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Diese 30 Sekunden machen dich berühmt

Ideen für den teuersten Werbespot der Welt? 2,5 Millionen US$ kostet ein 30-Sekunden Spot während der Super Bowl im Februar 2006.

Über die Super Bowl: Es ist weltweit eines der größten Einzelsportereignisse und erreicht in den Vereinigten Staaten regelmäßig die höchsten Einschaltquoten aller TV-Sendungen des Jahres. Nachweisbar sinkt regelmäßig während seiner TV-Übertragung die Anzahl der Straftaten in den USA.

Für so viel Geld sind kreative Ideen gefragt, denkt sich General Motors (GM) und macht aus dem Spot kurzerhand ein Crowdsourcing Projekt.

‘Die User machen die Werbung von morgen. Immer in Zusammenarbeit mit Werbe- und Grafik-Agenturen natürlich, die ihr professionelles Know-how bei der eigentlichen Erstellung dann einbringen’, schreibt Matias Roskos im VisualBlog.

Eine große Chance für alle Nachwuchs-Kreativen. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Super Bowl Werbespot berühmt wird [siehe hier].

Wehrmutstropfen für alle die sich jetzt schon anmelden wollten: Laut den Teilnahmebedingungen sind ausschließlich amerikanische Studenten eingeladen teilzunehmen.

Wer jetzt eine Aufmunterung braucht: Videos aller Werbespots von Super Bowl XL (über 20 Minuten!) gibts bei Google.

Quelle: trndblog via VisualBlog
Video YouTube: ESPN ‘Sports Heaven’ Super Bowl XL Ad

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Modetrend oder Demokratisierung der Wirtschaft?

50 Mio Blogs, 100 mal mehr als vor drei Jahren, seit 2004 alle 200 Tage Verdoppelung, jede Sekunde kommen 2 neue Blogs hinzu - und 19 neue Artikel.

Und wieder die Frage: Warum rede ich trotz dieser Zahlen immer noch mit Werbeagenturen und selbsternannten Kommunikationsextperten, für die ein ‘Weblog’ noch immer ein spanisches Dorf ist, die mit Cluetrain eine Eisenbahngesellschaft assoziieren und für die das Internet als Todfeind persönlicher Beziehungen gilt?

50 Mio. Blogs und kein Ende in Sicht
Diese Sprachen sprechen Blogs: Deutsch 1%… (Quelle: Sifry)

Amüsant: Cem Basman rechnet vor - Bis zur nächsten Fußball WM hat jeder Mensch der Erde sein eigenes Blog. Unglaublich, wie viel die Welt zu sagen hat - auch wenn manche nur glauben, etwas zu sagen zu haben.

Elita Wiegand, die Querdenkerin, hat an anderer Stelle ein Kommentar hinterlassen, das hervorragend zum Thema passt. Eine Veröffentlichung ist er ein für allemal wert. Danke Elita!

‘Walther beweist, dass sich über ein Blog die gesamte Unternehmenskultur positiv verändert. Ich wünschte mir, dass viel mehr Unternehmen diesem Beispiel folgen. Ich träume schon sehr lange davon, dass eine Art Revolution von unten stattfindet, heißt, dass Kunden mit ihren Bedürfnissen und Wünschen ernst genommen werden, mitreden und Produkte mitgestalten. Blogs sind der Weg zu einer Demokratisierung in der Wirtschaft - und das finde ich einfach wunderbar!’

Quelle: Sifry via Basic Thinking

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Ab morgen gestalten Ihre Kunden Ihr Sortiment

Customer Made - Kreativer DauerwettbewerbWer hat nicht schon selbst einmal eine geniale Idee für einen Aufdruck auf seinem T-Shirt gehabt?!

Das Shirt-Portal Cajong fordert jetzt alle (Hobby-)Designer auf, aktiv zu werden und ihre Desings im Rahmen eines kreativen Dauerwettbewerbs online zu stellen. Zwei Wochen haben die Besucher der Internetseite Zeit, um die Designs zu bewerten. Die begehrtesten Designs werden in limitierter Auflage gedruckt und im Online Shop verkauft. [Gelesen bei PR Blogger]

Cajong folgt damit dem Trend ‘Customer Made’. Laut TrendWatching wird Customer-Made aber schon bald nicht mehr als Trend bezeichnet werden dürfen, da in Zukunft immer mehr bis alles von Kunden mit-designt werden wird.

Customer-Made PR

Customer-Made funktioniert nicht nur für Produkte. Unternehmen wie L’Oreal, McDonald’s, Master Card, JetBlue u.v.a haben schon längst ihre Kunden Werbespots gestalten lassen. Fiat (siehe Blog-Beitrag), Nokia und Nespresso haben zu Designswettbewerben für Produkte aufgerufen und somit schon vor den Verkaufsstarts für enormes Presseecho und Mundpropaganda gesorgt.

Hanf zum Trinken

Dass Customer-Made nicht nur bei den Großen funktioniert, beweist der österreichische Getränkehersteller Frenkenberger. Er hat seine Kunden dazu aufgerufen, neue Geschmacksrichtungen für seine Hanfmilch Trinkhanf zu kreieren. Der Sieger erhält eine Erfolgsbeteiligung von 1 Cent pro verkaufter Flasche.

Zahlreiche weitere Beispiele und die Entwicklung des Trends Customer-Made gibt es im Blog von Trendwatching.

Apropos T-Shirts: Haben Sie schon einmal so ein T-Shirt zusammengelegt?

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