erkennen der kreativen Potenziale der ‘Masse’ (Schwarmintelligenz) hat mittlerweile auch den Computerhersteller Dell erfasst.

Kaum hat Firmengründer Michael Dell das operative Zepter wieder in der Hand, kommt frischer Wind ins PC-Business. Dell-Kunden können ihre Wünsche an den Hersteller ab sofort auf der Website “Dell Idea Storm” kundtun. Der Auftritt kommt in einer Art Mischung von Forum und Blog daher, listet die Anregungen der Kunden einzeln auf und verzeichnet momentan bereits über 800 “Ideas”, wie die Verbesserungsvorschläge im Dell-Jargon genannt werden.
[ ITReseller Online und andere Berichte ]

Crowdsourcing vs. Kraut-Sourcing

Was Dell hier versucht hat allerdings wenig mit dem zu tun, was Crowdsourcing dazu verhalf, zu einem trendigen Buzzword zu mutieren. Vielmehr trägt es alle Grundzüge reiner Marktforschung.

Der einstige Vorzeigekonzern für das Erfinden neuer Märkte vergisst verzichtet auf zwei zentrale Elemente die zu ‘echten’ Innovationen führen könnten:

  • Das aktive Einbinden der Community in einen Prozess, der über eine reine Befragung hinausgeht, und der
  • Kompensation für erbrachte (geistige) Leistungen.

Marktforschung vs. Innovation

Zum Vergleich: Das (immer noch-) Vorzeigebeispiel Crowdspirit (siehe hier, hier oder hier, und wie mir Crowdspirit Gründer Lionel erst heute erzählt hat, auch in Kürze auf dem Crowdsourcing Blog, wo Jeff Howe ein Interview mit ihm geführt hat.).

Bei Crowdspirit steht zweifelsfrei Innovation (in all ihren begrifflichen Variationen) im Vordergrund. Die Community erhält klare, aktive Aufgaben zugeteilt, und wird auch am Erfolg beteiligt. Keine Spur von Geiz-ist-Geil Mentalität bei der Ideengenerierung!

Bei Dell gewinnt (vielleicht) Dell - und nur Dell,
weshalb das Projekt auch an Dynamik und Qualität verlieren wird.

  • Q: Will I be compensated if my idea is implemented by Dell or another company?
  • A: At this time, there are no material rewards associated with Ideastorm.

Bei Crowdspirit gewinnt die Community

  • CrowdSpirit is outsourcing some roles to the community and this allows these people to be financially rewarded for their contribution.

Auch Matias Rosko von VisualOrgasm, einer aufstrebenden Community Sourcing Plattform, zählt o.a. Motivationselemente zu den Erfolgsgeheimnissen, nämlich:

  • Immaterielle Anreize, Mundpropagande, Reputation,…: ‘Kreative haben eine neue Plattform um sich zu präsentieren.’
  • Geld- und Sachpreise: ‘Gleichzeitig sollen sie die Chance bekommen sich ein wenig dazu zu verdienen. Geldpreise für die Sieger plus Sachprämien.’

So schön kann Wirtschaft sein, titelte ein tausendfach verkauftes Buch meines Freundes Karl Gamper. Darin findet sich (wenn auch in anderem Zusammenhang) ein weiterer wiederkehrender und nicht erst seit LOHAS wiederkehrender Anreiz, der Menschen zu freiwilliger Mitarbeit an innovativen Projekten motiviert:

‘Gewissen’ Dingen neuen Sinn zu geben. Auch darauf beruhen Open Source und das viel zitierte Mitmach-Web, aber dazu ein andermal…

Abschließend noch eine Reaktion auf einen meiner Beiträge, die mir besonders gefallen hat:

Crowdsourcing - just another buzzword? I like the concept behind it but it’s not really new. There’s always been focus groups and customer driven innovation. some companies more, others less. However the term crowdsourcing could indeed give the topic a good boost: As always a good name for a concept is needed for managers to remember it :)
Marc Faeh im Bengston Blog, thanks Marc!

3 ähnliche Beiträge zu Anreizsystemen mit weiterführenden Links

Foto: Flickr | Homepages der diskutierten Projekte:

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Mass Customization Elite in Salzburg

mass_customization_salzburg.jpg

 

Man kann eben nicht überall gleichzeitig sein. Während ich auf der AUFSCHWUNG Messe in Frankfurt meine Vorträge halte, findet in Salzburg ein Event statt, das eigentlich ein Pflichttermin wäre.

8. Mass Customization Tagung für Deutschland, Österreich und die Schweiz, 16.02.2007, FH-Salzburg

Die Tagung ist das Nummer-1-Networking-Event zum Thema im deutschsprachigen Raum und eine optimale Ergänzung der internationalen MCPC 2007 Conference (Oktober 2007 in Boston). [s. Programm]

Warum ich gerne in Salzburg mit dabei gewesen wäre, hat Social Commerce Pionier Jochen Krisch in einem früheren Beitrag in treffende Worte gefasst:

Mass Customization wird im neuen Jahr abgelöst durch “Crowdsourcing“, ein Thema, das 2006 im Zuge der Web 2.0 Entwicklung enorm an Bedeutung gewonnen hat. Der Abschied vom Thema Mass Customization ist dabei ein durchaus erfreuliches Zeichen, schließlich ist das Thema im E-Commerce inzwischen mehr Gegenwart als Zukunft

Das einleitende ‘abgelöst’ dürfte sich dabei allerdings nur auf den Trendfaktor bezogen haben, denn die neuen, sich rasant ausweitenden Möglichkeiten interaktiven Crowdsourcings eröffnen ‘individualisierter Massenfertigung‘ ganz neue Möglichkeiten

  • zum Generieren innovativer Ideen,
  • der Produktentwicklung,
  • vielleicht sogar der Produktion ,und sicher auch
  • des Marketings.

Das hier schon mehrfach erwähnte Projekt Crowdspirit ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass Crowdsourcing ein tragender Baustein für noch erfolgreichere Massen-Individualisierung ist bzw. sei kann.

Sehr wohl bei den Veranstaltungen dabei sind u.a. Mass Customization Guru Frank Piller, Vertreter von adidas, Audi, Bene, Personal Novel, Spreadshirt u.v.a.

Besonders Jochen wünsche ich schon jetzt viel Erfolg bei der Moderation seiner Diskussionsrunde und freue mich über Berichte der Veranstaltung im Exciting Commerce Blog.

Nachsatz: Was ist Mass Customization

Auf eine kurze Formel gebracht, bedeutet Mass Customization die Herstellung von Gütern und Dienstleistungen nach individuellen Kundenwünschen mit (nahezu) der Effizienz einer Massenproduktion.

Ziel ist es, die Differenzierung vom Wettbewerb zu schaffen, ohne dass dabei die Kosten explodieren. Basis der Kosteneffizienz sind stabile Prozesse in der Auftragsabwicklung und der Einsatz moderner Interaktions-technologien an der Kundenschnittstelle. [mass-customization.de]

www.mass-customization.de/mc07/

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Marktchance Crowdsourcing

the_rise_of_crowdsourcing.jpg

 

Aus aktuellem Anlass und vielen Fragen die ich in den letzten Wochen zu dem Thema beantwortet habe, ein zusammenfassendes Brainstorming und eine kleine Linksammlung zu Crowdsourcing.

1. Was ist Crowdsourcing?
2. Für wen eignet sich Crowdsourcing?
3. Gibt es Regeln für Crowdsourcing?
4. Wie schaffe ich eine Social Community?
5. Wo findet man Beispiele?

[Weiterlesen] »

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Hobbybusiness - Erlebnis und Technologie

Kuchen dekorieren - 500 Millionen Dollar Business‘Hobbycraft’ ist in den USA längst ein riesen Geschäft. Wer schon einmal in einem der vielen Do-it-yourself (DIY) stores war, kann die Größenordnung des Segments nur erahnen.

Allein für Kuchendekoration (cake decoration) geben Amerikaner jährlich rund 500 Millionen Dollar aus. Bei uns leidet DIY aber noch immer häufig noch unter einem “das ist doch nur etwas für Großmütter” und billigem Bastel-Image.

2 Beispiele, dass es aber auch anders geht - eines aus der ‘alten Welt’, das andere aus der ‘neuen’.

LINKLE Stitch ‘n Bitch Cafe

Stitch 'n Bitch - das Nähcafe (Foto Linkle.nl)Internet Cafes waren gestern. Will ein Cafe heute in sein, sollten dort Nähmaschinen stehen.

Das Nähcafe ist ein ehemaliges Weingeschäft mit fünf einfachen Sperrholz-Tischen, einem Schneidetisch und 10 Nähmaschinen, in dem sich jeder bei einer Tasse Tee oder Kaffee hinsetzen und loslegen kann - um Schnittmuster auszuprobieren, Hosen zu kürzen oder Socken zu stopfen.

5 EUR kostet die Benutzung der Nähmaschinen pro Stunde, professioneller Rat inklusive. Und im Gegensatz zu einsamen Stricksessions vor dem Fernseher, trifft man im Stitch ‘n Bitch immer Gleichgesinnte. Mittlerweile bietet die Betreiberin auch Kurse an, und lädt dazu durchaus renommierte Vortragende wie z.B. einen Korsettdesigner ein. Preis: 150 EUR pro Tag.

Fast schon selbstverständlich: Der Internetshop auf der Homepage des Nähcafes.

[Siehe auch Linkle.de, Springwise und Best Practice Business Blog | Foto: Linkle]

Burdastyle.com

Vor über 50 Jahren (1950) übernahm Aenne Burda einen kleinen maroden Modeverlag und machte daraus den größten Modezeitschriften Verlag der Welt. Heute verdient die Hubert Burda Media ihr Geld mit ganz anderen Dingen als Strickheften, begrub vor wenigen Tagen die Zielgruppenzeitschriften Anna und Verena, und stellt fast gleichzeitig Burdastyle vor.

Hobby: Design, Stricken, Nähen

 

Burdastyle ist eine Internetplattform (Social Network) für Fans selbstentworfener Mode. Mitglieder der kostenlos zugänglichen Community präsentieren ihre eigenen Entwürfe unter einer Creative Common Lizenz, verwenden Schnittmuster von anderen, kombinieren sie mit eigenen Ideen, oder tauschen einfach nur Tipps und Tricks aus.

In ihrer Präsentation auf der DLD in München verrieten die beiden Projektleiterinnen eines der Ziele von Burdastyle: Auch bekannte Modedesigner sollen schon bald der Community ausgewählte Designs zum Nachmachen zur Verfügung stellen.

Das einzige Limit ist die Fantasie

InnovationsworkshopFans von Trendbegriffen haben bei beiden Beispielen eine riesen Auswahl, welchem Trend sie die beiden Geschäftsmodelle zuordnen wollen (z.B. Crowdsourcing, Being Spaces, Customer Made, DIY, Coffee Office, User generated content, und und und).

Egal wofür man sich entscheiden will. Am Ende zeigen beide Beispiele, die Notwendigkeit für Veränderung und den Blick über den Tellerrand althergebrachter Gewohnheiten hinaus.

Kunden in einen Schritt der Wertschöpfungskette mit einzubauen oder Leistungen erlebbar machen sind eine Möglichkeit, um auch in einer Zeit in der allerorts Schneidereien ebenso zusperren wie Schuster oder Strickwarenzubehör Geschäfte.

Veränderung sichert das eigene Überleben. Sich immer wieder Inspirationen aus ganz anderen Segmenten zu holen und unterschiedlichste Modelle miteinander zu kombinieren machen auch in überfüllten Märkten eine Positionierung über eine Nische möglich.

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Superbowl Werbespots

Kunden gestalten die Werbung von morgenIch habe in diesem Blog über alle NFL Superbowl XLI Werbespots berichtet, zu denen Kunden die Drehbücher geschrieben haben [siehe hier, hier und hier]

Gestern war es soweit und alle 30 Sekunden Spots gingen für je 2,6 Millionen Dollar auf Sendung. Mein Server stöhnt heute unter der Last dieses Suchbegriffs, daher ein Servicelink direkt zu den Videos:

Hier findet man alle Werbespots der Superbowl im Überblick, dieser, dieser und dieser sind die User-generated content spots - und die brauchen sich keinesfalls vor den von Werbeagenturen geschriebenen verstecken!

Kunden gestalten die Werbung von morgen? Mal sehen ob es bei einmaligen Aktionen bleibt, oder ob es im nächsten Jahr noch mehr Crowdsourcing Commercials geben wird.

Übrigens: Wer bei der Wahl zum besten Werbespot der Superbowl XLI mitmachen will, kann dies bei YouTube tun [siehe hier].

Foto: Gisela Giordino, Flickr

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Wer wird (OpenSource) Millionär?

Wer wird OpenSource Millionär‘Ich hab schon gespendet.’
‘Ich hab kein Kleingeld dabei.’
‘Das Postamt hat schon zu.’

Ausreden die bei diesem Projekt nicht zählen, denn ein Verein der Kinder und Jungendliche fördert sucht nach etwas, das selbst der größte Spendenmuffel im Überfluss hat: Fragen.

Die Idee ist, gemeinsam ein Lernspiel für Kinder und Jugendliche zu entwickeln - und zwar mit gespendetem Wissen. Vorbild Günther Jauch. Oder besser: Die Millionenshow.

Fragen und Design sollen im Crowdsourcing Stil zusammengetragen, bewertet und umgesetzt werden. Am Ende wird das Spiel kostenlos im Internet zur Verfügung gestellt. Noch Fragen? Am besten gleich im Blog des Lern-, Spiel und Sportvereins (LSSV) stellen [siehe hier].

Schönes Beispiel für einen Verein, der nicht nur erkannt hat dass konventionelle Wege der ‘Spenden-Beschaffung’ nicht mehr zum Ziel führen, sondern auch eine Lösung gefunden hat, die alle Beteiligten in Aktivitäten und Ergebnisse miteinbezieht. So bindet man Kunden.

www.lssv.net

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Das innovativste CrowdSourcing Projekt der Welt

CrowdSpirit - Innovative Elektronik

 

Nachdem ich schon im September letzten Jahres erstmals über den fabelhaften Geschäftsansatz von CrowdSpirit berichtet hatte, entdeckten inzwischen auch die BusinessWeek oder die FinancialTimes das Projekt und schwärmen darüber.

Wer sich in die geniale Idee von CrowdSpirit einlesen will, findet [hier] und [hier] noch einmal alle notwendigen Infos auf Deutsch, oder klickt [hier] um zur englischen Beschreibung der Idee zu gelangen.

In fact, our aim is to bypass the marketing department and go directly to the source of the need. I mean YOU, to avoid all the misunderstanding that can happen between all the different actors or by market research. [Lionel David]

In einer 5-teiligen Serie auf OpenBusiness gibt Lionel Antworten auf alle noch offenen Fragen. Ein Muss für alle, die sich selbst schon mit CrowdSourcing beschäftigt haben oder das noch vor sich haben.

Teil 1: Das Geschäftsmodell im Detail
Teil 2: Der Mehrwert von CrowdSourcing
Teil 3: CrowdSourcing und Qualität
Teil 4: Der Vorteil einer eigenen Community
Teil 5: Wann es los gehen wird (folgt am 26.1.07)

Gerade Internet Start-Ups werden oft mit einem Lächeln auf den Lippen nach Geschäftsmodellen gefragt. Viele wollen diese Fragen nicht mehr hören, argumentieren mit der Macht der Masse oder finden häufig keine ausreichenden Antworten, die Investoren tatsächlich überzeugen.

Lionel hingegen rechnet das Geschäftsmodell von CrowdSpirit vor und erklärt, warum sein Unternehmen immer profitabler sein wird, als andere Unternehmen.

Die Community gewinnt immer

 

Auch wenn es einem ‘klassisch-agierenden’ Unternehmen (W) gelingen sollte, für das selbe Produkt, einen höheren Marktpreis zu erzielen (Spalte 1), so bleibt nach Abzug aller Kosten nur halb so viel in der Tasche als bei CrowdSpirit. Und das trotz der utopischen Annahme eines Gewinns von 25% - und wer hat das schon?

Und noch strategischer Vorteil soll für CrowdSpirit sprechen:

Investors, Ambassadors and Supporters won’t exist on the W company business model: they already have all their sales network in place, they fund all their projects with their own funds and they have also their own support. This is a big advantage of CrowdSpirit in giving this involvement to the community.

Lionel David - Pionier und Visionär

Ich bin gespannt wie es weitergeht! Für mich ist CrowdSpirit in jedem Fall eines der gegenwärtig innovativsten Start-Ups, das durchaus das Potenzial zum absoluten Durchbruch hat - auch weil es bestehende Branchenregeln über den Haufen wirft, und das Geschäftsmodell auf ‘echten’ Produkten basiert.

Lionel David wollte ich schon fast ein halbes Jahr lang treffen, um mit ihm über das Projekt zu reden und einige Erfahrungen auszutauschen. Leider ging es sich bislang nicht aus. Lionel, I hope that we will still have the opportunity for an exchange the other day - even though you seem to become more and more famous day by day :-)

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So präsentiert man eine Idee

Wollten Sie schon immer wissen wie der Pitch für den Werbespot des Jahres aussieht? In diesem Video präsentiert Gino Bona seine Idee für einen Werbespot, der am 4. Februar dieses Jahres hunderte Millionen TV-Zuschauer erreichen soll.

Das ist der dritte Beitrag über ein ‘user generated content commercial‘ für das TV Event des Jahres - die SuperBowl XLI. Nicht nur Chevrolet und Doritos [siehe hier und hier] setzen 2007 auf Ideen ihrer Fans, sondern auch die NFL selbst.

For the first time ever, the NFL enabled fans to present their ideas for the Super Bowl commercial that best expresses the experience through the campaign entitled ‘Pitch us your idea for the NFL Super Bowl commercial ever. Seriously! [NFL Superad]

Deutschland NFL sucht den Superstar: 1,700 Teilnehmer hatten Gelegenheit, ihre Pitches einer Fachjury zu präsentieren. 200,000 Internet-Usern wählten zwar diesen Pitch zum Sieger, aber die Fachjury entschied sich für den zweit-platzierten Gino. Am Ende sitzt eben doch der Initiator am längeren Ast…

Auf jeden Fall wieder einmal ein Beispiel zum Thema: ‘Kunden gestalten die Werbung von morgen…

Videos anderer Teilnehmer gibt es bei YouTube.

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Amateure gestalten Super Bowl Werbespots

‘Wieso sollten unsere Kunden entscheiden was wir machen sollen ? Wir haben doch eine Werbeagentur…’

Die hat der amerikanische Chips-Hersteller Doritos mit Sicherheit auch. Trotzdem vertraut die Kreativabteilung des Unternehmens den Dreh für einen 30 Sekunden Werbespot, der im Rahmen der SuperBowl XLI ausgestrahlt wird, ganz ‘normalen’ Menschen an.

Nach Chevrolet [siehe hier] ist Doritos ein weiteres Unternehmen, bei dem Kunden Einfluss auf den wichtigsten (und teuersten… 30 TV-Sekunden kosten rund 2.5 Millionen Dollar) Werbespot des Jahres nehmen durften.

Aus über 1,000 Videoeinsendungen sind 5 Spots übrig geblieben [siehe hier]. Wer letztendlich neben Ruhm und Ehre einen 10,000 US Dollar Scheck und eine Reise zur SuperBowl nach Miami gewinnen wird, entscheiden Internetuser durch ihr Voting.

Kunden gestalten die Werbung (oder Produkte) von morgen. Schon mal darüber nachgedacht?

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Crowdsourcing Zwischenbilanz bei Fiat

Revival des Fiat 500Ein Kultobjekt kehrt zurück - so lautete der Titel eines Beitrages hier im Blog, in dem ich im Mai auf ein tolles Crowdsourcing Projekt von Fiat verwiesen habe.

Kunden sollten den neuen Fiat 500 mitgestalten. Zugleich wollte Fiat schon vor dem Produktlaunch für Aufmerksamkeit sorgen. Heute lese ich bei Bernd Röthlingshöfer, dass dies absolut gelungen ist.

“Allein in den ersten 50 Tagen haben die Italiener mehr als 500.000 Zugänge gezählt, nach wenigen Monaten waren zehn Millionen Klicks, fast 400 Menschen haben ein Foto zu den “500 Faces” auf die Website gestellt, und mehr als 170.000 Entwürfe zeigen, wie sich die Fans den neuen Cinquecento vorstellen.”

“Nach mehr als 20.000 Zuschriften wissen wir jetzt auch, welche Form sich die Kunden für den Auspuff wünschen, dass beinahe jeder Zweite eine kleine italienische Flagge unter dem Außenspiegel haben möchte, und dass viele Kunden Wert auf verchromte Stoßfänger legen werden”

“Außerdem haben die Surfer ein Maskottchen und rund 1000 Accessoires gestaltet. “Und warum sollten sie uns nicht auch sagen, welche Werbung sie sich für den neuen Fiat 500 wünschen?”

Bernd nomiert das Projekt gar zum Marketingschachzug des Jahres. Ob das anderen zu denken gibt? Ich habe vor kurzer Zeit mit sehr bekannten österreichischen Unternehmen gesprochen, bei dem es um einen ähnlichen Ansatz ging. Nach anfänglich sehr großem Interesse setzten sich aber dann doch die Argumente der Haus- und Hof-Werbeagentur durch:

‘Das erledigen wir für Euch. Wir wissen viel besser was zu Euch passt.’

Naja, auch ein Ansatz. Da hatte wohl jemand Angst einen Auftrag zu verlieren. Dabei gehts gar nicht darum jemanden auszuschalten wie Fiat zeigt: Gemeinsam wirds um einiges erfolgreicher!

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CrowdSpirit… und nichts bleibt mehr wie es einmal war

CrowdSpirit - Crowdsourcing vom FeinstenWas haben die Beatles, J.K. Rowling und Trevor Baylis gemeinsam?

Yellow Submarine, Harry Potter und das Clockwork Radio haben heute viele Millionen Fans. Nur Investoren wollten anfangs etwas von den Visionen und Ideen wissen.

Schon einmal habe ich über ein innovatives CrowdSourcing Projekt berichtet (siehe auch hier oder hier), in dem nicht Unternehmen die wichtigste Rolle spielen, sondern Menschen mit Ideen und künftige Kunden. Zur Erinnerung:

Viele Menschen haben mehr Ideen als einzelne Unternehmen (ja, schon wieder LongTail). Jeder kann mitmachen und Ideen für neue Elektronik-Produkte einreichen. Gemeinsam werden sie verdichtet, Roadmaps ausgearbeitet, Aufgaben vergeben und Feasibility Studies erstellt. Nachdem die Finanzierung sichergestellt ist, folgen Realisierung und Aufteilung der Verkaufserlöse: 10% für den Ideengeber, 20% für Angestellte und freie Mitarbeiter, 35% für das Management, das für die Vermarktung der Produkte verantwortlich ist und 35% beträgt der Mark-up für Vertriebspartner.

CrowdSourcing vom Allerfeinsten! Wenn es nach den Gründern geht, müssen Supply Chain Management Lehrbücher schon bald umgeschrieben werden, denn heute war der offizielle Startschuss, CrowdSpirit sucht seine ersten Mitglieder.

Today sees the launch of the first public beta of the CrowdSpirit.org site, an international venture which couples the power of crowds and the collaboration of Web 2.0 to reinvent the supply chain and product development cycle.

CrowdSpirit believes that the general public and not commercial interests are the best advisors on novel product reation and are targeting the field of electronic products to turn their revolutionary manufacturing vision into reality.

Das Geschäftsmodell findet man hier. Good luck with it, Lionel!

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