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Design (d)ein Martini Cocktail-Glas

martini-glass-competition.jpg

User generated content wohin das Auge blickt. Bombay Sapphire lädt junge DesignerInnen ein, Ihr Talent unter Beweis zu stellen und innovative Martini-Cocktailgläser zu kreieren.

Es ist nicht das erste Mal, dass Martini dieses Projekt ausschreibt. Den Wettbewerb gibt es bereits seit 2002. Der Wettbewerb ist international ausgeschrieben. Nach der nationalen Vorausscheidung (bei der der Sieger EUR 3.000 gewinnt) gibt es ein großes Finale, zu dem Sieger aus rund 20 Ländern nach London eingeladen werden, und sich im Finale einer hochkarätigen Jury präsentieren. Die Kosten dafür übernimmt der Veranstalter. Prämie für den Sieger: 10.000 Pfund und internationale Aufmerksamkeit.

Tolles Projekt mit dem Martini zeigt, dass User generated content und Design Competitions auch etwas ganz anderes als “andere arbeiten lassen (AAL)” sein können und sein sollen!

Alle Details und Möglichkeiten zur Anmeldung gibt es unter www.glasscompetition.at oder www.bombaysapphire.com

Bild: Bombay Sapphire | Quelle: Brandflow


 

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Duftende Handies

Naja, (zum Glück?) ist es nicht ganz so. Aber alles der Reihe nach… Während Handy Hersteller ästhetisch anspruchsvollen Kunden immer noch schöner designte Modelle anbieten, und dabei gerne auf Co-Branding zurückgreifen (vgl. Editions Hummer, Prada, Dolce & Gabbana, Armani, Ferrari, Bang & Olufsen), versucht der japanische Netzbetreiber NTT DoCoMo einen ganz anderen Sinn seiner KundInnen anzusprechen: Den Geruchs-Sinn.

dufthandy.jpg
Screenshot: Sony Ericsson Japan

Ein speziell parfumierter Streifen auf der Oberfläche eines Sony Ericsson SO703i gibt 11 individuell wählbare Düfte ab. Mindestens 3 Monate soll das Geruchserlebnis halten, danach können die Streifen ausgetauscht werden.

[...] one has a variety of choices (11, in fact) to select from including “Apple Pie”… yummy! The scents are released from a replaceable strip located near the central hinge. Though guaranteed to work for 3 months, it seems the fragrance continues to be released for a lot longer than that. And then? Simply replace the old scent strip with a new one, perhaps a different aroma if smelling Apple Pie every time you make or take a call is leading to a weight gain. [Inventorspot]

Ich brauchs zwar nicht, aber ein netter Gimmick für den es eine ausreichend große Zielgruppe geben sollte.


 

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Bedienbare Fernbedienungen

Fernbedienungen können einem hin und wieder wirklich den letzten Nerv rauben. Ich hab irgendwann in einem Workshop an einem Beispiel gearbeitet, wie man die Dinger einfacher gestalten kann. Die selben Gedanken scheint sich auch Red Dot Gewinner Chen Hung Ming gemacht zu haben.

Das Ergebnis heißt Book Style Remote Control, sieht cool aus und erfüllt alle Ansprüche an Design und Simplicity und sticht durch sein Design aus der grauen Masse durchschnittlicher Fernbedienungen hervor. Genial!

book_remote.jpg


 

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Die Zahnbürste neu erfunden…

… hat der Designer Scott Amron. Nicht etwa eine mit Technik vollgestopfte elektrische oder gar Ultraschall-Zahnbürste, sondern eine simple althergebrachte. Scotts Vision:

Niemand soll Wegwerfbecher benutzen müssen, um nach dem Zähneputzen den Mund zu spülen. Niemand soll extra einen Becher auswaschen müssen. Niemand soll Wasser aus seiner Hand schlürfen müssen. [...] Was auch immer wir tun, alle Möglichkeiten sind entweder ecklig, erzeugen Müll oder schädigen unseren Körper. - Aber Menschen lieben Wasserspiele…

Und mit diesem Ansatz schuf er das hier:

brush_n_rinse.jpg
Brush and Rinse, Design by Scott Amron

Für die Erfindung erhielt er u.a. den reddot Design Award und eine Nominierung für den heute Abend vergebenen People’s Design Award. Schön finde ich vor allem die Zusammenfassung eines Jury Statements, denn sie erklärt in wenigen Worten worum es beim Thema Design geht:

(It) reminded the jurors of the deepest and most primitive powers of design:
to create wonder where it’s least expected;
to make something out of nearly nothing;
to reduce people to two words.

Wow.
Cool.

Quelle: www.amronexperimental.com


 

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Fanta Crowdsourcing und Lernerfahrungen aus einem Projekt

Crowdsourcing der Fantastischen 4

Nach etwas längerer Zeit wieder einmal ein Beitrag über Crowdsourcing. Diesmal gehts um Musik und Lernerfahrungen die wir (und einer unserer Kunden) bei einem Projekt von VOdA gemacht haben.

Die genialen Fanta4 brauchen ein neues Video. Und beweisen wieder einmal, dass sie die Zeichen der Zeit erkannt haben und ganz nah dran sind an ihren Fans. Sie setzen auf Crowdsourcing. Auf gutes Crowdsourcing wie ich finde. Via MyVideo waren die Fans dazu aufgerufen Ideen per Video für ein Video einzusenden. 290 haben mitgemacht, ihre 30 Sekunden langen Entwürfe eingesendet und eine erstaunliche Videogalerie entstehen lassen.
[Quelle: Visualblog, dort gibts auch alle Links zum Projekt und den Ergebnissen]

Übrigens schrieben die Fanta4 unglaubliche 44.444 EUR an Siegprämie aus, womit sie auch alle “die lassen doch nur andere für sich arbeiten” Argumente aus dem Weg räumten.

Ein anderes Beispiel

Bereits im Sommer 2007 rief die islandische Künstlerin Björk ihre Fans auf ein Musikvideo zu kreieren. (Ich habe in diesem Beitrag darüber berichtet, alle Ergebnisse gibt es bei YouTube und das Siegervideo nachstehend.)

Gelungenes Ergebnis, oder? Amateur - made :-) Apropo Amateure…

Was kürzlich eine Werbeagentur über Crowdsourcing dachte

Vor einigen Tagen sprach ich mit Leuten einer kleinen Werbeagentur über Crowdsourcing und irgendwie möchte ich Euch Auszüge aus dem Dialog nicht vorenthalten.

Es ging unter anderem darum, was Menschen motiviert an der Gestaltung von z.B. CD Covers mitzumachen. “Da machen doch nur Amateure mit”, meinte einer der Werber, worauf er einen erstaunten Blick von seinem Kollegen, seit vielen vielen Jahren professioneller Grafiker, erntete.

FruitShake CD musicpark records

“Ich habe auch mitgemacht”, gestand der Werber offen, “und es hat großen Spaß gemacht.” Erstaunt blickten ihn seine KollegInnen an. “Ich habe mir einen ganzen Korb exotischer Früchte besorgt und 15 Freunde zum Frühstück und zum Shooting eingeladen, und als draufgabe haben wir und die CDs von musicpark records reingezogen. Dass ich nicht gewonnen habe ist mir egal - es hat auf jeden Fall Spaß gemacht.”

Wie? Es geht nicht um Geld? Nein, i.d.R. nicht, oft sind es ganz andere Werte die Menschen zur Beteiligung an User generated Content Projekten motivieren. Zum Beispiel um auf sich aufmerksam zu machen, sich entfalten zu können, Zugang zu exklusiven Kanälen (Ausstrahlung des Ergebnisses im Fernsehen) oder exklusiven Informationen (Entwicklungsprojekte gemeinsam mit einem Unternehmen) zu erhalten und einige andere mehr.

3 Erfahrungen aus einem VOdA Projekt

Einige Lerneffekte die wir bzw. unser Kunde aus dem Projekt für das kleine Label musicpark records (Launch der Website, nein, eigentlich einer gelungenen Web2.0 Kampagne folgt in wenigen Tagen) mitgenommen haben:

(1) Mit User generated Content lässt sich eine Werbekampagne ins Vorfeld des eigentlichen Ereignisses verlängern und erzeugt (siehe obiges Beispiel) Mundpropaganda.

(2) Die Ergebnisse sind vielschichtiger und bringen Kunden auf ganz neue Ideen.

Ich weiß dank der vielen verschiedenen Covers schon jetzt, welche Musik auf der neuen CD sein wird. (DJ Mr. M., Boss von musicpark records)

(3) Crowdsourcing ist auch für KMUs eine absolut leistbare und funktionierende Alternative zu herkömmlicher Werbung, und kann mithelfen, über Ländergrenzen hinweg neue Kunden zu gewinnen.

Und noch einmal: Es geht nicht darum klassische Werbung zu ersetzen, sondern zu ergänzen!

In oben erwähnten Gespräch mit der 7-Mann Werbeagentur gab es aber noch ein aha-Erlebnis:

Die Agentur erkannte auch eine Chance, über Crowdsourcing Ressourcenengpässe auszugleichen. Das aber erst, nachdem zu irgendeinem Zeitpunkt des Gesprächs der Geschäftsführer die Frage gestellt hatte: “Ich bin von den Möglichkeiten begeistert. Ich stelle mir aber eine Frage und bitte Sie um eine ganz ehrliche Antwort: Wozu braucht es dann künftig uns überhaupt noch?”

Meine Antwort dazu folgt ein andermal. Wer sich inzwischen ein wenig bei VOdA umschaut, findet sie dort ohnehin bereits…


 

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Hohe Preise durch Individualisierung: Ich find dich Sch…

Personalisiertes KlopapierWerbung auf Toilettenpapier ist nicht wirklich etwas Neues, und wer seine Marke gerne in öffentlichen Toiletten zur Schau stellt, soll das auch weiterhin tun. Mir käme die Galle hoch, wenn unser VOdA Logo farblich leicht adaptiert die Spülung runtergeht.

Wenn aber genau das erreicht werden soll, hat Burkhard das richtige Produkt dazu gefunden:

Es gibt fast kein Produkt, das nicht durch Personalisierung teuer verkauft werden kann? Ein Beweis gefällig? Haben Sie für eine Rolle Klopapier schon einmal mehr als 10 EUR bezahlt? Nein? Dann will ich jetzt den Gegenbeweis antreten. Dank mein-klopapier.de können Sie jetzt das Foto des Ex hochladen und bekommen dann eine Rolle Klopapier mit dem besonderen Motiv zum abwischen.

Mehr unter: www.mein-klopapier.de

PS: Weil ich auf meinen Beitrag “Braintraining am stillen Örtchen” dutzende eMails und Bestellanfragen bekommen habe, an dieser Stelle der Hinweis zum Vorbeugen ähnlicher eMails: Das hier ist kein Shop und auch kein Herstellerverzeichnis! :-)


 

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Originelle Verkaufsargumente

3mile.jpgDenksport für den frühen Morgen:

Welche innovativen Möglichkeiten gibt es, um Bleistifte anders als alle Anderen zu vermarkten?

Eine Möglichkeit: Indem man auf der Verpackung eine Geschichte erzählt, und unsichtbare Produkteigenschaften erlebbar macht.

Shakespear hätte nur 22 Bleistifte der Marke “3 Mile Pencil” gebraucht, um all seine Werke zu verfassen. Oder wie wärs damit, dass sich dank der außergewöhnlichen Produkteigenschaften des Bleistifts, ein Tennisplatz 70x umzeichnen, eine Linie mit 4.828,032 Metern zeichnen oder 45,000 Worte schreiben lassen.

Müsste “eigentlich” der am längsten währende Bleistift der Welt sein, oder? Keine Ahnung, andere Hersteller geben Reichweiten und Verbrauch bei Bleistiften nicht an.

Gefunden bei Schönes Blog via Bernd Röthlingshöfer


 

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So sieht die Hölle aus

Ich sitze gerade beim Schreiben eines Artikels für den Web-Designer’s Calendar 2008 und frage mich. “Was kann ich einem Webdesigner mitgeben?” Vielleicht dieses Beispiel von einer anderen “Baustelle”:

Schule Kindergarten Weer“Papa, sieht so die Hölle aus?” fragt mich mein Kleiner bei einem Blick auf sein während der Sommerferien renoviertes Schul- und Kindergartengebäude. “Nein, das ist dein Kindergarten.” - “Da geh ich nicht mehr hin, der gefällt mir nicht. Der ist gruselig.”

Versteh ich nicht, denn die pechschwarze Außenfarbe drückt doch absolut authentisch aus, was Kinder (leider) mit Schule assoziieren: Horror, Schrecken, Bestrafung. “Jemand der die eine Schule schwarz streichen lässt, ist kein Architekt, sondern ein Idiot”, meinte heute jemand. Der Schandfleck ist tatsächlich ein Musterbeispiel für die Ignoranz der Architektur, die tatsächlich immer wieder mal vergisst, mit den Menschen zu reden, die in “ihren” Gebäuden arbeiten (und leben).

sarch.jpgEs gibt grandiose Architekten, so wie es grandiose Designer gibt. Und es gibt jene, die sich in erster Linie selbst verwirklichen wollen. Schade, dass noch immer viel zu oft über zweitere geredet wird. Auch ich rede über sie, und sollte dabei doch viel eher von diesen Architekturstudenten erzählen.

Warum dieses Beispiel in einem Business Blog? Weil es uns allen bildlich vor Augen hält, dass wir als Unternehmer Produkte und Leistungen nicht für unser eigenes Ego entwickeln dürfen. Vielmehr sollten wir gemeinsam mit unseren Kunden an Lösungen arbeiten, die wahrlich Probleme zu lösen im Stande sind.

Die Diskussion warum ich von “Probleme lösen” spreche, und nicht von “Wünsche erfüllen”, folgt allerdings ein andermal…

Foto 1: Schulgebäude Weer, Auftraggeber Gemeinde Weer, Architekt: (erspar ich mir an dieser Stelle)
Foto 2: Das hervorragende Projekt “Sarch” (http://sarch.twoday.net/)


 

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LED Romantik pur

Es braucht es nicht immer eine aufwändig gestaltete oder mit Texten überladene Webseite. Hin und wieder reicht ein einziges Video, um auf sich aufmerksam zu machen und Gespräche zu erzeugen:

64.000 mal wurde das 1minütige “Lightable” Video der beiden Berliner Designer Julian Appelius und Fabien Dumas im ersten Monat bereits abgerufen - nur mal so als Anregung zum Nachdenken über den eigenen Internetauftritt.

Anders als bei www.toomanydesigners.net würde ich dann aber irgendwo auf der Seite auch auf den Video Channel verweisen, auf dem die eigenen Arbeiten abgelegt sind. Wie der Tisch funktioniert, beschreibt das Designblog Core77.


 

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PingPong für Mundpropaganda

Tischtennis im GrandOpening New YorkEs ist ein Shop, ein Büro, ein Showroom und Sportpalast gleichzeitig. Das GrandOpening in New York.

Der Arbeits- und Spielplatz der kanadischen Brüder Ben und Hall Smyth verändert sein Aussehen alle 3 Monate - ganz genau so wie fast alles in den Straßen New Yorks. Heute ist es ein Tischtennis-Stadion, ab Juli vielleicht eine Bowling Halle, ein Kino oder ein Minigolfplatz. Der Raum kann für 3 Dollar 20 Minuten lang gemietet werden, oder man trägt dort private Turniere aus - dann spielen auch die Öffnungszeiten kaum noch eine Rolle.

Gag am Rande: Jeder kann sich bei der Tischtennis-Session selbst filmen und die Videos werden (fast) automatisch auf YouTube hochgeladen.

Street Action die nicht nur Spaß macht, sondern schon jetzt Kultstatus besitzt und den Brüdern jede Menge Mundpropaganda und Publicity einbringt. Das GrandOpening ist ein Beispiel für eine sympathische Idee, die relativ einfach ins eigene Geschäftsmodell integriert werden kann. Was das bringt erklären die beiden Kanadier in der New York Post so:

“You look around and see a lot of things that just blend in, so we thought it’d be fun to integrate our design business while also entertaining the community.”

www.139norfolk.com


 

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