Alle Beiträge zum Schlagwort (Tag) innovation/management’
Innovationsmanagement: Idea-ting
Zwar “nur” ein Werbespot aber vielleicht genau mit der richtigen Botschaft für den Wochenbeginn: Stop Talking - Start Doing! Ich wünsche eine innovative Woche!
WLAN T-Shirt
Ein T-Shirt für Geeks oder verzweifelt WLAN Suchende Notebook-Besitzer habe ich im Reiseblog gefunden:
Das praktische T-Shirt von ThinkGeek kann nämlich was besonderes: Auf der Vorderseite des Shirts sind ein Funkmast und Funkwellen abgebildet, die bei einem W-LAN-Netz in Reichweite leuchten. Je mehr Funkwellen leuchten, desto stärker ist die Signalstärke der Funknetze. Ob diese dann offen oder verschlüsselt sind, zeigt das T-Shirt allerdings leider nicht an. Für den Strom sorgen drei AAA-Batterien, die in einer Tasche im T-Shirt untergebracht sind. [Quelle: Reiseblog]
30 USD Dollar kostet das Gadget und ist bei ThingGeek erhältlich.
Mass customized Kult Treter: Vans

Noch einmal Mass-Customization: Vans Schuhe sind Kult unter Skate Rebellen. Dazu trägt auch bei, dass das amerikanische Unternehmen eine ganze Reihe Skate-Parks und Events sponsort.
Im Online Shop von Vans findet sich ein Konfigurator, mit dem Fans der Marke ihr ganz persönliches Schuhdesign erstellen können. Der Aufpreis für tausende Kombinationsmöglichkeiten bleibt mit 10 USD im Vergleich zu den Standardmodellen absolut im erträglichen Rahmen. Ein wenig schlechter sieht es erwartungsgemäß mit der Lieferzeit aus, wer aber ein Fan der Marke ist und Wert darauf legt in seinem sozialen Umfeld ein Unikat zu besitzen, wird auch diese widerstandslos in Kauf nehmen.

Screenshots: Vans
Ideen Crowdsourcing Schweizer Traditions-Unternehmen

Im Mai 2007 wurde die Schweizer Open Innovation GmbH gegründet. Ihr Ziel:
Die Open Innovation GmbH entwickelt eine softwaregestützte Innovationsmanagement-Methode und baut eine Innovatoren-Community auf.
In einem Ideen-Crowdsourcing Pilotprojekt suchen derzeit Unternehmen wie die Schweizer Telekom, Mammut oder Die Post nach Ideen und Innovationen.
Und deine Idee? Gemäss diesem Motto öffnen renommierte Schweizer Unternehmen für Sie die Firmengrenzen und bieten Ihnen die exklusive Möglichkeit, bei spannenden Innovationsprojekten mitzumachen. [...] Entwickeln Sie ab dem 22. Januar 2008 während fünf Wochen mit anderen kreativen Köpfen innovative Ideen und kassieren Sie eine grosszügige Prämie. Die innovativsten Lösungen werden mit CHF 40′000 prämiert.
Projekte laufen wie folgt ab: Interessierte legen ein Nutzerprofil an und wählen jene Projekte aus an denen sie mitarbeiten wollen. Über das Innovationstool werden Lösungsvorschläge erarbeitet. Man kann entweder in Gruppen mitarbeiten oder - wenn man ganz andere als bereits diskutierte Lösungsvorschläge hat - Innovationsleader werden, und seine eigene Innovatoren Gruppe gründen. Die Ideen werden anschließend dem Auftraggeber vorgelegt und dieser prämiert den besten Lösungsvorschlag. Ob die User und Ideengeber in den Bewertungsprozess (bei vielen Innovationsprojekten einer der kritischsten Prozesse) einbezogen werden, geht aus der Beschreibung nicht eindeutig hervor.
Update 15.1.2008:
Danke an OpenInnovation.ch Macher Christian Hirsig fürs klären dieser Frage in untenstehendem Kommentar!
Bewertung und Prämierung: Die Bewertung erfolgt bereits bei der Lösungserarbeitung durch die User. Die User entscheiden, welche Summaries mit welchem Inhalt den Unternehmen vorgelegt werden. Das Unternehmen entscheidet sich für die beste oder die besten Lösungen und prämiert diese. Die InnoLeader (Teamleiter) prämieren dann die Teilnehmer Ihres Innovationsteams. Damit dies auch längerfristig funktioniert, gibt es einen Bewertungsmechanismus, wo sich die User gegenseitig bewerten können.
Bislang haben sich 436 Innovatoren registriert. Klingt auf den ersten Blick (oder im Vergleich zu InnoCentive über das ich hier berichtet habe) vielleicht nicht viel, aber hat Ihr Unternehmen Zugriff auf über 400 kreative Köpfe? Beispiele für die 15 derzeit eingestellten Projekte:
- Mammut sucht Substitutionslösungen für Reissverschlüsse und belohnt den/die Ideengeber mit 4,000 Schweizer Franken.
- Die Post sucht nach “Klimafreundlichen Dienstleistungen”.
- Der Online Versand Blacksocks sucht nach Ideen für eine Sortimentserweiterung.
- Toshiba schreibt CHF 2,000 für Ideen aus, die zur Erhöhung der Abschlussrate bei Garantieerweiterungen führen.
Weitere Infos unter http://pilot.openinnovation.ch.
Noch ein Hinweis: Ende letzten Jahres haben wir gemeinsam mit der Fachhochschule Kufstein die Kufsteiner Ideentage veranstaltet (siehe Ankündigung). Mit dabei MitarbeiterInnen und Ideenmanager renommierter Unternehmen wie Viking, Bosch, Rupp und v.a. Die Ideentage waren ein großer Erfolg und werden auch heuer wieder stattfinden. Wenn es soweit ist, gibts Infos hier bei ANDERS|denken. Wer noch nicht abonniert hat - hier gehts zu den Abomöglichkeiten.
Gefunden bei: Frank Piller
Mass Customization: Dein Kind als Filmheld
“Jeder ist einmal im Leben für 30 Sekunden ein Star”, meinte Woody Allen einmal.
Auf kideo.com können Eltern ein Foto ihres Kindes hochladen und schon erscheint der Liebling neben Zeichentrickstars wie Barney oder Spiderman in einem Cartoon. Die ca. 26minütige DVD kostet rund 40 Dollar und wird innerhalb einer Woche zugeschickt. Die Figuren nennen auch immer wieder den Namen des Kindes: Mass Customization für Kinder umgesetzt von Lucidiom, einem Anbieter “flexibler und markenunabhängiger Foto-Kiosk Lösungen”. Und so sieht das Ergebnis aus:
Einen ähnlichen ansatz verfolgt Flattenme mit personalisierten Kinderbüchern. Burkhard Schneider beschreibt die mass-customized Kinderbücher so:
Sie [Anm. flattenme] bieten in ihren Kinderbilderbüchern an, dass die Fotos der beschenkten Kinder per Fotomontage eingedruckt und damit personalisiert werden. Um das personalisiete Kinderbuch zu erstellen, braucht man nur das Foto des beschenkten Kindes auf der Webseite von flattenme hochladen und eines der vier Bücher auswählen die derzeit zur Auswahl stehen: “Tuesday Mushroom King”, “Here There Be Pirates”, “The Potty Dance” und “My Little Monster”.
Gefunden bei Springwise
Die Weinbar der Zukunft

Ein Video sagt mehr als 1000 Worte, also am besten das Video ansehen wie sich Microsoft die Weinbar der Zukunft vorstellt.
Wolfgang Tonninger, Weinliebhaber und Importeur exklusiver argentinischer Weine, beschreibt im Microsoft Österreich Blog die Weinbar der Zukunft so:
Stellen Sie sich folgende Situation vor: Der Gast im Restaurant bestellt einen Wein, der vom Kellner nicht nur boniert, sondern gleichzeitig und automatisch in ein System eingegeben wird, das sich merkt, welcher Wein in welches Glas gefüllt wurde. Der Rest ist denkbar einfach: Die Gläser besitzen auf der Stellfläche einen Punktecode, der von der Tischplatte erkannt wird. Daraufhin “entwirft” diese einen virtuellen Untersetzer, über den man Infos zum Wein, zum Weingut, zum Terroir, zum Mikroklima und eben auch zu den passenden Speisen in diesem Restaurant abrufen kann.
Microsoft hat Surface bereits 2007 vorgestellt, damals wurde ein Preis von USD 5,000-10,000 kolportiert. Was Surface sonst noch so kann (z.B. Kamera auf den Tisch legen und Bilder der Bergwanderung ansehen oder ins Online Fotoalbum hochladen) zeigen einige Videos auf www.microsoft.com/surface.
Ich finde Microsofts Präsentation der Wine Bar auch deshalb gelungen, weil nicht nur eine nackte Technolgie vorgestellt wird die in erster Linie Technologie Freaks anspricht, sondern ein angewandtes Beispiel zeigt unter dem sich jeder etwas vorstellen kann - hoffentlich auch einige Gastronomen die auf der Suche nach innovativen Möglichkeiten sind, um Gästen ein Erlebnis der besonderen Art zu bieten, zum längeren Verweilen einzuladen, über Weine, deren Herkunft und Geschichte zu philosophieren und so Gespräche zu fördern - auch dazu kann Technologie gut sein.
Ähnliche Beiträge:
Post-it für die Füße
Dem koreanischen Designer Jun-Soo Choi waren entweder manche Fußböden zu schmutzig oder die Seife zum Reinigen seiner Fußsohlen nicht stark genug, also entwarf er das Konzept von “one-size-fits-all” Einweg-Fußsohlen.

Wenn echte Barfuß-Fetischisten jetzt auch sagen mögen dass das Gadget nicht der Grundidee des Laufens ohne Schuhe entspricht so sei daran erinnert, dass das Konzept aus Korea stammt. Dort lässt man beim Betreten von Restaurants bekanntlich sein Schuhwerk am Eingang zurück…
Gefunden bei Yanko Design
Fütter mich sonst kipp ich

Ein simples und zugleich sinnvolles Designkonzept aus Korea: Roly-Poly Pot ist ein Blumentopf der ohne jeglichen Technik Schniggschnagg auskommt und Menschen bei denen der grüne Daumen nicht ganz so ausgeprägt ist ans Gießen seiner Pflanzen zu erinnern.
Roly-Poly Pot is a round-bottomed plant pot that uses a balancing system to alert the user when the plant requires water. The base accommodates a chamber for the collection of water that filters through the soil upon watering, as well as a counterbalancing weight, which can be set up according to the amount of water the plant needs. As time goes by, the pot starts to tilt. With just at a glance, the user is able to immediately realise that it is time to water their plant and restore the balance.
Der Roly Pot wurde 2007 mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnet.
Gefunden bei Electrobeans
Warten

“2007 war das Jahr in dem es so viele gute Möglichkeiten gegeben hätte”, meinte ein Freund von mir neulich. “Was wirst du 2008 anders machen?” frage ich ihn. “Alles, aber vorher muss ich die ganzen liegen gebliebenen Dinge vom alten Jahr aufarbeiten, mich um neue Aufträge kümmern und dann sehen wir weiter.”
In 10 Wochen ist Ostern, dann kommt der Sommer, im Herbst gehen deine Kinder zur Schule und bald wird wieder Weihnachten sein…
Leg deinen Frust über die “verpassten Chancen 2007” endlich ab, du bekommst keine zweite Chance - aber wie wärs damit jetzt enige Stunden zu investieren, damit du in 12 Monaten vom Jahr der genutzten Chancen sprechen kannst?!
Let me sit here and wait
Lower my self and rest
I can see better
I can feel better
The light snaking on the rail ahead
The rumble on my feet
I am older and wiser
I am shorter and slower
but I am smarter
I am predictable
I am unlike the random gum spots
on the yellow caution
I am sticking to this pole
not because I am old…
I like the feel of steel nubs
on my back!
Foto: Flickr | Thanks Moriza for sharing this great picture!
Robert Stephens, Geek Squad (Video für Wochenende)

Robert Stephens hat mit Geek Squad ein Paradebeispiel für Differenzierung durch Emotionalisierung und Service geschaffen. Die Idee des mit 200 Dollar gegründeten Unternehmens: Computer reparieren und gleichzeitig aus langweiligem IT-Service ein Erlebnis zu machen.
In schwarz-weiß lackierten VW Beetles, dunklen Anzügen, weißen Hemden und Krawatten treten die Geek Squad Techniker auf. Die Sohlen ihrer Schuhe hinterlassen Logo-Abdrücke auf weichen Untergründen oder der Straße. Sie nennen sich selbst Agenten und es gibt schon über 17.000 von ihnen. Geek Squad ist heute das größte IT Support Unternehmen Nordamerikas.
Die Ideen mit denen Robert seine Kunden immer aufs neue begeistert holt er sich vor allem aus anderen Branchen. Das nachstehende Video dauert nur 2 Minuten. Es macht jedoch Spaß Robert zuzuhören, wie er auf der “Advertising Age’s, The Idea Conference” Marketern sein Verständnis vom “Blick über den Tellerrand” erklärt.
Stephens Theorie wie man Mitarbeiter jedes Unternehmen zum Entwickeln innovativer Ideen anregen kann: Durch Hunger.
“Large companies want to be nimble, that’s why they go to “idea” conferences. I suggest starve departments of money.”
Das Zitat das mir am besten gefällt ist im Kurzvideo leider nicht enthalten, nachlesen kann man es aber bei FastCompany.
Wer Lust auf mehr hat für den gibt es noch 2 weitere Videoempfehlungen:
Tipp 1: Eine 17minütige Präsentation von Robert Stephens
Tipp 2: Die Geschichte von Geek Squad (9min).
Tipp 3: Den allerersten Werbespot der Geek Squad.




