Alle Beiträge zum Schlagwort (Tag) internet/web2.0’

ANDERS|denken Blitze (Woche 40)

Schnelldurchlauf

Weils manchmal etwas schneller gehen muss …
11x ANDERS|denken im Schnelldurchlauf.

Mensa-Speiseplan per Handy
Die Mensa der TU-Dresden bietet einen ganz besonderen Service: Die Studierenden können sich den Speiseplan kostenlos auf ihr Handy laden. Vorbildlich: inklusive Zusatzstoffen. [Gesundheitsblogger]

(Un-)Sympathisch?
Wie Sie mit der Sympathie-Matrix die richtigen Kunden und Ihre Mitarbeiterinnen die richtigen Aufgaben finden. Kostenloses Tool von Jörg Weisner. [Job & Joy]

Die 10 brilliantesten Köpfe unserer Zeit
The Fifth Annual Brilliant 10 - Worms, planets, extra dimensions: just a few of the things that inspire the most creative young scientists of the year.

McZahn - Einer ist anders und alle schreien
Mit einem neuen Konzept, nämlich Zahnersatz zum Nulltarif, rollt McZahn gerade den deutschen Markt auf. [Ed Wohlfahrt]

Wenn Business Angels zuschlagen

Serviceverweigerer Achtung: Bewertungsplattform erobert Europa! Qype erhält 7stellige Erstfinanzierung. [Themenblog]

Video der Woche
Management-Tipp: Konfliktmanagement via fliegende Fäuste. Endet so Alonso gegen Schumacher?

Was du machst, ist ganz egal
Der SpiegelOnline über die Chancen im neuen Internet. ‘Neben dem Vertrauen auf eine Nutzerschaft, die sich ihre Inhalte selbst schafft, eint die Web 2.0-Entrepreneure der Glaube an eine Werbewelt der Zukunft, in der Markenartikler in den Internet-Communities maßgeschneiderte Zielgruppen für ihre Produkte vorfinden.’ [VisualBlog]

Zelte aus Beton
Es gibt derzeit ungefährt 35 Millionen Flüchtlinge weltweit und für deren Unterbringung wurde das “Zelt aus Beton” erfunden.
[Ideentower]

Lebensgefahr für den stationären Handel?
“…die Online-Shops machen derzeit vorallem CE-Fachmärkten zu schaffen. Händler klagen darüber, dass sich Kunden in den Märkten schlaumachen und dann im Internet zum besten Preis kaufen.” [ServiceSells]

Weblogs beglügeln eLearning
Das E-Learning erlebt unter dem Schlagwort Web 2.0 einen Aufschwung, weil die technischen Einstiegshürden sinken, die Informationsangebote immer enger miteinander vernetzt und die Lerninhalte aktueller werden. [Handelsblatt]

Singende MitarbeiterInnen bei Henkel
Schon mal was vom Henkel Song gehört? ‘Ganz entscheidend gür ein Unternehmen ist die eigene Identität. Ein gemeinsames Lied erinnert daran, was die eigenen Werte sind.’ Naja - klingt ein wenig nach einem schnulzigen Disney Soundtrack…


 

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Bloggen für Hühner und eine Kuh für 48 Euro

Oxfam - Fight povertyProBlogger Darren Rowse bloggt jetzt für Hühner. Für 6 Euro kann man im Shop von Oxfam 2 lebende Hühner bestellen. Bevor jetzt jeder aufschreit: Den Hühnern passiert nichts!

Oxfam is a development, relief, and campaigning organisation that works with others to find lasting solutions to poverty and suffering around the world.’

Bei Oxfam funktioniert Spenden anders (siehe hier). Man kauft ein Geschenk, zB. Hühner, eine Kuh, eine Schultasche, ein Badezimmer und vieles mehr. Das Geschenk erhält allerdings nicht der Käufer, sondern ein Mensch der es wirklich brauchen kann.

‘When you buy a gift from Oxfam Unwrapped your donation will be used to fund projects that involve the very item you buy.’

Erklärt am Beispiel der Hühner: Stephen Oge lebt auf den Solomon Islands im Südpazifik. Jemand schenkte ihm 2 Hühner und Stephen erhielt eine Ausbildung und ein Training, wie man Hühner behandelt und züchtet. In 5 Monaten harter Arbeit wurden aus 2 Hühnern 15. Den Erlös nutzt Stephen, um anderen zu helfen. Und er will eine Jausenstube eröffnen. Mit dem Geld wird er seine Familie unterstützen.

Ein hervorragend umgesetzter Long Tail Ansatz einer NPO:

‘What matters is not where customers are, or even how many of them are seeking a particular title, but only that some number of them exist, anywhere.’

PS: Nice idea, Darren - and Happy Birthday!


 

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ANDERS|denken Blitze (Woche 39)

Schnelldurchlauf

Weils manchmal etwas schneller gehen muss …
11x ANDERS|denken im Schnelldurchlauf.

 

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Innovationswillige Tourismus-Kleinbetriebe suchen Ideen

Urlaub am Bauernhof goes InternetEin paar Kleinvermieter haben die Lust am Internet neu entdeckt und nutzen die Möglichkeiten des Web 2.0 nach dem Prinzip: ‘Ideen teilen, heißt neue Ideen schaffen.’

Kleinvermieter im alpinen Raum (vor allem ‘Urlaub am Bauernhof’ Betriebe) suchen neue Ideen zur Belebung der Nebensaisonen und rufen zum Brainstorming im Internet auf. [siehe hier]

Nach einem Tag sinds schon über 60 Ideen und das Projekt hat es bereits auf die Seite der ‘10 most popular’ Brainstormings von BrainReactions [siehe Bericht] geschafft. Und einige Ansätze haben schon auf den ersten Blick ihre Reize.

Der Einfall stammt übrigens von einem meiner treuen Leser, dem auf Tourismus-Beratung spezialisierten Helmut List:

‘Ich hatte lediglich die Idee für dieses Brainstorming und die Vermieter haben die Sache selbst initiiert. Würde mich verdammt freuen, wenn und auch die Kreativen die auf Ihrem Weblog herumgeistern ihren Ideen freien Lauf lassen würden.

Mit diesem Beitrag möchte ich das Projekt unterstützen - so wie das auch der Ideentower schon macht. Vielleicht helfen schon bald auch andere Fachportale wie der Gastgewerbe Gedankensplitter, das Best Practice Blog oder der Journalist Georg Holzer etwas nach. Letzterer bietet sich bekanntlich in seinem Blog auch immer wieder der Kärnten Werbung als kostenloser Berater an [siehe hier].

Möglichkeiten für zusätzliche Geschäfte sollte es auch abseits der Zimmervermietung einige geben, nicht zuletzt mit Hilfe des Internets. Auch in Österreich haben andere Kleinstbetriebe [siehe hier oder hier] haben bereits mehrmals bewiesen, dass eCommerce nicht nur eine Sache für ‘die Großen’ ist.

Ein Ende von Geheimniskrämerei, des Verlassens auf die alleinige Abhängigkeit von großen Verbänden und die Offenheit für neue Ansätze - das gefällt mir. Viel Erfolg bei Eurem Brainstorming und vor allem bei der Umsetzung!


 

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Top Blogs: Jörg Weisner, Job & Joy

Job & Joy, Jörg Weisner über Wege zu mehr Spaß in Leben und BerufWer noch immer sagt, Blogs bringen nichts und kosten nur Zeit, dem ist einfach nicht zu helfen.

In 200 Blog-Tagen, durfte ich wunderbare Kontakte schließen, u.a. zu Burkhard Schneider, Elita Wiegand, Gerhard Schoolmann, Timo Off, Dieter Rappold, Ed Wohlfahrt, Dominic Basulto, David Lionel u.v.a. - Und nicht zuletzt zu Jörg Weisner, Trainer & Coach

Vor einigen Tagen fand ich ein Paket in meinem Briefkasten. Inhalt: Ein Buch. Titel: Job & Joy. Und genau so heißt auch Jörg Weisner’s Blog, auf den ich hier schon mehrmals verlinkt habe.

In einem aktuellen Beitrag stellt Jörg - in Anlehung an Thony Robbins - 5 Fragen. Eine davon lautet: ‘Es gibt heuer kein Weihnachtsgeld. Was könnte daran reizvoll sein?’ Provozierend - aber genau so weckt man Menschen auf. Ich kann mir vorstellen, dass Jörg für Antworten und neue Fragen jederzeit ein offenes Ohr hat.

Selent, Hamburg, Schleswig-HolsteinJörg baut immer wieder wunderschöne Stimmungs-Bilder in seinen Blog ein. Die meisten davon stammen von seinen frühmorgendlichen Laufausflügen in Selent, seinem Heimatort. Außerdem einer meiner Lieblingsbeiträge bei Job & Joy: Dieser, um zu werden wie der. Aber ich schaffs immer noch nicht. Vielleicht hilft dieses Trainingsvideo, bis Jörg sein eigenes online stellt.

Ein Dankeschön an dich, Jörg, für den eMail-Austausch, das aktive Kommentieren hier und für die Verweise auf meine Seite! Wenn man (so wie ANDERS|denken) in deinem gut sortierten Blog eine von nur 4 deutschsprachigen Blog-Empfehlungen ist, dann ist das eine ganz besondere Ehre - nicht zuletzt wenn die anderen Basic Thinking und Best Practice Business heißen…

PS: Jörg ist auf der Suche nach Zahnarzt-Blogs [siehe hier]. Vielleicht kann jemand meiner Leser weiterhelfen…


 

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ANDERS|denken Blitze (Woche 38)

Schnelldurchlauf

Weils manchmal etwas schneller gehen muss …
11x ANDERS|denken im Schnelldurchlauf.

1. Sagen Sie der Welt, dass es Sie gibt
Ein Best Practice Beispiel eines Shops für Hundezubehör soll zeigen, dass Corporate Blogs in Österreich nicht tot sind, sondern gerade erst langsam erwachen. [ANDERS|denken]

2. School of The Future
Drahtlos, interaktiv, vernetzt, die Lehrer heißen Educators, die Schüler nennt man Learners. Rhythmus wie im Arbeitsleben, Software überprüft Leistungen. Firmen wie Microsoft gründen Schulen und sichern den Nachwuchs. Wirklich die Zukunft der Bildung? [futurezone]

3. Skurrile Kooperation
Schach mit Gefangenen für besseres strategisches Denken. [Ideentower]

4. Wunden lecken wörtlich genommen

Ein Pflaster das ein altes Sprichwort zum Leben erweckt. [Core77]

5. Alarm aus der Schultasche
Für Eltern, die Angst um ihr Kind haben, bietet eine Grazer Firma jetzt ein umstrittenes neues Gerät an: Es schreit sozusagen Alarm, wenn das Kind allzu weit vom Schulweg abkommt. [orf.at]

6. Crowdsourcing - eine Zukunft des Web2.0
Man braucht User, diese werden zur Community und die widerum hat unglaubliches kreatives Potenzial. So einfach könnte es gehen. [VisualBlog.de]

7. Erschöpfte Manager - es werden immer mehr
45 Prozent der Manager weisen nach eigenen Angaben Zeichen von Erschöpfung auf. Das geht aus 10.000 Interviews hervor. [Business & Mensch]

8. Video der Woche
Auch wenn der Spot von Monster.com nicht mehr der Jüngste ist, vielleicht ist er aktueller denn je.

‘I want to be forced into early retirement.’ - Aus einem Kindermund klingt es rührig. Aus dem Mund einer hochbezahlten Führungskraft hatte es mich vor einigen Wochen schockiert. Erinnert mich an einen Beitrag hier im Blog.


9. Zeichnen für Kreativität - Napkino

Napkin sketches can help you see what you think about a topic and make it easier to communicate your ideas to others. 9 Tipps wie es funktioniert. [Good Morning Thinkers]

10. Why smart companies do dumb things
Wieder einmal ein genialer Beitrag von Guy Kawasaki. Not a day goes by when I don’t ask myself, “Why do smart companies do such dumb things?”[Guy Kawasaki]

11. Warum sich Unternehmen Service Innovation so schwer tun
‘Only 10% of the innovations were noted as customer initiated.’Our economies [...] are switching rapidly to service-oriented economies, and the definitions of innovation and research on service innovation are very slim. [Innovate on Purpose]


 

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Innovative Elektronik dank Crowdsourcing

LOGODEN Community - Innovative Produkte durch neue Ideenprozesse‘Hast du dich schon einmal gewundert wie es möglich ist, so viele dumme Produkte zu designen? Wenn du genug hast von nutzlosen Produkten, dann ist das die richtige Initiative für dich!’

Mit diesen Worten stellt sich das Blog mit dem unmöglich zu merkenden Titel ‘Crowdsourcing for Consumer & Professional Electronic Products‘ vor. Worum es geht: Um Crowdsourcing.

So it’s with a great pleasure that we’d like to announce the launch of the first Crowdsourcing initiative around the Consumer & Professional Electronic products. End-user will have the power for the first time in the manufacturing history to be actively involved in the selection and the design of products which are really innovative on an end-user perspective and no more not only on a manufacturer standpoint. This concept is called : “Virtual Global Company“.

We’re looking for Ideas from the community, but also for ressources who will help mainly for designing, marketing and performing the sales administration in every country for these new innovative electronic products. The potential revenus for the community can be extremely significant.

Hinter dem Experiment steht die LOGODEN Community, gegründet vom Franzosen Lionel David.

The LOGODEN Community aims to make a revolution on the manufacturing industry by creating the first company able to design products fully in line with customers wishes and expectations!

Das Geschäftsmodell im Überblick:

Jeder kann mitmachen und Vorschläge einreichen. Die Logoden Community verdichtet die Ideen, wählt konkrete Projekte aus, vergibt Aufgaben und erstellt Feasibility Studies. Dann folgt der schwierige Teil: Finanzierung und Realisierung mit ausgewählten Partnerunternehmen. Um Qualität und Service sicherzustellen, will Logoden (vorerst) ausschließlich über Shops verkaufen - kein Direktvertrieb über Internet.

Was passiert mit den Gewinnen?

10% der Einnahmen erhält der Ideengeber
20% fließen an Angestellte oder freie Mitarbeiter der Community
35% gehen an das Management, das für die Vermarktung der Produkte verantwortlich ist
35% sind der Mark-up für Vertriebspartner und Shops

Der Sponsor des Projekts ist (noch) geheim. Ein französischer Web 2.0 Guru soll es sein. Nannte sich nicht Jean Michel Billaut,französischer Internet-Pionier und IT-Strategie-Berater zahlreicher französischer Ministerien selbst so? Egal, bald werden wir es wissen.

Und wer noch immer überlegt ob er mitmachen soll, hier ein kleines Motivationsbeispiel wie ein Ideengeber 300 Mio. EUR verdienen kann hätte können :-)

[Link zur Website]

Elektronik Elektronik shop.


 

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Diese 30 Sekunden machen dich berühmt

Ideen für den teuersten Werbespot der Welt? 2,5 Millionen US$ kostet ein 30-Sekunden Spot während der Super Bowl im Februar 2006.

Über die Super Bowl: Es ist weltweit eines der größten Einzelsportereignisse und erreicht in den Vereinigten Staaten regelmäßig die höchsten Einschaltquoten aller TV-Sendungen des Jahres. Nachweisbar sinkt regelmäßig während seiner TV-Übertragung die Anzahl der Straftaten in den USA.

Für so viel Geld sind kreative Ideen gefragt, denkt sich General Motors (GM) und macht aus dem Spot kurzerhand ein Crowdsourcing Projekt.

‘Die User machen die Werbung von morgen. Immer in Zusammenarbeit mit Werbe- und Grafik-Agenturen natürlich, die ihr professionelles Know-how bei der eigentlichen Erstellung dann einbringen’, schreibt Matias Roskos im VisualBlog.

Eine große Chance für alle Nachwuchs-Kreativen. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Super Bowl Werbespot berühmt wird [siehe hier].

Wehrmutstropfen für alle die sich jetzt schon anmelden wollten: Laut den Teilnahmebedingungen sind ausschließlich amerikanische Studenten eingeladen teilzunehmen.

Wer jetzt eine Aufmunterung braucht: Videos aller Werbespots von Super Bowl XL (über 20 Minuten!) gibts bei Google.

Quelle: trndblog via VisualBlog
Video YouTube: ESPN ‘Sports Heaven’ Super Bowl XL Ad


 

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Corporate Blog aus dem Burgenland: Manfred Huszar im Interview

Store4Dogs.atNachdem es mancherorts (siehe hier, hier oder hier) Diskussionen über Sinn und Unsinn von Corporate Blogs österreichischer Unternehmen gibt, erscheint es mir höchst an der Zeit, ein aufmunterndes Best Practice Beispiel einzubringen.

Manfred Huszar startete vor noch nicht einmal einem halben Jahr, am 18. April 2006, sein Business Blog Store4Dogs. Ein Burgenländer aus der 3.000 Seelen Gemeinde Parndorf auf den Spuren des Saftblogs?

Ich habe mit Manfred darüber gesprochen, was ihn zum Bloggen bewogen hat, welche wirtschaftlichen Erfolge er aus seinem Blog zieht und wie er mit Kritik umgeht.

Über einen Menschen der nur dann etwas sagt,
wenn er auch tatsächlich etwas zu sagen hat…


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Wie man Besucher in sein Blog lockt

Neue Blogs braucht das Land
Bildquelle Gapingvoid, adaptiert.

Zwei Artikel zum Thema Weblogs in der aktuellen Ausgabe von Training Aktuell - einer davon ein nettes Interview mit einem österreichischen Trainer. Auch so kann man sein Blog bekannter machen:

+ Nutze deine Kontakte zu einem Fachmagazin.
+ Oder hoffe dass ausgerechnet einer deiner 10 täglichen Leser
  eine Journalistin ist.
+ Schreib in 135 Tagen 29 Blog-Beiträge.
+ Jetzt bist du ein repräsentativer Fachexperte für Trainer-Blogs!
+ Erzähl von deinen Erfahrungen, z.B.was du Blog-Neulingen rätst

Eigenartiges Interview. Eigenartiger Beitrag. Eigenartig recherchiert. Angesichts der herrschenden Blog-Dürre absolut destruktiv! Keine Rede davon wie Unternehmen Blogs für internes Wissensmanagement, Training oder eLearning einsetzen können. Darauf sollte ein Fachmagazin eigentlich Rücksicht nehmen, anstatt sich auf den Vermarktungseffekt für Berater zu versteifen. Ein kleiner Auszug:

‘Der Weblog diszipliniert mich insofern, als er mich dazu zwingt, ein- bis dreimal pro Woche ein Beispiel für radikale Innovation zu veröffentlichen. Ich hoffe, dass ich auf diese Weise in ein, zwei Jahren an die 200 Beispiele gesammelt habe, die in ein Buch einfließen können.’

Dass ein Weblog einen Trainer diszipliniert seine Kernkompetenz zu entwickeln finde ich faszinierend - solche Macht haben Blogs?

‘[...] Davon abgesehen gibt es in der Trainerbranche nicht viel. Von den 1.400 Mitgliedern der Trainerliste hat sich z.B. keiner bei mir gemeldet, der mir gesagt hätte: Ja, ich blogge auch!’

Warum auch, lieber Herr Kaan? Wer kannte vor dem Interview denn schon Ihr Blog? Zudem gibt es viele Trainer, Berater und Coaches die ihre eigenen Blogs haben oder sich in diversen openBC Foren engagieren. Schon mal bei Technorati gesucht? Nicht jeder ist Mitglied auf dieser ‘Trainerliste’…

‘Ich habe mit zwei verschiedenen Countern, also Zählmaschinen, überprüft, dass ich im Schnitt zehn Besucher pro Tag habe. Das ist mehr als auf meiner Homepage, auf die durchschnittlich vier Besucher am Tag kommen. [...] bis Ende des Jahres möchte ich auf 20 bis 30 tägliche Leser kommen.’

Diese Zahl dürfte mit dem Interview wohl erreicht sein. Glückwunsch!

Ich werde in den nächsten Tagen selbst hier ein Interview mit einem Trainer veröffentlichen, der das Internet beispielhaft für Netzwerken und die Veröffentlichung echter Fachbeiträge und Meinungen nutzt. - Gerne stelle ich es dem Magazin Training Aktuell auch zur Verfügung.

Update: 13.9.2006
Nach einem überaus freundlichen Mailkontakt, hat mir Frau Nicole Bußmann (Chefredakteurin und Mitinhaberin von managerSeminar online) 4 Links zu bereits in früheren Ausgaben erschienenen Beiträgen über Blogs geschickt. Der Vollständigkeit halber ergänze ich diese hier. Danke Frau Bußmann!
Weblogs in der Weiterbildung: Eintagsfliege oder Tool mit Zukunft? |
Marketing per e-Publishing. Hier ist das Medium, wo ist Ihre Botschaft? | Weblogs und Podcasts. Mehr als ein Spielzeug für technophile Spinner | Kommunizieren im Internet. Bildung per Online-Tagebuch?


 

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