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Vertriebsmodelle in Facebook

Wenn sich schon 100 Millionen User auf Facebook tummeln und dort so ziemlich alles über sich preis geben, kann ich das größte Social Network der Welt auch zum Experimentieren mit neuen Distributionsmöglichkeiten nutzen. Hier ein Beispiel.

Social Flowers: Blumen schenken

Socials Flowers (”Send flowers in Social Networks”) hat eine Anwendung programmiert, mit der ich einfach eine/n Glückliche/n aus meiner endlos langen Freundes lange auswähle und ihm Blumen schicken lasse. Bezahlt wird direkt bei Facebook. Die Aufträge gehen an einen von über 30,000 Partnershops in den USA und Kanada, die die Blumen ausliefern.

Zwar wird die Anwendung bislang nur sehr wenig genutzt, aber vielleicht schauen wir sie uns in 12 Monaten noch einmal an, denn bestimmt wird auch Facebook Geschäftsmodelle wie dieses mit neuen Entwicklungen unterstützen.

Ein ähnliches Modell verfolgt die englische The Light Agency. Sie bedient sich eines Händlernetzwerkes von 12,500 Läden, um Süssigkeiten auszuliefern welche mittels Gutschein an Freunde in Facebook verschenkt werden können.


 

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Geschäftsidee Hundefutter Catering

Wasiff Khan wollte schon immer mit Catering Geld verdienen. Schon bald aber bemerkte er, dass eingesessene Lobby in Bombay stärker war als er, und es kaum einen Weg für ihn gab, wirklich an zahlungskräftige Kunden heranzukommen.

Vor 4 Jahren erfand Khan einen neuen Markt und eröffnete ein Catering Service für Hundefutter.

“I entered this business at the right time. The city was opening up to pet culture, creating a market for dog food and other pet accessories. To start with, I decided to study the demand of fresh dog food and the feasibility of the business.”

Der heute 28jährige Khan mischt das seine “Leckerbissen” die zwischen 0,60 und 1,00 Euro kosten vor allem aus Reis, Mais, Hirse, Weizen, Fleisch und Gemüse. Alle Zutaten sind stets frisch. Streng verpönt sind künstliche Zusatzstoffe. In weniger als einem Monat hatte er schon 30 Kunden. Heute sind es täglich über 500 Hundebesitzer, die von 8 Angestellten “Essen auf Rädern” geliefert bekommen.

Gelungene Positionierung

Khan hat durch das Erkennen eines Engpasses (“Wo kaufe ich als fürsorglicher Hundebesitzer frisches Hundefutter?”) erkannt und besetzt mit Home Care Dog Food seit 4 Jahren erfolgreich eine Nische.

Quelle: Mumbai News via Förster/Kreuz | Foto: Beratungsletter


 

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Kein Geld fürs Bier? Bezahle mit Kartoffeln!

Wer im Pub “Pigs” (Edgefield, England) kein Geld hat (oder nicht ausgeben will), um seine Zeche zu bezahlen, tauscht selbst Mitgebrachtes gegen ein Bier. Das Pub lässt seine Gäste Getränke auch in Naturalien wie Gemüse aus dem eigenen Garten, selbst gefangene Fische oder eigenhändig erlegte Kaninchen bezahlen.

“If you grow, breed, shoot or steal anything that may look at home on our menu, then bring it in and let’s do a deal!”

In einer Pressemitteilung erklärt die Chefin Cloe Wasey, dass es das Tauschsystem bereits seit über 2 Jahren gibt, so richtig angelaufen sei es aber erst seit dem Auftreten der Finanzkrise.

Nutzen für das Pub

Die weiter verwerteten Lebensmittel sind nicht nur preiswerter, sondern die heimischen Erzeugnisse haben häufig eine höhere Qualität als die vom Supermarkt.

Tolles Beispiel für eine gelungene Differenzierung über ein alternatives Preismodell, auch weil die Aktion mehr zu sein scheint, als ein reiner Marketing-Gag!

www.thepigs.org.uk
Petra, dir vielen herzlichen Dank für den Hinweis zu diesem Angebot.


 

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Den Hotelpreis bestimmt die Bewegung


Dass man mit nicht alltäglichen Preis-Strukturen auf sich aufmerksam machen und sich von Mitbewerbern differenzieren kann, wissen wir nicht erst seit “Bezahl was du willst” Modellen wie jenem der bloggenden Wirtin des Gletscherblick oder Anja Försters und Peter Kreuz’ Different Thinking. In ihrem Buch hatten die beiden ein Hotel vorgestellt, das Gästen Zimmerpreise nach Körpergewicht verrechnet.

Das macht auch Eckart Mandler, Chef vom Landhotel Mandler in Irschen (Kärnten). Aber der innovative (bloggende) Hotelier, der gleichzeitig Häuptling der Europa Wanderhotels ist, geht noch einen Schritt weiter, und kombiniert das Modell mit einem “Abspeck-” bzw. “Bewegungsbonus”.

Wenn Sie sich für das Angebot “Hotelpreis nach Körpergewicht” entscheiden und im Urlaub durch gesunde Bewegung und Ernährung abnehmen, belohnen wir Sie mit einem Bonus von 50 EURO pro abgespeckten Kilo. [...]

Wir messen Ihr Körpergewicht bei Urlaubsbeginn und am Ende des Urlaubs. Wenn Sie z.B. zwei Kilo abnehmen, reduziert sich Ihr Aufenthaltspreis um 100 EURO, ausgehend von Ihrem Hotelpreis nach Körpergewicht.

Schönes Beispiel für ANDERS|denken und sich von der Masse abheben, vor allem weil es zum Angebot des Wanderhotels auch passt, und nicht auf den allerersten Blick nur ein Marketing-Gag ist, um sich einen Platz in der Presse zu erschleichen.

Falls du, lieber Eckart, diesen Beitrag hier liest, erzähl uns doch kurz wie das Angebot von deinen Gästen angenommen wird. Wir warten gespannt …

www.landhaus-mandler.at
Blog: http://bioferienhotel.wordpress.com

Astrid, danke für den Hinweis, denn auch wenn ich Eckart seit einiger Zeit kenne, dieser Leckerbissen blieb mir bislang verborgen.


 

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Online Brainstorming mit Brainfloor


Endlich mal wieder ein Startup aus Österreich (Kufstein) über das ich hier sehr gerne berichte: Die Ideen- und Brainstorming Plattform Brainfloor der beiden Unternehmer Marcus Berthold und Reini Karner trifft alle meine Lieblinigsthemen: Open Innovation, Crowdsourcing und die effektive Nutzung der Möglichkeiten des Internet.

brainfloor.com nutzt die dezentrale Intelligenz über das Internet. Der Kunde wird zur Produktivkraft und Netzwerke ersetzen Abteilungen. Unternehmen können mit ihren Fragen direkt auf (potenzielle) Kunden und Verbraucher zugehen und wissen so aus erster Hand, wie sie sich verbessern können.

Brainfloor ist Brainstorming - so wie wir es auch schon von brainr, bonspin, fellowforce, brainreactions, openinnovation.ch, InnoCentive und anderen kennen - und dennoch differenziert sich Brainfloor in einigen ganz zentralen Elementen:

Zielgruppe sind vor allem Unternehmen die erkannt haben,

  • dass “dort draußen” ein riesiges Potenzial an Ideen herumschwirrt,
  • dass tausende Köpfe mehr Ideen haben als einige wenige, und
  • dass kein Unternehmen für sich beanspruchen kann, alle Weisen im eigenen Hause zu beschäftigen.

Wie funktioniert Brainfloor?

Als Unternehmen kann ich mit konkreten Problemen an Brainfloor herantreten. Die Innovationsberater von Brainfloor unterstützen ihre Kunden bei der Erarbeitung der richtigen Suchfelder und Fragestellungen fürs anschließende Brainstorming - ein wichtiger Schlüssel um auch jene Antworten zu bekommen die ich mir erhoffe.

Im zweiten Schritt lege ich ein Budget fest, sprich ich entscheide mich wie viel mir die Antworten von Internetusern aus dem gesamten deutschsprachigen Sprachraum Wert sind. Abgerechnet wird nämlich nach der Zahl als brauchbar bewerteter Antworten.

Die eingereichten Antworten werden - etwas Brainstorming unüblich - nicht mit der Öffentlichkeit geteilt, sonder fließen vorerst lediglich den vom Auftraggeber selbst definierten “Ideenmanagern” zur Erst-Bewertung zu - dieser Gruppe können allerdings durchaus wieder Community-Mitglieder von Brainfloor angehören.

Durch diesen Prozess können sich unsere Kunden davor absichern, dass ihnen Mitbewerber die besten Ideen “vor der Nase weg schnappen”, erzählt mir Reinhard Karner in einem Gespräch.

Wie profitieren die Ideengeber?

Ideengebern bietet Brainfloor mehrere Anreize. Für jede eingereichte Idee erhalten sie “BrainChips” die später gegen Sachprämien eingetauscht werden können. Zudem besteht die Chance auf eine Umsatzbeteiligung an Brainfloors Projekteinnahmen, die sich auf bis zu 10% und sich (lt. Auskunft von Gründer Reini Karner) rasch in 4stelliger Höhe bewegen könnten.

Last but not least haben Ideengeber auch die Möglichkeit auf sich aufmerksam zu machen, und vielleicht auch den Auftraggeber vom Potenzial der eigenen Kreativität oder den Fähigkeiten die in Innovationsprozesse eingebracht werden können zu überzeugen.

Non Profit Organisationen brainstormen kostenlos

Ein besonderes Zuckerl haben sich die Gründer für Non Profit Organsationen (NPOs) einfallen lassen - ihnen bietet Brainfloor seine Dienstleistungen kostenlos an.

Noch während ich diesen Beitrag verfasse, veröffentlicht - wie sollte es anders sein - mein Freund Burkhard im Best Practice Business Blog ebenfalls einen Beitrag über Brainfloor, den man hier nachlesen kann.


 

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Alte (diktatorische) Welt vs. Neue (partizipative) Welt

Do-it-yourself Mode-Schmuck ist nichts Neues. In der Motivation die eigenen Designs zum Leben zu erwecken besteht allerdinge eine große Kluft zwischen Amerika/Großbritannien und Deutschland/Österreich.

Die beiden deutschen Start-Ups Julie & Grace und Pearlfection lösen diesen Engpass, indem sie für ihre Kunden die Produktion übernehmen. Die Hamburger Julie & Grace produzieren in Bali, Pearlfection (München) lässt die Designs in Deutschland verwirklichen.

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Ganz im Stil der “2.0 Kultur” bieten die Unternehmen Hobby Designern die Möglichkeit, ihr Taschengeld ein wenig aufzubessern, oder einfach nur Spaß und Stolz daran zu haben, wenn die selbst entworfenen Designs auch von anderen Menschen gekauft werden. Der/die DesignerIn verdient am Verkauf mit. Die Provisionen werden selbst festgesetzt.

Traditionelle Geschäftsmodelle

Selbst Designs erstellen ist auch beim Schweizer BijouDesigner möglich, allerdings habe ich hier keine Möglichkeit an meiner Kreativität zu partizipieren. Die designten Schmuckstücke können “nur” für den Eigenbedarf bestellt werden. Braver Individualisierungs-Ansatz allerdings ohne echtes Erlebnis, Mundpropaga- oder Wiederbesuchspotenzial. Hier schaue ich nur dann vorbei, wenn ich auch tatsächlich Kaufabsicht habe.

Noch ein Beispiel passt in diese Reihe: Swarovskis “Create your Style Community Ansatz. Hier erkennt man zwar deutlich den Community Trend dem zur Zeit viele Konzerne hinterherlaufen, allerdings lässt der Ansatz die zentralste Frage offen: Was ist der Mehrwert dieser Community?

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Auf der Seite von Swarovski bietet zwar ein Online Designer seine Dienste an, mehr ist aber (noch) nicht erkennbar. Wozu also meine Daten einem Konzern ausliefern, wenn ich mich alternativ auch auf Facebook mit tausenden anderen Glitzer-Steinchen- und Fashion Addicts austauschen kann?

Leider vergessen zu viele “Bauen wir uns auch mal schnell eine Community” Projekte “alter” Unternehmen auf diesen entscheidenden Faktor oder versuchen ihn erst dann zu kommunizieren, nachdem die Projekte in langwierigen Projekten bis zur vermeintlichen Perfektion konzerintern verfeinert und abgetestet worden sind. Im Falle von Swarovski wird es vielleicht funktionieren - die Marke ist megastark und hat weltweit Hundertausende Fans. Bei anderen Unternehmen werden ähnlich konservative Versuche verdammt schief gehen, lediglich eine Menge Geld verschlingen und zu Frust-getriebenen Rundumschlägen (”Blase…”, “Alles nur ein Modetrend.”,…) führen.

Alte Welt vs. Neue (demokratisierte) Welt

Ich mußte gestern auf dem Weg in unsere Manufaktur drei große Umwege fahren, weil sich endlose Konvois in Richtung Meer geschoben haben (der längste aus über 100 Bussen und LKWs (!), auf deren Ladeflächen oben sehr festlich gekleidete Balinesen unterwegs waren). Am Strand wurden den Göttern dann Opfergaben erbracht und es erfolgt die Reinigung der Seele. [...]
[Quelle: J&G Blog]

Eine gesunde Portion Offenheit und Storytelling abseits von Produktkatalogen schaffen Neugier und erzeugten emotionale Bindung. So berichtet J&G Kopf Markus Bosse in seinem Blog regelmäßig über seine Erlebnisse auf Bali, und spricht dabei auch ganz offen über die vielen Herausforderungen beim Auf-/Ausbau der Produktion. Als Fan von J&G kann ich die Entwicklung des Unternehmens hautnah miterleben. Der Leser beschäftigt sich freiwillig und gerne intensiv mit dem Unternehmen, und erzählt u.U. sogar die eine oder andere Geschichte weiter.

Aus den 4 Beispielen kann man vor allem eines ablesen: Den Unterschied im Versuch, lediglich Realwelt-Geschäftsmodelle ins Internet zu kopieren, oder mit Varianten zu kombinieren und zu experimentieren, zu denen das Internet die perfekten Grundlagen bietet. Die beiden letzten Beispiele haben das m.E. noch nicht ganz geschafft.

Sie sind im ersten Schritt des Prozesses Kunden in den Wertschöpfungsprozess zu integrieren und Teil einer Erlebniswelt werden zu lassen hängen geblieben: Der Demokratisierung und des zur Verfügung-Stellens von Produktionsmitteln.

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J&G und Pearlfection gehen über diesen Schritt deutlich hinaus. Nicht nur stellen sie mir ein Produktionsmittel (Design Tool) zur Verfügung, sondern auch ihre Produktionskapazitäten und ihre Vertriebsplattform (Demokratisierung des Vertriebs). Beide unterstützen mich als Verkäufer zudem beim Zugang zu Nischenmärkten (Long Tail) und dabei, mein Angebot in den Weiten des Internet (und Shops - vgl. J&G Geschäftskundenbereich) auffindbar zu machen.

Themenverwandt und demnächst hier im Blog:

Links und Screenshots:


 

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Dein Baby am Kinoplakat

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Einfache aber nette Geschäftsidee: 5starbaby.com.

Storytelling auf der Glückwunschkarte zur Geburt. Das Neugeborene als oskar-reifer Kinostar - zumindest auf einem Plakat das an bekannte (oder individuell wählbare) Filme angelehnt ist. Die Eltern werden als Produzenten geführt, der Nachwuchs natürlich als Hauptdarsteller, der Arzt als Regisseur und das Krankenhaus natürlich als Drehort, fürs Catering war die Mutter zuständig und für den Soundtrack Waaaah! Records. Zu sehen gibts den Film “soon… daheim am Wohnort”.

Gefällt mir beinahe so gut wie die Idee des Geburtstagskalenders (siehe hier oder hier), einzig und allein die technische Umsetzung hätte mit Vorschaubildern für Standardvorlagen etwas interaktiver gestaltet werden können.

www.5starbaby.com


 

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TheNerveTV: Crowdsourcing und Fernsehen

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Ideen für neue TV Shows werden im stillen Kämmerchen geboren und für teures Geld an TV Produktionsfirmen verkauft. Heraus kommt häufig was niemand sehen will (und doch jeder sieht) - das war einmal: Crowdsourcing macht auch vor dem Fernsehen nicht halt.

Mark Bowness (Erfinder von Tribewanted, Idee siehe hier) sucht weltweit nach den besten Ideen für neue TV Shows. TheNerve (thenerve.tv) nennt sich das Projekt bei dem Mitglieder selbst entscheiden was produziert wird und ins Fernsehen kommt.

Weltweit jagen Mark und sein Team nach kreativen Menschen die DIE Idee zur nächsten großen TV Show haben. Aus tausenden Ideen wählt die Community die besten (?) 10 aus, für die anschließend 3minütige Kurztrailer gedreht werden. TheNerve verhandelt in weiterer Folge mit TV Anstalten in Großbritannien und Amerika und versucht zumindest eine selbst produzierte Show ins Programm zu bringen. 50% der Einnahmen gehen an den Ideengeber.

This crowd sourcing approach to creating TV programmes is completely new to the media world and a race has started to see which media industry will be the first to commission a programme from the public. (TheNerve)

TheNerve.TV produziert auch eigene Shows - für TV und Internet. Community Mitglieder zahlen einen jährlichen Mitgliedsbeitrag von umgerechnet ca. €75. Im Gegenzug finden nicht nur ihre Ideen Gehör, sie erhalten kostenlose online Trainings von Profis, Zugriff auf sämtliche Kontaktdatenbanken in die Medien- und Produzentenszene und gestalten das Programm von TheNerve.TV mit - egal ob als Entscheidugnsträger, Produzent, Schauspieler, Künstler, Designer, Moderator, Drehbuchautor o.ä.

Interessantes Experiment das aber noch in den Kinderschuhen steckt und (so zumindest mein Gefühl bei der Betrachtung der Internetseite) noch ein wenig Finetuning benötigt. Aber auch das bekommt Mark bestimmt noch hin, wetten?! Good luck!

Bei Carl Lens (Crowdsourcing Directory) gibt es ein Videointerview mit Mark Bowness.
Bild: TheNerve.TV


 

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Wer warst du? - Flachbildschirm im Grabstein

“Dinge die die Welt nicht braucht?” oder “so sehen Friedhöfe der Zukunft aus”? Diese Frage stellt sich auch Burkhard Schneider angesichts dieser Erfindung: Bildschirme in Grabsteinen.

digizerk.jpg

Ein Computer mit LCD Bildschirm wird in eine Aussparung am Grabstein eingesetzt. Strom kommt von einer Batterie oder der Sonne. 1-3 Minuten dauern die individuellen Infos über den Verstorbenen. Größtes Manko am derzeitigen Entwicklungsstand:

Täglich kann man den Computer etwa drei mal in Betrieb setzen. Im Dunkeln und unter null Grad funktioniert das Gerät leider nicht.

Henk Rozema, Erfinder der digitalen Grabsteine, hat - wie es sich heute für neue Geschäftsideen gehört, natürlich auch ein Blog. In dem erzählt er, warum seine Idee ein Erfolg werden soll:

Bei jedem von uns beginnt nach der Geburt der Hauptteil des weltlichen Seins Information. Die Geburt wird mit Kärtchen und Anzeigen bekanntgemacht. Die Heirat ebenso. Die letzten irdische Informationen sind Trauerbriefe und Traueranzeigen. Ist das wirklich die letzte Information? Nein! Informationen setzt sich auf Grabsteineinen oder Urnenwänden weiter fort. Was wir lesen ist die Summe des Lebens. Auf einer Grabplatte kann man den Namen des Verstorbenen, das Geburtsdatum und den Todestag hinterlassen. Manchmal auch Bibeltexte,Gedichte und letzte Grüsse. [...]

Grabplatten sind oftmals mit vergilbten Fotos und Bilder auf Emailschildern verziert. Auf Kindergräbern legen wir Teddybären oder Puppen. Um die Erinnerungen lebendig zu erhalten, möchten Hinterbliebene für geliebte Menschen eine Gedenkstätte einrichten, die mehr aussagt als ein Grabstein.

Die Digigrabplatte ermöglicht es uns mehr über unsere geliebten Verstorbenen in Erinnerung zu halten. Eine Grabplatte mit dem Namen und weiteren digitalen Informationen wird wahrscheinlich mit mehr Interesse und Besinnlichkeit besucht werden. Mit einem Computerprogramm könnten wir zum Beispiel persönliche Erlebnisse, Beruf, Lebensverhältnisse, Gedichte und Bibeltexte viel informativer darstellen, als es mit herkömmlichen Grabsteinen möglich ist.

Zu teuer? - Es geht auch günstiger

Wem die Idee grundsätzlich gefällt aber mit rund EUR 5.000 (noch) zu teuer ist, der kann sich vorläufig auch mit Semacodes weiterhelfen. Regelmäßige ANDERS|denken Leser wissen was ich meine, andere schauen bei diesem Beitrag vorbei.

www.digizerk.eu


 

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Die schlimmsten Popstars (und Unternehmer)

Mal wieder etwas für die Kategorie einfache Geschäftsideen (die als Hobby ihren Anfang nahmen…)

Was bei uns Popstars, DSDS oder Starmania ist bei unseren Freunden über dem Teich “American Idol“.

Dave Della Terza schien die Sendung wohl nicht wirklich gefallen zu haben und quasi aus Notwehr setzte er die Internetseite “Vote for the Worst” auf. Eine Seite auf der es regelmäßig Abstimmungen gibt, wer wohl zu den Schlechtesten der jeweiligen Staffel gehört.

schlechte_unternehmer.jpg

“Fans” warb er von Online Diskussionsforen zur Sendung ab. Schon bald war seine Webseite ein Quotenhit und wird wohl bald monatlich mehr als 3 Millionen Zugriffe verzeichnen.

“It didn’t start out as a moneymaking venture; it wasn’t an attempt to leech off the ‘American Idol’ brand,” Mr. Della Terza said. “It started as a joke. But people really enjoyed it.”

2007 verdiente Dave bereits über 40.000 Dollar an Werbeeinnahmen. Einfach aber clever…

Warum das Beispiel?

Dave hatte mehrmals versucht die Idee für andere Shows zu klonen, der Erfolg war jedoch ausgeblieben.

Dieser Hinweis ist vor allem für eine meiner Leserinnen die mich mehrmals per Mail davon überzeugen wollte dass ihre Dienstleistung sehr wohl ein durchschlagender Erfolg werden müsse, weil es bereits hunderte gleiche Angebote gibt, von denen manche sehr wohl Erfolg haben. Dass dies aber vor allem jene sind die sich in irgendeinem Punkt von den vielen anderen unterscheiden, will sie aber immer noch nicht hören.

Die ganze Geschichte zu Vote for the Worst gibts hier.. Website: www.votefortheworst.com


 

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