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Online Magazin geht Offline - und nimmt DICH mit

Designspotter auf der IMM Cologne 2007Jung- und Nachwuchsdesigner aufgepasst - das ist die Chance auf einen Auftritt im großen Stil - auf internationaler Bühne!

Vor einiger Zeit habe ich hier über die Online Plattform designspotter.com berichtet. Zur Erinnerung:

Das Online-Magazin (e-zine) Designspotter ist eine gelungene und ansprechende Publikations-Plattform für (Jung-)Designer. Ohne nennenswerten Aufwand und persönlicher Beziehung zur Fachpresse, finden diese hier eine Möglichkeit, modernes zeitgenössisches Design einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Empfehlenswert für alle Ästhetik-Liebhaber!

Jetzt geht designspotter offline und lädt - ganz im Sinne des Netzwerkgedankens - 50 Designer dazu ein, ihre kreativen Arbeiten 100.000 Messebesuchern zu präsentieren - auf der weltweit führenden Internationalen Möbelmesse Köln, der IMM Cologne 2007 (15.-21. Jänner 2007). Erstmals seit Bestehen wird das e-zine dort auf 350 Quadratmetern eine eigene Ausstellung realisieren. Die Pressemitteilung auf openPR dazu:

[...] „designspotter“ ist zentraler Dreh- und Angelpunkt für junges & frisches Design auf der IMM 2007. Ganz in diesem Sinne empfängt euch das „designspotter“-Team in direkter Laufnähe zu den Ausstellungen „NRG“ und „inspired by cologne“ und gleich neben dem etablierten Architekturkongress. Dass die Messe-Opening-Party nebenan ebenso stattfindet wie die Verleihung des „Interior Innovation Award“, macht die „designspotter“-Ausstellung zu einem ausgesprochen attraktiven Messe-HotSpot für innovative Gestalter.

Bewerben kann sich jeder - mit Ausnahme bereits etablierter Marken. Einzige Voraussetzung: Das Produkt muss aus den Jahren 2005/2006 stammen … und wahrscheinlich etwas ‘Besonderes’ darstellen.


 

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TouchLight - interaktiv und 3-dimensional

Von James Bond oder aus dem Minority Report kennen wir so etwas bereits. Microsoft und EON Reality Inc. bringen Science Fiction in die Gegenwart.

TouchLight ist ein transparenter Touchscreen - aber viel mehr als das. Die Bilder sind 3-dimensional. 3 Kameras ermöglichen Interaktion - auch mit sich selbst. Alles weitere sieht man im Video. [noch ein Video gibts hier]

Einsatz finden könnte TouchLight für Produktpräsenationen, interaktive Trainings, Produktentwicklungen, Design u.v.m.

Within the next two years, EON estimates that the technology will be used in stores to facilitate advanced shopping experiences and interactive technical support with products and assemblies appearing to float in the air during interaction. EON estimates that within the next 24 to 36 months this technology could be affordable enough for desktops.

Quelle: Microsoft via Side Effects


 

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Luxus-Handtaschen für Luxusbabes

Designer-Handtaschen leihen statt kaufen!Wie neue Besucher auf meine Seite kommen: Einer der Top 10 Suchbegriffe in diesem Monat war ‘Handtaschenverleih’. Woran es liegt?

Im Beitrag ‘Designer-Handtaschen zum Schnäppchenpreis’ habe ich vor 3 Monaten amerikanische Geschäftsmodelle für Verleihhandtaschen vorgestellt. Burkhard Schneider schrieb vor wenigen Tagen über das erste deutsche Handtaschenverleih Unternehmen, gegründet von der mutigen 26jährigen Studentin und Handtaschenfetischistin Maike Senger:

Luxusbabe. Ganz nach dem amerikansichen Vorbild gibt es drei Abonnementkategorien in unterschiedlichen Preisklassen: ‘Babe’ für 29 Euro , ‘Glamourbabe’ für 49 Euro und ‘Luxusbabe’ für 79 Euro pro Monat. Dafür erhält man jeweils eine Tasche und kann sie jederzeit gegen eine neue Tasche eintauschen. Für jede Taschenbestellung wird ein Betrag von 14,00 EUR (inkl. MwSt) berechnet. Dieser Preis beinhaltet die Zustellung des Pakets als auch die Abholung des Taschenpakets zu hause. Zudem kann man eine Versicherung gegen Beschädigung abschließen. Und wenn man sich tatsächlich mal in eine Tasche verliebt hat, kann man sie auch käuflich erwerben. Der Kaufpreis hängt vom Neupreis und dem Alter der Tasche ab.

Pech für Frauen aus Österreich und der Schweiz: Derzeit liefert Maike nur nach Deutschland. Laut Homepage arbeitet sie aber mit Hochdruck daran, auch Frauen dieser beiden Länder Zugang zu leistbaren Luxustaschen zu ermöglichen.

Was mir an der Unternehmerin am besten gefällt: Mut und Wille, ihre Leidenschaft in ein (zumindest für Deutschland) neues Geschäftsmodell zu investieren. Bekanntlich war das schon oft das Erfolgsgeheimnis von Start-Ups.

Es müssen nicht unbedingt Handtaschen sein. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt - Hauptsache teuer! Ich bin gespannt, welche Produkte Luxusbabe in 3 Jahren noch anbieten wird… Viel Glück Maike!

Quelle: Best Practice Business Blog | Pressebericht: SpiegelOnline


 

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Ein Tisch den (große) Kinder lieben werden

… oder der coolste Couchtisch der Welt? Vielleicht beides. Inspieriert wurde der Designer Thomas Gardner angeblich tatsächlich von den ‘Zauber-Schreibblöcken’ für Kinder. Nette Querdenk-Geschichte. [zum Video]

‘The DeLighTable’ von Kloss erinnert an die iBar. Aber nur fast: Anders sind u.a. Technologie und Preis: Für rund 1,200.00 GBP ~ 1,762 EUR kommt der Tisch auch in Ihr Wohnzimmer.

Quelle: Ministry of Tech


 

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Schizophrene Produktmanager

Design SimplicityGestern wurde ein 2 Jahr alter Wunsch meiner Schwägerin endlich erfüllt: Ein simples Küchenradio mit 4 Tasten: Ein/Aus, Senderauswahl, Lautstärke, Klangfarbe.

Warum eine 29 EUR Investition heute Morgen ein Lächeln auf ihr Gesicht gezaubert hat? Weil die Fernbedienung des 2.500 EUR 6.1 Dolby Digital Soundsystems 32 Tasten hat, 20 davon mit Mehrfachbelegung und unzähligen Kombinationsmöglichkeiten. Jeden Morgen hatte sie vergeblich versucht, das Ding in Gang zu bringen. Radiohören zum Frühstück? Bislang nur nach Hysterie-Anfällen.

‘The Product Manager’s Dilemma’ im Harvard Business Review befasst sich genau mit diesem Thema.

Produktmanager stecken in der Klemme: Wie sollen sie die Grätsche zwischen immer neuen Kundenwünschen und einfach zu handhabenden Produkten schaffen?

Steigende Komplexität und künstliche Verkomplizierung verärgert Kunden. Sie werden nicht wiederkommen, geschweige denn positive Empfehlungen abgeben. Testportale wie Dooyoo, etc. sind voll von Horrorberichten frustrierter Anwender.

Konsumenten werden immer mehr ‘usability aware’ und wenden sich von komplizierten Geräten ab - gleichzeitig verlangen sie aber nach immer neuen Dingen. Entwickler und Produktmanager müssen lernen, ihre Produkte besser zu designen und ihren Kunden auf ehrliche Art zu erklären, welche Funktionen sie tatsächlich brauchen. So wie Mercedes: Über 600 Funktionen wurden aus Autos entfernt. Funktionen die niemand brauchte, oder deren Anwendung niemand verstand.

Es müssen nicht unbedingt immer neue und noch mehr Funktionen sein - Differenzieren funktioniert auch über Einfachheit in Design und Anwendung.

Radiotipp: Das Magazin m@trix (OE1) beschäftigt sich heute Abend ebenfalls mit dem Thema ‘Einfachheit’.


 

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Design für Menschen im Rollstuhl

Mobilität und Design für Menschen mit GehbehinderungEine Frau im Rollstuhl. Sie schaut zu einer Packung Reis im obersten Supermarktregal auf. Ohne fremde Hilfe scheint sie unerreichbar.

Schon einmal ging es hier um Mobilität für Menschen im Rollstuhl. iBOT oder der RedManPowerChair sind Beispiele von Ansätzen, gehbehinderten Menschen wieder ‘den Blick von oben’ zu ermöglichen und das Alltagsleben zu erleichtern.

Ein amerikanischer Designer kombiniert die Idee nun auch mit ansprechendem Design. Cool Hunter dazu passend:

‘In rare cases like this, good design can change lives.’

Quelle: Cool Hunter


 

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Der kreativste Designer der Welt

Thomas HeatherwickWie klein die Welt doch manchmal ist. Vor einigen Jahren arbeitete ich an einem außergewöhnlichen Projekt mit seiner Mutter, heute lese ich einen Artikel über den (laut Influx Insights) kreativsten Designer der Welt: Thomas Heatherwick.

Thomas wird dort als ‘the leader of a new movement of multi-disciplinary designers‘ beschrieben. Auch wenn das Prädikat von vielen als Geschmackssache oder Übertreibung bezeichnet werden wird, Thomas hat eine Vielzahl innovativer Konzepte und Designs erarbeitet:

Einen Tempel in Japan, den Longchamp Store in New York, eine Longchamp Designertasche, Objekte für Murano, ein Kunstprojekt in Milton Keynes u.v.a.

Thomas beweist, dass es nicht immer nur Spezialisierung sein muss. Interdisziplinäre Vernetzung als Schlüssel bahnbrechender Designs.

Stefany & Thomas, I wish you good luck and many extraordinary projects for the future!

Quelle: Influx Insights via Business Innovation Insider


 

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Radiotipp: Enter the m@trix - Web Innovationen

Über digitale Medien aus Sicht der AnwenderWenn ich durch Zufall auf eine Radiosendung stoße, die schon nach einer halben Minute meine volle Aufmerksamkeit geschenkt bekommt, sollte das einen Beitrag wert sein.

‘Ich kann meine Kunden nicht dazu zwingen, zuerst eine Bedienungsanleitung zu lesen. Ich werde einen Weg finden, dass es auch ohne funktioniert.’

Flickr-Präsident Stewart Butterfield in einem Interview in ‘m@trix’, einem Radiomagazin zur Netzkultur auf OE1. Eine vorbildliche Einstellung zum Thema Kundenorientierung und Einfachheit.

m@trix betrachtet digitale Medien aus Sicht der Anwender - und das auf eine Art und Weise, die auch für Nicht-IT-Freaks verständlich ist.

m@trix ist eine Einladung an alle, einmal über den Rand des Computermonitors hinauszublicken: zu beobachten, was im Netzuniversum passiert und zu erfahren, was in Zukunft von digitalen Technologien zu erwarten ist.

Sendetermin: Jeden Sonntag um 22:30 auf OE1. Die Sendung gibts nicht nur nur im österreichischen Radio, sondern auch Live im Internet. Leider ist das Magazin nicht als Podcast verfügbar. Eigentlich schade. Angesichts des gesetzten Ziels (‘…vom Consumer zum Prosumer’)wäre seitens des ORF durchaus etwas mehr ‘open source’-Gedanke angebracht.

Spannend klingt auch das Thema für den kommenden Sonntag: Die Komplexität der Einfachheit. Über Simplicity gings ja auch in diesem Blog schon mehrmals - z.B. hier, hier oder hier. Eine Übersicht über die nächsten Sendungen gibt es bei OE1.

Für EUR 29,– pro Jahr ist man Mitglied im Ö1 Club, 20 Downloads pro Monat inklusive.


 

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Den Preis bestimmt der Kunde - die Leistung auch

My-Hammer startet in ÖsterreichSie suchen günstige Handwerker? Dank My-Hammer.at heißt es jetzt auch in Österreich: ‘Wer bietet weniger?’

Wie das Rückwärts-Auktions-Portal funktioniert: Sie stellen Ihre Suchanfrage (z.B. ‘Ausmalen einer Wohnung’) ein und bestimmen gleichzeitig einen Maximalpreis. Der Anbieter, der Ihren Preis am stärksten unterbietet, erhält den Zuschlag. Die Provision bezahlt der Dienstleister. Die Ersparnis: Laut Erfahrungen in Deutschland ca. 30%.

Obwohl ich My-Hammer.de schon seit dem Start 2005 beobachte, weiß ich noch immer nicht so recht, was ich davon halten soll. Etwas Googeln nach Erfahrungsberichten, überzeugt mich auch nicht wirklich. Zweifelsohne ist My-Hammer eine gute Geschäftsidee mit Potenzial. Zweifelsohne ist es eine gute Möglichkeit für HandwerkerInnen, die in ruhigen Zeiten zusätzliche Aufträge übernehmen und die Auslastung steigern wollen. [Warum haben Handwerker die ich kenne niemals Zeit?] Zweifelsohne eine Fortführung des Geiz-ist-geil Trends: Eifrig und fleissig unterbieten sich die Dienstleister gegenseitig. Ob darunter die Qualität leidet?

‘Qualität und Sicherheit spielen eine entscheidende Rolle’ sagt der Robert Walli, Country Manager für Österreich. ‘So kann der Auftraggeber auch nur bestimmte Bieterprofile für seinen Auftrag zulassen. Nach erfolgreicher Ausführung bewerten sich Auftraggeber und Auftragnehmer stets gegenseitig.’

Hier nur ein Beispiel, warum ich betreffend der Qualität überaus skeptisch bin: Eine Werbeagentur bietet ein kreatives Werbekonzept zur Etablierung eines neuen Geschäftsmodells an. Um lächerliche EUR 379,–. Würden Sie sich als Unternehmer darauf einlassen? Ich schon - aber nur bei gleichzeitigem Einbau eines Links auf diese Seite.

Auch das Angebot des Anbieters strotzt nicht gerade vor Überzeugung. Ein Elevator Pitch für die Kategorie Geisterbahn:

‘Ich habe sehr großes Interesse an Ihrer Auktion!!! Deshalb möchte ich mich kurz vorstellen und Ihnen zugleich meine gestalterische Hilfe anbieten. Als Dienstleistungsunternehmer in Sachen Werbegestaltung und Design bin ich ein kreativer und leistungsstarker Partner! [blablabla]‘

Das Portal ist ein Tummelplatz für Geiz-ist-geil Jünger. Aber auch für Menschen die einfach nur nach Dienstleistern suchen. Als Unternehmer vertraue ich auf andere Bezugsquellen und Qualitätshandwerker die ich kenne. Unternehmen, die sich mühsam aus der tödlichen Preisspirale herausgekämpft haben, empfehle ich andere Akquisitionswege! Wasser predigen und Wein trinken funktioniert nämlich nicht!

7 Auktionsportale für Handwerksdienstleistungen in Deutschland: blauarbeit.de, jobdoo.de, jobdumping.de, letsworkit.de, my-hammer.de, smartorder.de, undertool.de


 

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Der Lippenstift gegen Fieberblasen

Kampf der FieberblaseKennen Sie das: Sie sitzen mit Freunden in einer gemütlichen feuchtfröhlichen Runde und plötzlich kündigt sich ein kleiner Albtraum an - eine lästige kleine Fieberblase!

Ich staunte nicht schlecht als mir Jakob gestern Abend einen kleinen Stift in die Hand drückte. ‘Seit wann verwendest du Lippenstift?’ fragte ich den Apotheker. Natürlich war das Ding kein Lippenstift sondern ein ganz neues Produkt aus seiner Apotheke. - Und aus irgendeinem Grund hat es sogar geholfen.

Herpotherm nennt sich eine neue Möglichkeit von Bionic Solution - es soll helfen die Lippenherpes-Bläschen zu bekämpfen. Platz findet es in jeder Handtasche und kann bei den ersten Anzeichen dezent angewandt werden. Dann soll die Chance auf Erfolg am größten sein.

Neben einer Menge Cremchen, Salben und dem alten Hausmittel Zahnpasta, noch ein gleiches Produkt? Nicht ganz, denn das Medizinprodukt ‘Made in Germany’ unterbindet die Vermehrung der Herpes-Viren mittels Wärme: Der Stift erhitzt sich auf ca. 50°C. Akustische Signale und eine Leuchtdiode unterstützen eine einfache Anwendung. Herpotherm kostet rund EUR 50 und ist in Apotheken in Deutschland und Österreich erhältlich.


 

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