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Anregungen zum unternehmerischen Denken
‘Ein MBA-Studium zieht Diener heran, keine Unternehmer.
Nur wer wütend ist und ein bisschen verrückt, wird als Entrepreneur Erfolg haben’, sagt Anita Roddick, Gründerin des Body Shop.
‘Ich werde oft gebeten, über Unternehmertum zu referieren - selbst von ehrwürdigen Instituten wie Harvard oder Stanford. Dabei bin ich nicht sicher, ob man so etwas überhaupt jemandem beibringen kann. Wie vermittelt man Besessenheit? Oft genug ist es Besessenheit, die die Vision eines Unternehmers treibt. Wie lernt man, ein Außenseiter zu sein, wenn man eigentlich keiner ist?’ [Quelle: FTD]
Ok, der Beitrag in der Financial Times regt an … aber auch ein wenig auf. Alexander Greisle hat die wichtigsten Punkte zusammengefasst, meine Gedanken (in Klammer). In jedem Fall ist es eine brauchbare Zusammenfassung für (angehende) Unternehmer.
Impulse aufsaugen, gerade solche aus anderen Brachen und Tätigkeitsfeldern. Und diese mit den eigenen Ideen verknüpfen.
(Aber auch teilen! Aufsaugen erzeugt Vakuum. Teilen schafft neues Wissen - und neue Ideen!)
Geschichten erzählen, um Menschen abzuholen und zu begeistern.
(Produktinformation ist tot. Story Telling boomt. Aber: Auch wenn viele meinen Geschichten zu erzählen ist das Einfachste der Welt - stimmt nicht ganz. Auch das muss gelernt werden. Und: Geschichte ist nicht gleich Geschichte, denn:)
Anders, aber vertrauenswürdig sein.
(Mehr noch: Vertrauenswürdig ist der nette Onkel auch. Erst Authentizität schafft anhaltende Begeisterung und eine Community!)
Aufregen über nicht funktionierende Dinge. Das schafft den nötigen Antrieb zur Veränderung.
(Bitte den Satz zu Ende lesen! Ich begegne leider zu vielen problemorientierten Nörglern. Einmal Jammern reicht, um Dampf abzulassen. Aber dann bitte an der Lösung arbeiten.)
Leidenschaft für neue Ideen, Veränderungen und Kreativität.
(Braucht es dazu weitere Erklärungen? Ja: Leidenschaft des Unternehmers alleine reicht nicht, sie muss auch richtig transportiert werden. Nicht vergessen: Nicht alle Menschen sind gleich und die Reizwörter unterschiedlicher Typen sind andere: Veränderung, Idee, Kreativität, Neues führen nicht immer zu Motivation, sondern oft zu Blockaden.)
Glaube an die eigene Intuition.
(Kann in einer noch immer Controller-kontrollierten Welt nicht oft genug gesagt werden…)
Geschichten für den Sonntag:
. Manager oder Frösche? Das geht bei uns nicht.
. Das Manager Malbuch
. Bauch oder Vernunft?
. Die alte Dame
Stichwort Leidenschaft und Unternehmertum, siehe u.a. auch:
. Kreativität und Leidenschaft: Stadt im Kopf
. Sammlerleidenschaft als Geschäftsbasis
. Erfolg durch Leidenschaft - die Quiksilver Story
. Märchen übers schnelle Geld
. Erfahrungen aus einem CrowdSourcing Projekt
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ideaWins: 100.000 Dollar und ein Geschäft in New York
Gerade habe ich noch über den InnovationJam bei IBM berichtet, schon zieht Microsoft mit einem Ideenwettbewerb für Start-ups nach.
Hauptpreis: 100.000 Dollar in bar, einen Laden in New York und ein paar andere Kleinigkeiten.
ideaWins - The ultimate challenge. Microsoft sucht die Start-up Idee, und die darf sogar aus dem echten Leben stammen. Zur Entwicklung des Business Plans stellt Microsoft kostenlos Accounting Express 2007 zur Verfügung. Der Ablauf von ideaWins:
Los geht es am 27. November. Bis 31. Jänner 2007 können Ideen eingereicht werden. Bis März sichtet Microsoft alle Einreichungen und schickt 4 Ideen in die Finalrunde. Die Bewertungskriterien dazu:
Originality (0-25 points); Marketing Approach (0-25 points); Financial and Logistical Feasibility (0-25 points); and Public Interest (0-25 points).
Der endgültige Gewinner wird in einer 5tägigen Internetabstimmung gewählt und darf sich über 100,000 Dollar in bar freuen. Weitere ca. 124,000 Dollar müssen zweckgebunden verwendet werden, u.a. 12 Monatsmieten für das Geschäftslokal in New York, oder die Entwicklung einer Office Live Webseite.
Wer jetzt schon loslegen will, wirft vorher besser noch einen Blick in die Teilnahmebedingungen, dort gibt es nämlich einen kleinen Wehrmutstropfen:
Idea Wins: The Ultimate Challenge (“Contest”) is open to legal residents of the fifty (50) United States and the District of Columbia, aged 21 years or older.
Diese Hürde zu überwinden, könnte man eigentlich als Aufwärmübung sehen, denn dass keine Partnerschaften erlaubt sind, steht nirgendwo…
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100 Millionen Dollar für neue Ideen: IBM InnovationJam
150,000 Menschen aus 75 Ländern reiten auf einem tanzenden blauen Elefanten und haben 46,000 Ideen.
In diese will IBM demnächst 100 Millionen Dollar investieren. Hervorgegangen sind sie aus dem Crowdsourcing Projekt InnovationJam. Mitarbeiter, Geschäftspartner und Kunden waren aufgerufen, im Rahmen des größten Brainstormings in der Geschichte des Unternehmens, Vorschläge zu IBMs Zukunft zu machen.
Zwei 72-Stunden Sessions waren dafür vorgesehen. Mittlerweile wurde die Zahl auf 10 konkret formulierte Ideen reduziert, ob das Post-It! dabei ist wird sich zeigen. Wer schon mal Prophet spielen will: Die Liste findet sich hier.
Die Sieger verkündet IBM Chef Sam Palmisano demnächst. Und da IBM ja auch ein paar Dollar in SecondLife investiert, scheint es auch dort eine Ehrung der Sieger geben.
Mal sehen ob uns die IBM Blogger Marcel Klotz oder Thomas Lutz (sorry für den Irrtum) demnächst mehr dazu erzählen werden.
Toll, ich bin gespannt! Ist dieser ‘Flirt’ etwa schon die Vorstufe zu einer gemeinsamen Vision…?
Zurück zum Brainstorming. 46,000 Ideen sind zugegeben eine Menge, trotzdem kommen mir die Zahlen etwas eigenartig vor: 150.000:46.000 … das sind gerade mal 0.3 Ideen pro Teilnehmer. Bei dieser Rate würde ich meinen Kunden das gesamte Honorar zurückzahlen und sogar noch was drauflegen :-)
Update 17.11.06Alle Infos zum InnovationJam im IBM PressKit oder gibt es hier. Danke an ein anderes IBM Blog für den Hinweis!
Foto: Jacob Bøtter via Flickr
Artikelquellen: The Next Net, Handelsblatt, Weltwoche, Business Week
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Charity CrowdSourcing: Blogging4Kids
Wird langsam Zeit, um an Weihnachtsgeschenke zu denken, und den Kontostand zu vergessen.
Hier ein Vorschlag der diese Arbeit abnimmt: Wie wärs mit Geschichten, die bestimmt noch niemand kennt? Sogar die eigene könnte dabei sein. Papa wird zum Geschichtenautor.
Ein CrowdSourcing Projekt der speziellen Art hat Querdenker Wolfgang Walther ins Leben gerufen: Blogging 4Kids.
Wir (Privat- und Business-Blogger) schreiben weihnachtliche Kurzgeschichten als e-Book zu/über Weihnachten für Kinder und Erwachsene. [...] Die schönsten Geschichten werden von mir als “PDF/e-Book” erstellt und zum kostenpflichtigen “Spenden-Download” angeboten. Der gesamte Erlös wird uneingeschränkt zugunsten benachteiligter Opfer von Kindesmisshandlungen/Kinderarmut verwendet. [...] Die Beiträge werden natürlich im “e-book” unter Eurem Namen und Copyright nebst Verlinkung zum Blog aufgeführt.
Unterstützer gibts schon jede Menge, jetzt könnte Wolfgang etwas Hilfe der Marketingblogger brauchen, nach dem Blog-Karneval ist ja jetzt Zeit :-)
Teddy Krieger trägt die Idee noch einen Schritt weiter. Er macht sie nicht nur lesemuffel-tauglich sondern auch verschenkbar:
Schnell kamen wir zu der Überzeugung, dass es doch auch möglich sein müsse, alle Geschichten zu vertonen und daraus ein Hörbuch zu machen. Eine Möglichkeit mehr der guten Sache etwas mehr einzubringen und vielleicht auch ein schönes Weihnachtsgeschenk für den Einen oder Anderen Schreiber und Spender.
Die ersten beiden Hörproben finden sich in Teddy’s Blog. Glückwunsch zu Idee und Umsetzung! Ich sitz so viel im Auto, deine Stimme geb ich mir gern … und ich hoffe (auch für mich), dass meine Kinder dir auch zuhören werden.
Nachtrag: Zwar zeitlich schon etwas knapp, aber ich werd es mal jemanden vorschlagen. Finde das Hörbuch eine hervorragende Geschenksidee für Firmen. Ersetzt sinnlose Geschenke und macht macht die Postkarte ‘wir spenden lieber’ noch glaubhafter…
via Ute bloggt
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Was haben der FC Bayern und die NHL gemeinsam?
Außer, dass es von beiden Videos bei YouTube und Google gibt, nicht sonderlich viel. Leider! Aber mal langsam…
Ich habe erst gestern mit einer Sportmarketing Studentin gesprochen: (Event- und Sport-)Blogging ist dort noch ein Fremdwort, oder nicht einmal das:
Keine einzige Diskussion über ‘neue’ Möglichkeiten im Internet. Bringts was oder nicht? Naja, passt zu dieser Studie… Nicht viel anders dürfte es sich beim FC Bayern verhalten:
Manager Karl-Heinz-Rummenigge erhofft sich Sponsorgeld von Google Youtube [siehe hier, hier, hier, oder hier] und folgt dem weltweiten Klagenboom gegen die vom liquiden Google aufgekaufte Videoplattform. Gestritten haben die Bayern ja immer schon gern :-)
Liebe Bayern Manager: Wie wäre es mit einer ‘YouTube für uns nutzen’ Überlegung? Oder ist die Klageandrohung schon der erste Schritt in diese Richtung? Schon mal was vom Long Tail gehört? (Viele, einfach verfügbare und öffentliche Videos haben ein wenig mehr Reichweite als ein Sender.) Eine Webseite gegen zig Millionen anderer - eigenartiger K(r)ampf!
Anders sieht man das Thema in der nordamerikanischen Eishockey Liga (NHL). Zum Anfang gabs ein Novum in der Geschichte amerikanischer Sportblogger:
Bloggers welcome!
‘Die Washington Capitals haben Eric McErlain vom Off Wing Opinion Blog einen Pressepass für die gesamte Saison zugestanden. Die National Hockey League hat jedes bisschen Propaganda nötig und gibt sich deshalb großzügig gegenüber allen Medien.’ [American Arena]
Alle Spiele bei Google Video
Ab sofort gibts alle NHL Spiele bei Google Video - kostenlos, in voller Länge und (noch) werbefrei!. Nur eben nicht live, sondern mit 48 Stunden Verzögerung, damit auch die PayTV Sender vorher noch schnell abcashen können. Danach ists vorbei, und es heißt: Brot und Spiele… oder in Web 2.0 Worten: Die NHL gehört dem Tail.
Google übernimmt die Versorgung der Massen und die dauerhafte Archivierung aller Spiele. Die Liga profitiert vom Erreichen neuer Zielgruppen durch zeitunabhängige und weltweite 24/7-Verfügbarkeit. Der User entscheidet selbst, wann er welche Szenen aus welchem Spiel sehen will: Ganz wie aus dem (Trend-)Lehrbuch!
‘NEW YORK — NHL Interactive Cyber Enterprises (ICE), the digital arm of the National Hockey League (NHL), today announced a multi-year deal to provide NHL video content to Google Video. The NHL will provide in-season full-length games on delay to Google Video at http://video.google.com/nhl.html. Google also will receive select NHL classic games.’ [NHL.com]
Das angekratzte Image der Streik-Liga wird aufpoliert, die Marke NHL neu aufgeladen und im Online Shop werden sich zusätzliche Fan-Artikel verkaufen.
‘The agreement could be a huge boon to the NHL, which has seen TV ratings in the United States slump over the past few years. Only about 300,000 American homes reportedly tuned in to watch regular games last season after the NHL lockout a year earlier. There are more than 110 million homes in the United States, with more than 14 million households tuning in to the National Football League Monday night broadcast.’ [Canada.com]
User generated content
Während anderswo geklagt wird oder Kameraverbot herrscht, fordert die NHL ihre Zuseher aktiv zum Filmen und Fotografieren auf! Crowdsourcing vom Feinsten: Die Fanvideos sollen ins Internet gestellt werden, um sich zu verteilen.
‘In addition to the game content, the NHL also will work with Google to allow certain NHL themed user-generated content on http://video.google.com/nhl.html. This is the first time Google Video has worked with a major professional sports league in such a manner.’ [NHL.com]
Mal sehen wie lange es dauert, bis der NHL Channel bei Google kostenpflichtig wird, die Werbung im Umfeld der Clips startet noch heuer. Um unserem NHL Export (Gratulation, Thomas, zu Ranking 1!) zuzusehen, schau ich mir gern ein Werbefenster an oder bezahl ein paar Cent für ein ganzes Spiel.
Der Vergleich des alte-Welt-Denkers Rummenigge mit einer neue Möglichkeiten ausschöpfenden NHL, erinnert mich ein wenig an die Steinzeit der Musiktauschbörsen: Während die Einen jammerten, schimpften und ihre Wunden leckten, erkannten Andere die geänderten Rahmenbedingungen früh und verkauften für ein paar Cent Songs in die ganze Welt. Und heute macht das jeder so!
PS: Meine Frau fragt mich gerade, ob ich jetzt nicht vorsorglich die Kommentarfunktion sperre… für den Fall, dass sich beim Lesen ein FC Bayern Fan verschluckt hat. Nein, denke ich nicht. Echte Bayern Fans wissen worum es geht. Solche die Blogs lesen oder selbst schreiben erst recht Und das Management? Die würden höchstens dann hier kommentieren, wenn diese Seite demnächst von Google gekauft werden würde.
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Erfahrungen aus einem CrowdSourcing Projekt
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Die Harvard Business School kommt zu dem Ergebnis, dass The Long Tail für Hollywood nicht funktionieren wird.
Gleichzeitig demonstriert ein anderes Beispiel, was in der Film Industrie in CrowdSourcing-Zeiten möglich ist, und was Unternehmen daraus lernen können.
Elephants Dream der erste Open Source [siehe Beitrag von Dr. Oliver Diedrich] Movie, produziert von der Blender Foundation und in Kooperation mit dem Netherlands Media Art Institut. Der Film handelt vom Konflikt zwischen zwei Menschen mit gegensätzlicher Weltanschauung.
Verwirklicht wurde das Projekt von einem Heer an freiwilligen Programmierern, Künstlern, Medien- und Filmexperten,… Wie viele von ihnen bereit waren, kostenlos ihre Ideen und Kenntnisse einzubringen, verrät ein Blick auf die schier endlos scheinende Liste der Credits.
Warum Elephants Dream für mich ein Best Practice Beispiel ist: Weil es eindrucksvoll beweist, welche Energie Communities freisetzen können! Dort wo es eine Fangemeinde gibt und wo Enthusiasmus und Leidenschaft regieren, findet man nicht nur höchste Leistungsbereitschaft, ein riesiges Empfehlungsnetzwerk [vgl. Snakes on a plane] für das Endprodukt, Dynamik und Kreativität, sondern sogar Finanzierungsmöglichkeiten.
Gleichzeitig steht man aber auch vor der Herausforderung eines noch komplexeren Projektmanagements im Vergleich zu ‘geschlossenen’ Projekten. Wer bei der Umsetzung von Ideen mit einer ‘kontrollierbaren’ Mitarbeitergruppe noch immer Probleme hat, lässt lieber die Finger OpenSource- und CrowdSourcing-Projekten und macht vorher lieber seine Hausaufgaben. [siehe auch: 4 Erfolgsfaktoren von CrowdSourcing]
Andreas Goralczyk, deutscher Art Director des internationalen Projektteams, erzählt in einem 7 minütigen ZDF Interview (danke Omar für den Hinweis), dass er täglich bis zu 20 Stunden investiert hat. Worum es in dem Interview geht:
Die Herausforderungen vor denen ein 6-köpfiges Kernteam steht, das hunderte, weltweit verstreute Menschen ‘unter sich’ hat. Vor allem, wenn diese auch während der Umsetzung noch immer mit ständig neuen Vorschlägen antanzen - der Horror so mancher Projektleiter in jedem Unternehmen. [ca. 01:00]
Den Arbeitsaufwand für alle Beteiligten und deren Motivationskräfte. [ca. 01:50]
Warum der Film ohne Community nicht möglich gewesen wäre, und wie er von eben dieser vorfinanziert wurde (Vorabverkauf von 1.000 DVDs). [ca. 02:40]
Welche Rechte der Hersteller durch die Creative Common Lizenz, unter der das Movie steht, aufgibt, welchen Zusatznutzen ‘Kunden’ gleichzeitig ziehen und warum am Ende beide gewonnen haben. [ca. 03:28]
Lerneffekte und persönlichen Nutzen für das alle Mitwirkenden. [ca. 04:40]
Erste Geheimnisse über das nächste Open Movie Projekt und seine Meinung über die Zukunft von OpenSource für die Film-, Medienindustrie und andere Lebensbereiche. [05:30]
[Ungefähre Zeitangaben in Klammer. Danke Burkhard!]
Den Film gibts zum kostenlosen Download, etwas ruckelig auf YouTube oder bequem und komfortabel als Kauf-DVD (EUR 35) mit vielen Extras.
PS: Eine Frage bleibt offen: Falls Elephants Dreams größere Auszeichnungen einheimst, bin ich gespannt wie lange Andreas in seiner Laudatio brauchen, um sich bei allen Freiwilligen zu bedanken :-)
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Radarwarnungen per Handy
Web 2.0 am Handy: User generated content der Geld spart. Nämlich dann, wenn man wieder einmal eine Geschwindigkeitsbeschränkung übersehen hat.
Die kostenlose Software FoxyTag warnt vor Radarfallen. Wie es funktioniert erklärt der Spiegel:
‘Vereinfacht gesagt sollen die FoxyTag-Nutzer per Tastendruck am Handy eine Markierung setzen, sobald sie eine Blitzanlage erspähen. [...] Nähert sich ein Teilnehmer einer im System erfassten Radarfalle, gibt das Handy akustisch Alarm, dazu wird der Radarstandort auf der Karte am Handy-Display als roter Punkt markiert.’
Illegal ist das ganze nicht - meinen die Erfinder: ‘Laws usually prohibit radars detectors and system that perturb their functions. But FoxyTag is not a radar detector. It simply gives information according to your current position.’
FoxyTag soll auch weiterhin kostenlos bleiben, ein Geschäftsmodell gibt es (noch) nicht. Wer in jedem Fall seine Freude an dem System haben wird, sind die Mobilfunkbetreiber. Endlich eine greifbare Möglichkeit, den vor sich hin dümpelnden Konsum mobiler Datendienste zu pushen, denn damit der Dienst funktioniert, ist eine UMTS oder GPRS Dauerverbindung erfordert.
FoxyTag, Die Welt, SpiegelOnline
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CrowdSourcing ist für alle da
Auch wenn es für erfolgreiche Innovationen mehr braucht als nur Ideen - Reize von der Außenwelt haben noch niemals geschadet. Seitdem der Kunstbegriff Web 2.0 die Runde macht, gibt es auch für ‘Massen-Brainstormings‘ ein neues Schlagwort: CrowdSourcing.
CrowdSourcing ist Open Source Marketing, Open Innovation, Open Brainstorming,… schöne neumoderne Begriffe, mit denen in der ‘Offline Welt’ oft nur wenige Menschen etwas Anfangen können. Worum gehts?
‘Man verlagert das Suchen von Ideen nach draußen. Lässt die Ideefindung nicht innerhalb eines Unternehmens, aber auch nicht von einer beauftragten Agentur, sondern von der ‘Crowd’ generieren’, erklärt das Matias Rosko im VisualBlog den Begriff kurz und treffend.
Über CrowdSourcing Projekte habe ich auch hier, hier oder hier schon berichtet, so wie auch viele andere (hier, hier, hier oder hier). Der Schweizer BrainStore baut auch auf das Prinzip, Denkansätze von Menschen auf der Straße entwickeln zu lassen. Die Ideengeber werden allerdings nicht nach der Qualität oder umgesetzter Ideen bezahlt, sondern ‘nur’ für ihren Zeiteinsatz. Übrigens: Wer mehr wissen will - hier gibts eine kostenlose DVD.
Das VisualBlog sucht jetzt nach einer aussagekräftigeren Bezeichnung. Warum, steht hier. Auch wenns nur um ein Wort geht: Die Idee gefällt mir. Genial wäre es, einen deutschen Begriff zu finden, das reduziert den Erkärungsbedarf bei Gesprächen mit Menschen, die mit Englischen Modebegriffen nicht so viel anfangen können - und derer gibt es viele. Wer Vorschläge hat bitte im VisualBlog abgeben (schon wieder CrowdSourcing …)
Das Internet bietet hervorragende CrowdSourcing, NetSourcing, ComSourcing oder wie-auch-immer-Möglichkeiten, aber es funktioniert auch ohne - nur nutzen sie wenige. Schade eigentlich, denn eines ist sicher: Eine Community, egal ob online oder nicht, hilft in jedem Fall weiter. Sie generiert Ideen und sorgt für Mundpropaganda.
Video: YouTube - Australian open source Beer Company! Video tells the incredible story of success.
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ANDERS|denken Blitze (Woche 39)

Weils manchmal etwas schneller gehen muss …
11x ANDERS|denken im Schnelldurchlauf.
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Innovationswillige Tourismus-Kleinbetriebe suchen Ideen
Ein paar Kleinvermieter haben die Lust am Internet neu entdeckt und nutzen die Möglichkeiten des Web 2.0 nach dem Prinzip: ‘Ideen teilen, heißt neue Ideen schaffen.’
Kleinvermieter im alpinen Raum (vor allem ‘Urlaub am Bauernhof’ Betriebe) suchen neue Ideen zur Belebung der Nebensaisonen und rufen zum Brainstorming im Internet auf. [siehe hier]
Nach einem Tag sinds schon über 60 Ideen und das Projekt hat es bereits auf die Seite der ‘10 most popular’ Brainstormings von BrainReactions [siehe Bericht] geschafft. Und einige Ansätze haben schon auf den ersten Blick ihre Reize.
Der Einfall stammt übrigens von einem meiner treuen Leser, dem auf Tourismus-Beratung spezialisierten Helmut List:
‘Ich hatte lediglich die Idee für dieses Brainstorming und die Vermieter haben die Sache selbst initiiert. Würde mich verdammt freuen, wenn und auch die Kreativen die auf Ihrem Weblog herumgeistern ihren Ideen freien Lauf lassen würden.
Mit diesem Beitrag möchte ich das Projekt unterstützen - so wie das auch der Ideentower schon macht. Vielleicht helfen schon bald auch andere Fachportale wie der Gastgewerbe Gedankensplitter, das Best Practice Blog oder der Journalist Georg Holzer etwas nach. Letzterer bietet sich bekanntlich in seinem Blog auch immer wieder der Kärnten Werbung als kostenloser Berater an [siehe hier].
Möglichkeiten für zusätzliche Geschäfte sollte es auch abseits der Zimmervermietung einige geben, nicht zuletzt mit Hilfe des Internets. Auch in Österreich haben andere Kleinstbetriebe [siehe hier oder hier] haben bereits mehrmals bewiesen, dass eCommerce nicht nur eine Sache für ‘die Großen’ ist.
Ein Ende von Geheimniskrämerei, des Verlassens auf die alleinige Abhängigkeit von großen Verbänden und die Offenheit für neue Ansätze - das gefällt mir. Viel Erfolg bei Eurem Brainstorming und vor allem bei der Umsetzung!
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Top Blogs: Jörg Weisner, Job & Joy
Wer noch immer sagt, Blogs bringen nichts und kosten nur Zeit, dem ist einfach nicht zu helfen.
In 200 Blog-Tagen, durfte ich wunderbare Kontakte schließen, u.a. zu Burkhard Schneider, Elita Wiegand, Gerhard Schoolmann, Timo Off, Dieter Rappold, Ed Wohlfahrt, Dominic Basulto, David Lionel u.v.a. - Und nicht zuletzt zu Jörg Weisner, Trainer & Coach
Vor einigen Tagen fand ich ein Paket in meinem Briefkasten. Inhalt: Ein Buch. Titel: Job & Joy. Und genau so heißt auch Jörg Weisner’s Blog, auf den ich hier schon mehrmals verlinkt habe.
In einem aktuellen Beitrag stellt Jörg - in Anlehung an Thony Robbins - 5 Fragen. Eine davon lautet: ‘Es gibt heuer kein Weihnachtsgeld. Was könnte daran reizvoll sein?’ Provozierend - aber genau so weckt man Menschen auf. Ich kann mir vorstellen, dass Jörg für Antworten und neue Fragen jederzeit ein offenes Ohr hat.
Jörg baut immer wieder wunderschöne Stimmungs-Bilder in seinen Blog ein. Die meisten davon stammen von seinen frühmorgendlichen Laufausflügen in Selent, seinem Heimatort. Außerdem einer meiner Lieblingsbeiträge bei Job & Joy: Dieser, um zu werden wie der. Aber ich schaffs immer noch nicht. Vielleicht hilft dieses Trainingsvideo, bis Jörg sein eigenes online stellt.
Ein Dankeschön an dich, Jörg, für den eMail-Austausch, das aktive Kommentieren hier und für die Verweise auf meine Seite! Wenn man (so wie ANDERS|denken) in deinem gut sortierten Blog eine von nur 4 deutschsprachigen Blog-Empfehlungen ist, dann ist das eine ganz besondere Ehre - nicht zuletzt wenn die anderen Basic Thinking und Best Practice Business heißen…
PS: Jörg ist auf der Suche nach Zahnarzt-Blogs [siehe hier]. Vielleicht kann jemand meiner Leser weiterhelfen…
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ANDERS|denken Blitze (Woche 38)

Weils manchmal etwas schneller gehen muss …
11x ANDERS|denken im Schnelldurchlauf.
1. Sagen Sie der Welt, dass es Sie gibt
Ein Best Practice Beispiel eines Shops für Hundezubehör soll zeigen, dass Corporate Blogs in Österreich nicht tot sind, sondern gerade erst langsam erwachen. [ANDERS|denken]
2. School of The Future
Drahtlos, interaktiv, vernetzt, die Lehrer heißen Educators, die Schüler nennt man Learners. Rhythmus wie im Arbeitsleben, Software überprüft Leistungen. Firmen wie Microsoft gründen Schulen und sichern den Nachwuchs. Wirklich die Zukunft der Bildung? [futurezone]
3. Skurrile Kooperation
Schach mit Gefangenen für besseres strategisches Denken. [Ideentower]
4. Wunden lecken wörtlich genommen
Ein Pflaster das ein altes Sprichwort zum Leben erweckt. [Core77]
5. Alarm aus der Schultasche
Für Eltern, die Angst um ihr Kind haben, bietet eine Grazer Firma jetzt ein umstrittenes neues Gerät an: Es schreit sozusagen Alarm, wenn das Kind allzu weit vom Schulweg abkommt. [orf.at]
6. Crowdsourcing - eine Zukunft des Web2.0
Man braucht User, diese werden zur Community und die widerum hat unglaubliches kreatives Potenzial. So einfach könnte es gehen. [VisualBlog.de]
7. Erschöpfte Manager - es werden immer mehr
45 Prozent der Manager weisen nach eigenen Angaben Zeichen von Erschöpfung auf. Das geht aus 10.000 Interviews hervor. [Business & Mensch]
8. Video der Woche
Auch wenn der Spot von Monster.com nicht mehr der Jüngste ist, vielleicht ist er aktueller denn je.
‘I want to be forced into early retirement.’ - Aus einem Kindermund klingt es rührig. Aus dem Mund einer hochbezahlten Führungskraft hatte es mich vor einigen Wochen schockiert. Erinnert mich an einen Beitrag hier im Blog.
9. Zeichnen für Kreativität - Napkino
Napkin sketches can help you see what you think about a topic and make it easier to communicate your ideas to others. 9 Tipps wie es funktioniert. [Good Morning Thinkers]
10. Why smart companies do dumb things
Wieder einmal ein genialer Beitrag von Guy Kawasaki. Not a day goes by when I don’t ask myself, “Why do smart companies do such dumb things?”[Guy Kawasaki]
11. Warum sich Unternehmen Service Innovation so schwer tun
‘Only 10% of the innovations were noted as customer initiated.’Our economies [...] are switching rapidly to service-oriented economies, and the definitions of innovation and research on service innovation are very slim. [Innovate on Purpose]
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Innovative Elektronik dank Crowdsourcing
‘Hast du dich schon einmal gewundert wie es möglich ist, so viele dumme Produkte zu designen? Wenn du genug hast von nutzlosen Produkten, dann ist das die richtige Initiative für dich!’
Mit diesen Worten stellt sich das Blog mit dem unmöglich zu merkenden Titel ‘Crowdsourcing for Consumer & Professional Electronic Products‘ vor. Worum es geht: Um Crowdsourcing.
So it’s with a great pleasure that we’d like to announce the launch of the first Crowdsourcing initiative around the Consumer & Professional Electronic products. End-user will have the power for the first time in the manufacturing history to be actively involved in the selection and the design of products which are really innovative on an end-user perspective and no more not only on a manufacturer standpoint. This concept is called : “Virtual Global Company“.
We’re looking for Ideas from the community, but also for ressources who will help mainly for designing, marketing and performing the sales administration in every country for these new innovative electronic products. The potential revenus for the community can be extremely significant.
Hinter dem Experiment steht die LOGODEN Community, gegründet vom Franzosen Lionel David.
The LOGODEN Community aims to make a revolution on the manufacturing industry by creating the first company able to design products fully in line with customers wishes and expectations!
Das Geschäftsmodell im Überblick:
Jeder kann mitmachen und Vorschläge einreichen. Die Logoden Community verdichtet die Ideen, wählt konkrete Projekte aus, vergibt Aufgaben und erstellt Feasibility Studies. Dann folgt der schwierige Teil: Finanzierung und Realisierung mit ausgewählten Partnerunternehmen. Um Qualität und Service sicherzustellen, will Logoden (vorerst) ausschließlich über Shops verkaufen - kein Direktvertrieb über Internet.
Was passiert mit den Gewinnen?
10% der Einnahmen erhält der Ideengeber
20% fließen an Angestellte oder freie Mitarbeiter der Community
35% gehen an das Management, das für die Vermarktung der Produkte verantwortlich ist
35% sind der Mark-up für Vertriebspartner und Shops
Der