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VW Beetle mit einem Schuss Schokolade
Am Valentinstag hatte ein chinesischer VW-Händler eine ganz besondere Idee, um Kunden in sein Geschäft zu locken. Er überzog einen VW Beetle mit 200kg Schokolade.
‘Süsse’ Aktion die sicher mehr Aufmerksamkeit erzielt hat, als einer von vielen bezahlten Radiospots.
via Wired Asia News
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Russen, nein danke!

In vielen (auch internationalen Medien) war heute von Kitzbühler Quotenregelungen für Russen zu lesen.
Nicht mehr als 10% seien erwünscht, um ein Überhandnehmen des Anteils einer Kultur zu verhindern. Mittlerweile wird heftig dementiert, und von ‘Tourismus-Beratern’ kommt der bahnbrechende Vorschlag, diese Regelungen nicht zu publizieren sondern lieber unter dem Mantel des Schweigens umzusetzen. - Als hätte Schweigen schon jemals die eigentlichen Probleme gelöst.
Tatsache ist, dass sich noch immer viel zu wenige Hoteliers und Wirtschaftstreibende Gedanken über interkulturelle Unterschiede und deren Handhabung machen und von interkulturellem Management keine Ahnung haben. Nicht einmal in Tourismus-Schulen findet interkulturelle Kompetenz derzeit Beachtung im Lehrplan, geschweige denn werden Bewohner von Tourismusgemeinden eingebunden.
Es geht nicht darum, die eigene Identität aufzugeben, sondern vielmehr um das Finden kritischer Überschneidungen von Denk- und Reaktionsmustern und gemeinsamer Knotenpunkte.
Wer sich interkulturell weiterentwickelt, wird definitiv erfolgreicher sein als andere!
Das gilt nicht nur für touristische Anbieter, sondern auch für das noch junge Internet-Startup, das soeben festgestellt hat, dass Schweden anders sind als Deutsche und jetzt nach China expandieren will.
Und weil es irgendwie zum Thema passt, ein kurzer Auszug aus unseren eigenen Erfahrungen bei interkulturellen Trainings über russische Urlauber:
- Viele Konflikte zwischen Gästen ergeben sich durch Lärmbelästigungen im Gastronomiebereich der Hotels. Dabei lässt sich immer eine Lösung finden, um Gäste unterschiedlicher Nationen ihrem eigenen Statusempfinden zu plazieren - und zwar so, dass alle glücklich sind! Einzige Voraussetzung: Der notwendige Wille!
- Die Rezeptionistin, die ihrem russischen Gast gut gemeint die Hand über den Counter entgegenstreckt, beschert diesem erst einmal auf herzliche Weise viel Unglück für den weiteren Urlaub.
- Der Concierge meinte es gut, als er dem russischen Gast empfiehlt, sich an das Gemeindeamt zu wenden. Dass Russen alles hassen, was nach Verwaltungsapparat riecht, wusste er nicht.
- Die Boutique-Chefin, die ihre russischen Kunden beim Betreten des Geschäftes jahrelang gut gemeint stürmisch mit ‘Kann ich Ihnen helfen?‘-Angeboten zuschüttete, hat nie wirklich etwas verkauft. Seit sie sich dessen bewusst ist, hat sie ihren Umsatz vervielfacht.
- Hа здоровье! - ‘Wir möchten Sie bitten, auf Trinksprüche zu verzichten, unsere deutschen Gäste mögen das nicht.’ ‘Sie sagen mir gerade, dass ich - obwohl ich hier doppelt so viel ausgebe, weniger Wert bin als der Deutsche am Nebentisch?’ Ein russisches Abendessen ohne Trinksprüche ist wie eine Pizzeria ohne Pizza. Oder einem russischen Sprichwort gemäß: Trinken ohne Trinkspruch ist Trinksucht.
- ‘Wir haben auch billigen Wein - falls Sie heute Abend viel trinken wollen.’ Mittelmäßigkeit? Bei anderen Nationalitäten durchaus angebracht, bei Russen gilt: Nur was kostet ist gut!
Noch etwas: Urlauber kaufen keine Übernachtungen, sondern die schönste Zeit des Jahres!
Ehrliche Begeisterung des Gastgebers schafft Begeisterung auch bei Gästen. Und auch zwischen Gästen, egal welcher Nationalität sie angehören!
Interkulturelle Kompetenz: experiences.at | Fotos: Flickr, Flickr
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Blogs bei den Spielen in China?
Ringe verbinden eben doch und so hat sich das Internationale Olympische Komittee (IOC) gestern dazu durchgerungen, seine Einstellung gegenüber Blogs von Sportlern, Trainern und Funktionären zu überdenken.
Bei seiner Vorstandssitzung am Mittwoch in Lausanne hat das Internationale Olympische Komitee [IOC] bekannt gegeben, dass es anlässlich der Spiele in Peking 2008 den Athleten erlaubt sein könnte, eigene Weblogs zu führen - “solange das Olympische Dorf nicht in eine ‘Big Brother’-Szenerie verwandelt wird”. [...]
Das Pressekomitee des IOC hat entschieden, dass bloggende Athleten nicht gegen seine Regeln verstoßen. “Blogs von Athleten eröffnen eine neue und moderne Perspektive auf die Spiele”, gab ein Sprecher zu Protokoll.
Das Pressekomitee schlägt vor, dass Athleten unter den Bedingungen bloggen dürfen, dass sie nicht dafür bezahlt werden, ihre Einträge Tagebuchcharakter aufweisen und keine Fotos, Videos und Audiofiles von den Spielen enthalten. [futurezone]
Definitiv ist die Entscheidung noch nicht, aber zumindest ein Hoffnungsschimmer für viele Sportler die schon während Ihrer Vorbereitungen auf die Spiele aus den Trainingscamps bloggen.
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Social Internet alleine reicht nicht
DLD - Digital Life Design. Europe’s conference for the 21st century. Hochkarätige Vortragende, in Summe gelungene Präsentationen und ein Gedanke, was gerade Start-Ups von der ‘alten Wirtschaft’ lernen sollten:
Wer vom ‘Social Internet’ redet, muss auch seine sozialen Hausaufgaben in der Echt-Welt machen!
Zum Beispiel wenn es darum geht, Nicht-Experten mit einem auf den Punkt gebrachten Elevator Pitch sein Produkt zu erklären, mit Kritik umzugehen oder - gerade in einem Business ohne Grenzen - interkulturelle Kompetenzen zu beweisen.
Auch die Grundlagen für Personalauswahl, Mitarbeiter- und Team-Entwicklung gelten für Unternehmen ‘beider economies’ (wenn man schon differenzieren will) gleichermaßen. Wer hier spart, spart falsch, denn es können entscheidende Bausteine für Erfolg und Wachstum sein! Auch darüber sollte man bei aller Euphorie hin und wieder nachdenken.
Foto: Flickr
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Kaffee, Sex und Videos: Familienplanung auf Chinesisch
In Guangzhou, China, hat kürzlich ein Cafe eröffnet, in dem es vor allem um das Eine geht: Gespräche ganz im Stil von Sex and the City.
Das Lokal entwickelt sich zum Trend-Treffpunkt und zieht Menschen an, die bei einer Tasse Kaffee über Sex reden. - Ein Thema, das in China bis vor kurzem noch streng tabu war.
Most of the bar visitors are residents of the housing complex and young single people. They talk about sex and related topics that used to be taboo while enjoying a cup of coffee in the bar, which the local neighborhood committee and family planning department opened last week. The bar also broadcasts special sex and family planning-themed DVDs to promote healthy sex lives and childbirth.
“Wenn die Menschen nicht mehr zu uns kommen, kommen wir eben zu ihnen.” Das war schon das Motto des Beichtmobils des katholischen Hilfswerks “Kirche in Not”.
Ein Blick über den Tellerrand (sprich: in andere Branchen) lohnt sich immer wieder. Man muss das Rad nicht neu erfinden, seine Einzelteile neu zu kombinieren ‘reicht aus’, um Kunden zu überraschen und sich von Mitbewerben abzuheben.
via China Daily | Foto: Flickr
Dessous verschenken Vielleicht mal Dessous zu Weihnachten oder Geburtstag verschenken? Trauen Sie sich.
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Lachende Truckerherzen: Pimp my Truck
Immer wieder überholt man auf der Autobahn liebevoll individualisierte Lastwagen. Was aber ANDERS|sein wirklich heißt, zeigen japanische Frächter auf diesem Foto:

Dekotora (Decoration Trucks) nennt sich dieser in Japan so weit verbreitete Trend, dass es dazu bereits Videospiele gibt. Trend? Eigentlich eine falsche Bezeichnung, denn das ganze begann schon vor mehr als 30 Jahren. Auslöser dafür war ein japanischer Kinofilm. Kunst oder Kitsch? Unternehmern ist das egal: Auf Dekotora spezialisierte Unternehmen boomen.
Wie die Trucks in Aktion aussehen, sieht man in mehr Bildern und Videos hier oder hier. Auch auf Wikipedia gibt es eine eigene Seite über den Pimp My Truck Trend.
Wer hierzulande jetzt die große Geschäftsidee wittert, oder die rollenden Kunstwerke zum Auffallen oder für Differenzierung nutzen will, sollte vielleicht zuerst einmal mit diversen Zulassungsstellen reden…
Wieder einmal gefunden über Wired Asia News. Ein Blog der Kategorie Top Blogs - zumindest für jene, die gerne mal einen Blick auf den Ost-Kontinent werfen.
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Genervte Verkäufer gibts hier nicht…
… Kunden aber sehr wohl.

Muss ich jetzt mein Zitat ‘Menschen kaufen bei Menschen’ überdenken? Sieht so die Zukunft des Shoppings aus? Als ‘Servicewüsten-Besitzer’ oder über Kunden jammernder Verkäufer würde ich mir jetzt ernsthafte Gedanken machen.
Alle anderen haben wohl eher ein Lächeln auf dem Gesicht…
Foto: Weird Asia News
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Traum-Männlein für einsame Herzen
Dieser Mann ist seit über 2 Jahren der Liebling japanischer Frauen. Kuscheln in den starken Armen des Traum-Mannes. Den Single Polster gibts es inzwischen in verschiedensten Ausführungen. Mit oder ohne Gesicht, schlank oder muskelbepackt,…
Aber was gibts für Männer? Laut älteren Presseberichten arbeitet Kameo an einer weiblichen Version für Männer.
Trotz (oder gerade wegen?) des großen Erfolgs in Japan haben es die Polster für einsame Herzen noch nicht in europäische oder amerikanische Geschäfte geschafft - und das trotz des bereits seit einiger Zeit bestehenden Trends zu She Products (Beispiel siehe hier, hier oder hier)
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Tätowierte Goldfische
Etwas das die Welt nicht braucht:
Tattoos für Zierfische.
In Wu Han China, people have been purchasing tattoo’d fish. Customers can chose from many different Chinese characters such as “Wealth, Dragon, Longevity, Happiness…” These tropical fish have been very popular as people buy them for Fengshui and they are supposed to bring you good luck. [Weird Asia News]
Die Schriftzeichen werden per Laser in die Aquarium-Fische eingraviert. Möglichkeiten Fische zu färben gibt es seit Jahrzehnten. Der Haken dabei: Es verstößt in den meisten Längern gegen jedes Tierschutzgesetz. [Quelle: Pracitcal Fish Keeping] Die Lasermethode bewegt sich im gesetzlichen und ethischen (Dunkel-)Graubereich.
Tätowierte Fische als Verkaufsschlager oder schwimmende Schaufensterdekoration mit Firmenlogo? Da heißt es wohl eher: Finger weg, denn Kitschfische wie diese [siehe Video], sind schlichtweg geschmacklos.
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Als Chinese wiedergeboren werden?
‘Wollen Sie das?’ fragte das chinesische Internetportal NetEase seine (chinesischen!) Leser.
Das Ergebnis kann man im Newsletter (2/11) des Ostasieninstituts der FH Ludwigshafen nachlesen: 64 Prozent (von über 10,000 Teilnehmern) möchten auf keinen Fall als Chinese wiedergeboren werden, weil:
Nein, weil ich als Chinese keine Menschenwürde besäße.
Nein, da könnte ich mir ja keine Wohnung kaufen und das Glück läge weit von mir entfernt.
Nein, weil ich dann keine guten Zeichentrickfilme sehen dürfte. [Hinweis: Seit August in der TV-Hauptsendezeit verboten]
Ja, weil ich dann ein Abkömmling des Drachen wäre.
Ja, weil die chinesische Wirtschaft so schnell wächst und die Perspektiven wunderbar sind.
Ja, weil die chinesische Geschichte so wahnsinnig lang und die chinesische Kultur so großartig ist,
das macht mich stolz.
Wenige Tage nach Veröffentlichung, verschwand das Ergebnis aus den Portalseiten. Ob es an den Nein-Gründen gelegen hat? Erinnert mich ein bisschen an das, was mir ein Manager kürzlich sagte:
‘Unsere Unternehmenskultur ist eine reine Wunschvorstellung des Managements. Schade eigentlich. Müsste doch nicht sein, oder?’
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Sex and the city in Beijing
Eigentlich hab ich nach einem Video für ein interkulturelles Training gesucht… Gefunden hab ich dieses:
Sexy Beijing is Danwei TV’s new show. It’s about love, lust, youth culture and street life in China’s capital.
Bei Danwei TV gibts noch weitere Folgen der schrulligen Lady. Beeindruckend auch dieser Film über Beijing 2008. Da war doch was…?
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Smart um 4.000 EUR
Naja, nicht ganz! Wer sich das Bild genauer ansieht, erkennt vielleicht die feinen Unterschiede oder auch nicht.
Dass in China Autos gebaut werden wissen wir längst. Dass bisherige Testergebnisse oft nicht die beeindruckendsten waren auch. Und dass an und für sich geschützte Designs in China nicht immer Tabuthemen sind, ist sowieso ein alter Hut.
‘Die ich rief, die Geister, Werd ich nun nicht los.’
Seit einigen Tagen gibts wieder einmal Anlass für erregte Stimmen. Diesmal kommen sie vor allem von Daimler Chrysler. Kein Wunder, das Elektro-Auto Modell ‘City Smart’ des chinesischen Herstellers CMEC sieht dem Original (zumindest von außen) täuschend ähnlich. Das Handelsblatt schreibt dazu:
„Unser City Smart wurde ausschließlich für Europa entwickelt“, sagte Jerry Chen, Projektmanager der chinesischen Firma CMEC aus Suzhou bei Shanghai zu „Auto Bild“. Der größte Unterschied zum Original sei, dass statt eines Otto- oder Dieselmotors ein Elektroaggregat das Plagiat antreibe. Damit solle der China-Smart laut dem Hersteller bei 100 Kilometern Reichweite 55 km/h Spitze schaffen. Erste Exemplare, behauptet CMEC-Manager Chen, befänden sich bereits in Großbritannien und Ungarn, wo sie ab 2007 für 4200 Euro angeboten werden sollen.
Gleichzeitig prüft Dymler Chrysler mögliche rechtliche Schritte. Auch wenn ich Ärger und Aufregung vertehe - noch ist es vor allem die Qualität, die europäische Kunden vom Kauf chinesischer Billigautos abschrecken könnte, aber auch das wird sich langfristig ändern. Und spätestens dann werden es chinesische Hersteller vielleicht gar nicht mehr nötig haben, europäische Designs zu kopieren.
Bleibt also die immer gleiche Frage: Wie kann ich mich mit meinem Angebot so von anderen unterscheiden, dass ich mehr tun kann, als mich lediglich auf Design- und Patentschutz zu berufen? Nicht immer einfach, aber überlebensnotwendig. Gelingt das nicht, entscheiden Käufer nun eben mal über den Preis. Auch das ist ein uralter Hut.
Wen technische Details des kleinen Flitzers interessieren, wird hier fündig. Nett, dass es dort auch einen Button ‘In den Einkaufskorb’ gibt. Falls es wer versucht, freue ich mich über eine Nachricht hier in den Kommentaren.
Nachsatz: Normalerweise verwende ich für meine Seite lizenzfreie Bilder. Wenn ich welche von Unternehmen brauche, frage ich vorher. Aber diesmal habe ich gar kein schlechtes Gewissen, das Bild ohne vorheriges Fragen von der Homepage von CMEC übernommen zu haben. Warum wohl :-)
via: Infamy | Weitere Quellen: ÖAMTC, Spiegel Online, Handeslblatt, CMEC
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Der letzte Wille von Mohammed Atta
Am 1. Oktober pünktlich um 12:00 veröffentlicht TimesOnline 5 Videos. Der SpiegelOnline schreibt dazu:
‘Es ist ein gruseliges Dokument aus der Vergangenheit: Zwei Schlüsselfiguren des 11. September, die Terror-Piloten Mohammed Atta und Ziad Jarrah, tauchen zusammen in einem Video auf. Sie lachen, scherzen - und lesen ihr Testament vor.’
Hier gehts direkt zu den Videos auf TimesOnline.
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