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Was Gründer von Uhrmachern lernen können
Im Rahmen des IdeenCamps in WeissSee hatte Burkhard Schneider mit wenigen Worten beschrieben, wann es Zeit ist neue Ideen aufzugeben - oder eben weiter zu verfolgen. Ein hervorragendes Praxis-Beispiel dafür, dass Bilder im Kopf Dinge leichter verstehen lassen, als nackte Worte.
Ich erlebe immer wieder, dass innovative Gründer, Unternehmer oder Erfinder zu schnell aufgeben und ihre Idee verwerfen. Dabei hätten sie häufig das “Zahnrad” nur einen oder zwei Zacken weiter drehen müssen und es wäre “eingerastet”, sprich die Idee hätte erfolgreich umgesetzt werden können.
Natürlich geht das “Spiel” nicht unendlich. Wenn an das Zahnrad einmal um seine Achse gedreht hat und dann noch immer nicht eingerastet ist, dann wird es Zeit, ein neues Zahnrad, sprich Idee, zu nehmen und zu überprüfen. [...] Bauen Sie nicht jeden Tag ein neues Zahnrad, sondern drehen sie es einfach einen Zacken weiter.
Um Burkhards Ansatz ein wenig weiterzuspinnen: Ideen mit der Brechstange zu entwickeln funktioniert nicht. Vielmehr ist es eine Kunst, vergleichbar mit jener eines Uhrmachers. Feinabstimmung bis das Ergebnis mehr als die Summe seiner Einzelteile ist. Ein lebendiges, rund laufendes Kunstwerk. Den Rest gibts in diesem Video.
WeissSee°2250 und das Ei des Kolumbus
Wie gelingt es, in nur wenigen Tagen unzählige Ideen zum Thema “Nachhaltigkeit” (was ist das?) zu spinnen, weiterzuentwickeln, Finanzierungsfragen zu klären und ganz konkrete Umsetzungsschritte auszuarbeiten.
Das WeissSee Ideencamp ist zu Ende und gleichzeitig an einem neuen Anfang.
Alle Teilnehmer&innen haben die Weißsee Gletscherwelt gestern verlassen, um sich mit Feuer im Herzen, auf den Weg in die Städte zu machen. Was bleibt: Tausende Gedanken, Hunderte Empfindungen und ein Ziel. (Hannes Offenbacher, Organisator)
Eine Vorstellung der Ideen, Fotos und Videos gibt es ganz sicher hier in diesem Blog und bei meinen Kollegen Burkhard Schneider und David Jeggle und natürlich auch auf der WeissSee°2250 Homepage - aber ganz bestimmt nicht bevor wichtige Details zu Musterschutz und Patenten abgeklärt sind.
Aus der Vision WeissSee wurde Realität
5 intensive Tage liegen also hinter den TeilnehmerInnen, dem Experten- und Organisationsteam. Trotz der dutzenden Ideen-, Innovations- und Positionierungsworkshops die ich bislang geleitet habe, war ich beeindruckt vom ganz besonderen “Spirit” der wie ein unsichtbarer “Geist” über dem Projekt WeissSee gelegen hat und noch immer liegt, und der mit kaum einem anderen Projekt vergleichbar ist.

Woran liegt es? Was hat die Veranstaltung bzw. die 16 jungen Menschen ausgezeichnet, das dazu geführt hat, dass sich das gesamte Team am Ende darüber einig war, die kreativen Köpfe bei der Realisierung ihrer Ideen weiterhin unterstützen zu wollen, und dass es die ersten Ideen schon bald (sicher noch bevor dieses Jahr zu Ende geht) zur Marktreife schaffen werden. [Weiterlesen] »
Innovation durch Reduktion
Warum ist eigentlich noch niemand auf die Idee gekommen, Skateboards ohne Rollen zu produzieren? Wozu? Um ein für einen 4jährigen unkontrollierbares Brett zum Trainingsboard für Kids werden zu lassen.
Vor 2 Jahren beobachtete Bob Ellis seinen Sohn bei dessen ersten Skateboarding-Versuchen auf einem Trampolin. “Zu gefährlich”, dachte er und schon war GarageCo Toys geboren.

Zwischen 10 und 12 Dollar kosten die bunten Yo Baby Plastikbretter , mit denen sich Koordination und Balance zum Surfen, Skateboarding, Snowboarding, Wake- und Kiteboarding schon von klein auf trainieren lassen.
Ellis hat mit einer simplen Idee GarageCo Toys innerhalb von knapp 2 Jahren von einem 70.000 Dollar Startup in ein 400,000 Dollar Business verwandelt. Faszinierend, denn das coole Ding ist und bleibt lediglich ein um seine Laufrollen reduziertes Skateboard. Schön anders|gedacht, Mr. Ellis!
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Mit nutzlosen Dingen Geld verdienen

“Turning useless into useful” ist das Motto von Alchemy Goods, dem Unternehmen des Amerikaners Eli Reich. Nachdem ihm vor Jahren seine Tasche gestohlen worden war, “nähte” er aus alten kaputten Fahrradschläuchen die neben seinem Haus lagen, einfach mal schnell eine neue. Aus Spontanität entstand eine Geschäftsidee, die gerade in Zeiten wo LOHAS in aller Munde ist, gut ankommt.
For us, the value isn’t economical so much as ecological. We look for materials that are normally discarded that might have value with a little bit of imagination and some hard work. [...] each Alchemy Goods bag purchased represents one lesser part of our world destroyed.
AG setzt aber nicht nur auf Nachhaltigkeit als Verkaufsargument, sondern auch auf Funktionalität und Design. Die handgefertigten Produkte sind Einzelstücke und gelten als Kultojekte.
Alchemy Goods bags are, quite literally, recycled. They’re waterproof and the durable rubber exterior won’t easily stain. These are amazing, strong bags that you will be proud to own.
Stolze 154 Dollar kostet die Luxusausführung, deren Rohmaterial (neben Fahrradschläuchen alte Sicherheitsgurte von Autos) eigentlich für die Müllhalde gedacht war. Neben Taschen gibts es übrigens noch Reisverschlussanhänger, Visitenkartenhüllen und Geldbörsen - und mal sehen was demnächst noch.
Foto: Webshop www.alchemygoods.com
Einfache Geschäftsideen für zu Hause
Die Kategorie Geschäftsideen habe ich in den letzten Wochen ein wenig vernachlässigt. Hier kommt Nachschub.

Als eine Freundin der New Yorkerin Catherine Keane vor 3 Jahren ein paar hundert Dollar geboten hat, um deren iPod mit Musik voll zu laden, war ihr neues Geschäftsmodell geboren: Hungrypod. Ich erinnere mich an die vielen Nächte (und verschlafenen Tage :-) die ein Freund von mir mit dem Überspielen seiner CDs verbracht hat. Ganz bestimmt hätte er die 1.75 Dollar in Kauf genommen, die Catherine ihren Kunden dafür verrechnet, Musik CDs auf iPods zu überspielen.
WHAT DOES HUNGRYPOD DO?
1. First we pick up your malnutritioned iPod and entire CD collection.
2. Then we FEED your iPod with your CDs and/or music you request from iTunes.
3. In four days or less we return your music collection and your happier, more useful and less grumpy iPod.
Warum das simple Geschäftsmodell funktioniert?
Weil Catherine (Zeit-)Probleme ihrer Kunden löst, und ein in Long-Tail Zeiten nicht zu unterschätzendes Zusatzservice anbietet, das einst der heute nicht mehr existierende Musikladen um die Ecke abgedeckt hat: Neben dem Überspielen von CDs, gibt sie persönliche Musikempfehlungen ab, und übernimmt wenns sein muss gleich den Einkauf via iTunes.
Genial einfach, einfach genial. Falls wer ein ähnliches Angebot in meiner Umgebung kennt oder gar selbst ein ähnliches Service anbietet, darf er gerne auf dieser Seite darauf hinweisen.
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Das Geld liegt auf der Straße. Wie man mit vorbeifliegendem Müll Geld verdient.
Dipl.-Schoko-Ing.
Wie wärs mit Positionierung über Design als Alternative zu langweiligen 08/15 Produkten?
Mein Trainerfreund Markus Berthold bringt in Ideenworkshops gerne mal dieses süsse Beispiel: “Wie innovativ kann Schokolade sein? Was kann man bei Schokolade denn noch anders machen? Es gibt doch schon alles am Markt.” Hier eine visuelle Antwort, die keiner weiteren Erklärung bedarf. Assoziationen zu Google Maps ausdrücklich erwünscht.

DESIGN SIGHT Chocolate exhibition (Japan) via swissmiss
Gute News für GründerInnen: Die 10.000 Euro GmbH

Zumindest steht sie auch in Österreich endlich zur längst überfälligen Diskussion, denn…
[...] in keinem anderen Land der EU das Gründen einer GmbH so teuer ist wie hier zu Lande: 35.000 Euro und davon die Hälfte in bar müssen jene Menschen nachweisen, die sich nicht damit zufrieden geben, als niedlicher und daher von der Politik auch ausgiebig mit verbalen Streicheleinheiten bedachter Einzelunternehmer eine Firma zu gründen. Zum Vergleich: Die Slowakei verlangt für eine GmbH nur gut 5000 Euro Mindestkapital, Spanien 3000 Euro und Großbritannien, Irland und Zypern überhaupt keines. Und Deutschland setzt es soeben auf 10.000 Euro und weniger herab. (Salzburger Nachrichten, 4. Juli 2007)
In Deutschland gibt es die Diskussion was die Stammeinlage und andere Erleichterungen für GmbH Gründer betrifft schon einige Zeit - und vielleicht schon bald (?) konkrete und zum Teil viel bejubelte Ergebnisse (Hinweise gerne willkommen, danke!). Österreich zieht nach, und denkt laut über eine Senkung der Stammeinlage auf EUR 10.000 nach.
Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), die verbreitetste Form der Kapitalgesellschaft, soll reformiert werden, um sie für Neugründungen leichter zugänglich zu machen. Die Gründungsprozeduren sollen beschleunigt und das notwendige Stammkapital deutlich verringert sowie eine Art “GmbH light” eingeführt werden… (DerStandard)
Bleibt nur zu hoffen, dass die Diskussion nicht nur weitergeführt wird, sondern auch rasch zu konkreten Ergebnissen gelangt, denn ich kann mir sehr gut vorstellen, dass auch in WeissSee einige dabei sein werden, denen eine Vereinfachung des Gründungsprozederes samt damit verbundener administrativer Hürden und Kosten (Nebenkosten ca. EUR 3,000!) bei der Realisierung ihrer Ideen helfen würde!
(Angeleiert wurden die Gespräche von Wirtschaftskammerpräsident Leitl im Zuge der Alpbacher Reformgespräche. In den beiden Alpbach Blogs ist davon leider nichts zu finden. Waren “die alten” Medien also doch noch schneller - beinahe schon ungewöhnlich, wenn “Blogger” vor Ort sind :-)
Die jüngste Produktmanagerin der Welt
“Woher kommen neue Ideen?” Im Rahmen des Horizont Aufrufs zum Brainstorming, habe ich es schon einmal erwähnt:Zum Beispiel indem man sich intensiv und vor allem aktiv mit seinen Kindern beschäftigt, anstatt mit der Zeitung daneben zu liegen und hin und wieder “mmmh” zu murren.
Mir gefällt das Beispiel von Alexia Bergman. Ihre 3-jährige Tochter Mia vergrub immer wieder Spielsachen in Knetmasse. Aus welchem Grund auch immer entschied Sie sich dafür, selbst “produktiv” zu werden, mischte Mehl mit Wasser, Salz, etwas Lavendelöl und fertig war ein neues Produkt: Treasure Dough! - Hergestellt aus rein pflanzlichen Stoffen und absolut unschädlich für die kleine Mia.
Mittlerweile verdient die Mama gutes Geld mit Treasure Dough, das sie als “Princess Loot,” “Under the Sea,” “Zany Zoo” oder “Dino Diggers” zum Preis von stolzen 14 US Dollar über Ihren Internetshop und ausgewählte Fachgeschäfte in die ganze Welt verkauft - mit der dazupassenden Geschichte:
Treasure Dough (TM) was invented by 3-year-old Mia whose favorite activity is to bury toys in playdough! It just so happened that Mia’s mom Lexi and fellow mom Jessica own Wigglebug, Inc, a toy company, and were so delighted by the concept that they decided to manufacture Treasure Dough (TM) for kids everywhere to enjoy!
Matias, das wär doch angesichts deines gestrigen (lesenswerten!) Aufklärungsversuchs über Kinderspielzeug, dessen Herkunft und das harte Leben europäischer Spielzeugmacher etwas für dich.
Und noch was: Matias sucht Sprüche für witzige Wikinger-Baby-Bodies - handgenäht und im Shop selbst bedruckt versteht sich aus Überzeugung!
Linktipp mit Video: Lernen vom jüngsten Lebensmittelhändler Amerikas
Adressbeschaffung ganz einfach
Irgendwie nervt es, dass man bei beinahe jedem Einkauf an der Kassa nach seiner Postleitzahl, oder in besondern “unverschämten” Fällen gar nach der vollständigen Adresse gefragt wird.
Statistiken schön und gut - nur, was will ich als Unternehmer mit den Daten anfangen? Wäre es in einer Zeit ansteigender Spontan-Käufer-Quoten nicht wesentlich zielführender, an Adressen von zukünftigen Kunden zu kommen? Zum Beispiel von Familien die in den nächsten 3 Monaten einen Umzug geplant haben? Es ist ein alter Hut, dass ich Adressen kaufen kann, aber in den seltensten Fällen löse ich obiges Problem (nicht einmal mit Crowdsourcing siehe hier :-).
Ich erinnere mich an ein Gespräch, in dem mir Peter Sawtschenko dieses Beispiel einer Umzugsfirma erzählt hat:
Zum Selbstkostenpreis bietet das Unternehmen (z.B. durch regelmäßige Inserate in Tageszeitungen) ein kostenloses Umzugshilfebuch an. Darin findet sich so ziemlich alles, was das Herz begehrt einem beim Lösen seiner Umzugssorgen hilft: Tipps, Checklisten, fertig gedruckte Karten für die Ab-/An- bzw. Ummeldung von Strom, Telefon, Post, bis hin zu Infos für Straßensperren.
Ein kleiner aber effektiver “Trick”, um als Erster an die richtigen Adressen zu gelangen, und schneller als andere für ein Angebot nachfassen zu können.
(Nachlesen kann man das Beispiel in diesem Buch.)
Foto: Flickr
ANDERS|denken.TV: Geschäfts-Konzept für den Sommer-Tourismus

Viele österreichische Hoteliers und Touristiker suchen nach Lösungen, um ihre Hotels auch in gegenüber dem Winter vergleichsweise schwachen Sommermonaten auszulasten.
Christoph Seiwald, Touristiker aus Ischgl hat mit MountainAiring ein Geschäftskonzept entwickelt, das sein Hotel auch im Sommer mit Gästen füllen soll.
- Die Zielgruppe: (Hobby-)Marathonläufer die sich inmitten einer einzigartigen Bergwelt und zu leistbaren Preisen wie Profis auf ihren Traum vorbereiten wollen.
- Das Konzept: Auf einer der höchsten Laufstrecken Europas soll Höhentraining für Trainingserfolge sorgen.
Hoch über der Idalp (Ischgl, Tirol, Österreich) wurde in über 2.500m Seehöhe eine 10km lange Laufstrecke ausgeschildert, Sportärzte erstellen individuelle Trainingspläne, und auch Mahlzeiten und Rahmenprogramm sind auf das große Ziel abgestimmt.
“Die Univeristät Innsbruck erstellt derzeit eine Studie die bestätigt, dass schon nach einer Woche 75% des vollen Trainingseffektes eines normalerweise 3 Wochen dauernden Höhentrainings erzielt werden”, erklärt der mutige Hotelier stolz.
Noch etwas soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. Der Igschler schreibt österreichische Touristik-Web2.0-Geschichte:
“Endlich ein österreichischer Hotelier, der bloggt!” schreibt Karin Schmollgruber in einem Kommentar zum ersten Beitrag auf Christoph Seiwalds Blog www.hoehentraining.at.
Das Besondere daran: Ich glaube mit dem Blog zu MountainAiring ist er der erste Hotelier Österreichs überhaupt, der sich an dieses Medium heranwagt. Mal sehen welche Nachahmer es geben wird. (Wenn ich mich mit der Aussage irre, bitte jederzeit die Kommentarfunktion am Ende dieses Beitrags benutzen, danke!)
Ich habe Christoph Seiwald am Wochenende in Ischgl getroffen. Es war nicht geplant, aber spontane Aktionen haben ja durchaus ihren Reiz. Und so kam es, dass wir uns kurzerhand eine Videokamera schnappten, und das erste Interview für ANDERS|denken.TV aufnahmen. Die Bild- und Ton-Qualität des 10minütigen Gesprächs ist leider nicht die beste, aber es ging mir vor allem darum, einen vor Elan und Unternehmergeist sprudelnden Idealisten und Vordenker hautnah auf dieses Blog zu bringen.
Worüber haben wir geredet? Über die Idee von MountainAiring, Hürden bei der Umsetzung der Idee, mitten in einem Ski- und Promigebiet (Ischgl ist bekannt für seine Höhen-Konzerte mit Weltstars, Abstecher von Paris Hilton, Pop-Stars Kanditaten, u.a.) ein Konzept für ein (leistbares!) Sommertrainingskonzept zu implementieren, welchen Vorteil sich der Hotelier von seinem Blog erwartet und wohin die Reise noch gehen soll.
Letzeres klingt nicht unspannend: MountainAiring könnte schon bald zu einem Franchising-Konzept weiterentwickelt werden.
Zum Abschluss dieses Beitrags 5 (Mit-)Gründe, warum mir das Konzept und dessen Umsetzung gefallen, und durchaus beispielhaft für viele andere Unternehmer sein können:
- Positionierung
Ischgl ist bei weitem nicht die einzige Gemeinde Österreichs in der auf über 2.000m (Anm.: jene Höhe aber der Höhentraining möglich ist) gelaufen werden kann. Dennoch ist MountainAiring das erste Tourismuskonzept, das sich ganz klar als professionelles “Höhentrainings-Mekka” für Hobbysportler positioniert. - Spezialisierung auf eine Zielgruppe.
Halbherzig wäre gewesen “alle Läufer” anzusprechen, und hätte als Differenzierungsmerkmal in diesem Fall wohl nicht funktioniert. Es gibt im Zielgebiet des Unternehmens hundertausende Marathonläufer. Viele von ihnen leben in Großstädten mit eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten, oder weit entfernt von Bergen, in denen Höhentrainingseffekte erzielt werden können. - Probleme erkennen und lösen.
Während der gesamten Umsetzung standen für Christoph Seiwald direktes Feedback aus der Zielgruppe und laufende Abstimmung mit Experten im Mittelpunkt. Nur so erfuhr er alles über Wünsche und Probleme seiner künftigen Kunden, und konnte die Erkenntnisse in sein Konzept implementieren. - Die Umsetzung.
Ausdauer, Feinfühligkeit, Weitblick und unternehmerischer Mut während der gesamten Phase der Umsetzung. - Nachhaltigkeit und Weitblick.
Für MountainAiring mussten weder neue Liftanlagen, Straßen oder Betonklötze errichtet werden. Statt dessen nutzt der Unternehmer was er direkt vor seiner Haustüre findet: Natur, Wanderwege und Berge. Und wenn (lt. der letzten Woche veröffentlichten EU Studie über Klimawandel) im Jahr 2050 an der Ostsee Palmen wachsen und Südeuropa in Hitze erstickt, wird auch in den Alpen Schnee zur Mangelware werden - und den brauchen Marathonläufer wohl kaum…
www.mountainairing.com | www.hoehentraining.at



