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Verhaltensregeln für deine Kunden
Viele Unternehmen erzählen uns in ihren Leitbildern, welche Bedeutung wir Kunden für sie haben. Steht man dann tatsächlich als Kunde dort, sieht die Realität oft ganz anders aus. Vielleicht gefällt mir gerade deshalb das Beispiel der Design Agentur No. 17 so gut.
In diesem pdf File, kommunizieren sie anhand praktischer Beispiele ganz offen, ANDERS, authentisch, witzig aber zugleich auch ein wenig provokativ die Spielregeln.
How to be a good customer - Witz, Humor und Mut. Aber genau so versteht es dein Kunde!
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Euro-Preise in Dollar bezahlen

Der aktuelle Dollar Wechselkurs macht Urlaube in den USA für Europäer relativ günstig. Umgekehrt sind Europa-Urlaube für Amerikaner aber recht teuer geworden.
Rabatte “anders” kommunizieren
Die A&O Hotels & Hostels haben darauf reagiert und ihr altes Preismodell über den Haufen geworfen. Amerikaner bezahlen Europreise mit Dollar-Scheinen. Stimmt, nichts anderes als ein Rabatt von ca. 30%, aber nicht als langweiliger Discount verkauft, sondern anders und reizvoll verpackt.
Ziel der Aktion namens THX America: Wieder mehr Amerikaner in die A&O Hotels und Hostels zu locken. Obs gelingen wird oder ob es ‘nur’ ein netter Marketing-Gag bleibt? - Ich wünsche auf jeden Fall viel Glück!
Danke Constantin fürs Zusenden dieses Beispiels!
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70 Ideen für außergewöhnliche Visitenkarten

Wer Inspirationen für “die etwas andere” Visitenkarte sucht, schaut im französischen Fubiz Blog vorbei.
“70 Amazing Business Cards” mit denen man ganz sicher auffällt.
Danke, Elita, für den Linktipp!
Fotos: Fubiz Blog
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Individualisierung bei M&Ms
Individualisierte Kult-Schokolade: Nachdem M&M’s seit einiger Zeit Unternehmen anbietet Schriftzüge / Logos auf den Kultobjekten zu integrieren, ist es jetzt sogar möglich das eigene Foto “aufdrucken” zu lassen.
Die Farbe der bunten Kultobjekte kann selbst gewählt werden, die Fotos werden (wie auch sonst) per Internet hochgeladen, eine Verpackungsart gewählt und schon ist die Bestellung fertig zur Produktion.
Individualisierung pur und eine tolle Geschenksidee z.B. für Geburten oder (Kinder-)Geburtstage!
M&Ms Werbespot 1977
Screenshot: www.mymms.com/customprint
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Stellenbewerbung per YouTube
Mit diesem Video hat er sich für eine Stelle als Designer beworben, und wie man auf Core77 nachlesen kann, hat er den Job auch bekommen.
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Messebesucher zu Kunden machen
Nicht nur für Burkhard Schneider ist Ludger Freese der innovativste Metzger Deutschlands. Besucher meiner Vorträge kennen den Mann von genialen Aktionen wie zum Beispiel “Wer wird Wurstmillionär” und anderen. Heute lese ich bei Burkhard von Ludgers jüngstem Geniestreich.
Die Problemstellung die es zu lösen gilt:
“Wie bringe ich möglichst viele der 16.000(!) Besucher der Gewerbemesse Visbek auch in meinen Laden?”
Hier Ludger Freeses Ansatz, zu der ich dir, lieber Ludger, ganz herzlich gratuliere! Wieder einmal beweist du, dass man für wirklich gutes Marketing nicht unbedingt teure Agenturen beauftragen muss! [Weiterlesen] »
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Um Erlaubnis fragen

Weil ich mich in einem Vortrag über die Newsletter-Zwangs-Beglückung vieler Hotels ausgelassen hatte, fragte mich ein Hotelier der monatlich einen Newsletter an über 35.000 Kontakte verschickt zu Recht:
“Auch du schickst über dein Blog Newsletter aus.
Wo liegt der Unterschied?”
Abgesehen davon, dass die Abonenntenzahl dieses Blogs weit von 35.000 Kontakten entfernt ist, liegt er vor allem darin, dass meine Leser den Newsletter freiwillig abonniert haben. Bereits im Vorfeld haben sie sich mehr oder weniger intensiv mit den Inhalten auseinandergesetzt. Ich sammle nicht einfach (wie ein Eichhörnchen Haselnüsse) Mailadressen eines jeden Gastes der bei mit eincheckt, und bin eines von über 50 Hotels das mich mit seinen Botschaften zwangsbeglückt.
Entscheidend ist, ob ich meinen Kunden überhaupt eine (kleine) Chance gebe bereits vor Übertreten der Hemmschwelle der Preisgabe ihrer Kontaktdaten zu erfahren, was sie im Newsletter erwarten wird. Und dann wäre da noch der Inhalt - reine Werbung oder Inhalte die Unterhaltung bieten, Nutzen stiften, etc. - Aber das ist ein anderes Thema.
Zu entscheiden ob all das einen Unterschied in der Kommunikationskultur oder gar im Grad der Wahrnehmung der Inhalte darstellt oder nicht, überlasse ich jedem Leser dieses Beitrags selbst.
Bei dieser Gelegenheit ein Buchtipp: Seth Godin, Permission Marketing: Kunden wollen wählen können. Wie Sie aus Fremden Freunde machen und wie Freunde zu treuen Kunden werden.
Darin geht es genau um dieses Thema.
Vergleiche: “Das Karlsruher Manifest zur fairen Kommunikation”
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Den Hotelpreis bestimmt die Bewegung

Dass man mit nicht alltäglichen Preis-Strukturen auf sich aufmerksam machen und sich von Mitbewerbern differenzieren kann, wissen wir nicht erst seit “Bezahl was du willst” Modellen wie jenem der bloggenden Wirtin des Gletscherblick oder Anja Försters und Peter Kreuz’ Different Thinking. In ihrem Buch hatten die beiden ein Hotel vorgestellt, das Gästen Zimmerpreise nach Körpergewicht verrechnet.
Das macht auch Eckart Mandler, Chef vom Landhotel Mandler in Irschen (Kärnten). Aber der innovative (bloggende) Hotelier, der gleichzeitig Häuptling der Europa Wanderhotels ist, geht noch einen Schritt weiter, und kombiniert das Modell mit einem “Abspeck-” bzw. “Bewegungsbonus”.
Wenn Sie sich für das Angebot “Hotelpreis nach Körpergewicht” entscheiden und im Urlaub durch gesunde Bewegung und Ernährung abnehmen, belohnen wir Sie mit einem Bonus von 50 EURO pro abgespeckten Kilo. [...]
Wir messen Ihr Körpergewicht bei Urlaubsbeginn und am Ende des Urlaubs. Wenn Sie z.B. zwei Kilo abnehmen, reduziert sich Ihr Aufenthaltspreis um 100 EURO, ausgehend von Ihrem Hotelpreis nach Körpergewicht.
Schönes Beispiel für ANDERS|denken und sich von der Masse abheben, vor allem weil es zum Angebot des Wanderhotels auch passt, und nicht auf den allerersten Blick nur ein Marketing-Gag ist, um sich einen Platz in der Presse zu erschleichen.
Falls du, lieber Eckart, diesen Beitrag hier liest, erzähl uns doch kurz wie das Angebot von deinen Gästen angenommen wird. Wir warten gespannt …
www.landhaus-mandler.at
Blog: http://bioferienhotel.wordpress.com
Astrid, danke für den Hinweis, denn auch wenn ich Eckart seit einiger Zeit kenne, dieser Leckerbissen blieb mir bislang verborgen.
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Alte (diktatorische) Welt vs. Neue (partizipative) Welt
Do-it-yourself Mode-Schmuck ist nichts Neues. In der Motivation die eigenen Designs zum Leben zu erwecken besteht allerdinge eine große Kluft zwischen Amerika/Großbritannien und Deutschland/Österreich.
Die beiden deutschen Start-Ups Julie & Grace und Pearlfection lösen diesen Engpass, indem sie für ihre Kunden die Produktion übernehmen. Die Hamburger Julie & Grace produzieren in Bali, Pearlfection (München) lässt die Designs in Deutschland verwirklichen.

Ganz im Stil der “2.0 Kultur” bieten die Unternehmen Hobby Designern die Möglichkeit, ihr Taschengeld ein wenig aufzubessern, oder einfach nur Spaß und Stolz daran zu haben, wenn die selbst entworfenen Designs auch von anderen Menschen gekauft werden. Der/die DesignerIn verdient am Verkauf mit. Die Provisionen werden selbst festgesetzt.
Traditionelle Geschäftsmodelle
Selbst Designs erstellen ist auch beim Schweizer BijouDesigner möglich, allerdings habe ich hier keine Möglichkeit an meiner Kreativität zu partizipieren. Die designten Schmuckstücke können “nur” für den Eigenbedarf bestellt werden. Braver Individualisierungs-Ansatz allerdings ohne echtes Erlebnis, Mundpropaga- oder Wiederbesuchspotenzial. Hier schaue ich nur dann vorbei, wenn ich auch tatsächlich Kaufabsicht habe.
Noch ein Beispiel passt in diese Reihe: Swarovskis “Create your Style Community Ansatz. Hier erkennt man zwar deutlich den Community Trend dem zur Zeit viele Konzerne hinterherlaufen, allerdings lässt der Ansatz die zentralste Frage offen: Was ist der Mehrwert dieser Community?

Auf der Seite von Swarovski bietet zwar ein Online Designer seine Dienste an, mehr ist aber (noch) nicht erkennbar. Wozu also meine Daten einem Konzern ausliefern, wenn ich mich alternativ auch auf Facebook mit tausenden anderen Glitzer-Steinchen- und Fashion Addicts austauschen kann?
Leider vergessen zu viele “Bauen wir uns auch mal schnell eine Community” Projekte “alter” Unternehmen auf diesen entscheidenden Faktor oder versuchen ihn erst dann zu kommunizieren, nachdem die Projekte in langwierigen Projekten bis zur vermeintlichen Perfektion konzerintern verfeinert und abgetestet worden sind. Im Falle von Swarovski wird es vielleicht funktionieren - die Marke ist megastark und hat weltweit Hundertausende Fans. Bei anderen Unternehmen werden ähnlich konservative Versuche verdammt schief gehen, lediglich eine Menge Geld verschlingen und zu Frust-getriebenen Rundumschlägen (”Blase…”, “Alles nur ein Modetrend.”,…) führen.
Alte Welt vs. Neue (demokratisierte) Welt
Ich mußte gestern auf dem Weg in unsere Manufaktur drei große Umwege fahren, weil sich endlose Konvois in Richtung Meer geschoben haben (der längste aus über 100 Bussen und LKWs (!), auf deren Ladeflächen oben sehr festlich gekleidete Balinesen unterwegs waren). Am Strand wurden den Göttern dann Opfergaben erbracht und es erfolgt die Reinigung der Seele. [...]
[Quelle: J&G Blog]
Eine gesunde Portion Offenheit und Storytelling abseits von Produktkatalogen schaffen Neugier und erzeugten emotionale Bindung. So berichtet J&G Kopf Markus Bosse in seinem Blog regelmäßig über seine Erlebnisse auf Bali, und spricht dabei auch ganz offen über die vielen Herausforderungen beim Auf-/Ausbau der Produktion. Als Fan von J&G kann ich die Entwicklung des Unternehmens hautnah miterleben. Der Leser beschäftigt sich freiwillig und gerne intensiv mit dem Unternehmen, und erzählt u.U. sogar die eine oder andere Geschichte weiter.
Aus den 4 Beispielen kann man vor allem eines ablesen: Den Unterschied im Versuch, lediglich Realwelt-Geschäftsmodelle ins Internet zu kopieren, oder mit Varianten zu kombinieren und zu experimentieren, zu denen das Internet die perfekten Grundlagen bietet. Die beiden letzten Beispiele haben das m.E. noch nicht ganz geschafft.
Sie sind im ersten Schritt des Prozesses Kunden in den Wertschöpfungsprozess zu integrieren und Teil einer Erlebniswelt werden zu lassen hängen geblieben: Der Demokratisierung und des zur Verfügung-Stellens von Produktionsmitteln.

J&G und Pearlfection gehen über diesen Schritt deutlich hinaus. Nicht nur stellen sie mir ein Produktionsmittel (Design Tool) zur Verfügung, sondern auch ihre Produktionskapazitäten und ihre Vertriebsplattform (Demokratisierung des Vertriebs). Beide unterstützen mich als Verkäufer zudem beim Zugang zu Nischenmärkten (Long Tail) und dabei, mein Angebot in den Weiten des Internet (und Shops - vgl. J&G Geschäftskundenbereich) auffindbar zu machen.
Themenverwandt und demnächst hier im Blog:
Links und Screenshots:
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Der Wein den man nicht vergisst

Auf Pinwänden wo Kleinanzeigen herumhängen sind Abrisszettel Standard. Dass es aber Weinflaschen (Oxford Landing) gibt die auf so einfache Weise zum leichten Merken des Namens des Tropfens beizutragen erfuhr ich erst durch Bernd Röthlingshöfers Blog (siehe hier).
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Sonntagsgeschichten: Marketing eines Nicht-Marketers

Leser dieses Blog wissen, dass ich Geschichten mag. Besonders solche die das Leben schrieb. Ich lese Geschichten gerne in (guten) Blogs, aber noch lieber lasse ich sie mir bei einem hervorragenden Glas Wein erzählen.
Im Anschluss an meinen Vortrag über Web2.0 im Tourismus bei den Europa Wanderhotels erzählte mir der Hotelier Hermann Grubauer seine Geschichte, die 1976 in Brasilien begann. Dort lebte und arbeitete er 5 Jahre lang in den Regenwäldern des Amazonas mit zwei Indianerstämmen. Die Indios lehrten ihn das, was heute Grundlage für den Erfolg seines Wanderhotels Tuxtertal ist, die er von der 18 Betten Pension zum 4-Sterne Hotel geführt hat.

„Weißt du“, begann Hermann, „vielen Hoteliers hier geht es heute noch viel zu gut. Sie sind zu satt. Darum haben sie die Zeichen der Zeit nicht erkannt und wollen sich nicht verändern. Nur der Hunger lässt auch die einfachste Nahrung zum Festmahl werden. Aber je stärker der Magen schon knurrt, umso schwerer ist die Jagd.“
„Ich mache kein Marketing!. Wozu auch? Viel lieber als um tausende Euro Anzeigen in Zeitungen zu kaufen rede ich mit Menschen. So wie du das in deinem Vortrag über dieses Web2.0 erklärt hast. [...] Ja, ich verstehe, dass Menschen sagen das koste viel Zeit. Aber wer sich diese Zeit nimmt wird schnell verstehen, dass sich die Investition lohnt. [...]
Vor einigen Jahren traf ich auf eine Gruppe Deutscher die der Festen Überzeugung waren, das Wandern sei nichts für sie. Kurzentschlossen fuhr ich nach Deutschland und lud sie zum Wandern durchs wunderschöne Saurland ein. Das ganze „Marketing“ (wenn du es so nennen willst) hat mich lächerliche 600 Euro gekostet – inklusive Essen und Getränken. Heute lieben sie das Wandern und kommen jedes Jahr zu mir – mit ihren Familien, Freunden und den Freunden ihrer Freunde. Die 600 Euro haben sich längst bezahlt gemacht.“
Hermann Grubauer ist ein bescheidener und authentischer Mensch – das hat ihn zur Marke gemacht. Grenzüberschreitend. Medien (auch Finanz- und Wirtschaftsmagazine) lieben ihn und zitieren ihn gerne – vor allem deutsche, denn leider trifft auch auf ihn das Sprichwort des Apostels im eigenen Land zu, und so manchem Werber aus der eigenen Heimat sind seine Worte ein Dorn im Ohr.
“Vergiss den Profit. Der kommt von selbst – aber nur wenn du dich wohlfühlst und im Einklang mit deiner Umgebung lebst. Es gibt kein Ich. Die Indios lehrten mich, dass nur das Wir die Wärme schafft, die man zum Leben braucht.”
Auch wenn Hermann sagt er mache kein Marketing – sein Handeln ist Marketing. Marketing in seiner edelsten Form und ohne großes Werbebudget. Marketing das auf Dialog basiert. Anstatt nur über sich selbst zu reden redet Hermann Grubauer mit Menschen. (Mühsames) 1:1 Marketing durch das Beziehungen, Mundpropaganda und Begeisterung entstehen.
“Die Herzlichkeit und Ehrlichkeit mit der man Menschen begegnet, kommt tausendfach zurück.”
Warum dieser Beitrag? Nicht nur weil es auch bei Web2.0 stets um Authentizität, Gespräche, Beziehungen, Mundpropaganda und Glaubwürdigkeit geht. Vor allem deshalb, weil vielen von uns Hermanns Verständnis von Marketing nicht mehr vertraut ist. Zu sehr haben wir uns an die jahrzehntelange Marktschreierei von Werbern und aufdringliches Push Marketing gewöhnt.

Ich bedauere sehr dass Hermann (noch) kein eigenes Blog betreibt und seine Erlebnisse, Erfahrungen und Einstellungen so auch mit Menschen teilt, die es nicht eben mal schnell auf einen Kaffee ins weit entfernte Lanersbach (Zillertal, Österreich) schaffen, aber vielleicht soll es so sein dass sie nur dort erzählt werden.
Das Gespräch mit Dir, lieber Nicht-Marketer Hermann Grubauer, hat gut getan. Sehr gut sogar. Vielen Dank dafür!
www.tuxertal.at | www.mittirolerherzblut.com
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Hotelsterne waren gestern
Holiday Check ein faschistoides System, diktatorisch geführt?! Aus der Sicht eines Hotels - ich kannt bis vor 3 Jahren Holiday Check nicht, bis jemand eine Beurteilung hineinschrieb und jemand anderer diese las und am Telefon meinte, so unfreundlich sind Sie ja nicht.
Mit diesem Zitat eines Hoteliers hat Markus Schauer in seinem Hotelgeschichten Blog eine Diskussion über Vor- und Nachteile von Holidaycheck gestartet an der sich inzwischen auch Axel Jockwer, Marketingleiter von Holidaycheck beteiligt. Durchaus lesenswert.
Zeigen wir vor allem mal einen großen Vorteil von Bewertungsplattformen auf: Früher habe auch mich gerne von den von Hoteliers so heißgeliebten Sternen ***** in die Irre führen lassen. Doch was sagen diese Sterne mir eigentlich?
Rein gar nichts, denn jeder weiß dass ein 4-Sterne Tempel im Zillertal tausend mal mehr bietet als ein 4-Sterne Altstadthotel in Klagenfurt, geschweige denn eines in Paris, Mailand oder Wiesbaden. Andere Länder andere Messkriterien und daher hab ich für mich persönlich Hotelsterne längst durch Gästebewertungen und Weiterempfehlungsraten ersetzt.
Bei dieser Gelegenheit noch ein Kompliment an die Marketer der Tourismusregion Kitzbühel: Trotz des Widerstands einiger Hoteliers haben sie direkt in der Infoliste aller Unterkünfte, Pensionen und Hotels Gästemeinungen, Urlaubsbilder und Reisebilder von Holidaycheck integriert. Als Gast erspart mir das Umwege auf externe Bewertungsseiten, die sich heute ohnehin beinahe jeder Urlauber ansieht (siehe Beitrag von gestern).
Hervorragender Ansatz (und erst der Beginn) auf dem Weg zur Webseite von Morgen, die ja bekanntlich von Unternehmen und Gästen gemeinsam geschrieben wird…
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Die schlimmsten Popstars (und Unternehmer)
Mal wieder etwas für die Kategorie einfache Geschäftsideen (die als Hobby ihren Anfang nahmen…)
Was bei uns Popstars, DSDS oder Starmania ist bei unseren Freunden über dem Teich “American Idol“.
Dave Della Terza schien die Sendung wohl nicht wirklich gefallen zu haben und quasi aus Notwehr setzte er die Internetseite “Vote for the Worst” auf. Eine Seite auf der es regelmäßig Abstimmungen gibt, wer wohl zu den Schlechtesten der jeweiligen Staffel gehört.

“Fans” warb er von Online Diskussionsforen zur Sendung ab. Schon bald war seine Webseite ein Quotenhit und wird wohl bald monatlich mehr als 3 Millionen Zugriffe verzeichnen.
“It didn’t start out as a moneymaking venture; it wasn’t an attempt to leech off the ‘American Idol’ brand,” Mr. Della Terza said. “It started as a joke. But people really enjoyed it.”
2007 verdiente Dave bereits über 40.000 Dollar an Werbeeinnahmen. Einfach aber clever…
Warum das Beispiel?
Dave hatte mehrmals versucht die Idee für andere Shows zu klonen, der Erfolg war jedoch ausgeblieben.
Dieser Hinweis ist vor allem für eine meiner Leserinnen die mich mehrmals per Mail davon überzeugen wollte dass ihre Dienstleistung sehr wohl ein durchschlagender Erfolg werden müsse, weil es bereits hunderte gleiche Angebote gibt, von denen manche sehr wohl Erfolg haben. Dass dies aber vor allem jene sind die sich in irgendeinem Punkt von den vielen anderen unterscheiden, will sie aber immer noch nicht hören.
Die ganze Geschichte zu Vote for the Worst gibts hier.. Website: www.votefortheworst.com
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