Alle Beiträge zum Schlagwort (Tag) Differenzierung’

Verpackung neu gedacht

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Brot aus der Dose, und die kommt aus dem Automaten.

Wo es das gibt? (Natürlich) im Paradies aller Automaten-Freaks - Japan.

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Warum die Idee, die viele jetzt vielleicht belächeln, in Japan funktioniert? Weil Brot in Japan einen ganz anderen Stellenwert hat als bei uns, und vor allem als Snack-für-Zwischendurch angesehen wird, um leere Kohledydratspeicher wieder aufzufüllen. Preis für den Brotsnack: 370 YEN (ca. € 2,25).

Quelle: Tokyo Times via Core77


 

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Affen, Mundpropaganda und Differenzierung

Die eleganteste Form der Mundpropaganda ist jene, bei der virale Effekte bereits in das Produkt “eingebaut” sind, so wie in diesem Beispiel: Gerücht, Legende, Betrug oder einfach nur geschicktes Storytelling?

Hand auf Herz: Wer wird nicht neugierig, wenn jemand bei einer Tasse Tee erklärt, dass die Blätter am Boden der Teekanne von Affen geerntet wurden. Und auch auf der Verpackung steht es: “Monkey picked tea!”

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  • Tee aus von Affen gepflückten Blättern? Die Geschichte (und mit ihr die Marke) muss man einfach weitererzählen! Sie sorgt bei der nächsten Party ganz sicher für Gesprächsstoff. Ich hoffe nur, niemand kennt die Hintergründe, die John in in diesem Video erzählt.

    (Version 1) Nämlich dass findige Chinesen die Affen auf das Pflücken der Teeblätter angesetzt haben, um Lohnkosten zu sparen.

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  • Da verbreite ich schon lieber die Legende, (Version 2) dass vor langer Zeit chinesische Bauern neidisch auf wundersame Pflanzen empor blickten, die hoch über ihren Köpfen auf für Menschen unerreichbaren Felsen wuchsen. Schon bald entdeckten die Sterblichen eine Herde Affen, die munter auf den Felsen herum turnte. Die Menschen warfen mit Steinen nach den Affen um sie zu ärgern, und diese wehrten sich, indem sie die begehrten Teepflanzen auf die Menschen schleuderten…
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  • Zu gewalttätig? Dann doch die Mönchsgeschichte, (Version 3) die besagt, dass buddhistische Mönche (monks) die Affen (monkeys) trainiert haben sollen, um ihnen beim erschwerlichen pflücken der auf steilen Hängen wachsenden Teeblätter zu helfen. Heute vereint der Monkey picked Tea jahrhundertelange Handwerkskunst mit den vererbten Fähigkeitne der Tee-pflückenden Affen.

Oder soll ich doch einfach nur bei der (angeblichen) Wahrheit bleiben? Tie Guan Yin ist heute einer der 10 berühmtesten Tees Chinas. Die Bezeichnung “monkey picked” hat aber nichts mit der Produktionsmethode zu tun, sondern steht als Synonym für “highest quality available“. Das Kilogramm kostet rund 350 Euro. Ohne obige Legenden und Geschichten (derer es noch weitere Versionen gäbe), wäre ich auf den Tee vielleicht niemals aufmerksam geworden.

Auf der AUFSCHWUNG hatte ich mit den Teilnehmern verschiedene Differenzierungsmöglichkeiten andiskutiert. Diese hier war nicht dabei, könnte jedoch heißen:

Differenzierung durch Anachronismen, Argumenten die bewusst einer Epoche zugehörig dargestellt werden, in der sie nicht mehr oder noch nicht existieren.

Ausserdem… wer weiß: Ein Funken Wahrheit soll ja in jeder noch so verrückten Geschichte schlummern :-)

In some villages people still use the ancient technology of trained monkeys to pick tea. Monkeys pick the hardest to get tea leaves from mountains and cliffs. [via]

Bildquelle: Edible Online Shop


 

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Wer braucht schon noch Shops? Einkaufen im Bus.

Einfach mal schnell mit dem Handy den Barcode (Semacode) auf dem H&M Plakat fotografiert, die gewünschten Farben und Größen eingeben und fertig ist die Bestellung. Bezahlt wird per Handyrechnung.

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Foto: Adsoftheworld

Was H&M hier nutzt nennt sich Mobile Tagging, und hat neben dem Erschließen alternativer Vertriebswege noch viele weitere Einsatzpotenziale.

Zur Technologie

Semacodes können ganz einfach mit diversen Internetanwendungen (siehe Beispiel) erzeugt werden. Gelesen und verarbeitet werden sie per Handy.

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Foto: Wikipedia

Auch wenn Mobile Tagging nicht mehr ganz neu ist (in Japan ist sie bereits seit 2003 im Einsatz), haben sich bislang nur wenige Unternehmen mit denen ich zusammarbeite damit beschäftigt.

Vor kurzer Zeit habe ich mit einem Lebensmittelproduzenten gearbeitet, der in Supermärkten gerne Kurzvideos über die Herstellung seiner Produkte, Rezepte und noch einiges mehr zur Verfügung stellen wollte, um über Storytelling und Woran war das Projekt gescheitert? An der Einstellung und Umsatzbereitschaft der übermächtigen Handelsketten.

Wäre Mobile Tagging eine Lösung? In einigen Jahren vielleicht ja, denn es eröffnet eine ganze Reihe interessanter (Marketing-)Möglichkeiten für unterschiedlichste Segmente (z.B. Webbeschreibungen auf Plakaten, Rezessionen für Musik CDs, Bücher, Videolinks zu Zeitungsartikeln, etc).

semacode.jpgLust auf ein wenig Brainstorming? Die einzigen Limits sind (neben der Fantasie) derzeit wohl noch einige technische Restriktionen (siehe Links unten) und - umgelegt auf die breite Masse - mangelnde Bekanntheit bei Konsumenten und Kunden. Aber auch das wird sich ändern. Nachdenken lohnt sich, denn “die Zukunft” beginnt manchmal bekanntlich schneller als erwartet, wie H&M, BMW, andere und andere beweisen.

Weiterführende Infos:

Wer sich lieber ein Video ansieht: Eine Einführung in das Thema gibt es beim Elektronischen Reporter.


 

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Liebeserklärung zum Sonntagsfrühstück

“I love you”, schreibt sie per Stift auf das Notepad am Toaster. Die Nachricht brennt sich von selbst in sein Herz seinen Toast.

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Eine Innovation die niemand wirklich braucht, aber nett anzuschauen ist und durchaus Verkaufspotenzial hat, oder vielleicht in der einen oder anderen Frühstückspension Einsatz finden könnte - z.B. zur individuellen Gute-Morgen Überraschung von Gästen.

Design: Sasha Tseng, Japan | Oh Gizmo! via Zuckerwatte


 

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Originelle Verkaufsargumente

3mile.jpgDenksport für den frühen Morgen:

Welche innovativen Möglichkeiten gibt es, um Bleistifte anders als alle Anderen zu vermarkten?

Eine Möglichkeit: Indem man auf der Verpackung eine Geschichte erzählt, und unsichtbare Produkteigenschaften erlebbar macht.

Shakespear hätte nur 22 Bleistifte der Marke “3 Mile Pencil” gebraucht, um all seine Werke zu verfassen. Oder wie wärs damit, dass sich dank der außergewöhnlichen Produkteigenschaften des Bleistifts, ein Tennisplatz 70x umzeichnen, eine Linie mit 4.828,032 Metern zeichnen oder 45,000 Worte schreiben lassen.

Müsste “eigentlich” der am längsten währende Bleistift der Welt sein, oder? Keine Ahnung, andere Hersteller geben Reichweiten und Verbrauch bei Bleistiften nicht an.

Gefunden bei Schönes Blog via Bernd Röthlingshöfer


 

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Bewertungsplattformen: Sterben und sterben lassen.

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Sie stehen in jeder Diskussion mit Touristikern (egal ob Praktikern oder Theoretikern) fast immer ganz oben auf der (Un-)Beliebtheitsskala. In manchen (touristischen) Konferenzen und Gesprächen über Chancen und Risiken des Internet hat man oft gar das Gefühl, das speziell das Web 2.0 bestehe aus gar nichts anderem:

Bewertungsplattformen wie Holidaycheck, Tripadvisor, Travelistic und ständig wieder neuen.

Ok, es ist eine Tatsache, dass sich rund 80% aller Internetnutzer das Netz zur Information und Vorkaufsentscheidung nutzen - aber doch nicht immer nur Bewertungsplattformen. Was mich bei den Ansätzen stört, ist die Reduktion der Inhalte auf passives Verhalten, auf Durchstöbern des Netzes nach schlechten Bewertungen und das Jammern über die “neue Macht der Gäste”, fallweise auch als Demokratisierung der Wirtschaft bezeichnet.

Dieser 14minütige Fernsehbericht von RTL (danke, Ed, für den Hinweis) gibt Tipps, wie man gegen schlechte Bewertungen im Internet vorgehen kann - mit Klagen, Fälschungen und indem man “Marketing”-Agenturen engagiert, die das ganze eindrucksvoll wieder gerade biegen werden.

Wär doch einfacher, Kritik - wenn sie schon mal da ist - als Chance für Verbesserung oder positives Beeindrucken (statt Einschüchtern) verärgerter Gäste zu sehen, oder lieg ich da ganz falsch?

Das das Internet hierfür das größte Geschenk für die Gastro- und Hotelszene seit Erfindung der “Benutzte-handtücher-auf-den-Boden-schmeißen-Aufkleber” ist, werden wohl manche nur schwer begreifen!
(Stefan Niemeyer, Marketingleiter vom Romantikhotel Schloss Rheinfels in einem Kommentar zu diesem Beitrag)

Ich kenne viele Hoteliers, die geben alles für ihre Gäste. Umso enttäuschender dann manchmal die Momente, wenn man in Gesprächen oder Workshops mal kurz das Orakel befragt. An ein Zitat eines Hoteliers erinnere ich mich besonders gern, als wir über das Sperren der Kommentarfunktion in seinem Blog gesprochen haben:

Wozu soll ich das moderieren? Wenn er es bei mir nicht schreibt, dann schreibt er es eben woanders hin. Da hol ich die Diskussion doch lieber auf meine eigene Seite, erspar mir die Recherchen und kann schneller reagieren. Und seien wir doch mal realistisch: Der erste Weg eines Gastes ist doch i.d.R. auf die Homepage, und nicht auf die Plattform.

Nur eine Lösung - Vorschläge für andere? Besonders gerne lese ich praktische Beispiele von Unternehmen die verstanden haben, dass man das Internet auch authentisch und proaktiv statt immer nur reaktiv nutzen kann?

Von mir gibts diesmal keine weiteren (Markus, springst du ein?), ich muss die Schneeschuhe für WeissSee einpacken, um danach die Rudolfshütte bewerten zu können :-). Wer aber Zeit und Lust hat, findet genügend Beiträge zu diesem Thema in meinem und in vielen anderen Blogs. Viel Vergnügen beim Stöbern.

Fotoquelle: Muss ja nicht immer gleich herumposaunen, es gibt Schlimmeres.


 

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Slow down, hör zu, stell Fragen, besorg dir ein Gesicht!

Du hast den Text für deinen Elevator Pitch (was ist das?) hervorragend auswendig gelernt, mich 30sek vollgequasselt, mir erzählt wie großartig du bist, und was du schon alles gemacht hast, wie viele Entwickler in deinem Team arbeiten und welchen Trends deine Geschäftsidee folgt.

Aber du hast mir nie erklärt, was du mir bieten kannst, das mein Leben einfacher macht, unabhängig davon, ob ich nun dein Kunde werden soll, dir einen Geschäftskontakt vermitteln oder einfach nur Kritiker sein soll.

Weil das an einem Gründerabend beinahe schon quälend war, muss ich einfach wieder einmal dieses (Grundlagen-)Video ausgraben.


Der Teil mit dem Elevator Pitch kommt nach ca. 3 Minuten. “Do you wanna listen to an elevators pitch? Do you love giving your elevators pitch? Do you hate giving your elevators pitch?” (Michael Port)

Passt auch irgendwie zum Thema: Webseiten ohne Gesichter oder zumindest Namen der Mitarbeiter (ja, derer gibt es tatsächlich noch immer unzählige), mach ich meistens ganz schnell wieder zu, auch wenn ich noch so freundlich zur Kontaktaufnahme aufgefordert werde. Und info@… oder office@… eMail-Adressen klingen auch nicht gerade einladend. Wer schreibt schon gern “Sehr geehrter Herr Info”. Womöglich antwortet dann auch noch die Office Adresse “Ich bin eine Frau”. (Alles schon persönlich erlebt!)

Und zum Schluss noch ein Lesetipp für die Kategorie Fehltritte: Bei Robert Basic (mit dem ich mich in den Kommentaren dieses Beitrags schon einmal über Elevator Pitches amüsiert hatte) finden sich auch gerade 2 aktuelle Beispiele zum Thema “Soziale Kompetenz” (hier und hier).


 

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ANDERS|denken.tv: Hotel-Blog über das “Süsse Leben”

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Gestern ging es hier um 10 Gründe die gegen Hotel-Blogs sprechen könnten. Heute folgt der Gegenpol: 5 Touristiker aus Südtirol haben sich vor einigen Jahren zum Konsortium der Dolce Vita Hotels zusammengeschlossen und starten jetzt ein Gemeinschaftsblog.

5 Hoteliers und ihre Teams schreiben ein Weblog.
Wozu die Mühe? Wo liegt der Unterschied zu unserer Webseite? Ganz einfach: Hier gewähren wir Einblicke in spannende Geschichten rund um die Dolce Vita Hotels, erzählen von außergewöhnlichen Erlebnissen und Erfahrungen unserer Gäste, von Wanderungen oder Fitness-, Wellness- und spektakulären Sportaktivitäten, und verraten Tricks unserer Meisterköche.

Auf ganz menschliche Art wollen wir Ihnen das Südtiroler Vinschgau, das Meraner-Land und seine Menschen näherbringen, und es wird hier auch bald etwas zu gewinnen geben! [Zitat Dolce Vita Blog]

Ich durfte die Chefs der 5 Sterne Wellness Tempel auf einem Teil ihres Weges zum “Dolce Vita Blog” begleiten, und die Zusammenarbeit hat großen Spaß gemacht. Nicht nur aufgrund des Ergebnisses, sondern vor allem wegen der positiven Einstellung, dem Mut neue Wege zu gehen und der Ideenvielfalt des gesamten Teams.

“Uns ist es wichtig, unsere Gäste persönlich anzuprechen. Ein Baustein zu dieser Form der Gäste-Bindung soll das Dolce Vita Blog sein, in dessen Gestaltung wir unsere Gäste aktiv einbinden wollen. Das erzeugt nicht nur Bindung, sondern unterscheidet uns vor allem von anderen und unterstützt unsere Glaubwürdigkeit. Wir sind “first mover” und das erste bloggende Hotel-Konsortium im gesamten deutschsprachigen Raum.”
[Klaus Ladurner, Dolce Vita Hotels]

Unsere bezaubernde VOdA Kollegin Verena hat im Laufe des Projekts mit Klaus Ladurner, einem der bloggenden Hoteliers ein 3-minütiges Video-Interview geführt. Es geht u.a. um die Gründe, die die Hoteliers zum Bloggen getrieben haben, wie sie ihr Blog bekannt machen wollen und wozu der ganze Aufwand überhaupt gut sein soll.

Anmerkung: Wer neben den charmanten nord- und südtiroler Dialekten auch noch das Rauschen im Hintergrund hört - dieses kommt vom Wasserfall direkt neben dem Pool wo Verena Klaus Ladurner zum Interview gebeten hat, denn an einem anderen Ort hätten sich die weit über 30°C an dem Tag wohl kaum aushalten lassen.

Webseite: www.dolcevitahotels.com | Blog: www.dolcevitablog.com


 

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ANDERS|denken.TV: Geschäfts-Konzept für den Sommer-Tourismus

Geschäftsidee Tourismus: MountainAiring
Viele österreichische Hoteliers und Touristiker suchen nach Lösungen, um ihre Hotels auch in gegenüber dem Winter vergleichsweise schwachen Sommermonaten auszulasten.

Christoph Seiwald, Touristiker aus Ischgl hat mit MountainAiring ein Geschäftskonzept entwickelt, das sein Hotel auch im Sommer mit Gästen füllen soll.

  • Die Zielgruppe: (Hobby-)Marathonläufer die sich inmitten einer einzigartigen Bergwelt und zu leistbaren Preisen wie Profis auf ihren Traum vorbereiten wollen.
  • Das Konzept: Auf einer der höchsten Laufstrecken Europas soll Höhentraining für Trainingserfolge sorgen.

Hoch über der Idalp (Ischgl, Tirol, Österreich) wurde in über 2.500m Seehöhe eine 10km lange Laufstrecke ausgeschildert, Sportärzte erstellen individuelle Trainingspläne, und auch Mahlzeiten und Rahmenprogramm sind auf das große Ziel abgestimmt.

“Die Univeristät Innsbruck erstellt derzeit eine Studie die bestätigt, dass schon nach einer Woche 75% des vollen Trainingseffektes eines normalerweise 3 Wochen dauernden Höhentrainings erzielt werden”, erklärt der mutige Hotelier stolz.

Noch etwas soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. Der Igschler schreibt österreichische Touristik-Web2.0-Geschichte:

“Endlich ein österreichischer Hotelier, der bloggt!” schreibt Karin Schmollgruber in einem Kommentar zum ersten Beitrag auf Christoph Seiwalds Blog www.hoehentraining.at.

Österreichs erster bloggender HotelierDas Besondere daran: Ich glaube mit dem Blog zu MountainAiring ist er der erste Hotelier Österreichs überhaupt, der sich an dieses Medium heranwagt. Mal sehen welche Nachahmer es geben wird. (Wenn ich mich mit der Aussage irre, bitte jederzeit die Kommentarfunktion am Ende dieses Beitrags benutzen, danke!)

Ich habe Christoph Seiwald am Wochenende in Ischgl getroffen. Es war nicht geplant, aber spontane Aktionen haben ja durchaus ihren Reiz. Und so kam es, dass wir uns kurzerhand eine Videokamera schnappten, und das erste Interview für ANDERS|denken.TV aufnahmen. Die Bild- und Ton-Qualität des 10minütigen Gesprächs ist leider nicht die beste, aber es ging mir vor allem darum, einen vor Elan und Unternehmergeist sprudelnden Idealisten und Vordenker hautnah auf dieses Blog zu bringen.

Worüber haben wir geredet? Über die Idee von MountainAiring, Hürden bei der Umsetzung der Idee, mitten in einem Ski- und Promigebiet (Ischgl ist bekannt für seine Höhen-Konzerte mit Weltstars, Abstecher von Paris Hilton, Pop-Stars Kanditaten, u.a.) ein Konzept für ein (leistbares!) Sommertrainingskonzept zu implementieren, welchen Vorteil sich der Hotelier von seinem Blog erwartet und wohin die Reise noch gehen soll.

Letzeres klingt nicht unspannend: MountainAiring könnte schon bald zu einem Franchising-Konzept weiterentwickelt werden.

Zum Abschluss dieses Beitrags 5 (Mit-)Gründe, warum mir das Konzept und dessen Umsetzung gefallen, und durchaus beispielhaft für viele andere Unternehmer sein können:

  • Positionierung
    Ischgl ist bei weitem nicht die einzige Gemeinde Österreichs in der auf über 2.000m (Anm.: jene Höhe aber der Höhentraining möglich ist) gelaufen werden kann. Dennoch ist MountainAiring das erste Tourismuskonzept, das sich ganz klar als professionelles “Höhentrainings-Mekka” für Hobbysportler positioniert.
  • Spezialisierung auf eine Zielgruppe.
    Halbherzig wäre gewesen “alle Läufer” anzusprechen, und hätte als Differenzierungsmerkmal in diesem Fall wohl nicht funktioniert. Es gibt im Zielgebiet des Unternehmens hundertausende Marathonläufer. Viele von ihnen leben in Großstädten mit eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten, oder weit entfernt von Bergen, in denen Höhentrainingseffekte erzielt werden können.
  • Probleme erkennen und lösen.
    Während der gesamten Umsetzung standen für Christoph Seiwald direktes Feedback aus der Zielgruppe und laufende Abstimmung mit Experten im Mittelpunkt. Nur so erfuhr er alles über Wünsche und Probleme seiner künftigen Kunden, und konnte die Erkenntnisse in sein Konzept implementieren.
  • Die Umsetzung.
    Ausdauer, Feinfühligkeit, Weitblick und unternehmerischer Mut während der gesamten Phase der Umsetzung.
  • Nachhaltigkeit und Weitblick.
    Für MountainAiring mussten weder neue Liftanlagen, Straßen oder Betonklötze errichtet werden. Statt dessen nutzt der Unternehmer was er direkt vor seiner Haustüre findet: Natur, Wanderwege und Berge. Und wenn (lt. der letzten Woche veröffentlichten EU Studie über Klimawandel) im Jahr 2050 an der Ostsee Palmen wachsen und Südeuropa in Hitze erstickt, wird auch in den Alpen Schnee zur Mangelware werden - und den brauchen Marathonläufer wohl kaum…

www.mountainairing.com | www.hoehentraining.at


 

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Männer draußen bleiben: Frauenfluglinie Fly Pink

Fly:Pink

Ganz in pink und exklusiv für Frauen präsentiert sich die englische Fluglinie Fly Pink

… a “boutique airline designed especially for women” which plans to operate from Liverpool’s John Lennon airport. The airline will offer flights to Paris for “shopping breaks” in customised pink planes, and, to complete the experience, will also provide pink champagne and complementary manicures before take-off.

Neben Paris sollen auch Mailand und New York angeflogen werden. Der 24jährige Gründer Adam Charles zu seiner Idee: ‘We have decided to focus on one market and create a brand catering specifically for women.’

Ein Beispiel für eindeutige Positionierung und Differenzierung - obs auch ein Erfolgsbeispiel wird, werden wir ab 11. August sehen, wenn die erste Fokker 100 von Liverpool aus abheben soll.

Quellen: The Guardian, UK Airport News, Foto: Flickr


 

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