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75B - Seatguru

Ich hatte tatsächlich einmal einen Arbeitskollegen, der Flugtickets ausschließlich nach der Verfügbarkeit ihm angenehmer Sitzplätze (!) buchte. Dennoch amüsierten ich und meine Kollegen uns immer wieder über seine Briefe die er nach enttäuschten Erlebnissen an Airlines schrieb und genossen oft gemeinsam Wein oder Champagner den er als quasi Entschuldigung für nicht zufriedenstellendes Service zugeschickt bekam.

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Weil die wenigstens Airlines übersichtliche Sitzplatz-Pläne von Flugzeugen zur Verfügung stellen gibt es Dienste wie Seatguru, wo man sich je nach Flugzeugtyp ansehen kann wo die Sitzplätze genau liegen und ob genügend Beinfreiheit vorhanden ist.

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Fluglinien werben ja gerne mit den Services und Entertainment Möglichkeiten an Bord. Sitzt man im Flugzeug stellt man fest, dass das Service auf das man sich gefreut hat hier nicht verfügbar ist. Auch darüber gibt der Seatguru Auskunft.

On every plane page, there is an In-Flight Amenity box. The amenity icons pictured in the box represent the services that are available on a particular aircraft. Click on the individual icons for more details and links to additional information. If an icon is not pictured, that service is not offered on the aircraft.

Max schreibt in seinem Blog: “Leider im Moment nur für Fluglinien die nach Amerika fliegen und auch da nicht alle, die AUA fehlt zum Beispiel.”

Stellen wir die Frage ganz anders, nämlich schon so wie bei Track the pack, dem Trackingdienst für Expressdienste. Warum kommen die Airlines nicht selbst auf die Idee so ein Service anzubieten? Schade dass Kundenservice häufig über Drittanbieter gehen muss …

www.seatguru.com


 

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Weisheit des Tages: Ich liebe meine Kunden

ibrahim.jpgIch bin gerade auf dem AUFSCHWUNG Event für Gründer in Frankfurt und habe heute mit jemanden über die Einstellung von Menschen zu ihrem Job gesprochen. Dabei erinnerte ich mich an ein Video auf das mich Mario kürzlich aufmerksam gemacht hatte. Darin erzählt ein Schuster über seine Liebe zu Schuhen (und seinen Kunden!).

Mir ist egal ob jemand mit einem 5 oder 1.000-Euro Schuh zu mir kommt - sobald der Kunde sagt es ist sein Lieblingsschuh muss es in dem Moment auch dein Lieblingsschuh sein.

Video ansehen hier klicken


 

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Geld verdienen durch die Vermittlung von Locations

Sebastian Demmerle betreibt in Frankfurt eine Agentur für Location- und Produktionsservice für Filmproduktionen. Die Locations findet er aber nicht ausschließlich selbst, sondern bedient sich clever den Möglichkeiten des Internet.

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Auf frankfurtlocation.com kann jeder Mitglied der Scout Community werden und Vorschläge für Locations machen, die für Film- oder Fotoaufnahmen das gewisse Etwas mitbringen. Via Mail informiert das Unternehmen seine Mitglieder zudem laufend über aktuelle Gesuche.

Produktionsfirmen können in der Online-Datenbank recherchieren. Entspricht ein Vorschlag den Vorstellungen, bezahlt der Kunde €100, der Scout erhält €50 als Vermittlungsprovision. Da neben öffentlichen Plätzen oder Bürogebäuden auch immer wieder private Räumlichkeiten gesucht werden, könnte es ein zusätzlicher Anreiz für so manchen Scout sein, später einmal sagen zu dürfen, dass der neue Axe-Werbespot im eigenen Wohnzimmer gedreht wurde.

Was hat Sebastian Demmerle davon? Vor allem kann er seine Location Datenbank schneller füllen und findet unter Umständen Perlen, auf die er sonst unter Umständen niemals gestoßen wäre. Die Fixkosten für das Scout Netzwerk belaufen sich auf Null, denn bezahlt wird nur bei Vermittlung.

Ein Beispiel das zeigt, dass auch kleine Unternehmen sehr erfolgreich Crowdsourcing betreiben können.

Screenshot: Frankfurt Location | Quelle: Best Practice Busines


 

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Ungewöhnliches Kontaktanzeigen-Marketing

Musste gerade darüber schmunzeln was ich bei Bernd lese: Ein Autor hat eine etwas ungewöhnliche Art gefunden sein Buch zu vermarkten und gleich die erste Auflage zu verkaufen.

“Da sich sein Erstlingswerk nicht verkaufen wollte und sein Verleger kein Geld in die Werbung stecken wollte, entschloss sich Maugham zur Selbsthilfe. Er gab in einigen Londoner Tageszeitungen eine Kontaktanzeige auf. Und die lautete folgendermaßen: “Junger Millionär, sportliebend, kultiviert, musikalisch, verträglicher, empfindsamer Charakter, wünscht ein junges hübsches Mädchen, das in jeder Hinsicht der Heldin des Romans von W.S.Maugham gleicht, zu heiraten.”

Sechs Tage nach Erscheinen der Anzeige war die erste Auflage des Romans restlos vergriffen.”

Übrigens kein aktuelles Beispiel sondern eines aus einer Zeit bevor wir alle gelernt haben dass Mundpropaganda und Viralmarketing die In-Begriffe der Stunde sind. Aus welchem Jahr es stammt lest ihr bei Bernd.


 

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08/15 Rezepte, Ziele und verspätete Züge

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Foto: Lynette, “Consumers treat advertising like trains”

Gestern in einem Innsbrucker Kaffeehaus: Am Nebentisch zwei Herren, einer davon Werber einer (alt)eingesessenen Innsbrucker Werbeagentur. Amüsant wenn Leute (oder zumindest einer) so laut reden, und dabei die Kaffeehaus-Welt rund um sich vergessen scheinen.

“Sie brauchen Prospekte, Flyer, Postwurfsendungen. [...] Ihr Internetauftritt muss optimiert werden. [...] Dann denken wir über Plakatwerbung nach.”

Was hätte der Herr seinem Opfer Kunden wohl geantwortet, hätte dieser es wie Bernd Röthlingshöfer gemacht und folgenden Auftrag erteilt:

  • Sorgen Sie bis Dezember für 100 Erstbesteller im Onlineshop zu einem maximalen Preis von … pro Besteller.
  • Generieren Sie 20 Angebotsanfragen unter bestehenden Kunden zu einem Preis von…
  • Generieren Sie 100 Probefahrttermine zu einem maximalen Preis von…

Bernd im O-Ton:
Geben Sie grundsätzlich keine Werbemaßnahmen in Auftrag, sondern Ziele!

Übrigens gilt das nicht nur bei Gesprächen mit Werbeagenturen - versuchen Sie es einmal bei Beratern oder Trainern! Sie werden überrascht sein - hoffentlich nicht nur von den kreativen Ausreden sondern auch den Ergebnissen.

Gerade bei Burkhard Schneider gelesen und nicht nur wegen des einleitenden Fotos zum Thema passend:

Die Belgische Regierung scheint jetzt einen revolutionären Schritt zu planen. In Belgien wird derzeit vom Verkehrsministerium geprüft, ob der Ticketpreis bald von der Pünktlichkeit der Züge abhängen soll. Demnach müsste der Kunde umso weniger bezahlen, umso später als geplant der Zug ankommen würde.


 

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