Alle Beiträge zum Schlagwort (Tag) erlebnis’
15 beeindruckende 3D Sidewalk Paintings

Ich weiß noch als ich vor vielen Jahren zum ersten mal vor einer Straßenmalerei dieser Art gestanden bin. Sie war sicher nicht vergleichbar mit den Werken von Julian Beever, aber dennoch bin ich seit damals ein Fan dieser 3D Kunstwerke - ganz egal ob sie für Werbezwecke eingesetzt werden oder nicht.
Hier sind 15 meiner Favoriten. [Weiterlesen] »
Ungewöhnliches Restaurant: Essen im Riesen-Elch

Trojanisches Pferd auf Schwedisch: Dieser 47m lange und 45m hohe hölzerne Elch wird in den nächsten Monaten in Schweden errichtet werden.
Über den einem Baumstamm nachempfundenen Lift gelangt man in den Schlund des Tieres. Von dort verteilen sich die Besucher auf 3 Etagen wo bis zu 350 Menschen Konferenzen abhalten, in einem Restaurant speisen oder Veranstaltungen beiwohnen können. Von einer Aussichtsterrasse hat man einen Rundumblick auf schwedische Berge, Wälder und Seen.
Nachfolgendes Video zeigt computeranimiert, wie es im Inneren des vom Architekten Thorbjörn Holmlund entworfenen Elchs aussehen wird. [Weiterlesen] »
Innovationspreis für Naturerlebnis: Baumkronenweg


Als ich zum ersten mal von diesem Projekt erfahren hatte, erinnerte ich mich an eine Filmszene mit Sean Connery aus Medicine Man. Im Sommer durfte ich mich selbst vom einmaligen Flair der Baumhotels am Baumkronenweg überzeugen, und heute lese ich bei Markus, dass das Konzept oberösterreichischer Bauern einen Preis nach dem anderen abräumt. Diesmal war es der zweite Rang beim Innovationspreis Leader+.
Der Baumkronenweg im oberösterreichischen Innviertel bietet ein europaweit einzigartiges Naturerlebnis. Auf einer Länge von 1.000 m schwingt sich der Baumkronenweg bis auf eine Höhe von mehr als 20 m und verbindet 40 Plattformen miteinander. Diese bieten einen phantastischen Ausblick ins Innviertel, ins benachbarte Bayern und ins Salzkammergut.
Was das Erlebniskonzept neben den atemberaubenden Ausblicken und der einzigartigen Atmosphäre sonst noch auszeichnungswürdig macht, erklärt die Jury mit folgendem Stategement:
Ausschlaggebend für die Zuerkennung des Preises war neben der ökonomischen Sinnhaftigkeit die erfolgreiche Einbettung in die Region. Für den Baumkronenweg sprachen die gute Vernetzung von Landwirtschaft, Tourismus und Gewerbe und die Verknüpfung der Bereiche Umwelt, Kultur und Soziales.
Wie wird das Angebot von Gästen angenommen? - Seit seiner Eröffnung 2005 zählt der Wanderweg rund 600.000 Besucher, 5.500 Nächtigungen in den Baumhotels. Gratulation an die Betreiber und weiterhin viel Erfolg!
PS: Ach ja, ein Video gibts natürlich auch über den Baumkronenweg… [Weiterlesen] »
Future Pricing - Kunden bezahlen für andere Kunden.

Dass Restaurantgäste den Preis selbst bestimmen ist zwar nicht wirklich etwas Neues, das Konzept des Seva Cafe fügt jedoch noch einen weiteren Baustein hinzu: Eine Vision und zwar jene der Entwicklung sozialer Verantwortung.
Wie funktioniert das Konzept? - Jeden Tag kehren in dem kleinen Restaurant rund 60 Menschen ein. Jeder Gast wird Teil seiner Geschichte - und seiner Zukunft, denn am Ende des Essens entscheidet der neu gewonnen Freund selbst was er bezahlt, bzw. was es ihm Wert ist, dass auch am nächsten Tag wieder für andere Gäste gekocht werden kann.
Seva Café is an experiment in the joys of giving and selfless service. Run mostly by volunteers, our wholesome meals are cooked with love and served with love, offered to you as a genuine gift.
Seva Café invites you to feel at home and engage in inspiring conversation. We welcome you to feed your mind and your soul by taking the idea of selfless service beyond our walls, into your daily life and into your community.
Für manche hierzulande unvorstellbar, in Indien (Ahmedabad) funktioniert es, in Long Beach (Kalifornien) auch…
Links: Seva Cafe Indien, Seva Cafe Long Beach (Kalifornien)
Quelle: Ideentower
Das perfekte Dinner - Verbrechen inklusive
Vor 4 Jahren suchte David Wachtendonk nach einer Abwechslung zu langweiligen Dinner-Einladungen. Die Lösung war schnell gefunden: Murder Mystey Maniacs, ein etwas anderes “Partyservice”.

Im eigenen Wohnzimmer dürfen die 10-100 Gäste ganz offiziell betrügen, heucheln und morden, so wie es in der vorab an die Gäste verschickten Rollenbeschreibung steht. Besonders beliebt: Ermordete Prominente.
Verrechnet wird pro Gast. Der Standardpreis von 8 Dollar pro Person erhöht sich bei komplexer werdenden Konzepten. Derer gibt es mittlerweile rund 40, die an über 40,000 Gästen erprobt wurden. Dazu gehören Firmenkunden ebenso wie Teenager und Gäste ganz normaler Dinnerparties. Der Jahresumsatz der Murder Mystery Maniacs dürfte somit über 100.000 Dollar liegen. Nicht schlecht für eine relativ einfach umsetzbare Geschäftsidee, zu der es außer einigen Requisiten und einem Büro weder Infrastruktur noch Produktionsmittel braucht.

Mehr Info gibt es bei www.host-a-murder.com, ein Beispiel für einen Erfahrungsbericht in diesem Blog, ein Video (allerdings eines anderen Unternehmens) bei YouTube und auch in der Gastronomie finden sich schon seit längerem immer wieder ähnliche Angebote.
Screenshots: Murder Mystery Maniacs
New York im Eiltempo
Über ein Hotel das seine gesamte Strategie auf die Zielgruppe Hobby-Marathonläufer fokussiert hat, habe ich einem etwas älteren Beitrag berichtet.
City Running Tours, ein New Yorker Reiseveranstalter hat sich wohl eine ähnliche Zielgruppe ausgesucht: Hobbysportler die sich auf Laufereignisse vorbereiten, und dabei auch noch etwas erleben wollen, oder auch einfach nur gerne laufen - und das sind allein in den USA angeblich 40 Millionen Menschen.
Das Konzept: Auf geführten Laufstrecken durch New York, Chicago, San Diego und Washington D.C. erzählt der Guide alles was man über New York wissen muss. Abgerechnet wird nach zurückgelegter Laufstrecke, 60 Dollar für die ersten 10 Kilometer (6 Meilen), danach 6 Dollar für jede weitere Meile.
City Running Tours offers guided running tours of New York City, Chicago, San Diego and Washington, DC and soon many more. Whether you are a recreational runner continuing your daily routine or training for a marathon and need to get your miles in, City Running Tours is here to accommodate your needs as a runner and a tourist.
Interessantes und vor allem relativ einfach umsetzbares Konzept, das unabhängig kultureller Unterschiede überall auf der Welt funktionieren sollte. Das meint auch Springwise, wo ich die Idee gefunden habe.
Foto: Flickr
Schlag mich Kleines!
Wieder einmal was für die Kategorie verrückte Geschäftsideen, diesmal aus Nanjing China. Zielgruppe der Bar “Zur aufgehenden Sonne und zum Abbau von Ärger”: Frustrierte Frauen.
20 tolerante Kellner lassen sich von den weiblichen Gästen nach Belieben verprügeln. Kostenpunkt 50 Yuan (ca. EUR 5) für eine Ohrfeige, wer es härter will und voll auf die submissiven Kellner losgehen will, legt 300 Yuan (ca. EUR 30) ab.

Wer seinen Frust trotz all den Gewaltausbrüchen noch immer nicht los geworden ist, kann einen Psychologen in Anspruch nehmen. Übrigens ein in China relativ neuer Berufsstand:
Psychologie und Psychoanalyse kann man in China erst seit der Öffnung des politischen Systems Anfang der 90-er Jahre studieren. [Prof. Aigner, Universität Innsbruck]
Auch eine Art der Differenzierung, die man allerdings eher als Erlebnisbar denn als Frust-Heilstube betrachten sollte…
Quelle: China Daily via Beratungsletter
Sprachkurse bei Kaffee oder Wein
Ideen entstehen oft in entspannter Bar-atmosphäre, warum das nicht auch fürs Lernen nutzen. So ähnlich könnte das Konzept der Café Language Lounge in Hamburg lauten.
Statt auf herkömmlichen Frontalunterricht à la Volkshochschule setzen die Betreiber auf Entspannung bei Kaffee, Kuchen und kleinen Gruppen mit maximal sechs Personen. Im Vordergrund stehen Dialoge, Vorträge und Konversation. Quasi nebenbei entwickeln die Gäste der Language Lounge ihre Sprachkenntnisse weiter, etwa indem sie Kaffee trinken und auf dem Tassenrand Präpositionen ablesen. Oder indem sie in englischen Zeitschriften und Büchern stöbern oder mit einem der immer anwesenden Muttersprachler plaudern.
Die Language Lounge funktioniert wie ein Fitnessclub: Für einen monatlichen Betrag von 99 Euro kann jeder kommen und gehen wann er will. Zwischen 17 und 23 gibt es dann Kurse oder spezielle Events. Und wer darauf keine Lust hat, unterhält sich in anderen Sprachen an der Bar.
Stefan Moser verweist in einem Beitrag von Dejan Novakovic auf ein Service der Volkshochschulen Salzburg und Kärnten.
Die bewusste Wahl von öffentlichen Lokalen als Treffpunkt betont die kommunikative, ungezwungene Ausrichtung der Veranstaltung. Um trotzdem das Ziel, die Sprachkenntnisse zu beleben, nicht aus den Augen zu verlieren, ist pro Sprache ein Trainer der Volkshochschule als qualifizierter Ansprechpartner vor Ort. [www.sprachencafe.at]
Being Spaces - langweilige Orte werden zu Treffpunkten oder die Leistungen an Treffpunkte verlegt. Funktioniert das auch für Ihr Business? Oder könnten Sie die Idee des Sprachcafès als Gastronom nutzen?
Update 8.4.07 | 2 ähnliche Beiträge in 2 hervorragenden Blogs
- Was können Sie als Gastronom daraus lernen?
Gerhard Schoolmann im Gastgewerbe Gedankensplitter - Gastronomen entdecken Spleating als Geschäftsmodell
Burkhard Schneider im Best Practice Business
Weitere Lesetipps:
- Nähcafe Stitch n’ Bitch
- Es muss nicht immer mehr Verkaufsfläche sein
- Kaffee-Büros wo sogar gearbeitet wird
- Bank mit Herz und Hirn
- Brillenkauf im Wohnzimmer
www.language-lounge.de via Geschäftsidee.de |
Grafik: www.sprachencafe.at
Treffpunkt für (Hobby)Dealer
Bars in denen sich die Preise für Getränke wie an der Börse verändern gibt es schon seit längerem. Absolut gelungen finde ich aber die Idee des C’ASIA-Coffeeshops.
Über Infotafeln und Flyer werden die Kunden über das Preisfeststellungsverfahren informiert. Die Gäste können über Leerverkäufe zum aktuellen Tageskurs Coins kaufen, den Espresso aber erst zum Zeitpunkt ihrer Wahl wieder einlösen.
So kann man mitspekulieren, niedrige Preise zum Erwerb günstiger Coins nutzen und sich bei später steigenden Kaffeepreisen daran freuen. Die Coins sind dann in allen Shops der Kette (derzeit Nürnberg, Passau und Hamburg) gültig.
Zu toppen wäre der Spaßfaktor jetzt nur noch in Kombination mit Kaffeebohnen von der eignen Plantage [siehe Beitrag vom Mai 2006].
Übrigens funktioniert die Idee nicht nur für Coffee-Shops - nur mal so als Denkanstoß…
[via Bernd Röthlingshöfer - Danke, Bernd, für den Hinweis auf diese hervorragende Idee!
Store your coins in coin albums to protect your coins from the elements and preserve their beauty and value.
Mission Impossible: Wein aus dem Mega-Humidor
Manche Restaurants setzen sich im harten Kampf um Gäste mit Überraschungsmenüs durch, andere mit wechselnden Spitzenköchen, Tracking-Steaks oder chinesischen Viral-Marketing-Tricks. Ein Luxus-Restaurant in Las Vegas ist schon seit 1999 mit einer beeindruckenden Kombination aus reichhaltigem Sortiment und Akrobatik erfolgreich.
Das Aureole führt über 2,000 Sorten Wein aus aller Welt und lagert ca. 35,000 Flaschen. Beeindruckend aber vor allem die Art und Weise wie der Wein auf den Tisch kommt:
Ein 13 Meter hoher gläserner ‘Wine Tower’ ist das Herzstück des Restaurant-Konzepts. Am übergroßen Humidor räkeln sich zwei in Cat Suits gekleidete Damen (Wine Angels) und versorgen die bis zu 400 Gäste in einer Mischung aus Mission Impossible Action und Cirque du Soleil Akrobatik.
“It’s pretty sexy! Yes, it does influence sales and increase the pleasure of dining. I don’t know if you could get any more extravagant with wine. [...] It’s a grandiose way of making wine and focal centerpieces of the restaurant, showing that it is an integral part of the dining experience.
The spectacle immediately breaks down the snobbery and arrogance in wine service, so that it’s open, understandable, accessible, and about getting the customers the wines they want. In Europe, wine is part of everyday life. We’re going in that direction, but we’re not there yet. The tower helps break down the mystique and makes it fun.” [Food Arts]
Schwindelgefühle sind im Aureole nicht unbedingt auf den Wein zurückzuführen. Was nebenbei vor allem uns Österreicher freut: Das Nobel-Restaurant bietet weltweit das größte Sortiment österreichischer Weine außerhalb Österreichs an.
PS: Auf YouTube gibt es ein Video des Wine Towers im SAS Radisson Hotel in London.
Cocktails mixen - ein Kinderspiel
Unzählige Beispiele zum Misserfolg verurteilter Me-Too-RedBulls haben wir in den letzten Jahren kommen und gehen sehen.
Aber eben weil er kein Energydrink sondern ein echter Cocktail ist, könnte Conelly es zum Kultgetränk schaffen. Zur Erinnerung:
Zugegeben: den Genuss haben wir nicht erfunden. Die Cocktails als solche auch nicht. Und die Dose als Verpackung sowieso nicht. Aber – und das ist das eigentlich Revolutionäre – wir haben einen neuen Weg gefunden, alles miteinander zu verbinden.
Schöne Zusammenfassung die beweist, dass innovative Lösungen manchmal ganz nahe liegen. Man muss das Rad nicht immer neu erfinden. Es reicht, Naben, Speichen, Felge, … anders zu verbinden als bisher.
Seit ich das letzte Mal über den Cocktail aus der Dose berichtet habe, ist einiges passiert: Ein Conelly Blog soll für Dialog mit Kunden und Partnern garantieren, ein original Londoner Doppeldecker Bus wurde kurzerhand zum voll ausgestatteten Partybus umfunktioniert und sorgt ebenso für Aufsehen, wie die Torting Aktionen. Torting?
‘Torting’ (= Aktionen bei denen man Promis Torten ins Gesicht drückt), nur eben zivilisierter. Die 3 Guerilleros, die uns Bilder der prominentesten Promis mit CONELLY-Cocktails schicken, bekommen Cocktail-Party-Survival-Packages.
Prominentester Torting-Werbeträger bisher: Österreichs Finanzminister Karl Heinz Grasser [siehe Foto].
Außer dass das Team um Thomas Gabriel die Dose neu erfunden hat, schmecken die Dinger sogar noch, denn die Rezepte stammen von professionellen Barmixern. Händler gibt es (ausgenommen im Conelly Heimatland Vorarlberg) noch wenige - das nur mal als Geheimtipp für Shop-Betreiber und Gastronomen…
ANDERS|denken Blitze (Woche 41)

Weils manchmal etwas schneller gehen muss …
11x ANDERS|denken im Schnelldurchlauf.
Das Büro der Zukunft
Nach Ansicht einiger Zukunftsforscher wird dann im Büro kein Computer und kein Telefonapparat stehen. [Best Practice Business]
Muss sich Wikipedia jetzt fürchten?
‘Wir werden eine Antwort auf Wikipedia geben’, sagt Andreas Langenscheidt. Bisher schadet der Erfolg von Wikipedia dem Brockhaus-Absatz nicht, sagt Langenscheidt, doch er will es nicht darauf ankommen lassen.
Haben Kunden innovative Ideen?
Wie können Sie es schaffen, den Kunden noch besser in den Innovationsprozess einzubinden und frühzeitig seine unentdeckten Wünsche und Bedürfnisse zu erkennen? [Ideentower]
Lego wird jetzt cool
Selbst eine einfachste Produktinnovation kann für Mundpropaganda sorgen. [anty]
Was ist dran am Web2.0?
Steht Web 2.0 für eine echte Transformation, die die Businesswelt umformt? Oder bahnt sich eine neue Blase an? Welche Geschäftsmodelle werden überleben? Der zweite Teil einer guten Serie übers ‘neue Internet’. Teil 1 gibts hier. [perspektive blau]
Umfrage Mindmapping Software
Letzte Woche gings hier schon mal um Mindmapping. Auch wenn ich lieber per Hand ‘mappe’: Dominic Basulto verweist auf eine Umfrage zu Mindmapping Programmen. [Business Innovation Insider]
Die Bären sind los: Build-A-Bear jetzt auch in Deutschland
Build-A-Bear macht den Teddybär-Kauf zum Erlebnis, indem es eine ansprechende Mischung aus Shoppen und Basteln bietet. [Exiting Commerce]
Ein Tipp für alle Blog-Betreiber
Im Spreeblick gabs diese Woche einen Beitrag ‘Darf ich das bloggen’ mit nützlichen Infos für alle Blog-Betreiber.
Schick die Frauen einkaufen
So einfach kann Marktforschung sein: [innovativ.in]
Wachstum, nur wie? Via Mundpropaganda!
In welche Werbeform investieren die 500 am schnellsten wachsenden Unternehmen in den USA? [Basic Thinking]
Videos für ein verregnetes Wochenende
Creative Capital Conference in Amsterdam: “Culture and creativity are the latest “buzzwords” in the debate on innovation strategies for the knowledge economy. But what is the cultural dimension of the knowledge economy? And what does this imply for the public domain?”


