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Biken und Schlemmen - Gourmet Touren ohne Zusatzkilos

Spitzenfahrt zu SpitzenköchenVor 10 Jahren stieg ich noch selbst regelmäßig für Rennen in den Sattel. Heute bin ich froh, wenn ich nach der sonntäglichen Radtour mein Steak genießen kann - und von Jahr zu Jahr übersteigt der kulinarische Genuss die Motivation aufs Rad zu steigen.

Das schweizer Unternehmen Bike Gourmet Tour kombiniert beides - über geführte Rad-Touren durch das mit Gourmet-Restaurants gesegnete Engadin.

Zu jeder Tour gehört eine professionelle sportliche Betreuung. Der Schwierigkeitsgrad wird an das individuelle fahrerische Können angepasst. Und als Höhepunkt jeder Etappe erwarten die Biker Spitzenköche, deren Service dann oft kleine Extras enthält. Denn immerhin will jedes Lokal die Vorgängertour übertreffen.

Fadri Cazin ist der Erfinder und Chef des Unternehmens. Ein Kommentar auf der Website erinnert mich etwas an die Geschichte von Quiksilver, über die ich hier kürzlich berichtet habe:

Die Bike Gourmet Tour ist für Fadri das Konzentrat dieser Faszinationen, ein Elixier aus Leidenschaft, Liebe und Emotionen. Dies ist eine Faszination, die noch lange anhalten wird…

Eine schöne Geschäftsidee die Burkhard Schneider treffend beschreibt: ‘Dieses Nischenangebot zeigt, dass man sehr erfolgreich zwei Angebote kombinieren kann, die sich auf den ersten Blick widersprechen.

Quelle: Bike Gourmet Tour via Best Practice Business


 

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Birne bringt Eier: € 500.000 für eine gute (Net-)Idee

Kreative Internetidee? Holen Sie sich eine halbe Million FörderungDas Internet soll nutzerfreundlicher und besser werden. Dieses Ziel gibt die INTERNET PRIVATSTIFTUNG AUSTRIA (IPA) für Netidee vor. Gesucht werden Österreichs beste Internet Ideen.

Der Ideenwettbewerb ist für kommerzielle und nicht kommerziellen Ideen gleichermaßen offen. Der Einreicher muss seinen Wohnsitz in Österreich haben.

Birne bringt Eier

Als Denkanstöße für Ideen finden sich auf der Homepage u.a.:

- Projekte, die die Nutzerfreundlichkeit verbessern
- Massnahmen, die behinderten oder benachteiligten Menschen den Zugang erleichtern
- innovative Kommunikationsplattformen
- innovative Inhalte mit Vorbildcharakter
- Schulungsprojekte, die zur breiten Ausbildung dienen
[mehr]

Einreichungen sind bis 11. August 2006 möglich. Anhand definierter Bewertungskriterien werden förderwürdige Projekte ausgewählt und Ende September 2006 bekanntgegeben. Ein Jahr später (Herbst 2007) werden die Projekte im Internet veröffentlicht. Im Fachjargon: ‘Wissen in der Form von creative commons, Software als open source im public domain.’

‘Das Rennen ist für alle Ideen offen. Was dem Internet in Österreich nutzt, ist willkommen und würdig, gefördert zu werden. Je nach Grösse mit Beträgen von 2.000,- bis 50.000,- EUR.

Also - kreativ werden und teilnehmen! Den Einreichern wünsche ich viel Glück!

Quelle: Netidee


 

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Innovativ oder ewig gestrig? - Wahlblogs in Österreich

Nationalratswahl Österreich am 1. Oktober 2006Kaum ein amerikanischer Politiker verzichtet in Vorwahlzeiten auf digitalen Meinungsaustausch und Mundpropaganda via Weblogs. In Deutschland listete Politik-Digital für die Wahlen 2005 über 75 persönliche Politiker-Blogseiten.

Was macht Österreich?

Am 1. Oktober 2006 wählt Österreich einen neuen Nationalrat. Bislang nutzt aber nur eine Handvoll Spitzenpolitiker die Möglichkeit, über Internet direkt mit Wählern in Kontakt zu treten. Eine (auch nach 4 Haider-Blog-Tagen nicht ganz aktuelle) Übersicht über die österreichische Polit-Blog-Landschaft gibt es bei Wahlblogs.at der österreichischen New Media Agentur knallgrau.

Bloggende Politiker

Christoph Chorherr, Peter Pilz, Alfred Gusenbauer, Jörg Haider und Reinhold Lopatka bloggen schon. Die 3 Letztgenannten aber nur unter Anführungszeichen: Die abgeschalteten Kommentarfunktionen verhindern vorsorglich einen direkten Dialog mit den Polit-Stars. Schade! Aber vielleicht eine Bestätigung für Georg Holzers Vermutung, dass Politiker

’schnell mit dem bloggen aufhören, sobald sie merken, wie viel Aufwand das ist. Das macht man höchstens in Wahlzeiten…’

Innovativ oder Zeitverschwendung?

Sind bloggende Politiker ANDERS|denker? So wie Angela Merkel mit ihrem Video-Podcast? Sind Nicht-Blogger ewig Gestrige? Ist das Noch-Immer-Fremdwort Weblog Schuld für den mangelnden Einsatz von Blogs? Oder ist das Internet ohnehin irrelevant für Wahlwerbung? Wahlentscheidend werden Blogs hierzulande nicht werden - aber das waren sie auch in anderen Ländern nicht. Wozu also?

‘Das Internet revolutioniert nicht den Wahlkampf, aber es revolutioniert die Möglichkeiten Wahlkampf effektiver und zielgruppenspezifischer zu organisieren und zu kommunizieren.’ [aus: Politik Digital, Das Internet im US-Wahlkampf]

Stichwort Kommunikation: Der wechselseitige Austausch von Gedanken in Sprache, Gestik, Mimik, Schrift oder Bild. Wechselseitig! Ergo: Polit-Blogs ohne Kommentarfunktion sind keine Kommunikation sondern pure Propaganda.


 

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Top Blogs: Business Innovation Insider

Thanks to Dominic Basulto(1) Innovationen die Sinn machen, (2) gut recheriert, (3) international ausgerichtet (4) hervorragend kommentiert und (5) immer ein offenes Ohr für einen Gedankenaustausch. - Fünf Gründe warum der Business Innovation Insider ganz weit oben auf meiner Favoritenliste steht.

Entstanden ist der Blog als Begleiter des FORTUNE Innovation Forum in New York City im November 2005. Was ursprünglich als 6-wöchiges Projekt gedacht war, wurde schnell zur Dauereinrichtung: Täglich verfasst der Editor Dominic Basulto mehrere Einträge mit Interviews, Fallbeispielen, Kommentaren, Videos, Cartoons u.v.m. rund um das Thema Innovation.

‘This weblog is for anyone who is passionate about innovation.’

Mehr braucht man dazu eigentlich gar nicht sagen - am besten selbst reinschauen.

Dominic,
thank you for the frequent exchange on ideas via eMail and for linking to my posts!


 

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Was war einfacher?

Wenn die Träume ausgehen
Bildquelle: Gapingvoid

Ramith Sethi stellte seinem ehemaligen Boss Seth Godin die Frage: ‘Was war einfacher, als du jünger warst?’ Seths Antwort:

Träumen war einfacher.

Erstens, war es einfacher zu schlafen, aber das ist eine vollkommen andere Geschichte.

Ich dachte an echte Träume. Visionen. Ideen die man nur vom Boden aufheben brauchte. Ich träume immer noch, ich treibe mich selbst an, ich arbeite daran und es zahlt sich aus. Aber als ich Mitte 20 war, passierte es einfach. Und ich schrieb alles nieder. Seine Träume niederzuschreiben, ist eine großartige Idee.’

‘Was war einfacher, als du jünger warst?’ Eine einfache Frage. Eine ehrliche Antwort sich selbst gegenüber. Und manche Dinge werden vielleicht wieder einfacher! Eine Einladung zu Kommentaren?! Ich bin gespannt…

Quelle: Seth Godin


 

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Die neuen Stars im Internet - die Henne und das Ei

Web 2.0‘Videos, Blogs und Amateur-Websites haben das Erscheinungsbild des Internet in den letzten Jahren nachhaltig verändert.

Hobby-Regisseure, -Autoren und -Produzenten erlangen durch ihre teils skurrilen Webaktivitäten schlagartig weltweite Popularität und bilden so die Basis der nächsten Netz-Generation.’
[orf futurezone]

Abgesehen von Bloggern, Podcastern und IT-Fachkundigen ist Web 2.0 [siehe Wikipedia] vielen Menschen ein Fremdwort. Spielt es eine Rolle ob Ur-Internet oder Web 2.0?

Ich glaube kaum. Dass sich Webseiten und Inhalte in den letzten Jahren geändert haben und weiter ändern werden fällt auf - oder nicht. Und auch das spielt keine Rolle.

Wen kümmert schon, ob man eine Blogseite besucht oder eine herkömmliche Webseite? Wo liegt der Unterschied? Was zählt sind Inhalte. Und das war immer schon so - oder hätte zumindest schon immer so sein sollen.

Web 2.0 ist wie Henne und das Ei. Was war zuerst da? Web 2.0 oder der Wunsch von Menschen nach Vernetzung, Austausch, digitalem socializing, Mobilität … oder ganz einfach die Sehnsucht, nach der großen weiten Welt?


 

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Irren ist menschlich

‘Die Welt wird nie mehr als 5.000 Kopierer benötigen’, erklärte IBM 1959 den Gründern von Xerox. Das Video zeigt, wie man mit Xerox Kopierern heute sogar Geschenke verpacken kann.

IBM scheint an der Ziffer 5 schon immer Gefallen gefunden zu haben. 1943 meinte der Vorsitzende von IBM, Thomas Watson, gegenüber Journalisten: ‘Es gibt einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer.‘ Ähnlich verhängnisvoll die Einschätzung von Ken Olsen, Gründer von DEC, 1977: ‘Es gibt keinen einzigen Grund, warum Privatleute sich jemals einen Computer zulegen sollten.

Vergleichbare Irrtümer finden sich in der Kategorie ‘Innovationen gestern‘ in diesem Blog, zum Beispiel hier oder hier.

Daniel Scocco sammelt im Innovation Zen immer wieder frühe Zitate berühmter Menschen über neue Produkte und Dienstleistungen. Ein Leckerbissen von Bill Gates aus dem Jahre 2003 über Google:

‘These Google guys, they want to be billionaires and rock stars and go to conferences and all that. Let us see if they still want to run the business in two to three years’.

Es war nicht Bill Gates einzige Fehleinschätzung, das vielleicht berühmteste seiner Zitate stammt aus dem Jahr 1981: ‘640KB sollten für jedermann genug sein.’ Wie viel Arbeitsspeicher benötigt Windows Vista gleich noch einmal?

‘Irren ist menschlich’, sagt ein Sprichwort. Hinzuzufügen wäre vielleicht noch: ‘Irrtümer und Fehler dürfen nur nicht Kopf und Kragen kosten!

Beisträge zu Fehlerkultur, über das Scheitern von Innovationen und Irrtümer der Vergangenheit finden sich in meinem Blog immer wieder. Beispiele wie jene von Bill Gates, Ken Olsen und anderen sollten uns ermutigen, zu Fehlern zu stehen und Neuem eine Chance zu geben. Auch erfolgreiche Menschen irrten schon häufig…


 

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Wal Mart scheiterte am Lächeln

Kultur als Grund des Scheiterns?Als Wal Mart vor wenigen Tagen den Verkauf seiner Filialen an die Metro AG bekannt gab, war dies ein Eingeständnis an das Scheitern einer in Amerika funktionierenden Strategie.

In vielen Blogs wurde das Thema ausführlich diskutiert und Wal Mart bekam einiges an Kritik ab. Bruce Nussbaum stellt in seinem Blog NussbaumOnDesign in der BussinessWeekOnline eine etwas eigenartige Theorie des Scheiterns auf:

American managers told clerks to smile at customers–be friendly, just like in the old USA. But German customers like “brusque service” and were put off.

Wal Mart hat in Deutschland also zu viel gelächelt. Deutsche Kunden mögens schroff…? Sorry, Mr. Nussbaum, hier dürfte Ihnen wohl ein Kapitalfehler unterlaufen sein.

Quelle: NussbaumOnDesign


 

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Warum sich Medien mit Innovationen so schwer tun

13 Thesen über die Innovationsängste der MedienmacherWelche Innovationen gab es in der Medienwelt in den letzten Jahren wirklich? Spätestens seitdem der Film ‘Epic’ die Zukunft der Medien schilderte, ‘Googlezons’ Weltherrschaft und das Ende der New York Times voraussagte, sollten sich Medienmacher Gedanken machen, wie sie ihre Kunden auch weiterhin an sich binden können.

Cory Bergman vom Lost Remote TV Blog hat in einem Beitrag [hier lesen] 13 Thesen zusammengefasst, warum sich Medien mit Innovationen so schwer tun.

Viele Inhalte kann man auch auf Unternehmenskommunikation und -magazine umlegen - vor allem wenn es um das Schnittstellen-Management zwischen Offline-Medien und dem zunehmenden (Hobby-?)Online-Journalismus (z.B. private Weblogs) geht.

Corys 13 Theorien im Überblick:

1. Short-term financial pressure
2. Fear of failure
3. Waiting for universal buy-in
4. Not evolving the definition of news
5. Thinking like a publisher
6. News is what’s news to us
7. Distrusting the audience (they’re stupid)
8. Appealing only to the masses
9. Sticking with a single site and brand
10. The cannibalization myth
11. Dwelling on “the competition”
12. Living in a closed content world
13. The web is TV on demand

Quelle: Lost Remote TV Blog


 

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Innovationen und Management-Theorien

Theorien des InnovationsmanagementsDaniel Scocco, Autor des Blogs Innovation Zen, hat heute eine neue Serie über ‘Theorien im Innovationsmanagement’ gestartet. Die Einleitung für Liebhaber von (Management-)Theorien:

‘[...] we can say that innovation management is still an immature science. [...] I decided to start a series of articles covering the most influential innovation management theories, laying down a comparative analysis where the insights gained from one theory can be used to fill the gaps of another.’

Der erste Beitrag ist (für mich etwas überraschend) nicht Nikolai Kontradieff gewidmet, sondern Joseph Schumpeter, der bekanntlich auf Kontradieff aufbaut. Ob es an der geringeren Popularität des Russen liegt?

Quelle: Innovation Zen


 

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