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Kreativzeit - woher nehmen?
Manager weltweit verstreuter Konzerne kennen das Problem: Wenn der Arbeitstag ‘eigentlich’ zu Ende wäre, setzt sich der Kollege in Kalifornien mit dem Frühstückskaffee in der Hand zum Schreibtisch. Kurz nach dem morgentlichen Läuten des Weckers hat es die Mitarbeiterin in Hong Kong ganz eilig, endlich über das aktuelle Projekt reden zu können. Und dann noch jede Menge Besprechungen.
‘Ich bin 24h blockiert’.
Hauptproblem neben dem steigenden Stressfaktor ist die weniger werdende Kreativzeit. Computerworld hat vor kurzem einige Beispiele vorgestellt, wie Unternehmen versuchen das in den Griff zu bekommen.
- Bei Dow Corning gibt es pro Quartal eine Meeting-freie Woche. Nicht dringend notwendige interne Besprechungen und internationale Telefonkonferenzen sind während dieser Zeit tabu.
- Xerox setzt auf Wikis. Zwar nicht unbedingt ein 100% Ersatz für persönliche Gespräche, aber eine absolut sinnvolle Ergänzung. “You don’t have to be in a meeting to collaborate. It’s a dialog that’s independent of time.”
- IBM setzt seit Jänner Think Fridays eingeführt, ‘a mental break from the endless phone calls, e-mail and instant messages.’ Die Idee stammt von Programmierern, die sich schon seit längerem Freitag Nachmittage für Patent-Recherchen, die Erstellung von White Papers, … reserviert hatten.
Auch wenn nicht ganz vergleichbar höre ich jetzt einige Landsleute schmunzeln: ‘Bei uns war es noch nie üblich, an Freitag Nachmittagen zu arbeiten.’
Quelle: Computerworld
Ähnliche Beiträge:
In 2h zum Unternehmer: PEZmp3
Patrick Misterovich hielt es selbst für eine verrückte Idee, aus PEZ Figuren mp3 Player zu machen.
Out of curiousity I thought I would ask PEZ if they might be willing to license their brand for such a thing. To my astonishment they didn’t think I was crazy.
Der 40jährige Familienvater wusste selbst nicht, ob es für seine Erfindung einen Markt gab, investierte $50 in Google Adwords und setzte kurz darauf 120.000 Dollar um.
Es hätten noch wesentlich mehr sein können, aber nach 1,500 selbst produzierten Gadgets wurde Pat daran erinnert, dass es auch so etwas wie Produktnormen gab, und die mussten noch bestätigt werden.
When you come up with an idea, and two hours later you have the company saying, ‘We’re willing to license you,’ you think everything is going to happen quickly. But it takes time to make something.

PEZ gefällt die Idee noch immer. 2007 soll die Produktion fortgesetzt werden. Und das alles nur, weil Pat nur 5 Minuten nachdem auf seinem Schreibtisch die alte PEZ Figur neben dem mp3 Player entdeckt hatte, mit der Umsetzung seiner Idee gestartet war.
Ideenlinks zum Aufschwung
AUFSCHWUNG - Messe für Existenzgründer, junge Unternehmer und Franchise. 1.800 Besucher an einem Tag.
Der Ort im Land der Ideen war eine Reise wert und es hat Spaß gemacht, vor hoch motivierten TeilnehmerInnen und neben hochkarätigen Vortragenden (siehe weiter unten) sprechen zu dürfen.
In den 2 Vorträgen ‘ANDERS|denken :: ANDERS|sein‘ habe ich jeweils unterschiedliche Praxis-Beispiele eingebaut - in Summe über 40. Wie versprochen hier eine Liste mit Links zu jenen, über die ich in diesem Blog schon einmal berichtet habe, zusätzlich das eine oder andere verwandte Thema. Weitere folgen in den nächsten Wochen und gibt es auch hier, hier, hier oder hier.
Vorher aber noch ein herzliches Dankeschön für die so zahlreichen Feedbacks wie z.B. auf den Internetseiten von Organisator Burkhard Schneider (Best Practice Business), Elke Fleing (Selbst und Ständig), Peter Musseleck (Digital Mesh Europe) und den vielen anderen die per eMail gekommen sind. Sie alle freuen mich umso mehr, als dass es immer ein große Herausforderung ist, für so unterschiedliche TeilnehmerInnen (‘Hier war für jeden etwas dabei, ob Gründer, Jungunternehmer oder etablierter Unternehmer’) tatsächlich Nutzen bringende Worte zu finden.
Aber am Ende spielt es keine Rolle ob Gründer oder langjähriger Unternehmer. Die Probleme sind sehr oft die selben und Nachdenken schadet niemanden. [Weiterlesen] »
Hobbybusiness - Erlebnis und Technologie
‘Hobbycraft’ ist in den USA längst ein riesen Geschäft. Wer schon einmal in einem der vielen Do-it-yourself (DIY) stores war, kann die Größenordnung des Segments nur erahnen.
Allein für Kuchendekoration (cake decoration) geben Amerikaner jährlich rund 500 Millionen Dollar aus. Bei uns leidet DIY aber noch immer häufig noch unter einem “das ist doch nur etwas für Großmütter” und billigem Bastel-Image.
2 Beispiele, dass es aber auch anders geht - eines aus der ‘alten Welt’, das andere aus der ‘neuen’.
LINKLE Stitch ‘n Bitch Cafe
Internet Cafes waren gestern. Will ein Cafe heute in sein, sollten dort Nähmaschinen stehen.
Das Nähcafe ist ein ehemaliges Weingeschäft mit fünf einfachen Sperrholz-Tischen, einem Schneidetisch und 10 Nähmaschinen, in dem sich jeder bei einer Tasse Tee oder Kaffee hinsetzen und loslegen kann - um Schnittmuster auszuprobieren, Hosen zu kürzen oder Socken zu stopfen.
5 EUR kostet die Benutzung der Nähmaschinen pro Stunde, professioneller Rat inklusive. Und im Gegensatz zu einsamen Stricksessions vor dem Fernseher, trifft man im Stitch ‘n Bitch immer Gleichgesinnte. Mittlerweile bietet die Betreiberin auch Kurse an, und lädt dazu durchaus renommierte Vortragende wie z.B. einen Korsettdesigner ein. Preis: 150 EUR pro Tag.
Fast schon selbstverständlich: Der Internetshop auf der Homepage des Nähcafes.
[Siehe auch Linkle.de, Springwise und Best Practice Business Blog | Foto: Linkle]
Burdastyle.com
Vor über 50 Jahren (1950) übernahm Aenne Burda einen kleinen maroden Modeverlag und machte daraus den größten Modezeitschriften Verlag der Welt. Heute verdient die Hubert Burda Media ihr Geld mit ganz anderen Dingen als Strickheften, begrub vor wenigen Tagen die Zielgruppenzeitschriften Anna und Verena, und stellt fast gleichzeitig Burdastyle vor.
Burdastyle ist eine Internetplattform (Social Network) für Fans selbstentworfener Mode. Mitglieder der kostenlos zugänglichen Community präsentieren ihre eigenen Entwürfe unter einer Creative Common Lizenz, verwenden Schnittmuster von anderen, kombinieren sie mit eigenen Ideen, oder tauschen einfach nur Tipps und Tricks aus.
In ihrer Präsentation auf der DLD in München verrieten die beiden Projektleiterinnen eines der Ziele von Burdastyle: Auch bekannte Modedesigner sollen schon bald der Community ausgewählte Designs zum Nachmachen zur Verfügung stellen.
Das einzige Limit ist die Fantasie
Fans von Trendbegriffen haben bei beiden Beispielen eine riesen Auswahl, welchem Trend sie die beiden Geschäftsmodelle zuordnen wollen (z.B. Crowdsourcing, Being Spaces, Customer Made, DIY, Coffee Office, User generated content, und und und).
Egal wofür man sich entscheiden will. Am Ende zeigen beide Beispiele, die Notwendigkeit für Veränderung und den Blick über den Tellerrand althergebrachter Gewohnheiten hinaus.
Kunden in einen Schritt der Wertschöpfungskette mit einzubauen oder Leistungen erlebbar machen sind eine Möglichkeit, um auch in einer Zeit in der allerorts Schneidereien ebenso zusperren wie Schuster oder Strickwarenzubehör Geschäfte.
Veränderung sichert das eigene Überleben. Sich immer wieder Inspirationen aus ganz anderen Segmenten zu holen und unterschiedlichste Modelle miteinander zu kombinieren machen auch in überfüllten Märkten eine Positionierung über eine Nische möglich.
Lösungsbäcker
Vom Unternehmensberater zum Bäcker. Eine etwas andere Backstube: Die Lösungsbäcker
Mir gefallen die Idee, das Marketing und die Einstellung der beiden Berliner ‘Bäcker’ Knut O.E. Pankrath und Christian Fenner. Eigentlich sind sie ja Unternehmensberater…
Ein gelungener Ansatz eine Beratungsleistung so zu verkaufen, dass sie klar herüberkommt und typische Berater-Klischees aufgebrochen werden.
Es gibt 2 qualitativ gleichwertige Backmethoden in unserer Backstube. Sie unterscheiden sich lediglich dadurch, dass die eine öffentlich ist, Ihnen und uns also jeder beim Backen zuschauen/hören kann.
Beim “SchauBacken“, also der öffentlichen Backmethode, gehen wir Bäcker davon aus, dass Ihr Unternehmen von der Öffentlichkeit profitiert.
Daher gibt es auch unsere nicht öffentliche Backmethode, also unser “GeheimBacken” für unsere Kunden. Für diese Backmethode nehmen wir Sie mit in unsere geschlossene Backstube und niemand erfährt, dass sie bei uns bestellt haben.
Und auch das sollte nicht unerwähnt bleiben:
Die LösungsBäcker leisten einen freiwilligen Sozialbeitrag, indem sie in jedem Monat mindestens eine Beratung an soziale Einrichtungen kostenlos erbringen.
Die Zukunft Hollywoods
Bratt Pitt küsst Marilyn Monroe und Angelina Jolie reitet mit John Wayne…
Dieser Gedanke kam mir vor einigen Tagen während Andy Woods Vortrag auf der DLD (Europe’s Conference for the 21st century) in München. Warum die Vorstellung gar nicht so abwegig ist, zeigt ein Klick auf [diesen Link].
Gescannte Gesichtszüge (’Facial Tracking’) werden in virtuelle Modelle verwandelt. Und das in einer Qualität, die kaum noch Unterschiede zwischen Realität und Animation erkennen lassen. Sogar verstorbene Schauspieler werden wieder zum Leben erweckt.
Andy Woods ist CEO bei Image Metrics. Die Technologie der ‘Seelenübertragung’ soll Hollywood dabei helfen, Kosten für tausende und abertausende Computeranimations-Stunden zu sparen und Produktionen schneller auf den Markt zu bringen - das Einsparungspotential liegt bei je 90%.
Weiterführende Informationen:
- Video ABC News, Animating Your Soul (2:20min)
- Videobericht NYT (4min)
- Vortrag Andy Wood DLD ‘07 (Jan 22, Digital Creators I, 20min)
Trend Virtualität
Beim Thema Virtualität kommt man (zumindest bis zu Google’s virtueller Welt - siehe hier) um einen Blick auf Second Life kaum herum.
Seit meinem letzten Beitrag im Dezember gibt es eine weitere Million Menschen mehr in SL (nämlich schon 3 Millionen!), haben sich die Grundpreise um 30% erhöht, haben Fernsehserien entgültig ihren Durchbruch, und Schweden baut sogar als erstes Land eine Botschaft auf:
Second Life erlaubt uns, die Menschen über Schweden zu informieren, und verbreitert die Möglichkeit, mit Schweden einfach und billig in Kontakt zu treten. [Tagesspiegel]
Virtualität als Möglichkeit näher an seinen Kunden zu sein und bessere Beziehungen aufzubauen.
Auch wenn heute noch grafisch unerträglich anzusehende Avatare durch die 3-dimensionalen Welten geistern - Image Metrics hat einen Vorgeschmack auf das gegeben, was in der Filmindustrie bald Standard sein wird. Und dann wird es im Internet wohl nur noch eine Frage (kurzer) Zeit sein, bis aus primitiven Avataren Wesen mit täuschend echten Gesichtszügen geworden sind.
Nachtrag
Die Geschichte von Image Metrics (Gründung 2003) ist übrigens ein typisches Beispiel für Exaption: Auch Edison hatte das Grammofon ursprünglich zur Stimmaufzeichnung erfunden, da durch die Einführung des Telefons mehr und mehr Geschäfte mündlich abgeschlossen wurden. Aber erst als andere erkannten, dass es viel spannender war Musik anstatt Stimmen abzuspielen, setzte sich die Innovation durch.
Die Technologie hinter IM wurde vom englischen Biophysiker Gareth Edwards entwickelt - ursprünglich für Medizin und Sicherheitstechnik. Andy Wood erkannte das Potenzial für die Unterhaltungsindustrie und von nun an schritt das Projekt um ein Vielfaches schneller voran.
Ein wenig Querdenken und ein Blick über den Tellerrand schadet eben nie!
Fotos: Hannes Treichl, DLD München | Flickr | Flickr
Geheimnisse eines Tanz-Bären
Wer träumt nicht davon, sein Hobby zum Beruf zu machen und dabei sogar noch Geld zu verdienen.
Wäre es von Anfang an ein geplantes Projekt gewesen, wäre sie ein heißer Kandidat für die Kategorie ‘verrückte Geschäftsideen‘ gewesen. In diesem Fall war es Zufall. Aber auch Zufall bedarf eines Auslösers!
Matt Harding reiste gerne. Und Matt Harding war ein Geek. Eigentlich wollte er sein ganzes Leben lang nur Videogames spielen - aber es kam alles anders als er dachte. Mit 26 stellte entschied er sich dafür, den sicheren Job eines Computerspiele-Programmierers und ein fixes Gehalt gegen eine 6monatige Weltreise einzutauschen.
So wie Forrest Gump irgendwann zu laufen begonnen hatte, fing Matt an zu tanzen. So wie er es einst für seine gelangweilten Bürokollegen getan hatte. Nur tanzte er dieses mal u.a. in Beijing, Vietnam, Kambodscha, Sibirien, Ruanda, Kenia, Uganda und sogar am Kilimanjaro. Mit dabei hatte war eine kleine Digitalkamera. Und die machte ihn über Nacht zum Star - und bezahlten Werbeträger.
Egal wie einfach oder verrückt die Geschichte ist, auch aus ihr kann man etwas lernen. Was Matt in einem Videointerview erzählt [siehe hier], kann auf jeden (Jung-)Unternehmer genauso umgelegt werden, wie auf Innovationsprojekte innerhalb eines Unternehmens. An diesem Beispiel ist anschaulich erklärt, worüber Coaches und Trainer so gerne reden. [Weiterlesen] »
Lachende Truckerherzen: Pimp my Truck
Immer wieder überholt man auf der Autobahn liebevoll individualisierte Lastwagen. Was aber ANDERS|sein wirklich heißt, zeigen japanische Frächter auf diesem Foto:

Dekotora (Decoration Trucks) nennt sich dieser in Japan so weit verbreitete Trend, dass es dazu bereits Videospiele gibt. Trend? Eigentlich eine falsche Bezeichnung, denn das ganze begann schon vor mehr als 30 Jahren. Auslöser dafür war ein japanischer Kinofilm. Kunst oder Kitsch? Unternehmern ist das egal: Auf Dekotora spezialisierte Unternehmen boomen.
Wie die Trucks in Aktion aussehen, sieht man in mehr Bildern und Videos hier oder hier. Auch auf Wikipedia gibt es eine eigene Seite über den Pimp My Truck Trend.
Wer hierzulande jetzt die große Geschäftsidee wittert, oder die rollenden Kunstwerke zum Auffallen oder für Differenzierung nutzen will, sollte vielleicht zuerst einmal mit diversen Zulassungsstellen reden…
Wieder einmal gefunden über Wired Asia News. Ein Blog der Kategorie Top Blogs - zumindest für jene, die gerne mal einen Blick auf den Ost-Kontinent werfen.
Erschiess mich, bitte! Mit Schusswaffen auf Jeans: victim
Ein Attentat. Das Opfer: Jeans. Durchgeknallte Mode im wahrsten Sinne des Wortes. Jürgen Koprax und sein Team erschießen Jeans. Mode statt Morde!
victim ist durchgeknallte Mode im wahrsten Sinne des Wortes! Denn wir schießen d’rauf! – und zwar mit einer Clock 19.
Aber eines sei gleich vorweg gesagt – wir sind gegen Gewalt. Für uns sind Waffen Werkzeuge um Mode zu machen. [Quelle: victim]
Die Idee entstand per Zufall wie mir Jürgen vor kurzem erzählt hat. Ich würde dazu eher sagen: Auch aus Zufällen muss man erst ein Geschäftsmodell entwickeln!
Am Morgen nach einer fetten Party in einem Wiener Szene-Club, entdeckte ich in meinem nagelneuen Designersakko riesige Brandlöcher von einer Zigarette. Unangenehme Sache. Was tun? Löcher stopfen? – Nein! Zunähen? – Nein! Sticker drüber? – Nein!
Am nächsten Tag ging ich in den Schießkeller und ballerte auf das Sakko – zu verlieren gab es ohnehin nix mehr. Weil das durchschossene Teil saumäßig geil ausgesehen hat, habe ich es am gleichen Abend bei der nächsten Party angezogen - weil mir grundsätzlich egal ist, was andere denken.
Der Rest ist Geschichte: Mit dem Sakko erregte Jürgen so viel Aufmerksamkeit, dass es nur noch eine Frage kurzer Zeit war, bis JK Instyle Fashion geboren war. Neben dem Shop in Wien sollen demnächst weitere Geschäfte in Österreich, der Slowakei, Tschechien und Deutschland entstehen - und das nur 3 Monate nach Gründung, denn das Unternehmen gibt es erst seit September 2006.
Warum mir die Story des Jungunternehmers gefällt:
Die Idee: Unzählige Ideen werden in Bars geboren - zum Teil hervorragende [siehe hier]. Fast alle scheitern dann aber an der Umsetzung.
Das Erlebnis: Nicht einfach Jeans verkaufen und erklären, wie der Wasch- oder Löcherungs-Prozess funktioniert, sondern gleichzeitig ein Erlebnis und eine Geschichte transportieren.
Individuell: Jedes Paar Jeans ist einzigartig. victim trifft somit den immer noch anhaltenden Trend “customization“.
Anders als (viele) andere setzt victim nicht nur auf klassische Werbung. In Discos und Fitnessclubs werden Fashionshows veranstaltet - eben dort, wo die Zielgruppen gerne feiern und die Marke aufgeladen werden kann. Dazu verriet mir Jürgen seine Zukunftspläne:
Derzeit verkaufen wir nur unsere zerschossenen Sachen Es wird aber in Zukunft Events geben, wo Kunden ihre persönliche Hose schießen können(victim Rohling + Clock 19 + Kunde)
victim wird wohl keine Marke für Waffengegner werden. Spielt das eine Rolle? Nein - Marken haben nicht nur Fans und Freunde. Wer polarisiert fällt auf - und auch darum geht es in einer Welt des grauen Überangebots!
PS: Wem die Einschüsse zu brutal sind, für den gibts immer noch die Jeans Ärzte - sie retten verletzte Jeans [siehe Beitrag]
Homepage & Bildquelle: www.victim.at
Fernsehen entdeckt die Generation 55+
67 Millionen Amerikaner sind über 55 Jahre, in 30 Jahren sollen es über 116 Millionen sein. Keine andere demographische Gruppe wächst schneller.
Am Fernsehen scheint diese Entwicklung (abgesehen von einzelnen Sendungen) bislang fast spurlos vorüberzugehen, was sich auch darin wiederspiegelt, dass Fernsehsender zumeist um wesentlich jüngere Zuschauergruppen kämpfen.
John Erickson, CEO der Erickson Retirement Communities in Maryland USA, hat die Zeichen der Zeit erkannt, und den ersten KabelTV Sender Amerikas für über 55-Jährige gegründet: Retirement Living - TV finally grows up.
We inform you on topics including health, lifestyle, finance, and politics. We provide you with engaging stories about ordinary people who lead extraordinary lives. We inspire and involve you in order to improve your own life.
Das Interesse an dem im September 2006 an der amerikanischen Ostküste gestarteten Sender ist enorm. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass bereits im November ein Vertrag mit DirecTV, einer der wichtigsten Satelliten-TV Anstalten Amerikas, abgeschlossen wurde. Ein Mitarbeiter aus Ericksons Team dazu:
‘Retirement Living TV is aggressively changing the face of television in the United States and filling a void in the process.’
Quellen: RL.TV, Los Angeles Business, Senior Journal, LifeTwo via Yigg.




