Alle Beiträge zum Schlagwort (Tag) Differenzierung’

Kostenlos ins Internet

wlan_wifi.jpgSo einfach kann Differenzierung manchmal sein:

Seit Jahren entscheide ich mich bei der Auswahl von Hotels für jene wenigen, die kostenlosen Internetzugang über WLAN anbieten. Weil ich das Internet zum Arbeiten und Telefonieren brauche, und damit wahrscheinlich wirklich nicht der Einzige bin.

Immer sind es aber noch viel zu wenige Hotels, Gastronomen oder gar Tourismusregionen (gibt es überhaupt eine?), die dieses einfache Möglichkeit der Differenzierung nutzen. Wahrscheinlich auch deshalb:

“Was sind bitte WLANs?”

Peter Eich hat eine Umfrage über kostenlose Internetzugänge in der Touristik rund um den Bodensee gestartet und in einer Liste am BodenseePeter Blog veröffentlicht. Ein Lesen des dazugehörigen Beitrags [siehe hier] sorgt übrigens für leichtes (oder besorgtes?) Schmunzeln… Danke, Peter, für die tolle Arbeit!

PS: Ausnahmsweise lösch ich aus den Kommentaren einmal keine Eigenwerbungen raus, falls jemand einen Tipp für ein Hotel oder eine Tourismusregion mit kostenlosem Internetzugang hinterlassen will :-)

Update: Eine sehr umfangreiche und schön sortierte Liste für Wien hat Helge Fahrnberger zusammengestellt [siehe hier]. Danke, für den Hinweis, Helge!

www.bodenseepeter.de/wlan | www.helge.at/wlan | Foto: Flickr


 

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Pasta und Wein

wine_that_loves.jpgWelcher Wein passt zum Abendessen? The Amazing Food Wine Company beantwortet diese Frage auf - zumindest für Someliers und wahre Weinliebhaber - fast schon erschreckend einfache Weise:

Wine That Loves … Pasta, Huhn, Pizza, Steak oder Lachs - Simplicity pur. Nur 5 Sorten Rotwein, sonst nichts. Statt kompliziert bedruckter Etiketten nur wenige Worte, dafür eine klare Aussage womit sich der Wein optimal kombinieren lässt. Und das sind immerhin jene Speisen, die Amerikaner lieben.

Dass Einfachheit durchaus auch schmecken kann, lässt sich vielleicht daraus ableiten, dass die 5 Sorten Rotwein von Ralph Hersom, dem ehemaligen Chef Somelier des New Yorker Nobelrestaurants ‘Le Cirque’ zusammengestellt wurden.

Ganz neu ist das Konzept der Amazing Food Wine Company nicht, denn schon vor einigen Jahren war YellowTail mit einer ähnlichen Simplicity-Strategie erfolgreich. Die australische Wein-Marke hatte es nicht nur geschafft, sich am heißesten Weinmarkt der Welt einzunisten, sondern das gleich auch noch als eine am schnellsten bekannt gewordenen Marken Amerikas. Im Detail ist diese Geschichte nachzulesen im Buch von W. Chan Kim und Renee Mauborgne: Der Blaue Ozean als Strategie. Wie man neue Märkte schafft, wo es keine Konkurrenz gibt.

Warum Simplicity auch im Segment Food & Beverage als Differenzierungs- und Positionierungsinstrument funktioniert: Weil in den letzten 15 Jahren die Zahl der Produkte in Supermarktregalen um 140%, die Diversifikation gar um 450% gestiegen ist, und die Zielgruppe jener Konsumenten die genug von der Qual der Wahl gleichartiger Produkte haben sehr groß ist.

Springwise schlägt am Ende des Beitrages über den fool-proof (idiotensicheren) Wein vor:

Start up something similar in your own neck of the woods, or take another difficult or elitist product and make it easy for the rest of us. Just don’t dumb it down too much, and do keep it playful and well-designed.

www.winethatloves.com


 

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Ideenlinks zum Aufschwung

logo-aufschwung_rgb_web_210×60.JPGAUFSCHWUNG - Messe für Existenzgründer, junge Unternehmer und Franchise. 1.800 Besucher an einem Tag.

Der Ort im Land der Ideen war eine Reise wert und es hat Spaß gemacht, vor hoch motivierten TeilnehmerInnen und neben hochkarätigen Vortragenden (siehe weiter unten) sprechen zu dürfen.

In den 2 Vorträgen ‘ANDERS|denken :: ANDERS|sein‘ habe ich jeweils unterschiedliche Praxis-Beispiele eingebaut - in Summe über 40. Wie versprochen hier eine Liste mit Links zu jenen, über die ich in diesem Blog schon einmal berichtet habe, zusätzlich das eine oder andere verwandte Thema. Weitere folgen in den nächsten Wochen und gibt es auch hier, hier, hier oder hier.

burkhard_aufschwung.jpgVorher aber noch ein herzliches Dankeschön für die so zahlreichen Feedbacks wie z.B. auf den Internetseiten von Organisator Burkhard Schneider (Best Practice Business), Elke Fleing (Selbst und Ständig), Peter Musseleck (Digital Mesh Europe) und den vielen anderen die per eMail gekommen sind. Sie alle freuen mich umso mehr, als dass es immer ein große Herausforderung ist, für so unterschiedliche TeilnehmerInnen (‘Hier war für jeden etwas dabei, ob Gründer, Jungunternehmer oder etablierter Unternehmer’) tatsächlich Nutzen bringende Worte zu finden.

Aber am Ende spielt es keine Rolle ob Gründer oder langjähriger Unternehmer. Die Probleme sind sehr oft die selben und Nachdenken schadet niemanden. [Weiterlesen] »


 

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Mass Customization Elite in Salzburg

mass_customization_salzburg.jpg

 

Man kann eben nicht überall gleichzeitig sein. Während ich auf der AUFSCHWUNG Messe in Frankfurt meine Vorträge halte, findet in Salzburg ein Event statt, das eigentlich ein Pflichttermin wäre.

8. Mass Customization Tagung für Deutschland, Österreich und die Schweiz, 16.02.2007, FH-Salzburg

Die Tagung ist das Nummer-1-Networking-Event zum Thema im deutschsprachigen Raum und eine optimale Ergänzung der internationalen MCPC 2007 Conference (Oktober 2007 in Boston). [s. Programm]

Warum ich gerne in Salzburg mit dabei gewesen wäre, hat Social Commerce Pionier Jochen Krisch in einem früheren Beitrag in treffende Worte gefasst:

Mass Customization wird im neuen Jahr abgelöst durch “Crowdsourcing“, ein Thema, das 2006 im Zuge der Web 2.0 Entwicklung enorm an Bedeutung gewonnen hat. Der Abschied vom Thema Mass Customization ist dabei ein durchaus erfreuliches Zeichen, schließlich ist das Thema im E-Commerce inzwischen mehr Gegenwart als Zukunft

Das einleitende ‘abgelöst’ dürfte sich dabei allerdings nur auf den Trendfaktor bezogen haben, denn die neuen, sich rasant ausweitenden Möglichkeiten interaktiven Crowdsourcings eröffnen ‘individualisierter Massenfertigung‘ ganz neue Möglichkeiten

  • zum Generieren innovativer Ideen,
  • der Produktentwicklung,
  • vielleicht sogar der Produktion ,und sicher auch
  • des Marketings.

Das hier schon mehrfach erwähnte Projekt Crowdspirit ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass Crowdsourcing ein tragender Baustein für noch erfolgreichere Massen-Individualisierung ist bzw. sei kann.

Sehr wohl bei den Veranstaltungen dabei sind u.a. Mass Customization Guru Frank Piller, Vertreter von adidas, Audi, Bene, Personal Novel, Spreadshirt u.v.a.

Besonders Jochen wünsche ich schon jetzt viel Erfolg bei der Moderation seiner Diskussionsrunde und freue mich über Berichte der Veranstaltung im Exciting Commerce Blog.

Nachsatz: Was ist Mass Customization

Auf eine kurze Formel gebracht, bedeutet Mass Customization die Herstellung von Gütern und Dienstleistungen nach individuellen Kundenwünschen mit (nahezu) der Effizienz einer Massenproduktion.

Ziel ist es, die Differenzierung vom Wettbewerb zu schaffen, ohne dass dabei die Kosten explodieren. Basis der Kosteneffizienz sind stabile Prozesse in der Auftragsabwicklung und der Einsatz moderner Interaktions-technologien an der Kundenschnittstelle. [mass-customization.de]

www.mass-customization.de/mc07/


 

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Ja!Natürlich: Hausverstand statt Billigladen

Eine Supermarktkette hat genug vom ruinösen Preiswettbewerb und will sich zum Lebensmittel-Dienstleistungszentrum entwickeln.

Billa will nicht länger für „Billiger Laden“ stehen, sondern für hochwertige, natürliche und leistbare Lebensmittel. Dem ruinösen Preiskampf der vergangenen Jahre kehrt man den Rücken.

billa_hausverstand_logo.jpgEin neuer Slogan (’Billa sagt der Hausverstand.’), 27 Mio. EUR Werbebudget, Plakatwerbungen und Investitionen von bis zu einer halben Millionen Euro in jeden der über 1.000 Standorte - all das soll die Differenzierung vorantreiben.

Als erste sichtbare Maßnahme werden im Billa-Kassenbereich Ende Februar “Healthy Choices” statt der bisher üblichen Naschereien eingeführt. Diese gesunden Snacks werden maximal 150 Kalorien, 10 Gramm Fett (außer Nüsse) und keinen raffinierten Zucker enthalten.

Zwei Dinge die ich in keiner Pressemitteilung gefunden habe:

schwein_sitzend_frei_logo.jpgErstens: Wie wird Billa künftig mit seinen Kunden in Dialog treten? Sieht das die ‘neue Philosophie’ überhaupt vor? Das beliebte Ja!Natürlich-Blog wurde bekanntlich im September 2006 mehr oder weniger stillschweigend eingestellt.

Dabei wäre das gerade jetzt eine von mehreren Möglichkeiten (runderneuertes Konzept und neue ‘Besen’ vorausgesetzt!), um inhaltslose PR Phrasen in glaubhafte Argumente zu verwandeln:

Wir lassen den Preiswettbewerb endgültig hinter uns und treten mit voller Kraft in einen Vertrauenswettbewerb. [Volker Hornsteiner, Vorstandssprecher]

billa_woellersdorf.jpgZweitens: Wie werden die 16,000 MitarbeiterInnen auf dem Weg zur Repositionierung mitgenommen, damit so etwas (siehe hier) nicht passiert? Die neue, bequemere (von Nachwuchsdesignern der Modeschule Hetzendorf gestaltete) Arbeitskleidung allein, kann es kaum sein. Denn wie wir wissen ist der nicht sichtbare Teil (Einstellungen, Werte, soziale Kompetenzen) des Eisberges ein entscheidendes Kriterium für eine erfolgreiche Marke.

www.billa.at | www.makingofjanatuerlich.at
Quellen: APA, Handelszeitung

3 Linktipps:


 

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Geheimnisse eines Tanz-Bären

Wer träumt nicht davon, sein Hobby zum Beruf zu machen und dabei sogar noch Geld zu verdienen.

Wäre es von Anfang an ein geplantes Projekt gewesen, wäre sie ein heißer Kandidat für die Kategorie ‘verrückte Geschäftsideen‘ gewesen. In diesem Fall war es Zufall. Aber auch Zufall bedarf eines Auslösers!

Matt Harding reiste gerne. Und Matt Harding war ein Geek. Eigentlich wollte er sein ganzes Leben lang nur Videogames spielen - aber es kam alles anders als er dachte. Mit 26 stellte entschied er sich dafür, den sicheren Job eines Computerspiele-Programmierers und ein fixes Gehalt gegen eine 6monatige Weltreise einzutauschen.

So wie Forrest Gump irgendwann zu laufen begonnen hatte, fing Matt an zu tanzen. So wie er es einst für seine gelangweilten Bürokollegen getan hatte. Nur tanzte er dieses mal u.a. in Beijing, Vietnam, Kambodscha, Sibirien, Ruanda, Kenia, Uganda und sogar am Kilimanjaro. Mit dabei hatte war eine kleine Digitalkamera. Und die machte ihn über Nacht zum Star - und bezahlten Werbeträger.

Egal wie einfach oder verrückt die Geschichte ist, auch aus ihr kann man etwas lernen. Was Matt in einem Videointerview erzählt [siehe hier], kann auf jeden (Jung-)Unternehmer genauso umgelegt werden, wie auf Innovationsprojekte innerhalb eines Unternehmens. An diesem Beispiel ist anschaulich erklärt, worüber Coaches und Trainer so gerne reden. [Weiterlesen] »


 

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Lachende Truckerherzen: Pimp my Truck

Immer wieder überholt man auf der Autobahn liebevoll individualisierte Lastwagen. Was aber ANDERS|sein wirklich heißt, zeigen japanische Frächter auf diesem Foto:

Dekotora - LKWs als Kunstwerke oder Kitsch?

Dekotora (Decoration Trucks) nennt sich dieser in Japan so weit verbreitete Trend, dass es dazu bereits Videospiele gibt. Trend? Eigentlich eine falsche Bezeichnung, denn das ganze begann schon vor mehr als 30 Jahren. Auslöser dafür war ein japanischer Kinofilm. Kunst oder Kitsch? Unternehmern ist das egal: Auf Dekotora spezialisierte Unternehmen boomen.

Wie die Trucks in Aktion aussehen, sieht man in mehr Bildern und Videos hier oder hier. Auch auf Wikipedia gibt es eine eigene Seite über den Pimp My Truck Trend.

Wer hierzulande jetzt die große Geschäftsidee wittert, oder die rollenden Kunstwerke zum Auffallen oder für Differenzierung nutzen will, sollte vielleicht zuerst einmal mit diversen Zulassungsstellen reden…

Wieder einmal gefunden über Wired Asia News. Ein Blog der Kategorie Top Blogs - zumindest für jene, die gerne mal einen Blick auf den Ost-Kontinent werfen.


 

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Weihnachten und keine Spur von Service

Meine Frau hat heute einer 90jährigen Dame einen Christbaum nach Hause geliefert: Weil der örtliche Christbaumhändler keine Lust dazu hatte - nicht mal gegen Bezahlung.

Anschließend ist sie noch einmal gefahren: Weil sich die Kinder ihrer NissanMicraFreundin keinen Bonsai, sondern einen richtigen Baum wünschen.

An alle über billige Kaufhaus-Bäume jammernden Christbaum-Händler:

Schon mal über Service nachgedacht?

Beinahe schon makaber weil so einfach: Ein ‘Wir liefern auch nach Hause‘-Schild würde noch immer zur Differenzierung reichen. Und ganz ganz selten sehe ich sogar eines…


 

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Lernen von einer etwas dezenteren Branche

Wenn sogar Friedhöfe und Bestattungsunternehmen es schaffen, neue Regeln für ihre Branche zu definieren, dann sollte es eigentlich für niemanden mehr eine Ausrede geben, warum Differenzierung nicht funktionieren sollte.

4 Beispiele aus einem Gewerbe, über das man nicht so häufig spricht, und dem man auf den ersten Blick eher weniger Innovationskraft zugetraut hätte.

1. Friedwald

Neu ist in einem FriedWald der Ort des Gedenkens, ungewohnt die Umgebung.

Friedwald Naturbestattungen

FriedWald steht für ein naturbelassenes Stück Wald. In biologisch abbaubaren Urnen finden Menschen an den Wurzeln eines Baumes ihre letzte Ruhe. Und weil man im Wald leicht die Orientierung verliert, weist eine Waldkarte den Weg zur Grabstätte. Über die Kennung kann der Standort auch per Internet abgefragt werden.

Den Baum kann man übrigens selbst bestimmen. Fachmännischen Rat geben ausgebildete Förster. Die Grabpflege übernimmt die Natur. Aktuell existieren in Deutschland 15 FriedWälder. Die Idee der Waldbestattungen stammt übrigens aus der Schweiz: Dort gibt es bereits über 60.
Quellen: Wiesbadener Kurier, Friedwald Deutschland, Friedwald Schweiz

2. Naturbestattung auf österreichisch

Bergbestattung. Letzte Ruhe in den Alpen.

In Österreich sind Naturbestattungen wie oben beschrieben (noch) verboten. Ganz unmöglich sind sie dennoch nicht, wie Elisabeth Zadrobileks, Naturbestattung GmbH beweist:

Naturbestattungen in einer Form und Weise an, wie sie in Österreich noch nie dagewesen sind. Z.B. das Verstreuen der Asche auf einer schönen Blumenwiese und Baumbestattung in Bratislava, Seebestattung an der Adria und in allen Weltmeeren sowie Almwiesenbestattung in den Schweitzer Bergen.

Dass Bestatter durchaus Menschen mit Durchsetzungswillen für auch nicht-regelkonforme Innovationen sind, zeigt dieser optimistische Nachsatz auf der Homepage des Unternehmens:

In Kürze steht auch der erste “Wald der Ewigkeit” in Österreich als Alternative zur Verfügung

3. Service Corporation International (SCI)

Hinter diesem Synonym verbirgt sich ein amerikanisches Bestattungsunternehmen, das die Branchen-Regeln auf den Kopf gestellt hat, und das in einem Segment, in dem 80% der Umsätze von kleinen, regional tätigen Non-Profit Organisationen abgedeckt werden - zum größten Teil zu horrenden Preisen. SCI ist heute ein börsennotierender Konzern, weltweit tätig, beschäftigt 17,000 MitarbeiterInnen und besitzt selbst über 450 Friedhöfe und knapp 200 Krematorien.

Dazu kommen 4,500 Netzwerkpartner in 20 Ländern, die SCI seit 1999 (natürlich mit allem Drumherum wie Vermarktung, Auftritt, Organisation, Qualitätskontrolle, …) unter der Marke Dignity Memorial zusammengefasst hat. Daneben gibt es noch 5 weitere Marken. Das Prinzip von SCI: ‘Global denken, lokal handeln’.

4. Trend Öko-Friedhöfe

Öko-Friedhof

Öko Friedhöfe verzichten auf umweltschädliche Verbrennung und Särge aus teurem (Tropen-?)Holz. Bei uns eher selbstverständlich, in den USA nicht. Simplicity steht im Vordergrund. Die Bestattung erfolgt in der Regel mit Tüchern oder einfachen Holzkosten.

Der Preis beträgt somit in etwa 1/10 eines normalen (amerikanischen) Begräbnisses, nämlich ca. 500 Dollar. Auch hier reduzieren sich die Instandhaltungskosten auf ein Minimum, trotz High-Tech:

Statt aufwendigen Grabsteinen werden junge Bäume gesetzt. Damit man den Toten weiterhin einen Besuch abstatten kann, werden GPS-Nadeln verwendet, die den exakten Standort der Grabstätte anzeigen. Ein nicht zu unterschätzender Nebeneffekt: Die Öko-Friedhöfe stehen unter Naturschutz und können sich zu wahren Biotopen entwickeln, da dort kein Rasenmäher wütet oder Einkaufszentren errichtet werden dürfen.

via vitalGenuss, wo man auch dieses Video über einen Ökofriedhof findet.
Foto: Grooveygreen


 

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Die billige Brille im Internet

Brillen online kaufenIm Internet oder im Shop des Fachhändlers einkaufen?

Ira Mitchell stellte sich diese Frage auch, entschied sich statt einer 500 Dollar Optiker-Brille für eine 61 Dollar Internet-Brille. Keiner hätte es bemerkt, gäbe es da nicht das böse Internet. Märkte sind Gespräche, und Eyeglasses Stores are for suckers.

Without question, I’ll order from each of these places in the future. The prescriptions are tack sharp, the selections are better than the stores and the prices are incredible. Eyeglasses for less than a pair of shoes? Yes, please.

Weil sein Beitrag hunderten von Menschen tausende Dollar erspart hatte, gibt es mittlerweile auch eine eigene Webseite mit Horrorgeschichten, Erfahrungsberichten und Links zu Händlern die begeistern.

Anlass waren über 70 Kommentare und jede Menge Verlinkungen in wenigen Tagen. Dazu ein komödiantenhaftes aneinander-vorbei-Reden von Händlern und Konsumenten Prosumenten.

3 Dinge, die man aus dem 30-Tage Beispiel mitnehmen kann. Nichts Neues und doch eine lebendige Bestätigung ansonsten grauer Theorie:

Das Internet hat den Handel längst revolutioniert und wird es auch weiter tun. Branchen die noch immer glauben, dass Bücher und Musik der Anfang und zugleich das Ende eines Trends waren, werden irgendwann schon bald vor den Trümmern ihrer Ignoranz stehen.

Als Kunde bezahle ich nur dann mehr, wenn ich den Unterschied im Angebot auch wahrnehme! Niemand kauft sich eine Hose, die nur billig ist und nicht gefällt. Dass ein Geschäft Personal- und Raumkosten mitschleppt, ist kein Differenzierungsmerkmal! [s. Kommentar 18]

Und last but not least: Seinen Kunden zuhören lohnt sich! Einem Schnäppchenjäger die Vorteile von Reparatur und Service zu erklären ist sinnlos, denn der kauft lieber 5x etwas Neues als 1x zu teuer. Auch wenn der Verkaufstrainer noch immer etwas anderes sagt: Jeder Kunde ist anders, Schubladen-Lösungen funktionieren nicht - trotzdem höre ich sie täglich.

3 Linktipps zu ähnlichen Beiträgen:
- Brillenkauf im Wohnzimmer - Differenzierung eines Optikers
- apo.take - Diskont und Qualität unter einem Dach
- Gestern waren sie noch Couch Potatoes (Video)

via Logic + Emotion


 

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