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PingPong für Mundpropaganda

Tischtennis im GrandOpening New YorkEs ist ein Shop, ein Büro, ein Showroom und Sportpalast gleichzeitig. Das GrandOpening in New York.

Der Arbeits- und Spielplatz der kanadischen Brüder Ben und Hall Smyth verändert sein Aussehen alle 3 Monate - ganz genau so wie fast alles in den Straßen New Yorks. Heute ist es ein Tischtennis-Stadion, ab Juli vielleicht eine Bowling Halle, ein Kino oder ein Minigolfplatz. Der Raum kann für 3 Dollar 20 Minuten lang gemietet werden, oder man trägt dort private Turniere aus - dann spielen auch die Öffnungszeiten kaum noch eine Rolle.

Gag am Rande: Jeder kann sich bei der Tischtennis-Session selbst filmen und die Videos werden (fast) automatisch auf YouTube hochgeladen.

Street Action die nicht nur Spaß macht, sondern schon jetzt Kultstatus besitzt und den Brüdern jede Menge Mundpropaganda und Publicity einbringt. Das GrandOpening ist ein Beispiel für eine sympathische Idee, die relativ einfach ins eigene Geschäftsmodell integriert werden kann. Was das bringt erklären die beiden Kanadier in der New York Post so:

“You look around and see a lot of things that just blend in, so we thought it’d be fun to integrate our design business while also entertaining the community.”

www.139norfolk.com


 

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Ein Mini Cooper für ein Lächeln

Crowdsourcing für Mentadent Xperience“Zeig mir dein schönstes Lächeln und gewinn einen Mini Cooper”, sagt Unilever Italia und ruft jedermann/frau dazu auf, das Design der Verpackung seiner Mentadent Xperience mitzugestalten.

Hintergedanke dabei dürfte wohl weniger das Nutzen des Kreativpotenzials der eigenen Kunden sein, als vielmehr Aufmerksamkeit für Produkt und Marke zu schaffen.

Artisti del Sorriso: Früher nannte man Contests dieser Art ganz einfach Preisausschreiben: Sende uns ein Foto und gewinn einen Mini Cooper. Heute nennen es einige Crowdsourcing - weils im Trend liegt, bzw. weil Kunden das Internet (siehe Design-Konfigurator) verwenden sollen, um ihre Vorschläge zu entwerfen und die Bilder abzuspeichern.

“Nett” an der Aktion ist, dass Unilever für ein relativ emotionsloses Produkt versucht, eine Fangemeinde und Empfehlungsnetzwerke aufzubauen. Unverständlich jedoch gleichzeitig, warum man nicht wesentlich mehr Elemente des “Mitmach-Webs” nutzt, um virale Effekte zu pushen.

Trotz der beeindruckenden Zahl von bislang 1,500 Einsendungen (zur Erinnerung: Beim 1:1 vergleichbaren, viel diskutierten Beck’s It! waren es 750) gibt es international keine nennenswerte Erhöhung der Visibility von Marke oder Produkt im Internet - weder bei Google, noch bei Flickr, YouTube, Technorati, etc.

Chancen, die eine relativ hoch dotierte Kampagne eigentlich ganz anders nützen könnte und auch sollte, denn sonst bleiben Initiativen wie diese nichts anderes als eine einmalige Aktion ohne nachhaltige Marketing-Effekte.

www.artistidelsorriso.it | Foto: Flickr, thanks for sharing Jake!


 

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Wie ein Vogel auf dem Drahtseil

paraseat.jpgJedes Mal wenn Steven Haulenbeek auf irgendetwas wartete, war er - zumindest empfand er es so - von nutzlosen Stangen ohne Sitzgelegenheit umgeben. Und so entstand eines seiner ungewöhnlichen und zugleich praktischen Designs: Der Paraseat.

Eine Beschreibung erübrigt sich, das Bild erklärt alles. Stevens Erfolgsgeheimnis sollte eigentlich Grundlage jedes Unternehmens sein:

The objects that I create are made for people, derived from people, and are imbued with significance and personality.

Ein Tipp: Steven sucht noch Produzenten und Vertriebspartner für mehrere seiner Designs…

Screenshot und Design: stevenhaulenbeek.com


 

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Design, Trend- und Zukunftsforschung 1958

Ein genialer Blick zurück - vor allem auf jene 50 Jahre alten Kernaussagen, die heute gerne hier und da als bahnbrechende Erkenntnisse gefeiert werden. Worum es in der 3-teiligen Videodokumentation geht:

An archival video documetary from 1958 showcasing the cutting edge of American design and futureism. Full of optimism and self congatulatory sentiment.

[Weiterlesen] »


 

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Das schönste Design Südafrikas ist…

kondom.jpg… ein Kondom.

Design Indaba update: a condom applicator designed to help AIDS prevention has been named the Most Beautiful Object in South Africa by Dutch designer Jurgen Bey. The applicator, invented by Willem van Rensburg and designed by industrial designer Roelf Mulder of South Africa’s XYZ Design, allows a condom to be put on easily and rapidly.[dezeen design magazine]

Ein (jungendfreies) Werbevideo gibts bei YouTube.


 

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Accessoir für Stadt-Silvester-Parties: Footstool

Accessoir für jede SilvesterpartySchon alles für eine der vielen Städte-Silvester Parties vorbereitet? Studio Helsinki hat vielleicht noch ein Accessoire das in den Rucksack für viele Stunden sich-die-Füße-in-den-Bauch-stehen gehört.

Die Finnen nennen den Flaschenhalter Footstool. Das Besondere daran: Außer dass das Ding den Transport von 3 Flaschen erleichtert, fungiert es gleichzeitig als Sessel. Was aber noch fehlt: Eine Heizung… via TreeHugger


 

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Schwarze Zigaretten ganz legal

Chinesische Anti-Raucher ZigaretteZum Jahreswechsel nehmen sich (schon fast traditionell) viele Menschen vor, mit dem Rauchen aufzuhören. Der Chinese Li Jin hat eine Zigarette designt, die entwöhnungswillige (Noch-)Raucher bei ihrem Vorhaben unterstützen soll.

Beim Rauchen einer Zigarette verfärbt sich das weiße Zigarettenpapier nach und nach in ein unappetitliches Schwarz.

This is a design for those who failed to want to quit smoking or tobacco cigarettes in a white paper designed to gradually become darker in color with the temperature rise.In the process of smoking cigarettes through the terminal with smoke and heat, the color gradually turned black from white.

Bislang gibt es von der ’schwarzen Zigarette’ lediglich Prototypen [siehe Video]. Vielleicht ändert sich das aber schon nach der Vergabe des INDEX:2007 AWARDS. Und wer weiß: Nach Kennzeichnungsverordnungen auf Verpackungen, Rauchverboten, etc. vielleicht die nächste Idee für Gesundheitsministerien…


 

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Die schönste Mikrowelle der Welt

Perfektes KüchendesignAsiatische Designer haben sich derzeit wohl auf hässliche Küchengeräte eingeschossen. Nach dem Lockenstabtoaster kommt jetzt die Mikrowellenvase.

Dieser kleine Mirkrowellenofen, Microwellen-Vase genannt, hilft bei der Zeiteinteilung. Einfach über das zu erwärmende Gut stülpen und die Zeit einstellen.

Der Benutzer muss nur noch kurz abwarten und schon hat er seine Speise am Tisch sitzend erhitzt, zwischendurch kann die Tageszeitung studiert werden. Ist die eingestellte Zeit erreicht, signalisiert das die Mikrowelle mit einem Lichtsignal. [Bulk Carrier]

Gefällt mir, da hat mal jemand gewohnte ‘Mikrowellengeräte sind eckig’-Denkstrukturen verlassen…


 

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Crowdsourcing Zwischenbilanz bei Fiat

Revival des Fiat 500Ein Kultobjekt kehrt zurück - so lautete der Titel eines Beitrages hier im Blog, in dem ich im Mai auf ein tolles Crowdsourcing Projekt von Fiat verwiesen habe.

Kunden sollten den neuen Fiat 500 mitgestalten. Zugleich wollte Fiat schon vor dem Produktlaunch für Aufmerksamkeit sorgen. Heute lese ich bei Bernd Röthlingshöfer, dass dies absolut gelungen ist.

“Allein in den ersten 50 Tagen haben die Italiener mehr als 500.000 Zugänge gezählt, nach wenigen Monaten waren zehn Millionen Klicks, fast 400 Menschen haben ein Foto zu den “500 Faces” auf die Website gestellt, und mehr als 170.000 Entwürfe zeigen, wie sich die Fans den neuen Cinquecento vorstellen.”

“Nach mehr als 20.000 Zuschriften wissen wir jetzt auch, welche Form sich die Kunden für den Auspuff wünschen, dass beinahe jeder Zweite eine kleine italienische Flagge unter dem Außenspiegel haben möchte, und dass viele Kunden Wert auf verchromte Stoßfänger legen werden”

“Außerdem haben die Surfer ein Maskottchen und rund 1000 Accessoires gestaltet. “Und warum sollten sie uns nicht auch sagen, welche Werbung sie sich für den neuen Fiat 500 wünschen?”

Bernd nomiert das Projekt gar zum Marketingschachzug des Jahres. Ob das anderen zu denken gibt? Ich habe vor kurzer Zeit mit sehr bekannten österreichischen Unternehmen gesprochen, bei dem es um einen ähnlichen Ansatz ging. Nach anfänglich sehr großem Interesse setzten sich aber dann doch die Argumente der Haus- und Hof-Werbeagentur durch:

‘Das erledigen wir für Euch. Wir wissen viel besser was zu Euch passt.’

Naja, auch ein Ansatz. Da hatte wohl jemand Angst einen Auftrag zu verlieren. Dabei gehts gar nicht darum jemanden auszuschalten wie Fiat zeigt: Gemeinsam wirds um einiges erfolgreicher!


 

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Innovatives Design: Der Toast im Lockenstab

ROLLERtoaster - Innovatives Design für schon immer dagewesene KüchengeräteDas kann bei der Anwendung einer einfachen Kreativitätstechnik herauskommen:

Man nehme einige zusammengesetzte Wörter (z.B. Toastbrot und Lockenstab), zerlege sie in ihre Einzelteile (Toast, Brot, Locken, Stab) und baue sie neu zusammen, z.B. als ‘Toast-Stab’. Aber weil das nicht gerade ansprechend klingt, tauft man das Ergenis in ROLLERtoaster um, tüftelt ein wenig am Design und schon gewinnt man den Reddot Design Award 2006.

Aber ganz im Ernst: Jaren Goh hat hier vielleicht ein Stück Küchengeräte-Geschichte geschrieben. Die Toaster-Innovation ist nicht nur ein optischer Leckerbissen (und gelungener Ersatz für die seit Menschengedenken existierenden, sperrig-hässlichen Kasten-Toaster), sondern noch dazu praktisch:

Die Rollen schieben die Toastscheiben über Glühdrähte, das Toasten wird erlebbar, das Ergebnis besser sichtbar und im Gerät verfangen sich keine lästigen Krümel.

PS: Aus obiger Kreativitätstechnik bleiben 2 Wörter über. Noch findet Google unter ‘Lockenbrot‘ nichts. Nur mal so als Idee…

Jaren Goh via Core77


 

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