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Regeln brechen: Schranken auf!

Der erste Ski-Tag im heurigen Winter und beim obligatorischen “Stöcke und Kinder durch die Zugangskontrollen Quälen” fiel mir ein herrliches ANDERS|denk Beispiel ein, das schon in einigen Skigebieten im Einsatz ist und über das auch Eduard Kahn vor einigen Tagen berichtet hatte: Das Freemotion-Gate von Skidata.

freemotion.jpgDas revolutionäre dabei: Anstatt Snowboarder und Skifahrer mit verschlossenen Drehkreuzen vom Zugang zu Skiliften auszusperren, lädt ein ständig offenes Drehkreuz auf freundliche Art zum Durchfahren ein. Wer keine gültige Karte besitzt bleibt draussen - in dem Fall schließt sich ein Dreharm und verwehrt den Zutritt.

Angenehmer “Nebeneffekt”: Da es wesentlich mehr Gäste mit berechtigten Karten gibt als welche mit gar keinen oder ungültigen, ermöglicht das “Freemotion Open Gate” System ein höheres Tempo bei der Abfertigung von Wintersportlern.

Genial anders gedacht und bislang gültige Regeln auf den Kopf gestellt.

Das System wurde schon 2005 von Skidata vorgestellt, ist mittlerweile in österreichischen Skigebieten im Einsatz und erhielt im November 2007 den Innovationspreis des Landes Salzburg.

Grafik: Skidata


 

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Veranstaltungstipp AUFSCHWUNG

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Am 12. Februar 2008 findet in Frankfurt/Main die zweite AUFSCHWUNG Messe statt. Der Kongress für Existenzgründer. Auch für heuer sind im Rahmen der Messe wieder zahlreiche Vorträge und Workshops geplant, die nicht nur für Gründer Leckerbissen darstellen.

2008 werde bis zu 2.500 Fachbesucher, darunter Existenzgründer, Jungunternehmer und wichtige Multiplikatoren erwartet. Rund 80 Aussteller, darunter Unternehmensberater, Franchisegeber, Finanzdienstleister, Gründungsnetzwerke und –initiativen, präsentieren auf der überregional bedeutsamen Messe ihre Angebote rund um das Thema Existenzgründung und Unternehmertum.

Ich habe letztes Jahr versucht die Junge Wirtschaft der Wirtschaftskammer davon zu überzeugen, für Interessierte einen Bus zur AUFSCHWUNG zu organisieren, leider kam es nicht zustande. Begründung: “Das ist eine Konkurrenzveranstaltung zu eigenen Initiativen.” Meine Meinung dazu:

Das Statement an sich sollte schon Grund genug sein um zu wissen, dass sich eine Reise nach Frankfurt lohnt! Gerade als Gründer sollte ich jede Möglichkeit nutzen, mit Fachexperten zusammenzukommen, sich über Ländergrenzen hinweg auszutauschen, zu vernetzen, neue Kontakte zu knüpfen und wichtige Multiplikatoren der internationalen Gründer- und Unternehmerszene kennenzulernen!

Es hat mich sehr gefreut in meinen Vorträgen aber doch einige Österreicher zu treffen. Deren Begeisterung über die Veranstaltung war auch unter meinen Landsleuten sehr sehr groß. Kein Wunder, wurde die AUFSCHWUNG schon bei ihrer ersten Ausgabe vom deutschen Bundesspräsidenten im Rahmen von “Deutschland, Land der Ideen” als “Ausgewählter Ort” ausgezeichnet. Also Termin (12. Februar 2008) notieren, ich halte alle Leser auf dem Laufenden wenn es Details zu Programm und Inhalten gibt. Vorläufig sieht der Plan der Veranstalter so aus:

1. Vorträge – Basics

  • Finanzierung
  • Förderprogramme
  • Franchise
  • Steuerliche und rechtliche Aspekte
  • Markenrecht
  • Wege zur Selbständigkeit
  • Business Plan

2. Vorträge – Kunden finden und binden

  • Preise und Honorare kalkulieren und durchsetzen
  • Marketing für Dienstleister
  • Empfehlungsmarketing / Mundpropaganda
  • XING optimal nutzen
  • Positionierung / Alleinstellungsmerkmal
  • Telefon-Akquise
  • Online-Marketing

3. Erfahrungsaustausch mit Unternehmern

  • Wie gewinne ich einen Gründerwettbewerb? (An der Stelle ein anderer Hinweis - siehe hier)
  • Wie finde ich die richtigen Berater?
  • Wie komme ich an meine ersten Kunden?
  • Wie finde ich den richtigen Standort?

4. SPECIALS

  • Ideenworkshop
  • Elevator-Pitch
  • Anders Denken

Link: Berichte und Updates zur AUFSCHWUNG 2007
Homepage: www.aufschwung-messe.de


 

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Ungewöhnliches Restaurant: Essen im Riesen-Elch

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Trojanisches Pferd auf Schwedisch: Dieser 47m lange und 45m hohe hölzerne Elch wird in den nächsten Monaten in Schweden errichtet werden.

Über den einem Baumstamm nachempfundenen Lift gelangt man in den Schlund des Tieres. Von dort verteilen sich die Besucher auf 3 Etagen wo bis zu 350 Menschen Konferenzen abhalten, in einem Restaurant speisen oder Veranstaltungen beiwohnen können. Von einer Aussichtsterrasse hat man einen Rundumblick auf schwedische Berge, Wälder und Seen.

Nachfolgendes Video zeigt computeranimiert, wie es im Inneren des vom Architekten Thorbjörn Holmlund entworfenen Elchs aussehen wird. [Weiterlesen] »


 

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Eisbier aus Grönland

groenlandbier.jpg
Der Grönländer Salik Hard, bis dahin Direktor einer lokalen Tourismus Marketing Gesellschaft, hatte eine Vision: Aus dem was das Land im Überfluss besitzt Bier herzustellen, und die erste Mikro-Brauerei Grönlands zu gründen. 2006 war es soweit, und die ersten Flaschen “Eisbier” waren bereit zum Verkauf. Den Rest der Geschichte erzählt ein Video auf YouTube (siehe hier).

Mindestens 2.000 Jahre alt ist das im Eispanzer gefangene Wasser - und damit frei von Verunreinigungen und Mineralien. Gebraut wird im kleinen idyllischen Ort Narsaq, 625 Kilometer südlich des Polarkreises. Bierexperten bescheinigen dem 5,5 Prozent Alkohol starken Getränk aus der Arktis jedenfalls einen reineren und weicheren Geschmack, der auf das Wasser zurückzuführen ist.

THE WORLD’S PUREST WATER
Greenland’s inland ice is about 3000 metres thick, 2000 kilometres long and 800 kilometres wide. The snow at the bottom fell over 180,000 years ago. Every year about two metres of snow falls over the inland ice and slowly the snow is pressed into ice. The enormous pressure in the centre forces icebergs out into Greenland’s many fjords.

Brown Ale und Pale Ale nennen sich die Biersorten des Greenland Brewhouse, die - wenn es nach den Vorstellungen von Chef Salik Hard geht - Europas erobern sollen. Ob es im großen Stil gelingen wird, hängt neben den durchaus gut aufgesetzten Marketingansätzen (“Argumentieren mit regionalen Besonderheiten”) aber auch davon ab, ob das Bier bei nachhaltig orientieren Konsumenten nicht vor allem das Bild durch Klimaerwärmung schmelzender Eisberge im Kopf hervorruft.

Screenshot und weitere Infos: www.brewhouse.gl


 

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Der Web-Doktor

Wie können Ärzte das Internet nutzen? Ein (amerikanisches) Beispiel dafür hat Jörg Weisner gefunden - den Arzt Jay Parkinson.

Er hat keine Praxis. Er hat auch keine Arzthelferin und keine Rezeptionistin angestellt. Er hat überhaupt kein Personal und auch keine Praxisräume. Er fährt zu seinen Patienten, macht also Hausbesuche und nutzt die übrige Zeit die modernen Methoden des Web um mit seinen Patienten in Kontakt zu bleiben.

Dazu gehören Chat, Web-Cam Sessions, e-Mail und natürlich ein Blog, in dem Parkinson häufig gestellte Fragen beantwortet. 500 Dollar verrechnet der Arzt jährlich, darin inkludiert mindestens 3 Hausbesuche, Beratungen über die richtigen Versicherungen zur Gesundheitsvorsorge und Empfehlungen für kostengünstige Behandlungen bei Fachärzten - aber nur dann, wenn es wirklich sein muss. (Zum Vergleich: Der durchschnittliche 20-30jährige Amerikaner gibt jährlich 800-900 Dollar für Gesundheitsvorsorge und 2 Arztbesuche aus.)

Auf seiner Internetseite erklärt Mr. Parkinson anhand mehrerer konkreter Beispiele, wie sein Konzept funktioniert. Eines davon zeigt diese Grafik.

webdoctor.jpg
Screenshot www.jayparkinsonmd.com

Jörg erklärt am Ende seines Beitrages, warum das Konzept des Web-Doktors noch gefällt:

Der Ansatz erinnert mich an die alte chinesische Vorgehensweise, in der ein Arzt bezahlt wurde, solange es dem Patienten gut geht. Quasi ein Abonnement auf Gesundheit.

Quelle: Jörgs Team Success Blog


 

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Mobile Skihütte

Der Winter hat längst Einzug gehalten und es wird Zeit die Ski aus dem Keller zu holen. 15 Minuten dauerte die Fahrt gestern mit dem Auto, und schon standen wir mehr als 30cm tief im Schnee. Da passt diese Geschäftsidee hervorragend dazu.

picnicsonthepiste.jpg

Picnics on the Piste ist ein junges Unternehmen das Catering direkt auf der Skipiste anbietet. Die notwendige Möblierung kommt aus der Natur - Schnee. Gibt es etwas Schöneres, als fernab von überfüllten Skihütten sein Mittags- oder Spätnachmittags-Essen zu genießen? Ein wettermäßig schöner Skitag ist natürlich die Voraussetzung, es sei denn, man bestellt sein eigenes Iglo gleich mit und lädt Freunde zur ganz persönlichen Party ein - auch das steht nämlich auf der Angebotsliste des Startups.

Das an Pop-Up Shops angelehnte Geschäftsmodell bietet eine ganze Reihe unterschiedlicher Picknickvarianten. Allen ist gemein, dass sie den Trends individualisiertes Service, Erlebnis und Emotionalisierung folgen. Wer übrigens glaubt das ganz persönliche Schnee-Event sei nicht leistbar irrt. Die Preise pro Person starten bereits bei EUR 15.

Ich weiß, dass einige Hotels ähnliche Services auch immer wieder mal anbieten. Das Problem dabei: Die Gäste anderer Häuser erfahren in den seltensten Fällen nichts davon, bleiben vom Angebot ausgeschlossen oder machen sich nicht die Mühe bei “fremden Hotels” nachzufragen.

Hier könnte Picnics on the Piste seine Chance finden: Das Angebot ist nicht auf ein bestimmtes Skigebiet beschränkt, sondern bereits jetzt auf Skigebiete in Frankreich, Österreich und der Schweiz verteilt. U.a. finden sich auf der Ski-Resort Liste bekannte Namen wie Courchevel, La Plagne, Meribel, St. Anton, Tignes, Val d’Isere, Val Thorens und andere, und ich kann mir gut vorstellen, dass CEO Mark Strachan und sein Team auch in anderen Skigebieten noch lokale Partner suchen…

www.picnicsonthepiste.com

Zuerst gelesen bei Daily Innovation | Screenshot: Picnics on the Pist


 

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Keine Sitzprobleme mehr

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Kennen Sie das: Eine wunderschöne Bike-Tour aber irgendwann rebelliert der Allerwerteste einfach gegen das Weiterfahren. Der Sattel eines Fahrrades gehört sicher zu den unpraktischsten Erfindungen rund um diesen schönen Sport und einige Wissenschaftler meinen gar, dass “Radsport ungesund für die männliche Potenz sei”.

Der britische Designer Jon Catling hat sich ebenfalls Gedanken darüber gemacht, wie man das seit Jahrzehnten nur inkrementell verbesserte Teil körpergerechter werden lassen könnte. Das Ergebnis nennt sich Manta Comfort Saddle. Die Funktion beschreibt dieses Video.

Gilles Tarrin, Entwicklungsleiter bei Decathlon, bezeichnet den Sattel als “the most innovative saddle design I have ever seen…”

Für Europa, USA, Japan, Indien und weitere Ländern wurde der Komfort Fahrradsitz bereits zum Patent angemeldet, Catling ist eine Kooperation mit DuPont eingegangen und mehrere Großhändler warten bereits darauf, ihre Lager aufrüsten zu können. Noch ist es aber nicht ganz so weit, Jon sucht nach Investoren und weiteren Händlern.

Spätestens wenn er die gefunden hat, wird wohl sehr viel über den innovativen Radsattel berichtet werden. Ed, wär das was für uns?

Screenshots und weitere Infos: www.comfortsaddle.org

Danke, lieber Eduard Kaan, für diesen Linktipp. Ohne den Sattel ausprobiert zu haben, hätte ich mir den hin und wieder während meiner aktiven Radsportlaufbahn gewünscht :-)


 

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SENZ Umbrellas: Garantiert sturmsicher

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99.9% aller Regenschirme sind rund - und viele von ihnen nicht unbedingt sturmfreundlich. Das haben auch 3 holländische Industriedesigner erkannt und mit dem SENZ Umbrella den ersten garantiert wind- und sturmsicheren Schirm erschaffen.

Das Design, das an eine Mischung aus Flugzeugflügeln und Zeitfahrhelmen erinnert, wurde bereits mit dem Red Dot Award und einigen weiteren Design Preisen ausgezeichnet.

www.senzumbrellas.com


 

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So sexy können Geschäftsideen sein

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Den BH neu erfunden? Nein, so viel Aufwand war gar nicht notwendig. Die beiden Designerinnen Fantasy Buckman und Piper Miller haben lediglich hässliche Träger neu designt und so konzipiert, dass sie sich (herstellerunabhängig) auf jedem beliebigen BH applizieren lassen.

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Ein gutes Beispiel dafür, Probleme seiner KundInnen zu erkennen und auf relativ einfache Art zu lösen.

www.peekaboostrapz.com


 

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Malspaziergänge

malspaziergang-berlin
Letzte Woche in Berlin im Zwergen Saloon entdeckt: Malspaziergang durch Berlin, ein Kindermalbuch von Monika Kulig.

Darin werden 2sprachig (deutsch/englisch) 22 Sehenswürdigkeiten Berlins beschrieben, die von Kindern ausgemalt werden können. Auf einer freien Fläche neben dem Bild können zudem noch Postkarten oder Fotos eingeklebt werden. Sehr schöne Idee, denn so macht Kindern das Kennenlernen der eigenen Stadt bestimmt doppelt Spaß.

Mit ein wenig Querdenken ließe sich diese Idee übrigens auch für touristisches Marketing außerhalb von Städten anwenden…


 

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